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Politische Korrektheit (PC)

Total questions: 20

Worksheet time: 10mins

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1.

Welche Hauptkritik richtet sich gegen das generische Maskulinum?

a)

Es ist grammatikalisch falsch.

b)

Es lässt Frauen sprachlich unsichtbar werden.

c)

Es ist eine veraltete Form des Neutrums.

d)

Es betont die Gleichberechtigung der Geschlechter.

2.

Was gilt laut dem Text als Ziel politisch korrekter Sprache?

a)

Die Vereinfachung der Grammatik

b)

Die sprachliche Trennung von Gruppen

c)

Die Förderung eines diskriminierungsfreien Miteinanders

d)

Die Betonung nationaler Identität

3.

Wo entwickelte sich die moderne Bewegung politischer Korrektheit?

a)

In Kanada in den 1960er Jahren

b)

In Frankreich in den 1970er Jahren

c)

In den USA in den 1980er Jahren

d)

In Deutschland in den 1990er Jahren

4.

Was beschreibt der Begriff „Political Correctness“ laut Text NICHT?

a)

Eine sprachlich bedingte Ideologie

b)

Ein reflexiver Umgang mit Sprache

c)

Die Vermeidung beleidigender Begriffe

d)

Ein normativer Anspruch an Sprache

5.

Warum wird „Eskimo“ im öffentlichen Sprachraum zunehmend vermieden?

a)

Weil es nicht ins Deutsche übersetzt werden kann

b)

Weil der Begriff eine abwertende Bedeutung haben soll

c)

Weil es ein erfundener Begriff ist

d)

Weil Inuit es nicht aussprechen dürfen

6.

Welche Form gehört NICHT zu den geschlechtersensiblen Sprachformen laut Text?

a)

Ärztinnen und Ärzte

b)

Lehrer*innen

c)

PolitikerInnen

d)

Mann und Weib

7.

Was versteht man unter dem „Genderstern“ (*)?

a)

Ein Symbol zur Kennzeichnung von Berufsgruppen

b)

Ein Zeichen für sprachlich unsichere Begriffe

c)

Eine typographische Markierung für diverse Geschlechteridentitäten

d)

Ein Hinweis auf höfliche Sprache im Internet

8.

Was ist laut Text ein Effekt diskriminierender Sprache?

a)

Sie bewirkt mehr sprachliche Vielfalt.

b)

Sie reflektiert eine inklusive Gesellschaft.

c)

Sie kann gesellschaftliches Handeln beeinflussen.

d)

Sie ist primär ästhetisch unpassend.

9.

Welches Beispiel zeigt eine sprachliche Aufwertung von Berufen mit niedrigem Prestige?

a)

Arzt – Chirurg

b)

Putzfrau – Raumpflegerin

c)

Schüler – Studierender

d)

Verkäufer – Geschäftsleiter

10.

Wie wandelte sich der Begriff „politisch korrekt“ seit den 1990er Jahren?

a)

Von einer neutralen zu einer juristischen Bezeichnung

b)

Von einem abwertenden zu einem respektvollen Ausdruck

c)

Von einer positiven Eigenbeschreibung zu einem Kampfbegriff

d)

Von einem politischen Begriff zu einem religiösen

11.

Welche Kritik wird von Gegner*innen politisch korrekter Sprache NICHT genannt?

a)

Sie sei unökonomisch

b)

Sie sei dogmatisch

c)

Sie sei unverständlich

d)

Sie sei historisch notwendig

12.

Was beschreibt der Begriff „Euphemismusketten“ laut dem Text?

a)

Die Ablehnung diskriminierungsfreier Begriffe durch konservative Gruppen

b)

Die wiederholte Schaffung neuer Begriffe zur Verschleierung sozialer Missstände

c)

Die Ableitung von Fremdwörtern aus dem Lateinischen

d)

Die Benennungsketten in politischen Reden

13.

Welcher Begriff stellt laut Text eine besonders problematische Euphemismusbildung dar?

a)

Reinigungsfachkraft

b)

Tote Studierende

c)

Kinder mit besonderem Förderbedarf

d)

Haushaltsunterstützung

14.

Was ist ein zentrales Argument gegen euphemistische Ausdrucksweisen laut dem Text?

a)

Sie steigern die sprachliche Kreativität

b)

Sie fördern die Lesbarkeit

c)

Sie können gesellschaftliche Probleme verharmlosen

d)

Sie spiegeln die Realität besser wider

15.

Welche Unsicherheit besteht laut Text bei der Benennung diskriminierter Gruppen?

a)

Ob Begriffe übersetzbar sind

b)

Ob es überhaupt diskriminierte Gruppen gibt

c)

Ob einmal getroffene Regelungen universell gelten sollen

d)

Ob alte Begriffe grammatikalisch falsch sind

16.

Welche Aussage wird zum Begriff „Zigeuner“ gemacht?

a)

Er ist heute wieder akzeptiert.

b)

Er wird durch „Sinti und Roma“ ersetzt, was aber auch kritisch gesehen wird.

c)

Er wurde durch „Nomaden“ ersetzt.

d)

Er ist ein Beispiel für gelungene Sprachreform.

17.

Was zeigt laut Text die Wahl eines bestimmten Begriffs wie „Selbstmord“ oder „Freitod“?

a)

Die religiöse Zugehörigkeit

b)

Die grammatikalische Richtigkeit

c)

Die persönliche Einstellung zur Sache

d)

Die Zugehörigkeit zu einer Berufsgruppe

18.

Was ist laut dem Text ein Risiko bei von „oben“ verordneten Sprachregelungen?

a)

Sie sind oft zu kurz

b)

Sie sind leicht umsetzbar

c)

Sie blenden bestimmte Perspektiven aus

d)

Sie fördern den kulturellen Austausch

19.

Was wird im Fazit als wichtigster Maßstab für den Sprachgebrauch genannt?

a)

Sprachökonomie

b)

Politische Zugehörigkeit

c)

Korrektheit nach Duden

d)

Angemessenheit und Sprachkompetenz

20.

Welche Aussage über den Einfluss von Sprache auf Denken und Gesellschaft wird im Text gemacht?

a)

Sprache hat keinen Einfluss auf Denkprozesse.

b)

Sprachregelungen funktionieren nur in autoritären Regimen.

c)

Sprache kann manipulativ wirken, beeinflusst aber nicht zwingend das Denken.

d)

Sprachwandel ist ausschließlich ein politisches Mittel zur Kontrolle.