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Konjunktur - Lernzusammenfassung

Total questions: 25

Worksheet time: 13mins

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1.

Was versteht man unter Konjunktur?

a)

Kurzfristige Schwankungen des realen BIP um den langfristigen Trend.

b)

Langfristiges Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ohne Schwankungen.

c)

Die Veränderung der Inflationsrate über mehrere Jahre.

d)

Die Entwicklung der Arbeitslosenquote in einem Jahrzehnt.

2.

Was bedeutet Trendwachstum?

a)

Langfristiges Wirtschaftswachstum, das dem Produktionspotenzial entspricht.

b)

Kurzfristiger Anstieg der Arbeitslosigkeit.

c)

Starke Schwankungen des Bruttoinlandsprodukts.

d)

Rückgang der Investitionen in einer Volkswirtschaft.

3.

Was ist das Produktionspotenzial?

a)

BIP bei normaler Auslastung aller Produktionsfaktoren.

b)

Maximale Anzahl der produzierten Güter in einem Jahr.

c)

Gesamte Menge an verfügbaren Rohstoffen.

d)

Höchste Arbeitslosenquote eines Landes.

4.

Welche Phase des Konjunkturzyklus ist durch Überauslastung und niedrige Arbeitslosigkeit gekennzeichnet?

a)

Hochkonjunktur/Boom

b)

Rezession

c)

Depression

d)

Erholung/Aufschwung

5.

Welche Phase des Konjunkturzyklus ist durch Unterauslastung und hohe Arbeitslosigkeit gekennzeichnet?

a)

Rezession

b)

Boom

c)

Expansion

d)

Hochkonjunktur

6.

Welche der folgenden Ursachen ist KEIN Grund für Konjunkturschwankungen?

a)

Schwankende gesamtwirtschaftliche Nachfrage

b)

Zukunftserwartungen

c)

Investitionen

d)

Wetterbedingungen

7.

Welche der folgenden Aussagen beschreibt die Boom-Phase im Konjunkturzyklus am besten?

a)

A) BIP unter Potenzial, hohe Arbeitslosigkeit

b)

B) BIP über Potenzial, niedrige Arbeitslosigkeit

c)

C) Wachstum verlangsamt sich, negative Erwartungen

d)

D) BIP wächst wieder, positive Erwartungen

8.

Fülle die Lücke: In der ________-Phase des Konjunkturzyklus verlangsamt sich das Wachstum und es gibt negative Erwartungen.

a)

Aufschwung

b)

Boom

c)

Abschwung

d)

Rezession

9.

Nenne zwei Beispiele für Angebotsschocks, die Konjunkturschwankungen verursachen können.

a)

Erdölkrise 1973, Corona-Lockdowns, Ukraine-Krieg (Energie- und Nahrungsmittelknappheit)

b)

Steigende Nachfrage nach Luxusgütern, Zunahme von Tourismus

c)

Erhöhte Investitionen in Bildung, Verbesserte Infrastruktur

d)

Wachstum des Online-Handels, Einführung neuer Technologien

10.

Nenne ein Beispiel für einen vorlaufenden Konjunkturindikator laut dem Arbeitsblatt.

a)

Auftragseingänge: Weniger Bestellungen bei Novartis für Medikamente

b)

Arbeitslosenquote: Steigende Zahl der Arbeitslosen

c)

Bruttoinlandsprodukt: Rückgang des BIP

d)

Inflationsrate: Anstieg der Preise

11.

Welche Aussage beschreibt einen gleichlaufenden Konjunkturindikator?

a)

A) Arbeitslosenrate steigt erst Monate nach Beginn der Rezession

b)

B) Exporte: Weniger Schweizer Uhren und Maschinen gehen ins Ausland

c)

C) Inflation bleibt hoch, obwohl Rezession schon begonnen hat

d)

D) SMI fällt mehrere Monate vor einer Rezession

12.

Was ist ein nachlaufender Konjunkturindikator laut dem Arbeitsblatt?

a)

Arbeitslosenrate: Steigt erst Monate nach Beginn der Rezession

b)

Bruttoinlandsprodukt: Steigt sofort zu Beginn der Rezession

c)

Inflationsrate: Sinkt vor Beginn der Rezession

d)

Zinsniveau: Steigt vor Beginn des Aufschwungs

13.

Welche Maßnahme gehört zur expansiven Fiskalpolitik?

a)

A) Staatsausgaben ↑, Steuern ↓

b)

B) Staatsausgaben ↓, Steuern ↑

c)

C) Zinsen ↑, Geldmenge ↓

d)

D) Zinsen ↓, Geldmenge ↑

14.

Was passiert bei einer restriktiven Geldpolitik der Nationalbank?

a)

Zinsen ↑, Geldmenge ↓ → Investitionen ↓, Exporte ↓

b)

Zinsen ↓, Geldmenge ↑ → Investitionen ↑, Exporte ↑

c)

Zinsen ↑, Geldmenge ↑ → Investitionen ↑, Exporte ↓

d)

Zinsen ↓, Geldmenge ↓ → Investitionen ↑, Exporte ↓

15.

Nenne ein Problem der Konjunkturpolitik, das im Arbeitsblatt genannt wird.

a)

Zeitliche Verzögerungen: Wenn der Bund 2024 Konjunkturhilfen für eine Rezession beschliesst, kommen die Gelder oft erst 2025 bei den Unternehmen an.

b)

Zu hohe Steuereinnahmen: Der Staat nimmt in Rezessionszeiten mehr Steuern ein als in Boomphasen.

c)

Sofortige Wirkung: Konjunkturhilfen zeigen immer sofort Wirkung ohne Verzögerung.

d)

Keine Auswirkungen auf Unternehmen: Konjunkturpolitik betrifft nur Privatpersonen, nicht Unternehmen.

16.

Welche Wirkung kann eine kontraproduktive Konjunkturpolitik laut Arbeitsblatt haben?

a)

Maßnahmen können gegenteilige Effekte erzielen, z.B. wenn eine restriktive Politik erst wirkt, wenn die Wirtschaft bereits in der Rezession ist.

b)

Sie führt immer zu einem schnellen Wirtschaftsaufschwung.

c)

Sie hat keinerlei Einfluss auf die Wirtschaftslage.

d)

Sie verbessert automatisch die Beschäftigungslage.

17.

Welche Aussage ist richtig? Die Konsumentenstimmung ist ein ...

a)

vorlaufender Indikator

b)

gleichlaufender Indikator

c)

nachlaufender Indikator

d)

kein Indikator

18.

Was versteht man unter einem Konjunkturzyklus?

a)

Ein Konjunkturzyklus beschreibt das wellenförmige Auf und Ab der Wirtschaftstätigkeit und umfasst die vier Phasen Aufschwung, Hochkonjunktur, Abschwung und Rezession.

b)

Ein Konjunkturzyklus ist die jährliche Steuererklärung von Unternehmen.

c)

Ein Konjunkturzyklus bezeichnet die Entwicklung der Aktienkurse an der Börse.

d)

Ein Konjunkturzyklus ist die staatliche Kontrolle der Geldmenge.

19.

Nennen Sie drei vorlaufende Konjunkturindikatoren.

a)

Auftragseingänge der Industrie, Börsenentwicklung, Lagerbestände im Grosshandel.

b)

Arbeitslosenquote, Inflationsrate, Zinssätze.

c)

Bruttoinlandsprodukt, Staatsausgaben, Wechselkurse.

d)

Steuereinnahmen, Konsumausgaben, Exportvolumen.

20.

Wie wirkt eine expansive Geldpolitik auf die Konjunktur?

a)

Sie senkt die Zinsen, was Investitionen und Konsum ankurbelt, und führt zu einer Abwertung der Währung, was Exporte fördert und Importe dämpft.

b)

Sie erhöht die Zinsen, was Investitionen und Konsum bremst, und führt zu einer Aufwertung der Währung, was Exporte fördert.

c)

Sie senkt die Steuern, was die Staatsausgaben erhöht und die Inflation senkt.

d)

Sie führt zu einer Verringerung der Geldmenge, was die Nachfrage nach Krediten erhöht und die Wirtschaft schwächt.

21.

Welche Probleme können bei antizyklischer Konjunkturpolitik auftreten?

a)

Zeitverzögerungen (Erkennung, Umsetzung, Wirkung), politische Umsetzungsprobleme, Gefahr kontraproduktiver Wirkung, wenn Massnahmen zum falschen Zeitpunkt greifen.

b)

Erhöhte Staatsverschuldung durch Steuererhöhungen in Boomphasen.

c)

Verringerung der Produktivität durch Investitionen in Bildung.

d)

Förderung von Monopolen durch staatliche Eingriffe.

22.

Die Arbeitslosenversicherung stabilisiert die Konjunktur automatisch, weil...

a)

sie die Kaufkraft der Arbeitslosen erhält.

b)

sie die Steuern senkt.

c)

sie die Produktion erhöht.

d)

sie die Inflation bekämpft.

23.

Die Nachfragekomponente, die am stärksten auf Konjunkturschwankungen reagiert, ist:

a)

Konsum der privaten Haushalte

b)

Staatsausgaben

c)

Exporte

d)

Investitionen der Unternehmen

24.

Der Unterschied zwischen Konjunkturbeobachtung und Konjunkturprognose besteht darin, dass...

a)

Konjunkturbeobachtung die aktuelle Wirtschaftslage analysiert, während Konjunkturprognose zukünftige Entwicklungen vorhersagt.

b)

Konjunkturbeobachtung zukünftige Entwicklungen vorhersagt, während Konjunkturprognose die aktuelle Wirtschaftslage analysiert.

c)

Beide Begriffe bedeuten dasselbe und werden synonym verwendet.

d)

Konjunkturprognose ist nur in der Theorie relevant, Konjunkturbeobachtung nur in der Praxis.

25.

Welche zwei aktuellen Produktionsschocks und deren wirtschaftliche Auswirkungen sind korrekt genannt?

a)

Lieferkettenunterbrechungen durch die COVID-19-Pandemie und steigende Energiepreise durch den Ukraine-Krieg: führen zu höheren Produktionskosten und geringerer Wirtschaftsleistung.

b)

Steigende Löhne und sinkende Rohstoffpreise: führen zu Inflation und Rezession.

c)

Technologischer Fortschritt und sinkende Nachfrage: führen zu Produktionsausfällen und Arbeitslosigkeit.

d)

Erhöhte Staatsausgaben und sinkende Steuern: führen zu Produktionsschocks und Wirtschaftskrisen.