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Quizfragen zu Versorgungen bei proximalen Femurfrakturen

Total questions: 22

Worksheet time: 11mins

Name
Class
Date
1.

Wie hoch ist die 1‑Jahres‑Mortalität bei Patient:innen mit proximalen Femurfrakturen? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Ungefähr 5 %

b)

Bis zu 30 %

c)

Ungefähr 10 %

d)

Über 50 %

2.

Welches klinische Zeichen ist typisch für eine dislozierte proximale Femurfraktur? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Blauverfärbung des gesamten Beins ohne Fehlstellung

b)

Innenrotiertes und verlängertes Bein

c)

Unveränderte Beinstellung mit starker Schwellung

d)

Außenrotiertes und verkürztes Bein

3.

Was impliziert ein steilerer Frakturwinkel (z. B. Typ III > 50°) gemäß der Pauwels‑Klassifikation für Schenkelhalsfrakturen? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Eine höhere Stabilität der Fraktur

b)

Eine geringere Heilungstendenz aufgrund höherer Scherkräfte

c)

Eine bessere Durchblutung des Femurkopfes

d)

Dass eine konservative Therapie immer möglich ist

4.

Welche Therapie wird in der Regel für eine dislozierte Schenkelhalsfraktur (Garden III/IV) bei einem Patienten unter 65 Jahren bevorzugt? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Konservative Behandlung mit Bettruhe

b)

Fixateur externe zur Überbrückung des Gelenks

c)

Kopferhaltende Osteosynthese (z. B. Verschraubung)

d)

Sofortiger Gelenkersatz durch eine Totalendoprothese

5.

Welches operative Verfahren wird häufig zur Versorgung von pertrochantären Femurfrakturen eingesetzt? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Totalendoprothese des Hüftgelenks

b)

Intramedullärer Kraftträger (z. B. Gammanagel)

c)

Isolierte Zugschraubenosteosynthese

d)

Plattenosteosynthese für den distalen Femur

6.

Was ist eine spezifische operative Komplikation, die nach einer Versorgung mittels Osteosynthese (Platte/Schrauben) auftreten kann? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Delir

b)

Periprothetische Fraktur

c)

Implantatversagen oder Pseudarthrose

d)

Luxation (Auskugeln) des Gelenks

7.

Welche Komplikation ist charakteristisch für die Behandlung einer Schenkelhalsfraktur mit einer Hüftendoprothese? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Implantatversagen durch Materialermüdung

b)

Luxation der Prothese

c)

Pseudarthrose im Schenkelhals

d)

Nekrose des Prothesenkopfes

8.

Innerhalb welches Zeitfensters sollte eine proximale Femurfraktur idealerweise operiert werden, um Mortalität und Komplikationen zu senken? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Innerhalb einer Woche

b)

Innerhalb von 24 Stunden

c)

Innerhalb von 48‑72 Stunden

d)

Innerhalb von 6 Stunden

9.

Welcher Unfallmechanismus führt typischerweise zu einer Femurkopffraktur? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Ein Hochrasanztrauma (z. B. Verkehrsunfall)

b)

Eine chronische Überlastung bei Läufern

c)

Ein einfacher Sturz aus dem Stand bei Osteoporose

d)

Eine Verdrehung des Beins beim Sport

10.

Welche beiden Frakturtypen des proximalen Femurs sind in Deutschland am häufigsten? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Femurkopffraktur und Schenkelhalsfraktur

b)

Pertrochantäre Fraktur und Femurkopffraktur

c)

Subtrochantäre Fraktur und Femurschaftfraktur

d)

Schenkelhalsfraktur und pertrochantäre Fraktur

11.

Welche bildgebende Diagnostik wird als primärer Standard zur Feststellung einer proximalen Femurfraktur eingesetzt? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Röntgenaufnahme des Beckens in der Übersicht

b)

Computertomographie (CT) mit Kontrastmittel

c)

Ultraschalluntersuchung der Leistenregion

d)

Magnetresonanztomographie (MRT) des Hüftgelenks

12.

Was ist der Hauptvorteil einer Duokopf‑ oder Totalendoprothese bei einer älteren Patientin wie „Frau Müller“ mit einer dislozierten Schenkelhalsfraktur? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Das Implantat kann später leichter wieder entfernt werden.

b)

Sie ermöglicht eine sofortige Vollbelastung und schnelle Mobilisation.

c)

Es wird mehr körpereigene Knochensubstanz erhalten.

d)

Die Operationszeit ist deutlich kürzer als bei einer Osteosynthese

13.

Welche Aussage zur Bedeutung und Häufigkeit von proximalen Femurfrakturen in Deutschland ist korrekt? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Die 1‑Jahres‑Mortalität nach einer solchen Fraktur liegt bei unter 10 %.

b)

Operationen sollten idealerweise innerhalb von 72 Stunden erfolgen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

c)

Im Jahr 2022 wurde in Deutschland etwa alle drei Minuten eine Operation wegen einer proximalen Femurfraktur durchgeführt.

d)

Proximale Femurfrakturen sind seltener als Frakturen des distalen Radius.

14.

Was ist ein charakteristischer klinischer Befund bei der Untersuchung eines Patienten mit einer dislozierten proximalen Femurfraktur? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Das betroffene Bein ist verkürzt und nach außen rotiert.

b)

Das Bein weist keine sichtbare Fehlstellung auf, ist aber stark geschwollen.

c)

Der Patient kann das Bein noch leicht anheben, verspürt aber starke Schmerzen.

d)

Das betroffene Bein ist verlängert und nach innen rotiert.

15.

Welche Frakturart wird laut der AO-Klassifikation mit dem Code 31-B bezeichnet? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Pertrochantäre Fraktur

b)

Femurkopffraktur

c)

Schenkelhalsfraktur (Femurhalsfraktur)

d)

Subtrochantäre Fraktur

16.

Welche Therapie wird bei einer dislozierten medialen Schenkelhalsfraktur (z. B. Garden IV) bei einer 82‑jährigen Patientin mit eingeschränkter Mobilität und mehreren Nebenerkrankungen typischerweise bevorzugt? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Osteosynthese mittels dynamischer Hüftschraube (DHS)

b)

Endoprothetischer Gelenkersatz (Hemi- oder Totalendoprothese)

c)

Konservative Therapie mit Bettruhe und Schmerzmitteln

d)

Fixateur externe zur temporären Stabilisierung

17.

Die Pauwels-Klassifikation für Schenkelhalsfrakturen beschreibt den Winkel der Frakturlinie. Welche Auswirkung hat ein steilerer Winkel (z. B. Pauwels Typ III >50°)? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Die Heilungstendenz ist besser, da die Kompressionskräfte höher sind.

b)

Die auf die Fraktur wirkenden Scherkräfte sind höher und die Heilungstendenz ist schlechter.

c)

Die Gefahr einer Hüftkopfnekrose sinkt.

d)

Eine konservative Therapie ist bei diesem Typ am aussichtsreichsten.

18.

Bei welchen Patienten wird eine Osteosynthese (kopferhaltendes Verfahren) bei einer Schenkelhalsfraktur in der Regel auch bei stärkerer Dislokation (Garden Typ III und IV) in Erwägung gezogen? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Bei Patienten unter 65 Jahren.

b)

Bei Patienten mit vorbestehender schwerer Hüftarthrose.

c)

Bei Patienten mit Pflegegrad III und geringem Mobilisierungsanspruch.

d)

Bei Patienten über 85 Jahren mit guter Knochenqualität.

19.

Welche der folgenden Komplikationen ist spezifisch für eine Therapie mit Osteosynthese und tritt bei einer Endoprothese nicht auf? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Periprothetische Fraktur

b)

Luxation (Ausrenkung des Gelenks)

c)

Pseudarthrose (Ausbleiben der Knochenheilung)

d)

Thrombose

20.

Für welche Verletzung ist die Pipkin-Klassifikation relevant? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Femurkopffrakturen im Rahmen einer Hüftluxation

b)

Subtrochantäre Frakturen

c)

Pertrochantäre Frakturen

d)

Isolierte Schenkelhalsfrakturen

21.

Was ist die primäre bildgebende Diagnostik bei Verdacht auf eine proximale Femurfraktur? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Eine Magnetresonanztomographie (MRT) der Hüfte

b)

Eine Röntgenaufnahme des Beckens als Übersicht

c)

Eine Ultraschalluntersuchung des Hüftgelenks

d)

Eine Computertomographie (CT) mit Kontrastmittel

22.

Welche Patientengruppe ist typischerweise von Femurkopffrakturen betroffen? Markieren Sie nur ein Oval.

a)

Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase.

b)

Ältere Patienten über 80 Jahre nach einem Sturz im häuslichen Umfeld.

c)

Patienten mit Osteoporose, unabhängig vom Alter.

d)

Jüngere Patienten nach einem Hochenergietrauma