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Arzneimittelgesetz und Definition von Arzneimitteln

Total questions: 15

Worksheet time: 8mins

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1.

Ein neues Präparat soll zugelassen werden. Welche Begründung zeigt, dass das Arzneimittelgesetz korrekt angewendet wurde?

a)

Es kam in Apotheken, weil die Nachfrage in Kliniken stieg

b)

Es wurde freigegeben, da ähnliche Produkte bereits verkauft werden

c)

Es erhielt Zulassung, nachdem Qualität, Wirksamkeit, Unbedenklichkeit nachgewiesen wurden

d)

Es wurde beworben, weil Patientinnen es wünschten und günstiger war

2.

Eine Pflegekraft plant die Hausapotheke einer Wohngruppe. Welche Kombination aus Beispielen und Regulierungsgrad ist korrekt, um rechtssicher zu handeln?

a)

Manche Schmerzmittel frei zugänglich

b)

Antitussiva rezeptpflichtig

c)

Vitamine frei zugänglich

d)

Heiltees apothekenpflichtig, mit Beratung

3.

Ein Patient mit starken Schmerzen benötigt ein hoch wirksames Analgetikum mit hohem Suchtpotenzial. Welche rechtliche Maßnahme ist für die Beschaffung und Aufbewahrung erforderlich?

a)

Abgabe ohne Rezept, da dringlicher Bedarf

b)

Rezeptpflicht in Apotheke, keine Sonderregeln

c)

BTM-Regelung mit dokumentierter Lagerung

d)

Nur Beratung durch Apotheker, keine Dokumentation

4.

Ein Bewohner nimmt Warfarin und ein neues Schmerzmittel ein. Welche Handlung zeigt das beste Management möglicher Wechselwirkungen?

a)

Interaktionen prüfen und INR kontrollieren

b)

Wirkung subjektiv einschätzen und später nachfragen

c)

Beide Medikamente sofort absetzen

d)

Hilfsstoffe der Schmerztablette ignorieren

5.

Ein Patient mit akuter Oberbauchblutung wird ASS (Acetylsalicylsäure) als Schmerzmittel vorgeschlagen. Warum sollte die Gabe abgelehnt werden?

a)

Kontraindikationen gelten nur bei Allergien, Blutungen sind keine relevante Ausnahme

b)

ASS ist nur zur Fiebersenkung zugelassen, niemals als Analgetikum

c)

Indikationen ersetzen klinisches Urteil, daher folgt man strikt der ursprünglichen Zulassung

d)

ASS hat mehrere Indikationen, doch hier überwiegt eine Kontraindikation wegen Blutungsrisiko

6.

Eine Patientin klagt über starke Kopfschmerzen und wünscht eine passende Wirkstoffgruppe. Welche Arzneimittelgruppe ordnest du zu, wenn du den Bedarf an Flüssigkeitsbilanz, Darmtätigkeit und Verhütung berücksichtigst?

a)

Analgetika zur Schmerzlinderung

b)

Laxanzien zur Darmentleerung

c)

Zytostatika zur Chemotherapie

d)

Kontrazeptiva zur Verhütung

e)

Diuretika zur Entwässerung

7.

Welche Begründung spricht am stärksten gegen das Zerkleinern magensaftresistenter Tabletten?

a)

Freisetzung am falschen Ort mit Wirkverlust

b)

Schlechter Geschmack ohne Einfluss auf Wirkung

c)

Verkürzte Lagerdauer der Tablettenblister

d)

Höheres Risiko für Placeboeffekte

8.

Welche Maßnahmen gehören zu einem sicheren Entscheidungsprozess, bevor Tabletten zerkleinert werden?

a)

Zustimmung des Sozialdienstes einholen

b)

Fachinformation prüfen und Rückfragen stellen

c)

Nur auf die Erfahrung der Pflegekraft verlassen

d)

Patient ohne Aufklärung überraschen

9.

Ein Patient kann Tabletten nicht schlucken. Welche Strategie priorisierst du, um Medikationssicherheit zu gewährleisten?

a)

Umstellung auf flüssige oder dispersible Formen

b)

Zerkleinern aller festen Formen standardmäßig

c)

Verteilen der Krümel über mehrere Mahlzeiten

d)

Verabreichung nur noch bei Bedarf dokumentieren

10.

Welche Gefahr entsteht, wenn eine Retardtablette zermörsert wird?

a)

Verbesserte Langzeitwirkung über 24 Stunden

b)

Verstärkter Placeboeffekt im ersten Stunde

c)

Verlust der Tablettenfarbe

d)

Plötzliche Wirkstoffspitze mit Nebenwirkungen

11.

Bei Sondenapplikation: Welche Planungsregel minimiert Interaktionen und Verstopfungen?

a)

Jeden Wirkstoff einzeln, mit Spülen dazwischen

b)

Alle Tabletten zusammen, ohne Zwischenspülen

c)

Crushen in dickem Joghurt für Gleitfähigkeit

d)

Nur abends applizieren, morgens vermeiden

12.

Ein Patient mit Diabetes klagt über schlechten Geschmack bei einem pflanzlichen Präparat. Welche flüssige Arzneiform wählst du, um die Einnahme zu erleichtern und die Blutzuckerproblematik zu berücksichtigen?

a)

Sirup wegen Zuckerverbesserung des Geschmacks trotz Zuckeranteil

b)

Saft wegen weitgehender Zuckerfreiheit und guter Verträglichkeit

c)

Tinktur wegen Alkohollösung und äußerlicher Anwendung

d)

Infusionslösung wegen Verabreichung direkt in Blutgefäße

e)

Inhalationslösung wegen Vernebelung zur lokalen Lungenwirkung

13.

Ein Patient mit Schluckstörungen benötigt ein Analgetikum ohne orale Gabe. Welche halbfeste Form ist geeignet?

a)

Zäpfchen wegen rektaler Resorption

b)

Pflaster wegen sofortiger Wirkstofffreisetzung

c)

Creme wegen lokaler Kühlung

d)

Gel wegen schneller Verdunstung

14.

Welche Eigenschaft des Trägerstoffs macht Zäpfchen für die rektale Gabe geeignet?

a)

Schmelzen bei Körpertemperatur und Gleitfähigkeit des Fetts

b)

Schaumbildung bei Körpertemperatur und Viskosität

c)

Flüchtigkeit bei Raumtemperatur und Trocknungseffekt

d)

Kristallisation bei Raumtemperatur und Bitterkeit

15.

Ein Patient mit einer Schürfwunde fragt nach einer schnell wirksamen Behandlung ohne systemische Effekte. Welche Therapieform ist passend?

a)

Systemische Therapie, verteilt sich im gesamten Organismus

b)

Systemische Therapie, wirkt nur am Applikationsort lokal

c)

Lokale Therapie, begrenzt auf die Wundfläche wirksam

d)

Lokale Therapie, gelangt primär über Blutbahnen überall hin