WorksheetsArzneimittelgesetz und Definition von Arzneimitteln
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Ein neues Präparat soll zugelassen werden. Welche Begründung zeigt, dass das Arzneimittelgesetz korrekt angewendet wurde?
Es kam in Apotheken, weil die Nachfrage in Kliniken stieg
Es wurde freigegeben, da ähnliche Produkte bereits verkauft werden
Es erhielt Zulassung, nachdem Qualität, Wirksamkeit, Unbedenklichkeit nachgewiesen wurden
Es wurde beworben, weil Patientinnen es wünschten und günstiger war
Eine Pflegekraft plant die Hausapotheke einer Wohngruppe. Welche Kombination aus Beispielen und Regulierungsgrad ist korrekt, um rechtssicher zu handeln?
Manche Schmerzmittel frei zugänglich
Antitussiva rezeptpflichtig
Vitamine frei zugänglich
Heiltees apothekenpflichtig, mit Beratung
Ein Patient mit starken Schmerzen benötigt ein hoch wirksames Analgetikum mit hohem Suchtpotenzial. Welche rechtliche Maßnahme ist für die Beschaffung und Aufbewahrung erforderlich?
Abgabe ohne Rezept, da dringlicher Bedarf
Rezeptpflicht in Apotheke, keine Sonderregeln
BTM-Regelung mit dokumentierter Lagerung
Nur Beratung durch Apotheker, keine Dokumentation
Ein Bewohner nimmt Warfarin und ein neues Schmerzmittel ein. Welche Handlung zeigt das beste Management möglicher Wechselwirkungen?
Interaktionen prüfen und INR kontrollieren
Wirkung subjektiv einschätzen und später nachfragen
Beide Medikamente sofort absetzen
Hilfsstoffe der Schmerztablette ignorieren
Ein Patient mit akuter Oberbauchblutung wird ASS (Acetylsalicylsäure) als Schmerzmittel vorgeschlagen. Warum sollte die Gabe abgelehnt werden?
Kontraindikationen gelten nur bei Allergien, Blutungen sind keine relevante Ausnahme
ASS ist nur zur Fiebersenkung zugelassen, niemals als Analgetikum
Indikationen ersetzen klinisches Urteil, daher folgt man strikt der ursprünglichen Zulassung
ASS hat mehrere Indikationen, doch hier überwiegt eine Kontraindikation wegen Blutungsrisiko
Eine Patientin klagt über starke Kopfschmerzen und wünscht eine passende Wirkstoffgruppe. Welche Arzneimittelgruppe ordnest du zu, wenn du den Bedarf an Flüssigkeitsbilanz, Darmtätigkeit und Verhütung berücksichtigst?
Analgetika zur Schmerzlinderung
Laxanzien zur Darmentleerung
Zytostatika zur Chemotherapie
Kontrazeptiva zur Verhütung
Diuretika zur Entwässerung
Welche Begründung spricht am stärksten gegen das Zerkleinern magensaftresistenter Tabletten?
Freisetzung am falschen Ort mit Wirkverlust
Schlechter Geschmack ohne Einfluss auf Wirkung
Verkürzte Lagerdauer der Tablettenblister
Höheres Risiko für Placeboeffekte
Welche Maßnahmen gehören zu einem sicheren Entscheidungsprozess, bevor Tabletten zerkleinert werden?
Zustimmung des Sozialdienstes einholen
Fachinformation prüfen und Rückfragen stellen
Nur auf die Erfahrung der Pflegekraft verlassen
Patient ohne Aufklärung überraschen
Ein Patient kann Tabletten nicht schlucken. Welche Strategie priorisierst du, um Medikationssicherheit zu gewährleisten?
Umstellung auf flüssige oder dispersible Formen
Zerkleinern aller festen Formen standardmäßig
Verteilen der Krümel über mehrere Mahlzeiten
Verabreichung nur noch bei Bedarf dokumentieren
Welche Gefahr entsteht, wenn eine Retardtablette zermörsert wird?
Verbesserte Langzeitwirkung über 24 Stunden
Verstärkter Placeboeffekt im ersten Stunde
Verlust der Tablettenfarbe
Plötzliche Wirkstoffspitze mit Nebenwirkungen
Bei Sondenapplikation: Welche Planungsregel minimiert Interaktionen und Verstopfungen?
Jeden Wirkstoff einzeln, mit Spülen dazwischen
Alle Tabletten zusammen, ohne Zwischenspülen
Crushen in dickem Joghurt für Gleitfähigkeit
Nur abends applizieren, morgens vermeiden
Ein Patient mit Diabetes klagt über schlechten Geschmack bei einem pflanzlichen Präparat. Welche flüssige Arzneiform wählst du, um die Einnahme zu erleichtern und die Blutzuckerproblematik zu berücksichtigen?
Sirup wegen Zuckerverbesserung des Geschmacks trotz Zuckeranteil
Saft wegen weitgehender Zuckerfreiheit und guter Verträglichkeit
Tinktur wegen Alkohollösung und äußerlicher Anwendung
Infusionslösung wegen Verabreichung direkt in Blutgefäße
Inhalationslösung wegen Vernebelung zur lokalen Lungenwirkung
Ein Patient mit Schluckstörungen benötigt ein Analgetikum ohne orale Gabe. Welche halbfeste Form ist geeignet?
Zäpfchen wegen rektaler Resorption
Pflaster wegen sofortiger Wirkstofffreisetzung
Creme wegen lokaler Kühlung
Gel wegen schneller Verdunstung
Welche Eigenschaft des Trägerstoffs macht Zäpfchen für die rektale Gabe geeignet?
Schmelzen bei Körpertemperatur und Gleitfähigkeit des Fetts
Schaumbildung bei Körpertemperatur und Viskosität
Flüchtigkeit bei Raumtemperatur und Trocknungseffekt
Kristallisation bei Raumtemperatur und Bitterkeit
Ein Patient mit einer Schürfwunde fragt nach einer schnell wirksamen Behandlung ohne systemische Effekte. Welche Therapieform ist passend?
Systemische Therapie, verteilt sich im gesamten Organismus
Systemische Therapie, wirkt nur am Applikationsort lokal
Lokale Therapie, begrenzt auf die Wundfläche wirksam
Lokale Therapie, gelangt primär über Blutbahnen überall hin
