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Kapitel 1: Einführung in die Organische Chemie und Atombindung

Total questions: 127

Worksheet time: 1hrs 4mins

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1.

Welche Aussage beschreibt Organische Chemie am treffendsten?

a)

Chemie der Ionen in kristallinen Salzen

b)

Chemie der Kohlenstoffverbindungen in Molekülen

c)

Chemie der Alkalimetalle in Lösungen

d)

Chemie der Edelgase ohne Reaktionen

2.

Welche Elemente bilden typischerweise den Grundstock organischer Moleküle?

a)

Fe, Cu, Zn und häufig Ni, Co, Mn

b)

C, H, O, N und häufig S, P, Halogene

c)

Na, K, Ca und häufig Mg, Al, Si

d)

He, Ne, Ar und häufig Kr, Xe

3.

Was ist eine Atombindung im Kontext organischer Moleküle?

a)

Elektrostatische Anziehung von Ionen in Salzen

b)

Überlappung von Elektronenorbitalen zu Molekülorbitalen

c)

Fixierung von Atomen durch Kristallgitterplätze

d)

Anziehung zwischen Kernspins in starken Feldern

4.

Welche Aussage zur Elektronendichte in Atombindungen trifft zu?

a)

Sie ist stets vollständig gleichmäßig verteilt

b)

Sie kann polarisiert und ungleich verteilt sein

c)

Sie ist nur bei Edelgasen relevant

d)

Sie hängt ausschließlich von Ionenradien ab

5.

Welche Folge hat die Existenz stabiler Atombindungen für die Natur?

a)

Verhindert Entstehung komplexer Moleküle

b)

Ermöglicht Strukturvielfalt und Reaktivität

c)

Beschränkt Chemie auf anorganische Salze

d)

Kein Einfluss auf die molekulare Vielfalt

6.

Welche Unterscheidung wird im Text zwischen Bindungsarten gemacht?

a)

Wasserstoffbrücken versus Metallbindungen

b)

Atombindungen versus Ionenbindungen

c)

Dipol-Wechselwirkungen versus Van-der-Waals

d)

Kovalente Netzwerke versus supramolekulare

7.

Warum konnte Leben nach diesem Kapitel entstehen?

a)

Durch hohe Reaktivität von Edelgasen

b)

Durch radioaktive Zerfälle in Mineralen

c)

Durch stabile, vielfältige Atombindungen

d)

Durch metallische Leitfähigkeit in Geweben

8.

Welches Paar ordnet Periodensystem-Begriffe korrekt zu?

a)

Hauptgruppe bestimmt Elektronenschalenanzahl

b)

Ordnungszahl ist Anzahl der Protonen

c)

Massenzahl ist Anzahl der Elektronenschalen

d)

Periode bestimmt Valenzelektronenanzahl

9.

Welche Stoffklasse gehört zu den einfachsten Kohlenwasserstoffen?

a)

Alkine mit nur Ringsystemen

b)

Aromaten mit Ionenbindungen

c)

Alkene mit Dreifachbindungen

d)

Alkane mit nur Einfachbindungen

10.

Welche Beschreibung zu Strukturaufbau organischer Verbindungen ist korrekt?

a)

Moleküle entstehen durch Orbitalüberlappung mit gemeinsamen Elektronen

b)

Moleküle entstehen durch Kernfusion bei Raumtemperatur

c)

Moleküle entstehen nur in kristallinen Feststoffen

d)

Moleküle entstehen durch Ionenbindung ohne Elektronenteilung

11.

Welche maximale Elektronenzahl kann die zweite Schale nach dem Bohr-Modell aufnehmen?

a)

Vier Elektronen insgesamt

b)

Acht Elektronen insgesamt

c)

Zehn Elektronen insgesamt

d)

Zwölf Elektronen insgesamt

12.

Welche Orbitale stehen einer dritten Elektronenschale zur Verfügung?

a)

s-, p-, d- und f-Orbitale

b)

s-, p- und d-Orbitale

c)

Nur s-Orbitale

d)

s- und p-Orbitale

13.

Wie viele Valenzelektronen besitzt ein Kohlenstoffatom im Grundzustand?

a)

Acht Valenzelektronen

b)

Vier Valenzelektronen

c)

Zwei Valenzelektronen

d)

Sechs Valenzelektronen

14.

Welche Aussage zur Bindungslänge der H–H-Bindung trifft zu?

a)

Etwa 0,54 Å Abstand

b)

Etwa 1,24 Å Abstand

c)

Etwa 1,04 Å Abstand

d)

Etwa 0,74 Å Abstand

15.

Welche Energiegröße beschreibt das Aufbrechen der H–H-Bindung?

a)

Ionisationsenergie des Moleküls

b)

Elektronenaffinität des Atoms

c)

Aktivierungsenergie der Reaktion

d)

Bindungsdissoziationsenergie

16.

Welche Hybridisierung führt bei Kohlenstoff zu einem tetraedrischen Bindungswinkel von ungefähr 109,5°?

a)

Keine Hybridisierung

b)

sp³-Hybridisierung

c)

sp²-Hybridisierung

d)

sp-Hybridisierung

17.

Welche Kombination an Atomorbitalen bildet sp²-Hybride?

a)

Ein s mit zwei p-Orbitalen

b)

Nur drei p-Orbitale ohne s

c)

Ein s mit drei p-Orbitalen

d)

Ein s mit einem p-Orbital

18.

Welche Aussage zur Elektronenverteilung in p-Orbitalen ist korrekt?

a)

p-Orbitale besitzen zwei Lappen mit Knoten am Kern

b)

p-Orbitale liegen kugelsymmetrisch um den Kern

c)

p-Orbitale können maximal vier Elektronen halten

d)

p-Orbitale existieren nur in der ersten Schale

19.

Wie verändert sich die potenzielle Energie zweier H-Atome beim Annähern bis zur Bindungslänge?

a)

Sie steigt kontinuierlich an

b)

Sie sinkt zunächst auf ein Minimum

c)

Sie bleibt konstant bei Null

d)

Sie oszilliert ohne Minimum

20.

Welche Orbitale sind in der vierten Schale erstmals zusätzlich verfügbar?

a)

Keine neuen Orbitaltypen

b)

d- und f-Orbitale

c)

Nur f-Orbitale

d)

Nur d-Orbitale

21.

Welche Elektronenkonfiguration beschreibt Kohlenstoff im Grundzustand korrekt?

a)

1s² 2s¹ 2p⁵

b)

1s² 2s¹ 2p³

c)

1s² 2s² 2p⁴

d)

1s² 2s² 2p²

22.

Welche Geometrie und Bindung ergeben sich typischerweise aus sp-Hybridisierung von Kohlenstoff?

a)

Trigonal planar mit nur σ-Bindungen

b)

Tetraedrisch mit vier σ-Bindungen

c)

Linear mit zwei π-Bindungen möglich

d)

Gewinkelt mit drei σ-Bindungen

23.

Welche Aussage erklärt, warum Kohlenstoff in organischen Verbindungen typischerweise 4-bindig ist?

a)

Es verliert drei Elektronen und wird einbindig

b)

Es gewinnt zwei Elektronen und wird zweibindig

c)

Es hat eine gefüllte 2s-Schale ohne 2p-Elektronen

d)

Es besitzt vier Valenzelektronen in der 2. Schale

24.

Welche Kombination von Atomorbitalen verschmilzt bei sp3-Hybridisierung des Kohlenstoffs?

a)

Drei 2p-Orbitale ohne 2s-Beitrag

b)

Ein 1s-Orbital und drei 2p-Orbitale

c)

Zwei 2s-Orbitale und ein 2p-Orbital

d)

Ein 2s-Orbital und drei 2p-Orbitale

25.

Welche Geometrie und typischer Bindungswinkel resultieren aus sp2-Hybridisierung am Kohlenstoff?

a)

Linear, exakt 180 Grad

b)

Tetraedrisch, etwa 109,5 Grad

c)

Trigonal-planar, etwa 120 Grad

d)

Quadratisch-planar, etwa 90 Grad

26.

Welche Aussage zur Elektronenkonfiguration kleiner Atome trifft zu?

a)

Nur s-Orbitale tragen zur Bindung bei

b)

Valenzelektronen in der äußersten Schale bestimmen die Chemie

c)

Die Kernladungszahl bestimmt allein die Bindigkeit

d)

Gefüllte innere Schalen sind reaktiver als äußere

27.

Ein Kohlenstoffatom bildet in einem Alkin eine Dreifachbindung. Welche Hybridisierung liegt an den beteiligten Kohlenstoffzentren vor und welche Geometrie entsteht?

a)

Nicht hybridisiert, trigonal-bipyramidal mit 90/120 Grad

b)

sp-Hybridisierung, linear mit 180 Grad

c)

sp3-Hybridisierung, tetraedrisch mit 109,5 Grad

d)

sp2-Hybridisierung, trigonal-planar mit 120 Grad

28.

Welche Aussage beschreibt die sp³-Hybridisierung von Kohlenstoff korrekt, wie im Diagramm dargestellt?

a)

Vier äquivalente sp³-Orbitale entstehen aus s und drei p

b)

Sp³-Hybride richten sich planar mit 120° Winkeln aus

c)

Ein s-Orbital mischt sich mit zwei p-Orbitalen zu sp²

d)

Die sp³-Orbitale sind energetisch höher als p-Orbitale

29.

Welche Orbitale überlappen zur Bildung der C–H-Bindung in Methan primär?

a)

Sp³-Orbital von C mit s-Orbital von H

b)

Pz-Orbital von C mit p-Orbital von H

c)

S-Orbital von C mit s-Orbital von H

d)

Sp²-Orbital von C mit p-Orbital von H

30.

Wie groß ist der Bindungswinkel im idealen Methanmolekül gemäß der Darstellung?

a)

90,0° im rechtwinkligen Gitter

b)

109,5° im Tetraederbereich

c)

104,5° wie in Wasser

d)

120,0° im trigonal-planaren Fall

31.

Welche geometrische Anordnung nehmen die vier sp³-Orbitale eines Kohlenstoffatoms ein?

a)

Lineare Anordnung auf einer Achse

b)

Quadratisch-planare Ebenen

c)

Trigonal-planare Dreiecksform

d)

Ecken eines regulären Tetraeders

32.

Welche energetische Aussage zu sp³-Orbitalen ist korrekt laut Abbildung?

a)

Immer energiereicher als d

b)

Gleich stabil wie s und p

c)

Stabiler als p, weniger stabil als s

d)

Weniger stabil als p, stabiler als s

33.

Welcher Effekt erklärt das maximale Abstandnehmen der Elektronen in sp³-Hybriden?

a)

Richtung zu Tetraederecken minimiert Abstoßung

b)

Planare Ausrichtung maximiert Überlappung

c)

Quadratische Orientierung erzeugt Symmetrie

d)

Lineare Anordnung reduziert Energie

34.

Warum werden in der schematischen sp³-Darstellung oft die kleineren Lappen weggelassen?

a)

Zur Darstellung einer trigonal-planaren Form

b)

Zur Vereinfachung und besseren Sichtbarkeit

c)

Weil sie physikalisch nicht existieren

d)

Um das p-Orbital zu betonen

35.

Welche Konsequenz hat die sp³–s-Überlappung für die Struktur von Alkanen wie Methan?

a)

Tetraedrische Form und Summenformel CH₄

b)

Planare Struktur und Summenformel CH₂

c)

Lineare Kette und Summenformel C₂H₂

d)

Quadratisch-planare Geometrie und Summenformel CH₃

36.

Welches Merkmal beschreibt Methan unter Normalbedingungen am besten?

a)

Blaues, metallisch riechendes, giftiges Gas

b)

Grünliches, stark riechendes, reaktives Gas

c)

Gelbes, süßlich riechendes, nicht brennbares Gas

d)

Farbloses, geruchloses, brennbares Gas

37.

Welche Produkte entstehen bei vollständiger Verbrennung von Methan mit ausreichend Sauerstoff?

a)

Rußpartikel und Ozon

b)

Kohlenmonoxid und Wasserstoff

c)

Stickoxide und Wasserdampf

d)

Kohlenstoffdioxid und Wasser

38.

Warum gilt Erdgas mit hohem Methananteil als attraktive Energiequelle?

a)

Es existiert in Lagerstätten in großen Mengen

b)

Es ist in Wasser sehr gut löslich

c)

Es bildet keine explosiven Gemische mit Luft

d)

Es verbrennt nur ohne Sauerstoffzufuhr

39.

Welche Aussage zu Methanhydrat trifft zu?

a)

Gefrorenes Methan im Wassereis gebunden

b)

Gasförmiges Methan in Vulkanschloten

c)

Flüssiges Methan unter Normaldruck

d)

Festes Graphit aus Methanmolekülen

40.

Welche Quelle trägt erheblich zur biologischen Bildung von Methan bei?

a)

Direkte Oxidation von Ethan zu Methan

b)

Photolyse von CO2 in der Stratosphäre

c)

Elektrolyse von Wasser in Ozeanen

d)

Methanogenese durch Mikroorganismen

41.

Weshalb ist Methan besonders klimaschädlich im Vergleich zu CO2?

a)

Es verstärkt den Treibhauseffekt stärker pro Molekül

b)

Es ist schwerer als Luft und sinkt schnell ab

c)

Es verbrennt nur mit dunkler Flamme

d)

Es löst sich vollständig im Meerwasser

42.

Welche Orbitale überlappen primär zur Bildung der C–C‑Bindung in Ethan?

a)

sp²–sp²‑Überlappung in der Ebene

b)

sp³–sp³‑Überlappung zwischen Zentren

c)

p–p‑Überlappung entlang der Achse

d)

s–p‑Überlappung an Enden

43.

Welcher Bindungswinkel wird in einem tetraedrischen sp³‑Umfeld typischerweise beobachtet?

a)

Etwa 90,0° zwischen Bindungen

b)

Ungefähr 109,5° im Tetraeder

c)

Exakt 120,0° für alle Bindungen

d)

Rund 180,0° linear angeordnet

44.

Welche allgemeine Summenformel beschreibt die homologe Reihe der unverzweigten Alkane?

a)

C n H 2 n + 2 für gesättigte Alkane

b)

C n H 2 n für alle Ketten

c)

C n H 3 n − 2 für verzweigte

d)

C n H n + 2 für längere Ketten

45.

Welche Aussage zur C–H‑Bindung in Ethan trifft zu?

a)

Sie ist eine π‑Bindung quer gelagert

b)

Sie entsteht durch sp³–s‑Überlappung lokal

c)

Sie erfordert sp²‑Hybridisierung am C

d)

Sie entsteht durch s–s‑Überlappung der Kerne

46.

Wie ändert sich die Wasserstoffanzahl, wenn von Butan zu Pentan ein C‑Atom hinzugefügt wird?

a)

Sie nimmt um zwei ab insgesamt

b)

Sie steigt typischerweise um zwei

c)

Sie bleibt exakt unverändert

d)

Sie verdoppelt sich vollständig

47.

Welches Molekül besitzt die Summenformel C₈H₁₈ innerhalb der homologen Reihe?

a)

Hexan mit acht H‑Atomen mehr

b)

Oktan als gesättigter Kohlenwasserstoff

c)

Nonan als nächster Vertreter

d)

Heptan mit einem H weniger

48.

Welche strukturelle Konsequenz hat die sp³‑Hybridisierung für die Kohlenstoffatome in Ethan?

a)

Tetraedrische Geometrie mit vier Bindungen

b)

Quadratische Ebene mit vier gleichen

c)

Lineare Anordnung mit zwei Bindungen

d)

Planare trigonal‑geometrie der Zentren

49.

Ein Student behauptet, die Reihe der Alkane folge C n H 2 n , weil jede neue C–C‑Bindung zwei H ersetzt. Welche Korrektur ist angemessen?

a)

Die Formel für Alkene ist C n H 2 n korrekt

b)

Alkane sind C n H 2 n + 2 gesättigt

c)

Cycloalkane folgen C n H n + 2 meist

d)

Aromaten nutzen C n H n allgemein

50.

Welche Erdölfraktion deckt hauptsächlich den Bereich C6 bis C12 und dient als Motorreibstoff?

a)

Kerosin, Raketen- und Flugtreibstoff

b)

Benzin, Motorreibstoff im Verkehr

c)

Petroether, Lösungsmittel für Organika

d)

Gas, Brennstoff für H2-Produktion

51.

Welcher Siedepunktbereich ist typisch für Kerosin, das als Raketen- und Flugzeugtreibstoff verwendet wird?

a)

260 bis 350 °C

b)

30 bis 60 °C

c)

30 bis 180 °C

d)

170 bis 290 °C

52.

Welche Zuordnung von Fraktion zu typischer Verwendung trifft am besten zu?

a)

Heizöl – Lösungsmittel für organische Verbindungen

b)

Schmieröle – Schmierstoff in Maschinen und Autos

c)

Gas – Kerzen und Streichhölzer

d)

Paraffine – gummiartige Rückstände für Straßenbeläge

53.

Welche Aussage zur Anzahl der C‑Atome und zum Aggregatzustand ist am plausibelsten?

a)

C1–C4 sind Gase mit niedrigen Siedepunkten

b)

C5–C6 sind Feststoffe mit hoher Schmelze

c)

C14–C18 sind Gase in Kraftwerken

d)

C36 und höher sind flüchtige Lösungsmittel

54.

Ein Rohölanteil siedet zwischen 260 und 350 °C und wird in Kraftwerken verbrannt. Welche Fraktion ist gemeint?

a)

Petroether mit C5 bis C6

b)

Heizöl mit C14 bis C18

c)

Kerosin mit C11 bis C16

d)

Benzin mit C6 bis C12

55.

Welche Kombination aus Fraktion und Kohlenstoffzahl ist am ehesten für Kerzen geeignet?

a)

Schmieröle, C15 bis C24

b)

Paraffine, C20 und höher

c)

Gas, C1 bis C4

d)

Benzin, C6 bis C12

56.

Die ROZ (Oktanzahl) steigt mit der Zündtemperatur. Welche Verbindung weist typischerweise eine sehr hohe ROZ und Zündtemperatur auf?

a)

Methan bei sehr hoher Temperatur

b)

Isooktan mit hoher Temperatur

c)

3‑Methylhexan mit mittlerer Temperatur

d)

n‑Heptan bei niedriger Temperatur

57.

Welche Aussage beschreibt die Skelettformel korrekt?

a)

Punktwolken statt Linien verwendet

b)

Alle C- und H-Atome explizit gezeichnet

c)

Nur C-C-Bindungen mit Linien gezeigt

d)

Elektronenpaare als Kreise dargestellt

58.

Welche Darstellung zeigt Valenzstrichformeln richtig?

a)

Nur Summenformel ohne Bindungen

b)

Bindungen als Striche zwischen Atomen

c)

Nur Ecken als Kohlenstoff gezeigt

d)

Raster aus Punkten für Bindungen

59.

Worin unterscheiden sich lineare und verzweigte Alkane?

a)

Mehrfachbindungen dominieren überall

b)

Aromatische Ringe als Grundgerüst

c)

Heteroatome an jeder Position

d)

Kettenkontur versus Seitenketten vorhanden

60.

Welche Summenformel gehört zu Butan-Isomeren?

a)

C5H12 nur für verzweigt

b)

C4H10 bei linear und verzweigt

c)

C6H6 bei allen Isomeren

d)

C2H6 für lineares Butan

61.

Welcher Begriff passt: gleiche Summenformel, unterschiedliche Verknüpfung der Atome?

a)

Resonanzstrukturen delokalisiert

b)

Stereoisomerie mit Chiralität

c)

Konformation durch Drehung

d)

Konstitutionsisomerie bei Alkanen

62.

Welche Struktur ist ein Cycloalkan?

a)

Kette mit Doppelbindungen

b)

Aromatisches Sechsring-System

c)

Lineare ungesättigte Kette

d)

Ringförmige gesättigte Verbindung

63.

Welche Aussage zu n-Pentan und i-Pentan ist korrekt?

a)

Unterschiedliche Summenformeln, gleiche Struktur

b)

Verschiedene Elemente in der Kette

c)

Gleiche Struktur, andere Bindungsordnungen

d)

Gleiche Summenformel, andere Verknüpfung

64.

Was bedeutet „gesättigte Kohlenwasserstoffe“?

a)

C–C Dreifachbindungen häufig

b)

Aromatische π-Systeme enthalten

c)

Mindestens eine C=C Doppelbindung

d)

Nur C–C Einfachbindungen vorhanden

65.

Welche Aussage beschreibt die Zuordnung im Schema richtig?

a)

Alkine gehören zu Aromaten

b)

Aromaten sind acyclische Alkane

c)

Cycloalkene sind acyclische Aliphaten

d)

Aliphaten können acyclisch oder alicyclisch sein

66.

Welche Strukturform veranschaulicht 2‑Methylbutan am besten?

a)

Sechsring mit gesättigten Bindungen

b)

Konjugiertes π‑System im Ring

c)

Lineare Kette ohne Seitenkette

d)

Verzweigte Kette mit Seitenmethyl

67.

Welches Paar sind Konstitutionsisomere von C4H10?

a)

Propan und Propin

b)

Ethen und Ethan

c)

Cyclobutan und Benzol

d)

n‑Butan und Isobutan

68.

Welche Aussage zur Geometrie eines sp3-hybridisierten Kohlenstoffatoms trifft zu?

a)

Bindungen sind linear um 180 Grad

b)

Bindungen bilden ein ideales Tetraeder

c)

Bindungen liegen alle in einer Ebene

d)

Bindungen ergeben ein quadratisches Planar

e)

Bindungen ordnen sich trigonal-planar an

69.

Welches Bindungswinkelnäherungswert gehört zur tetraedrischen Anordnung um sp3-Kohlenstoff?

a)

180 Grad ungefähr

b)

109,5 Grad ungefähr

c)

90 Grad ungefähr

d)

120 Grad ungefähr

e)

100 Grad ungefähr

70.

In der Keilstrichformel kennzeichnet eine gestrichelte Bindung am Kohlenstoff:

a)

Substituent liegt in der Zeichenebene

b)

Substituent ist ein Radikalzentrum

c)

Substituent liegt vor der Zeichenebene

d)

Substituent ist eine Doppelbindung

e)

Substituent liegt hinter der Zeichenebene

71.

Welche Aussage beschreibt den gefüllten Keil in der Keilstrichformel korrekt?

a)

Zeigt π-Bindungsanteil

b)

Zeigt negative Ladung am Substituent

c)

Zeigt Bindung hinter der Ebene

d)

Zeigt Bindung in der Ebene

e)

Zeigt Bindung vor der Ebene

72.

Betrachte das unten links gezeigte Propan in Skelettform und das rechts daneben in Keilstrichform. Welche Beziehung trifft am besten zu?

a)

Sie zeigen unterschiedliche Oxidationsstufen

b)

Sie zeigen unterschiedliche Konstitution

c)

Sie zeigen Isomerie durch unterschiedliche Hybridisierung

d)

Sie zeigen dieselbe Konstitution, andere Konformation

e)

Sie zeigen dieselbe Konstitution und Konformation

73.

Welche Regel hat bei der Benennung verzweigter Alkane Vorrang für die Wahl der Hauptkette?

a)

Kette mit der niedrigsten Nummernsumme wählen

b)

Kette mit den meisten tertiären C-Atomen wählen

c)

Längste zusammenhängende Kohlenstoffkette wählen

d)

Kette mit den meisten Substituenten wählen

74.

Welche Endung tragen Alkyl-Substituenten bei der Benennung von Alkanen?

a)

-an

b)

-ol

c)

-en

d)

-yl

75.

Wie werden die C-Atome der Hauptkette nummeriert, wenn Substituenten vorhanden sind?

a)

Zufällig, solange alle C-Atome nummeriert sind

b)

Immer vom Ende mit mehr Verzweigungen

c)

So, dass Substituenten möglichst niedrige Ziffern erhalten

d)

Von beiden Enden und Mittelwert bilden

76.

Welcher Schritt gehört zur korrekten Reihenfolge der Benennung?

a)

Substituenten nach Größe sortieren

b)

Substituenten alphabetisch sortieren

c)

Substituenten nach Position gruppieren

d)

Substituenten nach Siedepunkt ordnen

77.

Welche Bezeichnung ist korrekt für die gezeigte Struktur mit vier C in der Hauptkette und einem Methyl an C-2?

a)

3-Methyl-butan

b)

2-Methyl-propan

c)

2-Methyl-butan

d)

2-Ethyl-butan

78.

Welche Priorität bestimmt die Alphabetisierung von Substituenten in Namen wie 4-Ethyl-3,3-dimethyl-octan?

a)

Alphabetisierung nach Größe der Substituenten

b)

Präfixe di/tri zählen alphabetisch mit

c)

Zahlenpositionen gehen vor Alphabet

d)

Alphabetisierung nach Stammnamen der Substituenten

79.

Für die zweite gezeigte Verbindung: Welche längste Kette wird gewählt und warum?

a)

Hexan, um Ethyl auf C-4 zu platzieren

b)

Octan, da 8 zusammenhängende C am längsten sind

c)

Heptan, wegen geringerer Nummernsumme

d)

Nonan, durch Zählen mit einem Substituentenast

80.

Welche Regel erklärt die Doppelpositionsangabe „3,3-dimethyl“ im Namen 4-Ethyl-3,3-dimethyl-octan?

a)

Mehrfachgruppen werden nach Alphabet ignoriert

b)

Nur die niedrigste Position wird genannt

c)

Gleiche Alkylgruppen werden mit Präfixen und allen Positionen angegeben

d)

Gleiche Substituenten erhalten getrennte Namen

81.

Welche Definition beschreibt korrekt einen primären Kohlenstoff in einem Alkan?

a)

Gebunden an genau drei andere Kohlenstoffatome

b)

Gebunden an genau zwei andere Kohlenstoffatome

c)

Gebunden an genau vier andere Kohlenstoffatome

d)

Gebunden an genau ein anderes Kohlenstoffatom

82.

Ein sekundärer Kohlenstoff in einer unverzweigten Propankette ist…

a)

Mit vier Kohlenstoffatomen verknüpft

b)

Nur mit einem Kohlenstoffatom verknüpft

c)

Mit genau drei Kohlenstoffatomen verknüpft

d)

Mit genau zwei Kohlenstoffatomen verknüpft

83.

Betrachte das dargestellte tertiäre Zentrum. Welche Aussage trifft zu?

a)

Es ist nur an ein Kohlenstoffatom gebunden

b)

Es ist an vier Kohlenstoffatome gebunden

c)

Es ist an zwei Kohlenstoffatome gebunden

d)

Es ist an drei Kohlenstoffatome gebunden

84.

Welches Merkmal kennzeichnet ein quartäres Kohlenstoffatom in einem Alkan am besten?

a)

Vier Bindungen zu anderen Kohlenstoffatomen

b)

Zwei Bindungen zu anderen Kohlenstoffatomen

c)

Drei Bindungen zu Wasserstoffatomen

d)

Eine Bindung zu einem anderen Kohlenstoffatom

85.

Warum enthält Methan gemäß der Abbildung keinen primären Kohlenstoff?

a)

Kein Kohlenstoff ist an ein anderes Kohlenstoffatom gebunden

b)

Ein Kohlenstoff ist an zwei Kohlenstoffe gebunden

c)

Alle Kohlenstoffe sind an genau vier Kohlenstoffe gebunden

d)

Ein Kohlenstoff ist an drei Kohlenstoffe gebunden

86.

Welches zyklische Alkan ist in seiner Grundstruktur annähernd planar, wie im Diagramm gezeigt?

a)

Cyclopentan in Pseudorotation

b)

Cyclohexan in Wannenform

c)

Cyclopropan mit planarem Dreiring

d)

Cyclobutan mit starkem Knickwinkel

87.

Im Diagramm wird für Cyclobutan ein „Knickwinkel“ von etwa 35° angegeben. Welche Aussage trifft zu?

a)

Der Ring bleibt vollkommen planar

b)

Der Ring ist konformativ gewinkelt

c)

Der Ring ist aromatisch stabilisiert

d)

Der Ring bildet sofort eine Sesselform

88.

Welche Bewegung beschreibt die Konformationen von Cyclopentan laut Abbildung?

a)

Pseudorotation des Fünfrings

b)

Einfache Drehung um C–C

c)

Axiale–äquatoriale Umschaltung

d)

Boot–Wanne Übergang

89.

Welche beiden idealisierten Formen von Cyclohexan sind im Diagramm benannt?

a)

Boot und Planar

b)

Twist und Quadrat

c)

Dreiring und Pseudoplanar

d)

Sessel und Wanne

90.

Was unterscheidet axiale von äquatorialen Protonen in der Cyclohexan-Sesselform, wie markiert?

a)

Orientierung entlang Ringachse

b)

Längere C–H Bindungen

c)

Teilnahme an π-Konjugation

d)

Gleiche Richtung wie C–C Bindungen

91.

Welche Aussage beschreibt Konformationsisomere von Cyclohexan korrekt, gemäß Annotation?

a)

Gleiche Verbindung, andere 3D-Struktur

b)

Unterschiedliche Summenformeln

c)

Unterschiedliche Atomverknüpfung

d)

Gleiche 3D-Struktur, andere Formel

92.

Warum ist die Sesselform von Cyclohexan stabiler als die Wannenform, laut Abbildung mit Blitzen?

a)

Mehr Bindungslängenverkürzung

b)

Weniger sterische Abstoßung

c)

Stärkere π-Delokalisierung

d)

Mehr Ringplanarität

93.

Welche Konfiguration zeigen die rot markierten Wasserstoffe in der linken Cyclohexan-Struktur?

a)

Transannulare Interaktion

b)

Geminale Positionen am gleichen C

c)

Äquatoriale Lage nach außen

d)

Axiale Ausrichtung nach oben

94.

Welche falsche Zuordnung ist anhand der Diagramme leicht zu entlarven?

a)

Cyclohexan hat Sessel und Wanne

b)

Cyclobutan besitzt Knickwinkel

c)

Cyclopentan zeigt Pseudorotation

d)

Cyclopropan ist pyramidal gewellt

95.

Welche strukturelle Folge hat die Sesselform für Substituenten an Cyclohexan?

a)

Substituenten werden plan

b)

Bevorzugte äquatoriale Position

c)

Bevorzugte axiale Position

d)

Gleiche Energie für beide

96.

Welche Aussage über Ringverspannung trifft auf die gezeigten kleinen Ringe zu?

a)

Cyclopropan hat hohe Spannungen

b)

Cyclobutan ist spannungsfrei

c)

Cyclopentan ist planar gespannt

d)

Cyclohexan ist extrem gespannt

97.

Beim Übergang zwischen Sessel- und Wannenform verändert sich die Lage von Protonen. Welche Transformation beschreibt dies am besten?

a)

cis–trans Isomerisierung

b)

Axial–äquatorial Umklappen

c)

σ–π Umlenkung

d)

Sp³–sp² Umlagerung

98.

Welche Aussage beschreibt Hopanoide am zutreffendsten?

a)

Instabil und nur in Alkenen vorkommend

b)

Vorwiegend aromatisch und reaktiv gegenüber Licht

c)

Sehr stabil und langlebig als Cycloalkane

d)

Kurzlebig und leicht oxidierbar im Wasser

99.

Welches biologische System ersetzen Hopanoide funktionell in bestimmten Bakterienmembranen?

a)

Hämoglobin als Sauerstoffträger

b)

Keratin als Strukturprotein

c)

Cholesterin als Membranverstärker

d)

Cellulose als Zellwandmaterial

100.

Warum gelten Hopanoide als Geomarker für frühes Leben?

a)

Sie finden sich in Stromatolithen uralter Gesteine

b)

Sie entstehen nur bei Vulkaneruptionen

c)

Sie zerfallen binnen Jahrtausenden vollständig

d)

Sie bilden sich ausschließlich in Ozeanatmosphäre

101.

Ordne Hopanoide der passenden Stoffklasse zu.

a)

Alkine mit linearen Dreifachbindungen

b)

Alicyclische Cycloalkane mit Ringsystemen

c)

Acyclische Alkane ohne Ringe

d)

Aromatische Hydrocarbone mit Benzol

102.

Ein Forscher findet hopanoide Moleküle in 2,7 Milliarden Jahre alten Stromatolithen. Welche Schlussfolgerung ist am ehesten gerechtfertigt?

a)

Frühe Cyanobakterien existierten und betrieben Photosynthese

b)

Säugetiermembranen konservierten sich außergewöhnlich gut

c)

Vulkanische Aktivität erzeugte die hopanoiden Reste

d)

Pflanzliche Cholesterinablagerungen dominierten das Gestein

103.

Welche Aussage beschreibt ungesättigte Kohlenwasserstoffe korrekt?

a)

Sie besitzen die allgemeine Formel CnH2n+2

b)

Sie enthalten nur Einfachbindungen zwischen Kohlenstoffen

c)

Sie enthalten mindestens eine Doppel- oder Dreifachbindung

d)

Sie sind ausschließlich aromatische Verbindungen

104.

Welcher Begriff bezeichnet aliphatische, acyclische Verbindungen mit Doppelbindungen?

a)

Alkyne

b)

Alkene

c)

Aromaten

d)

Alkane

105.

Welche Bindungsart charakterisiert Alkine?

a)

Eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung

b)

Eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindung

c)

Resonanzstabilisierte π-Bindungen

d)

Nur Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen

106.

Welche allgemeine Summenformel beschreibt die homologe Reihe der Alkene korrekt?

a)

CnH2n+2

b)

CnHn

c)

CnH2n

d)

CnH2n−2

107.

Welcher Name gehört zur homologen Reihe der Alkene mit drei Kohlenstoffatomen?

a)

Propyne

b)

Propan

c)

Propen

d)

Ethen

108.

Welche Strukturformel entspricht Ethen?

a)

H3C–CH3 mit Einfachbindung

b)

HC≡CH mit Dreifachbindung

c)

H2C=CH2 mit Doppelbindung

d)

Ein sechsgliedriger Ring mit Doppelbindungen

109.

Welche Aussage zur Positionsisomerie bei Buten ist korrekt?

a)

But-1-en besitzt die Doppelbindung am zweiten Kohlenstoff

b)

But-2-en besitzt die Doppelbindung am ersten Kohlenstoff

c)

But-1-en und But-2-en sind identische Verbindungen

d)

But-1-en und But-2-en unterscheiden sich in der Lage der Doppelbindung

110.

Welche Bezeichnung entspricht der E/Z-Nomenklatur für trans-2-Buten?

a)

(Z)-But-2-en

b)

(E)-But-2-en

c)

2-Methylpropen

d)

But-1-en

111.

Welche Bedingung ist notwendig, damit ein Alkene cis/trans-Isomerie zeigen kann?

a)

Ein aromatischer Ring mit Resonanz

b)

Ein sp3-hybridisiertes Kohlenstoffzentrum

c)

Eine Doppelbindung ohne freie Drehbarkeit

d)

Eine terminale Dreifachbindung

112.

Wie wird die Konfigurationsisomerie bei Alkenen kurz erklärt?

a)

Isomere unterscheiden sich durch Kettenlänge

b)

Isomere unterscheiden sich durch Anzahl der Ringe

c)

Isomere unterscheiden sich durch Summenformel

d)

Isomere unterscheiden sich durch Anordnung um die Doppelbindung

113.

Welcher Name ist korrekt für das verzweigte Alken mit drei Kohlenstoffatomen und einer Methylgruppe am zweiten Kohlenstoff?

a)

Isopropen

b)

2-Methylpropen

c)

1-Methylpropen

d)

Propen

114.

Welche Zuordnung trifft auf die Klassen im Diagramm zu: Cycloalkene gehören zu welchen übergeordneten Verbindungen?

a)

Aliphaten, acyclisch

b)

Aliphaten, alicyclisch

c)

Aromaten, acyclisch

d)

Aromaten, alicyclisch

115.

Welche Aussage beschreibt Cholesterin chemisch am treffendsten?

a)

Ein lineares Alkan ohne Doppelbindungen

b)

Ein Polyalkin mit vielen Dreifachbindungen

c)

Ein aromatischer Kohlenwasserstoff mit Benzolring

d)

Ein komplexes Cycloalken mit mehreren Ringsystemen

116.

Welche biologische Funktion von Cholesterin ist korrekt?

a)

Es neutralisiert Magensäure direkt

b)

Es ist Ausgangsstoff für einige Steroidhormone

c)

Es dient als Hauptenergiequelle im Blut

d)

Es transportiert Sauerstoff in roten Blutkörperchen

117.

Ordne die Klassen der Kohlenwasserstoffe richtig zu: Welche gehören zu den alicyclischen Verbindungen?

a)

Cycloalkane, Cycloalkene, Cycloalkine

b)

Aromaten, Cycloalkene, Alkane

c)

Alkane, Alkene, Alkine

d)

Alkene, Aromaten, Cycloalkine

118.

Ein Patient hat dauerhaft erhöhte LDL-Spiegel. Welche Folge ist am wahrscheinlichsten?

a)

Schnellerer Abbau von Arterienwandproteinen

b)

Verbesserte Wasserlöslichkeit von Cholesterin im Plasma

c)

Ablagerung von Cholesterin an Gefäßwänden zu Plaques

d)

Verstärkte Vitamin-D-Synthese in der Haut

119.

HDL wird oft als „gutes“ Cholesterin bezeichnet. Welche Funktion trifft zu?

a)

Transport von Cholesterin zu den Gefäßwänden

b)

Rücktransport von überschüssigem Cholesterin zur Leber

c)

Direkte Hemmung der Hormonproduktion aus Cholesterin

d)

Erhöhung der Cholesterinaufnahme im Darm

120.

Analyse: Eine Ernährung führt zu hohen LDL-Konzentrationen und niedrigen HDL-Werten. Welche Maßnahme adressiert das Risiko für Arteriosklerose am direktesten?

a)

Erhöhung gesättigter Fettsäuren in der Kost

b)

Steigerung löslicher Ballaststoffe und körperlicher Aktivität

c)

Reduktion von Wasseraufnahme zur Konzentration des Blutes

d)

Supplementierung von reinem Cholesterin täglich

121.

Welche Geometrie besitzt ein sp²-hybridisierter Kohlenstoff in Alkenen?

a)

Quadratisch planar mit 90°

b)

Tetraedrisch mit 109,5°

c)

Linear mit 180° Bindungswinkel

d)

Trigonal planar mit ca. 120°

122.

Wie entstehen π-Bindungen zwischen zwei Kohlenstoffen in einem Alken laut Diagramm?

a)

Durch Mischung von s- und p-Orbital zu sp³

b)

Durch Überlappung zweier sp²-Hybridorbitale axial

c)

Durch seitliche Überlappung zweier p-Orbitale

d)

Durch Kopplung zweier s-Orbitale direkt

123.

Wieviele sp²-Hybridorbitale stehen an einem sp²-hybridisierten Kohlenstoff zur Bildung von σ-Bindungen zur Verfügung?

a)

Vier sp²-Hybridorbitale insgesamt

b)

Drei sp²-Hybridorbitale insgesamt

c)

Ein sp²-Hybridorbital insgesamt

d)

Zwei sp²-Hybridorbitale insgesamt

124.

Welches Statement beschreibt die σ-Bindung im dargestellten Ethen korrekt?

a)

Sie ist eine frontale Überlappung entlang der Kernachse

b)

Sie ist eine d-Orbital-Überlappung zwischen Kohlenstoffen

c)

Sie entsteht aus endständigen p-Orbitalen frontal

d)

Sie ist eine seitliche Überlappung oberhalb und unterhalb

125.

Welche Konsequenz hat die π-Bindung für die Rotation um die C=C-Achse?

a)

Rotation wird vollständig unmöglich immer

b)

Rotation wird erleichtert gegenüber Einfachbindung

c)

Rotation ist stark eingeschränkt

d)

Freie Rotation ohne Energiebarriere

126.

Welche Kombination von Orbitalen bildet die Doppelbindung in Alkenen insgesamt?

a)

Eine π-Bindung aus s-Orbitalen und eine σ aus p

b)

Eine σ-Bindung aus sp² plus eine π-Bindung aus p

c)

Zwei σ-Bindungen aus sp²-Orbitalen ausschließlich

d)

Eine σ-Bindung aus sp³ plus eine π aus d

127.

Welcher Bindungswinkel wird für die H–C–C–H-Anordnung im gezeigten Alken angegeben?

a)

Ca. 120° um jedes Kohlenstoff

b)

Ca. 90° um jedes Kohlenstoff

c)

Exakt 180° um jedes Kohlenstoff

d)

Ca. 109,5° um jedes Kohlenstoff