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Arbeiten des Holzes – Prüfungsfragen (Klasse 14)

Total questions: 20

Worksheet time: 10mins

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1.

Holz ist hygroskopisch. Welche Aussage beschreibt dies korrekt?

a)

Neigung, Wasserdampf aus der Luft aufzunehmen oder abzugeben, um Gleichgewicht mit der Luftfeuchtigkeit herzustellen

b)

Unfähigkeit, Feuchtigkeit aus der Umgebung zu beeinflussen

c)

Nur bei Kontakt mit flüssigem Wasser ändert sich der Wassergehalt

d)

Hygroskopie bedeutet ausschließlich Wasserabgabe

2.

Holz ist anisotrop. Was bedeutet dies im Kontext der Materialeigenschaften?

a)

Gleiches Verhalten in allen Richtungen

b)

Unterschiedliches Verhalten in den drei anatomischen Richtungen

c)

Isotropes Verhalten nur entlang der Jahresringe

d)

Homogener Werkstoff wie Glas oder Metall

3.

In welcher anatomischen Richtung zeigt Holz das größte Quell- und Schwindmaß unterhalb des Fasersättigungsbereichs?

a)

Longitudinal (AXIAL) – in Längsrichtung: 0,10,3%0{,}1\text{–}0{,}3\%

b)

Radial – in Richtung der Markstrahlen: 35%3\text{–}5\%

c)

Tangential – in Richtung der Jahresringe: 610%6\text{–}10\%

d)

Alle Richtungen gleich groß

4.

Welches Größenordnungsmaß gilt für Quell- und Schwindverhalten in Längsrichtung (Longitudinal, AXIAL)?

a)

0,10,3%0{,}1\text{–}0{,}3\%

b)

35%3\text{–}5\%

c)

610%6\text{–}10\%

d)

12%1\text{–}2\%

5.

Was ist gemeint mit „Holz ist kein homogener Werkstoff“?

a)

Holz ist gleichmäßig aufgebaut wie Glas oder Metall

b)

Holz besitzt unterschiedliche Festigkeiten und einen unterschiedlichen Zellaufbau

c)

Holz zeigt keine Richtungsabhängigkeit

d)

Holz hat konstanten Wassergehalt unabhängig von der Umgebung

6.

Wo befindet sich das Wasser im Holz als „freies Wasser“ laut Beschreibung der Holzfeuchtigkeit?

a)

In den Zellwänden

b)

In den Zellhohlräumen

c)

In der Rinde

d)

In den Jahresringen ausschließlich

7.

Wo befindet sich das Wasser im Holz als „gebundenes Wasser“ laut Beschreibung der Holzfeuchtigkeit?

a)

In den Zellhohlräumen

b)

In den Zellwänden

c)

Zwischen den Markstrahlen außerhalb der Zellen

d)

Nur an der Oberfläche des Brettes

8.

Was kennzeichnet den Fasersättigungspunkt (etwa 30%30\% Holzfeuchtigkeit)?

a)

Zellhohlräume sind wasserfrei, die Zellwände sind mit Wasser gesättigt

b)

Zellwände und Zellhohlräume sind vollständig wasserfrei

c)

Zellwände und Zellhohlräume sind vollständig mit Wasser gefüllt

d)

Nur die Zellhohlräume enthalten Wasser, die Zellwände sind trocken

9.

Welche Verwendungsfeuchte gilt für zentralbeheizte Räume laut Tabelle „Gebrauchsfeuchte – Verwendungsfeuchte“?

a)

79%7\text{–}9\%

b)

911%9\text{–}11\%

c)

57%5\text{–}7\%

d)

1214%12\text{–}14\%

10.

Wie lässt sich die Holzfeuchte bestimmen laut Abschnitt „Holzfeuchtebestimmung“? Wählen Sie alle zutreffenden Verfahren.

a)

Darrprobe durch Trocknung bei 103C103^{\circ}\mathrm{C}

b)

Elektronische Messung nach dem Widerstandsprinzip

c)

Refraktometrische Lichtbrechungsmessung

d)

Ultraviolettspektroskopie der Oberfläche

11.

Welcher Zustand entspricht „frischgefälltes Holz“ hinsichtlich Wasserverteilung?

a)

Zellwände und Zellhohlräume sind vollständig mit Wasser gefüllt; Holzfeuchtigkeit 50150%50\text{–}150\%

b)

Zellhohlräume trocken, Zellwände gesättigt; Holzfeuchtigkeit etwa 30%30\%

c)

Zellwände teilweise verdunstet; Holzfeuchtigkeit 812%8\text{–}12\%

d)

Zellwände vollständig trocken; Holzfeuchtigkeit 0%0\%

12.

Welcher Zustand beschreibt den Fasersättigungspunkt?

a)

Zellhohlräume trocken, Zellwände vollständig mit Wasser gefüllt; Holzfeuchtigkeit etwa 30%30\%

b)

Zellwände und Zellhohlräume vollständig mit Wasser gefüllt; Holzfeuchtigkeit 50150%50\text{–}150\%

c)

Zellwände teilweise verdunstet; Holzfeuchtigkeit 812%8\text{–}12\%

d)

Zellwände völlig verdunstet; Holzfeuchtigkeit 0%0\%

13.

Welche Holzfeuchtigkeit wird für „Tischlerholz“ angegeben?

a)

50150%50\text{–}150\%

b)

etwa 30%30\%

c)

812%8\text{–}12\%

d)

0%0\%

14.

Was beschreibt „darrtrockenes Holz“?

a)

Zellhohlräume wasserfrei, Zellwände gesättigt; etwa 30%30\% HF

b)

Zellwände vollständig verdunstet; theoretisch 0%0\% HF

c)

Zellwände und Zellhohlräume voll Wasser; 50150%50\text{–}150\% HF

d)

Zellwände teilweise verdunstet; 812%8\text{–}12\% HF

15.

Welcher Richtungsbereich zeigt ein Quell-/Schwindmaß von 35%3\text{–}5\% ?

a)

Längs (AXIAL) – Richtung der Holzfasern

b)

Radial – in Richtung der Markstrahlen

c)

Tangential – in Richtung der Jahresringe

d)

Alle drei Richtungen zeigen 35%3\text{–}5\%

16.

Wie verformen sich Bretter und Pfosten typischerweise laut Hinweis?

a)

Linke Seite rund, rechte Seite hohl

b)

Rechte Seite rund und linke Seite hohl

c)

Beide Seiten bleiben gerade

d)

Nur Kernpfosten werden rund

17.

Was verursacht das „Werfen des Holzes“ laut Darstellung?

a)

Gleichmäßige Trocknung in allen Richtungen

b)

Unterschiedliche Quell- und Schwindmaße in den drei Hauptschnittrichtungen

c)

Ausschließlich hohe Temperaturen über 100C100^{\circ}\mathrm{C}

d)

Nur chemische Veränderungen in den Zellwänden

18.

Warum gilt die abgebildete Kernbretter-Anordnung „richtig“?

a)

Splint an Kern – uneben – unterschiedliche Spannungen

b)

Kern an Kern und Splint an Splint, gleiche Trocknung

c)

Zufällige Anordnung unabhängig von Jahresringen

d)

Kern an Splint erleichtert Leimfuge außen

19.

Welche Korrektur wird für die als „FALSCH“ gezeigte Seitenbretter-Anordnung empfohlen?

a)

Keine Maßnahme nötig

b)

Gestürzt verlegen, da rechte Seite rund und linke hohl wird

c)

Leimfuge außen sauber halten

d)

Darrprobe durchführen

20.

Welche Aussage trifft auf die als „RICHTIG“ gezeigte Seitenbretter-Reihenfolge zu?

a)

Kern an Kern – Splint an Splint und gestürzt

b)

Splint an Kern – uneben – unterschiedliche Spannungen

c)

Rechte Seite rund – linke hohl

d)

Leimfuge reißt