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WorksheetsArbeiten des Holzes – Prüfungsfragen (Klasse 14)
Total questions: 20
Worksheet time: 10mins
Holz ist hygroskopisch. Welche Aussage beschreibt dies korrekt?
Neigung, Wasserdampf aus der Luft aufzunehmen oder abzugeben, um Gleichgewicht mit der Luftfeuchtigkeit herzustellen
Unfähigkeit, Feuchtigkeit aus der Umgebung zu beeinflussen
Nur bei Kontakt mit flüssigem Wasser ändert sich der Wassergehalt
Hygroskopie bedeutet ausschließlich Wasserabgabe
Holz ist anisotrop. Was bedeutet dies im Kontext der Materialeigenschaften?
Gleiches Verhalten in allen Richtungen
Unterschiedliches Verhalten in den drei anatomischen Richtungen
Isotropes Verhalten nur entlang der Jahresringe
Homogener Werkstoff wie Glas oder Metall
In welcher anatomischen Richtung zeigt Holz das größte Quell- und Schwindmaß unterhalb des Fasersättigungsbereichs?
Longitudinal (AXIAL) – in Längsrichtung: 0,1–0,3%
Radial – in Richtung der Markstrahlen: 3–5%
Tangential – in Richtung der Jahresringe: 6–10%
Alle Richtungen gleich groß
Welches Größenordnungsmaß gilt für Quell- und Schwindverhalten in Längsrichtung (Longitudinal, AXIAL)?
0,1–0,3%
3–5%
6–10%
1–2%
Was ist gemeint mit „Holz ist kein homogener Werkstoff“?
Holz ist gleichmäßig aufgebaut wie Glas oder Metall
Holz besitzt unterschiedliche Festigkeiten und einen unterschiedlichen Zellaufbau
Holz zeigt keine Richtungsabhängigkeit
Holz hat konstanten Wassergehalt unabhängig von der Umgebung
Wo befindet sich das Wasser im Holz als „freies Wasser“ laut Beschreibung der Holzfeuchtigkeit?
In den Zellwänden
In den Zellhohlräumen
In der Rinde
In den Jahresringen ausschließlich
Wo befindet sich das Wasser im Holz als „gebundenes Wasser“ laut Beschreibung der Holzfeuchtigkeit?
In den Zellhohlräumen
In den Zellwänden
Zwischen den Markstrahlen außerhalb der Zellen
Nur an der Oberfläche des Brettes
Was kennzeichnet den Fasersättigungspunkt (etwa 30% Holzfeuchtigkeit)?
Zellhohlräume sind wasserfrei, die Zellwände sind mit Wasser gesättigt
Zellwände und Zellhohlräume sind vollständig wasserfrei
Zellwände und Zellhohlräume sind vollständig mit Wasser gefüllt
Nur die Zellhohlräume enthalten Wasser, die Zellwände sind trocken
Welche Verwendungsfeuchte gilt für zentralbeheizte Räume laut Tabelle „Gebrauchsfeuchte – Verwendungsfeuchte“?
7–9%
9–11%
5–7%
12–14%
Wie lässt sich die Holzfeuchte bestimmen laut Abschnitt „Holzfeuchtebestimmung“? Wählen Sie alle zutreffenden Verfahren.
Darrprobe durch Trocknung bei 103∘C
Elektronische Messung nach dem Widerstandsprinzip
Refraktometrische Lichtbrechungsmessung
Ultraviolettspektroskopie der Oberfläche
Welcher Zustand entspricht „frischgefälltes Holz“ hinsichtlich Wasserverteilung?
Zellwände und Zellhohlräume sind vollständig mit Wasser gefüllt; Holzfeuchtigkeit 50–150%
Zellhohlräume trocken, Zellwände gesättigt; Holzfeuchtigkeit etwa 30%
Zellwände teilweise verdunstet; Holzfeuchtigkeit 8–12%
Zellwände vollständig trocken; Holzfeuchtigkeit 0%
Welcher Zustand beschreibt den Fasersättigungspunkt?
Zellhohlräume trocken, Zellwände vollständig mit Wasser gefüllt; Holzfeuchtigkeit etwa 30%
Zellwände und Zellhohlräume vollständig mit Wasser gefüllt; Holzfeuchtigkeit 50–150%
Zellwände teilweise verdunstet; Holzfeuchtigkeit 8–12%
Zellwände völlig verdunstet; Holzfeuchtigkeit 0%
Welche Holzfeuchtigkeit wird für „Tischlerholz“ angegeben?
50–150%
etwa 30%
8–12%
0%
Was beschreibt „darrtrockenes Holz“?
Zellhohlräume wasserfrei, Zellwände gesättigt; etwa 30% HF
Zellwände vollständig verdunstet; theoretisch 0% HF
Zellwände und Zellhohlräume voll Wasser; 50–150% HF
Zellwände teilweise verdunstet; 8–12% HF
Welcher Richtungsbereich zeigt ein Quell-/Schwindmaß von 3–5% ?
Längs (AXIAL) – Richtung der Holzfasern
Radial – in Richtung der Markstrahlen
Tangential – in Richtung der Jahresringe
Alle drei Richtungen zeigen 3–5%
Wie verformen sich Bretter und Pfosten typischerweise laut Hinweis?
Linke Seite rund, rechte Seite hohl
Rechte Seite rund und linke Seite hohl
Beide Seiten bleiben gerade
Nur Kernpfosten werden rund
Was verursacht das „Werfen des Holzes“ laut Darstellung?
Gleichmäßige Trocknung in allen Richtungen
Unterschiedliche Quell- und Schwindmaße in den drei Hauptschnittrichtungen
Ausschließlich hohe Temperaturen über 100∘C
Nur chemische Veränderungen in den Zellwänden
Warum gilt die abgebildete Kernbretter-Anordnung „richtig“?
Splint an Kern – uneben – unterschiedliche Spannungen
Kern an Kern und Splint an Splint, gleiche Trocknung
Zufällige Anordnung unabhängig von Jahresringen
Kern an Splint erleichtert Leimfuge außen
Welche Korrektur wird für die als „FALSCH“ gezeigte Seitenbretter-Anordnung empfohlen?
Keine Maßnahme nötig
Gestürzt verlegen, da rechte Seite rund und linke hohl wird
Leimfuge außen sauber halten
Darrprobe durchführen
Welche Aussage trifft auf die als „RICHTIG“ gezeigte Seitenbretter-Reihenfolge zu?
Kern an Kern – Splint an Splint und gestürzt
Splint an Kern – uneben – unterschiedliche Spannungen
Rechte Seite rund – linke hohl
Leimfuge reißt
