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Arbeitsrecht Quiz

Total questions: 30

Worksheet time: 19mins

Name
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1.

Wie notwendig ist die Schriftform beim Abschluss eines Arbeitsvertrags?

a)

Der Arbeitsvertrag ist nur wirksam, wenn er schriftlich abgeschlossen wurde.

b)

Ein Arbeitsvertrag kann auch mündlich wirksam geschlossen werden.

c)

Arbeitsverträge müssen immer vor Zeugen abgeschlossen werden, wenn sie nicht schriftlich sind.

d)

Ein mündlicher Arbeitsvertrag ist nur gültig, wenn er innerhalb von 4 Wochen schriftlich bestätigt wird.

2.

Welche Folgen hat es, wenn ein Bewerber im Vorstellungsgespräch zulässige Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet hat.

a)

Der Arbeitsvertrag ist ungültig.

b)

Der Arbeitsvertrag kann angefochten werden.

c)

Das Gespräch muss wiederholt werden.

d)

Keine

3.

Wieso werden Arbeitsverträge in Deutschland zumeist schriftlich abgeschlossen?

a)

Der Arbeitsvertrag ist nur wirksam, wenn er schriftlich abgeschlossen wurde.

b)

Ein mündlicher Arbeitsvertrag müsste zur Beweiskraft aufgezeichnet werden, was Datenschutz- und Persönlichkeitsrechte verletzten kann.

c)

Inhalte des Arbeitsvertrages sind schriftlich dem Arbeitnehmer auszuhändigen.

d)

Bei einem schriftlichen Vertrag hat man alle nötigen Inhalte vorgefertigt und kann nicht aus Versehen Dinge vergessen.

4.

Welche Gesetze oder Verordnungen sollte ein personalverantwortlicher Vorgesetzter unbedingt kennen.

a)

Arbeitswegezeitgesetz

b)

Bundesurlaubsgesetz

c)

Betriebsverfassungsgesetz

d)

Arbeitsumgebungsgestaltungsverordnung

e)

Mutterschaftsgesetz

5.

Kann folgende Klausel wirksam vereinbart werden? „Bei einer Kündigung durch das Unternehmen gilt eine Frist von 2 Wochen zum Monatsende. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.“

a)

Ja, weil Arbeitgeber mit Arbeitnehmern eigene Fristen vereinbaren dürfen.

b)

Nein, weil die Kündigungsfrist für Arbeitgeber nicht kürzer sein darf als für Arbeitnehmer.

c)

Ja, wenn der Betriebsrat zustimmt.

d)

Ja, aber nur in Betrieben ohne Betriebsrat.

6.

Haupt- und Nebenpflichten aus dem Arbeitsvertrag. Welche Kombination ist korrekt?

a)

Arbeitnehmer: Hauptpflicht = Lohnzahlung; Nebenpflicht = Fürsorge Arbeitgeber: Hauptpflicht = Arbeitspflicht; Nebenpflicht = Treuepflicht

b)

Arbeitnehmer: Hauptpflicht = Arbeitspflicht; Nebenpflicht = Verschwiegenheit Arbeitgeber: Hauptpflicht = Lohnzahlung; Nebenpflicht = Fürsorge

c)

Arbeitnehmer: Hauptpflicht = Verschwiegenheit; Nebenpflicht = Arbeitspflicht Arbeitgeber: Hauptpflicht = Schutzpflicht; Nebenpflicht = Lohnzahlung

d)

Arbeitnehmer: Hauptpflicht = Arbeitspflicht; Nebenpflicht = Fürsorge Arbeitgeber: Hauptpflicht = Lohnzahlung; Nebenpflicht = Treuepflicht

7.

Wodurch werden Arbeitsverträge rechtsgültig beendet?

a)

Kündigung

b)

Abmahnung

c)

Insolvenz des Unternehmens

d)

Aufhebungsvertrag

e)

Befristungsende

8.

Einfaches vs. qualifiziertes Arbeitszeugnis (4 Punkte) Welche Aussage ist korrekt?

a)

Ein einfaches Zeugnis enthält nur Angaben zu Leistung und Verhalten.

b)

Ein qualifiziertes Zeugnis enthält nur Art und Dauer der Beschäftigung.

c)

Ein einfaches Zeugnis enthält Art und Dauer der Tätigkeit; ein qualifiziertes zusätzlich Leistung und Verhalten.

d)

Ein einfaches Zeugnis enthält Dauer und Leistung, das qualifizierte zusätzlich Tätigkeiten und Leistung.

9.

Welche Aussage zur sachgrundlosen Befristung ist korrekt?

a)

Eine sachgrundlose Befristung ist bis zu 2 Jahren möglich und darf höchstens dreimal verlängert werden.

b)

Eine sachgrundlose Befristung ist nur mit Zustimmung des Betriebsrates zulässig.

c)

Eine sachgrundlose Befristung darf beliebig oft verlängert werden, solange der Arbeitnehmer zustimmt.

d)

Eine sachgrundlose Befristung ist nur in Betrieben mit weniger als 10 Mitarbeitern erlaubt.

10.

Welche Voraussetzung muss für eine wirksame Befristung erfüllt sein?

a)

Die Befristung muss schriftlich vereinbart werden, bevor die Arbeit beginnt.

b)

Die Befristung kann auch mündlich vereinbart werden.

c)

Die Befristung wird automatisch wirksam, wenn der Arbeitnehmer länger als 6 Monate bleibt.

d)

Die Befristung muss vom Betriebsrat genehmigt werden.

11.

Welche Folge hat es, wenn der befristete Arbeitsvertrag nicht schriftlich geschlossen wurde?

a)

Der Vertrag ist wirksam und der Arbeitnehmer gilt als unbefristet eingestellt.

b)

Der Vertrag ist unwirksam und der Arbeitnehmer gilt als nicht eingestellt.

c)

Der Vertrag ist wirksam, aber nur für 6 Monate.

d)

Der Vertrag ist wirksam, und der Arbeitnehmer gilt als befristet eingestellt.

12.

Welche Aussage zur Abmahnung trifft zu?

a)

Eine Abmahnung ist nur wirksam, wenn sie schriftlich erfolgt.

b)

Eine Abmahnung muss das Fehlverhalten konkret beschreiben und eine Kündigung androhen.

c)

Eine Abmahnung ist nur gültig, wenn der Arbeitnehmer sie unterschreibt.

d)

Eine Abmahnung verliert nach 6 Monaten automatisch ihre Wirkung.

13.

In welchem Fall ist eine Abmahnung vor einer verhaltensbedingten Kündigung entbehrlich?

a)

Bei wiederholter Unpünktlichkeit

b)

Bei Arbeitsverweigerung

c)

Bei schweren Vertrauensbrüchen

d)

Bei schlechter Arbeitsleistung

14.

Ab wann gilt das Kündigungsschutzgesetz für Arbeitnehmer in Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitern ?

a)

Ab dem ersten Arbeitstag

b)

Nach 6 Monaten Betriebszugehörigkeit

c)

Nur in Betrieben mit Betriebsrat

d)

Erst nach der Probezeit

15.

Welche der folgenden Kündigungsarten ist im KSchG geregelt?

a)

betriebsbedingte

b)

fristlose

c)

außerordentliche

d)

verhaltensbedingte

e)

personenbedingte

16.

Welche Voraussetzung muss für eine betriebsbedingte Kündigung erfüllt sein?

a)

Der Arbeitnehmer muss mindestens zweimal abgemahnt worden sein.

b)

Es muss ein dringendes betriebliches Erfordernis vorliegen und eine Sozialauswahl durchgeführt werden.

c)

Der Arbeitnehmer muss eine neue Stelle angeboten bekommen.

d)

Der Betriebsrat muss zustimmen.

17.

Welche Rolle spielt der Betriebsrat bei einer ordentlichen Kündigung?

a)

Der Betriebsrat muss der Kündigung zustimmen.

b)

Der Betriebsrat muss vor jeder Kündigung angehört werden.

c)

Der Betriebsrat entscheidet über die Kündigungsfrist.

d)

Der Betriebsrat kann eine Kündigung selbst aussprechen.

18.

Welche Folge hat es, wenn der Arbeitgeber den Betriebsrat vor einer Kündigung nicht anhört?

a)

Die Kündigung ist wirksam, aber der Arbeitgeber muss eine Geldstrafe zahlen.

b)

Die Kündigung ist unwirksam.

c)

Die Kündigung ist wirksam, wenn der Arbeitnehmer zustimmt.

d)

Die Kündigung ist wirksam, aber der Betriebsrat kann Beschwerde einlegen.

19.

Welche Möglichkeit hat der Betriebsrat, wenn er einer Kündigung widerspricht?

a)

Er kann die Kündigung verhindern.

b)

Er kann verlangen, dass der Arbeitnehmer bis zum Ende des Kündigungsschutzprozesses weiterbeschäftigt wird.

c)

Er kann eine Abfindung festlegen.

d)

Er kann eine Kündigungsschutzklage führen.

20.

Welche Funktionen hat eine Abmahnung?

a)

Disziplinarfunktion

b)

Hinweisfunktion

c)

Motivationsfunktion

d)

Warnfunktion

e)

Straffunktion

21.

Welche Regelungen gelten für die Kündigung während der Probezeit?

a)

Der Arbeitgeber muss einen Grund angeben.

b)

Eine Kündigung ist während der Probezeit fristlos möglich.

c)

Die Kündigungsfrist kann auf 2 Wochen verkürzt werden.

d)

Die Kündigungsfrist kann auf 2 Tage verkürzt werden.

e)

Der Arbeitgeber muss keinen Grund angeben.

22.

Welche formale Voraussetzung muss eine Kündigung erfüllen?

a)

Sie muss schriftlich erfolgen und eigenhändig unterschrieben sein

b)

Sie muss schriftlich erfolgen und digital signiert sein

c)

Sie muss schriftlich erfolgen und vom Betriebsrat bestätigt werden

d)

Sie muss schriftlich erfolgen und per Post übermittelt werden

23.

Wie viele Urlaubstage stehen einem Arbeitnehmer pro Jahr zu?

a)

Mindestens 24 Werktage pro Jahr

b)

Mindestens 20 Werktage pro Jahr

c)

Maximal 30 Werktage pro Jahr

d)

Genau 25 Werktage pro Jahr

24.

Was passiert mit vom Arbeitnehmer unverschuldet nicht genommenem bzw. nicht genehmigtem Urlaub am Ende des Jahres?

a)

Der nicht genommene Urlaub verfällt am Ende des Jahres.

b)

Der nicht genommene Urlaub wird automatisch auf das nächste Jahr übertragen.

c)

Der nicht genommene Urlaub wird in einen Bonus umgewandelt und ausgezahlt.

d)

Der nicht genommene Urlaub wird ins Folgejahr übertragen und muss bis Ende März genommen werden.

25.

Welche Rechte hat ein Arbeitnehmer bei Krankheit im Urlaub?

a)

Ein Arbeitnehmer hat das Recht, im Falle einer Krankheit während des Urlaubs die Krankheitstage als Krankheitstage und nicht als Urlaubstage zu zählen.

b)

Ein Arbeitnehmer hat das Recht, im Falle einer Krankheit während des Urlaubs den Urlaub komplett zu wiederholen.

c)

Ein Arbeitnehmer hat das Recht, im Falle einer Krankheit während des Urlaubs die Krankheitstage als Urlaubstage zu zählen.

d)

Ein Arbeitnehmer hat das Recht, im Falle einer Krankheit während des Urlaubs länger im Urlaub zu bleiben.

26.

Was kennzeichnet die ordentliche Kündigung?

a)

Sie erfolgt unter Einhaltung der gesetzlichen oder vertraglichen Kündigungsfrist

b)

Sie erfolgt unter Einhaltung einer vom Arbeitgeber festgelegten Frist

c)

Sie erfolgt nur nach Zustimmung des Betriebsrats

d)

Sie erfolgt mit einer Frist von 4 Wochen ab aussprechen der Kündigung

27.

Welche Voraussetzung muss für eine fristlose Kündigung vorliegen?

a)

Ein wichtiger Grund, der die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar macht

b)

Ein betrieblicher Grund, der eine sofortige Beendigung nahelegt

c)

Ein organisatorischer Grund, der eine Weiterbeschäftigung erschwert

d)

Ein erheblicher Grund, der eine sofortige Kündigung wünschenswert macht

28.

Innerhalb welcher Frist muss der Arbeitgeber nach Kenntnis eines Vorfalls eine fristlose Kündigung aussprechen?

a)

Innerhalb von zwei Wochen

b)
  • Innerhalb von zehn Arbeitstagen

c)

Innerhalb von zwei Monaten

d)

Innerhalb von drei Wochen

29.

Innerhalb welcher Frist kann ein Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage erheben?

a)

Innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung

b)

Innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Kündigung

c)

Innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Kündigung

d)

Innerhalb von 10 Tagen nach Zugang der Kündigung

30.

Welche Aussage zur Begründung einer Kündigung ist korrekt?

a)

Eine Begründung ist nur in besonderen Fällen gesetzlich vorgeschrieben

b)

Eine Begründung ist immer zwingend schriftlich mitzuteilen

c)

Eine Begründung ist nur bei ordentlichen Kündigungen erforderlich

d)

Eine Begründung ist nur bei fristlosen Kündigungen erforderlich