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1.2 Arbeitsteilung – immer ein Vorteil für alle?

Total questions: 16

Worksheet time: 8mins

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1.

Welche Aussage beschreibt den Kern der Arbeitsteilung nach Adam Smith am treffendsten?

a)

Gleiche Aufgabenverteilung für alle ohne Spezialisierung

b)

Ersetzung von Arbeit durch vollautomatische Maschinen

c)

Zerlegung komplexer Tätigkeiten in viele Teilschritte

d)

Wechselnde Aufgaben für jede Person im Tagesverlauf

2.

Worin besteht der komparative Vorteil nach David Ricardo?

a)

Vorteil durch Spezialisierung auf relativ günstigere Güter

b)

Vorteil durch Ausweitung von Arbeitstagen für alle

c)

Vorteil durch Produktion der teuersten Luxusgüter

d)

Vorteil durch ausschließliches Produzieren eines Produkts

3.

Welcher Zusammenhang trifft typischerweise auf Spezialisierung zu?

a)

Höhere Produktivität durch Lern- und Skaleneffekte

b)

Sinkende Qualität durch fehlende Routineeffekte

c)

Geringere Effizienz wegen ständiger Aufgabenwechsel

d)

Weniger Output trotz schnellerer Abläufe

4.

Was beschreibt Bore-out am ehesten?

a)

Überforderung mit Dauerstress und Erschöpfung

b)

Körperliche Verletzungen durch schwere Arbeit

c)

Unterforderung mit Langeweile und Sinnverlust

d)

Motivation durch abwechslungsreiche Aufgaben

5.

Ein Betrieb teilt die Tätigkeit in monotone Teilschritte auf. Welche Maßnahme mindert psychische Belastungen am wahrscheinlichsten?

a)

Job Rotation mit zeitweiligem Aufgabenwechsel

b)

Erhöhung des Arbeitstempos in allen Bereichen

c)

Ausschluss von Teamarbeit zur Fehlervermeidung

d)

Verkürzung der Pausen bei gleichbleibender Routine

6.

Zwei Länder produzieren Brot und Tuch. Land A stellt Brot effizienter her, Land B Tuch relativ günstiger. Welche Handelsstrategie steigert den Gesamtnutzen?

a)

A und B begrenzen Produktion, um Preise zu erhöhen

b)

A produziert nur Tuch, B produziert nur Brot

c)

Beide Länder produzieren beide Güter ohne Handel

d)

A spezialisiert sich auf Brot, B auf Tuch, beide tauschen

7.

In einer Fabrik fertigen 10 Personen je ein komplettes Produkt. Nach Umstellung auf Arbeitsteilung fertigt jede Person einen Schritt. Welche Begründung erklärt eine mögliche Outputsteigerung?

a)

Weniger Rüstzeiten und schnellere Routineabläufe

b)

Höhere Fehlerquote verhindert Lernkurven

c)

Mehr Leerlauf durch häufige Übergaben

d)

Längere Einarbeitung ohne Spezialisierung

8.

Welche Aussage verbindet wirtschaftliche Effizienz mit Arbeitsgestaltung am besten?

a)

Effizienz steigt, wenn Prozesse klar definiert und menschengerecht gestaltet sind

b)

Effizienz steigt, wenn Kontrollen sinken und Aufgaben unklar bleiben

c)

Effizienz steigt, wenn Überstunden und Pausenabbau üblich sind

d)

Effizienz steigt, wenn Spezialisierung jede Teamarbeit ausschließt

9.

Was beschreibt Kaizen am treffendsten?

a)

Einmalige, große Umstrukturierung des Betriebs

b)

Ausschließlich Qualitätskontrollen am Endprodukt

c)

Schnelle Kostensenkung durch Personalabbau

d)

Kontinuierliche, kleine Verbesserungen im Prozess

10.

Wirtschaftlichkeit (betriebswirtschaftlich) bedeutet in der Schule am ehesten, dass…

a)

Ergebnis im Verhältnis zum Aufwand verbessert wird

b)

möglichst viele Aufgaben gleichzeitig verteilt werden

c)

alle Prüfungen ohne Fehler geschrieben werden

d)

nur die Kosten der Materialien betrachtet werden

11.

Welcher Schritt passt NICHT zu einem Kaizen-Zyklus im Klassenprojekt?

a)

Problem beobachten und messen

b)

Idee testen und standardisieren

c)

Prozess ignorieren und weitermachen

d)

Ursachen analysieren und verbessern

12.

Ein Schulteam ordnet Hefte. Welche Maßnahme steigert die Wirtschaftlichkeit am direktesten?

a)

Wegzeiten durch neue Sortierlogik verkürzen

b)

Mehr Hefte auf einmal tragen lassen

c)

Nur am Ende die Qualität prüfen

d)

Lautere Musik für schnelleres Arbeiten spielen

13.

Welche Aussage zu Prozessoptimierung trifft am ehesten zu?

a)

Verschwendung erkennen und Abläufe vereinfachen

b)

Mitarbeitende häufiger wechseln lassen

c)

Nur Output erhöhen, Input ignorieren

d)

Mehr Regeln ohne Messung einführen

14.

Qualitätsmanagement in einem Klassenprojekt bedeutet vor allem…

a)

Lehrer allein entscheidet alle Schritte

b)

Nur die schnellsten Schüler arbeiten lassen

c)

Fehler erst am Ende sammeln und melden

d)

Standards definieren und Abweichungen prüfen

15.

Ein Beispiel für Verschwendung (Muda) bei der Heftsortierung ist…

a)

Doppelte Kontrolle derselben Stapel ohne Nutzen

b)

Geplante Pausen nach festen Zeitintervallen

c)

Klare Beschriftungen für Fächer und Fächerwagen

d)

Kurze Wege zwischen Regalen und Tischen

16.

Eine Klasse will die Ausgabe von Arbeitsblättern verbessern. Welche Vorgehensweise entspricht Kaizen auf DoK 3-Niveau am besten?

a)

Ist-Zeit messen, Ursachen finden, kleine Tests fahren

b)

Erst ein großes Jahresprojekt planen, dann starten

c)

Sofort viele Kopierer kaufen, Prozess überspringen

d)

Nur eine Person alles machen lassen, Rest warten