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Betriebliche Abläufe und Organisation

Total questions: 25

Worksheet time: 13mins

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1.

Welche Aussage beschreibt am besten den Kernprozess Beschaffung?

a)

Herstellung von Gütern und Diensten

b)

Betreuung von Kundenreklamationen

c)

Einkauf von Roh- und Hilfsstoffen

d)

Verkauf der produzierten Leistungen

2.

Welcher Prozess gehört typischerweise zu den unterstützenden Prozessen?

a)

Leitung und Verwaltung

b)

Absatz und Vertrieb

c)

Produktion und Fertigung

d)

Beschaffung von Materialien

3.

In einem Unternehmen kommt ein neues Software‑System für die Liefersteuerung zum Einsatz. Was ist die wahrscheinlichste Wirkung auf die Abläufe?

a)

Rationalisierung durch effizientere Prozesse

b)

Mehr manuelle Arbeitsschritte nötig

c)

Sinkende Spezialisierung der Mitarbeitenden

d)

Weniger Organisation insgesamt erforderlich

4.

Was beschreibt Arbeitsteilung in Unternehmen am zutreffendsten?

a)

Absatz steuert die Beschaffung vollständig

b)

Verwaltung ersetzt die Kernprozesse

c)

Aufgaben werden auf Spezialisten verteilt

d)

Alle Mitarbeitenden machen alles gleich

5.

Ein Fahrradhersteller produziert mehr Stück pro Stunde nach der Einführung einer teilautomatisierten Montagelinie. Welcher Begriff passt am besten?

a)

Dezentralisierung der Führung

b)

Diversifikation des Sortiments

c)

Rationalisierung der Arbeitsabläufe

d)

Intensivierung des Marketings

6.

Welche Reihenfolge der Kernprozesse ist sachlogisch bei einem produzierenden Unternehmen?

a)

Absatz – Produktion – Beschaffung

b)

Produktion – Absatz – Beschaffung

c)

Absatz – Beschaffung – Produktion

d)

Beschaffung – Produktion – Absatz

7.

Welche Aussage beschreibt Einzelfertigung am treffendsten?

a)

Automatisierte Massenproduktion ohne Unterbrechung

b)

Fertigung weniger Varianten mit standardisierten Teilen

c)

Herstellung eines individuellen Produkts nach Auftrag

d)

Produktion identischer Produkte in großen Serien

8.

Ordne die Arbeitsorganisation: Werkstattfertigung vs. Fließfertigung. Welche Kombination trifft zu?

a)

Werkstatt: feste Reihenfolge, Fließband; Fließ: flexible Wege, spezialisierte Räume

b)

Werkstatt: gleichartige Maschinen gruppiert; Fließ: Materialfluss in fester Reihenfolge

c)

Werkstatt: hochautomatisiert und taktgebunden; Fließ: Einzelaufträge ohne Takt

d)

Werkstatt: wenige Varianten in Serie; Fließ: individuelle Unikate nach Wunsch

9.

Betrachte Abb. 2 mit einem Fließband. Welche Herausforderung entsteht typischerweise bei starker Arbeitsteilung?

a)

Sinkende Produktqualität durch fehlende Standards

b)

Höhere Koordination, da viele Schritte aufeinander abgestimmt

c)

Geringere Effizienz wegen längerer Wege zwischen Maschinen

d)

Mehr Kreativität jedes Mitarbeitenden in allen Prozessschritten

10.

Ein Unternehmen wechselt von Variantenfertigung zu Massenfertigung. Welche Auswirkung ist am wahrscheinlichsten?

a)

Mehr Produktvarianten mit kleineren Seriengrößen

b)

Längere Durchlaufzeiten wegen häufigem Umrüsten

c)

Höhere Stückkosten durch individuelle Anpassungen

d)

Niedrigere Stückkosten durch hohe Ausstoßmengen

11.

Welches Ziel verfolgt das Minimalprinzip am deutlichsten?

a)

Mit minimalem Input vorgegebenen Output erreichen

b)

Mit gegebenem Input maximalen Output erzielen

c)

Mit variablem Input variablen Output realisieren

d)

Mit maximalem Input minimalen Output vermeiden

12.

Welches Beispiel passt zum Maximalprinzip?

a)

Mit wenig Material festgelegte Qualität sichern

b)

Mit 500 € möglichst viele Verkäufe erzielen

c)

Mit 5 Stunden exakt 20 Produkte fertigen

d)

Mit festen Ressourcen exakt Zielmenge liefern

13.

Ordne zu: Eine Firma muss 1.000 Einheiten liefern und möchte Kosten minimieren. Welche Prinzipbeschreibung passt?

a)

Minimalprinzip – Output vorgegeben, Input minimieren

b)

Maximalprinzip – Input vorgegeben, Output maximieren

c)

Satisficing – Anspruchsniveau ohne Optimierung

d)

Optimierungsprinzip – Input und Output frei skalieren

14.

Welche Aussage beschreibt die Prozesszuordnung korrekt?

a)

Kernprozesse erzeugen direkten Kundennutzen

b)

Supportprozesse vermarkten Endprodukte extern

c)

Kernprozesse sind ausschließlich IT-Tätigkeiten

d)

Führungsprozesse sind rein operative Abläufe

15.

Welche Tätigkeit ist typischerweise ein Supportprozess?

a)

Montage am Fließband

b)

Auslieferung an Kundinnen und Kunden

c)

Einkauf von Materialien

d)

Fertigung eines Kundenauftrags

16.

Welche Tätigkeit gehört am ehesten zum Kernprozess in einem Produktionsbetrieb?

a)

Buchung von Reisekosten

b)

Rechnungsprüfung der Lieferanten

c)

Personalentwicklung der Mitarbeitenden

d)

Montage der Produkte

17.

Welcher Vorteil wird der Fließfertigung häufig zugeschrieben?

a)

Einfache Störungsbehebung ohne Stillstand

b)

Geringe Abhängigkeit zwischen Stationen

c)

Kurze Durchlaufzeiten durch Taktung

d)

Hohe Flexibilität bei Produktwechseln

18.

Welcher Nachteil tritt typischerweise in der Fließfertigung auf?

a)

Lange Puffer und Lagerbestände

b)

Abhängigkeit der Stationen im Takt

c)

Geringe Transparenz der Abläufe

d)

Schwierigerer Materialfluss insgesamt

19.

Welche Organigrammform beschreibt eine klare, eindimensionale Weisungslinie?

a)

Matrixsystem mit funktionsübergreifenden Linien

b)

Mehrliniensystem mit mehreren Vorgesetzten

c)

Stabliniensystem mit Linien und Stäben

d)

Einliniensystem mit eindeutiger Hierarchie

20.

Was kennzeichnet ein Mehrliniensystem im Organigramm?

a)

Jede Stelle hat nur einen Vorgesetzten

b)

Hierarchie ist ausschließlich vertikal organisiert

c)

Stabsstellen entscheiden operativ allein

d)

Weisungen können von mehreren Instanzen kommen

21.

Wofür stehen Stabsstellen im Stabliniensystem?

a)

Direkte Weisung an alle untergeordneten Stellen

b)

Beratung und Unterstützung ohne Weisungsrecht

c)

Operative Leitung aller Funktionsbereiche

d)

Reine Linienverantwortung ohne Beratung

22.

Ein Unternehmen optimiert den Produktionsablauf und steigert den Umsatz ohne zusätzliche Ressourcen. Welche Prinzipzuordnung ist korrekt?

a)

Maximalprinzip – gegebener Input, Output erhöhen

b)

Ausgleichsprinzip – Ressourcen gleich verteilen

c)

Minimalprinzip – gegebener Output, Input senken

d)

Erfahrungsprinzip – Lernen durch Wiederholung

23.

Welche Aussage trifft auf Führungsprozesse typischerweise zu?

a)

Sie beschränken sich auf Buchhaltungsaufgaben

b)

Sie sind ausschließlich technische Abläufe

c)

Sie erzeugen direkten Kundenmehrwert

d)

Sie setzen Ziele und steuern die Organisation

24.

Welcher Effekt ist in der Fließfertigung besonders wahrscheinlich bei Störungen?

a)

Fehler werden nur am Ende sichtbar

b)

Materialbedarf sinkt deutlich und sofort

c)

Gesamter Linienfluss gerät ins Stocken

d)

Lokale Störung bleibt ohne Auswirkungen

25.

Welche Zuordnung ist korrekt: Einliniensystem – Vorteil?

a)

Hohe Spezialisierung durch mehrere Chefs

b)

Klare Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten

c)

Maximale Flexibilität in der Weisungskette

d)

Geringe Kommunikationswege zwischen Bereichen