

der Kriegsalltag
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F. NIANG
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1
Der Kriegsalltag
-Verluste
-Traumaten
-die Rolle der Frauen
-Armut
2
Der Kriegsalltag ist hart
Soldaten in einem Schützengraben während des Ersten Weltkrieges.
[ © Bundesarchiv, Bild 104-0832 / CC-BY-SA 3.0 DE ]
Auf viele Soldaten wartete im Schützengraben der Tod.
[ © wikimedia / gemeinfrei ]
1
3
Viele Frauen arbeiteten in der Landwirtschaft, hier Frauen und Kinder beim
Laubheusammeln im Jahr 1918.
[ © Stadtarchiv Freiburg / mit freundlicher Genehmigung ]
Im Ersten Weltkrieg gibt es sehr viele Tote, aber auch eine große Anzahl an
Verwundeten. Eine genaue Zahl kennt man nicht, aber man schätzt, dass 21
Millionen Menschen während des Krieges verwundet wurden.
In den Schützengräben werden viele Menschen
schwer verwundet
Viele Verwundete gibt es in den Schützengräben. Diese werden zunächst von
Sanitätern in den Gräben selbst behandelt. Wenn möglich und vorausgesetzt,
sie sind überhaupt transportfähig, bringt man sie im Anschluss zu den
Truppenverband Plätzen, die meist hinter der Front liegen. Doch viele
Soldaten sterben nicht nur an den Verwundungen, sondern an den
Krankheiten, die sich in der Enge schnell ausbreiten.
Viele Menschen werden traumatisiert. Das bedeutet, dass sie das
Geschehene nur schwer verkraften können. So wird ihre Seele krank und sie
leiden an schweren Albträumen, an Nervenschocks oder
Erschöpfungszuständen. Es gibt Soldaten, die ihre Erlebnisse in den
Schützengräben gar nicht verarbeiten und ihr ganzes Leben lang darunter
leiden.
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Frauen übernehmen zu Hause die Rolle der Männer
Während ihre Männer im Krieg kämpfen und an die Fronten im Osten und
Westen ziehen, übernehmen viele Frauen deren Platz in der Heimat. Dürfen
die meisten Frauen um die Jahrhundertwende nur in ganz bestimmten
Berufen arbeiten, so ändert sich die Einstellung, denn sie werden plötzlich
dringend benötigt. So arbeiten viele Frauen zum Beispiel in den zahlreichen
Rüstungsbetrieben und stellen Munition für die Front her. Das sind sehr
gefährliche Arbeiten und nicht wenige Frauen werden verletzt oder sterben.
Die Frauen fahren schwere Lastwagen und übernehmen wichtige Aufgaben in
der Verwaltung. An der Front selbst kämpfen wenige Frauen, dafür versorgen
sie und pflegen die Verletzten. Sie übernehmen aber genauso die Aufgaben
der Männer auf den Feldern und in der Landwirtschaft. Das Ansehen vieler
Frauen und vor allem der Frauenarbeit steigt für kurze Zeit. Nach dem Krieg
kann man die Zeit zwar nicht ganz zurückdrehen, aber trotzdem übernehmen
die Männer jetzt in vielen Bereichen wieder die Aufgaben, die die Frauen im
Krieg problemlos gemeistert haben.
Die Armut wächst von Tag zu Tag
Viele Familien leben in Armut, auch wenn der Staat an die Familien eine
Kriegsunterstützung zählt, so war das meist viel zu wenig Geld, da die
Lebenshaltungskosten, also die Kosten, die für Miete, Essen, Kleidung usw.
anfielen, stetig ansteigen. In der Folge verlieren auch viele Familien ihre
Wohnungen, weil sie die Miete nicht mehr zahlen können. Auch wird der
Hunger von Kriegsmonat zu Kriegsmonat größer. Besonders schlimm ist die
Situation in den Kriegswintern, in denen man nicht auf Obst und Gemüse
zurückgreifen kann und es fast gar nichts Frisches mehr zu kaufen gibt. Die
Menschen ernähren sich zeitweise nur noch von Kartoffeln, bis auch diese
ausgehen. Viele Kinder müssen hungern und sterben an den Folgen der schlechten
Ernährung.
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Quiz
1. Was ist eine der Herausforderungen des Kriegsalltags?
a) Freiheit
b) Armut
c) Frieden
d) Reichtum
2. Wie viele Menschen wurden während des Krieges verwundet?
a) 10 Millionen b) 30 Millionen
c) 5 Millionen d) 21 Millionen
3. Was passiert in den Schützengräben?
a) Viele Menschen feiern
b) Viele Menschen tanzen
c) Viele Menschen werden verwundet
d) Viele Menschen werden geheilt
4. Was machen Frauen während des Krieges?
a) Kämpfen an der Front
b) Arbeiten in Rüstungsbetrieben
c) Kochen und Putzen
d) Reisen um die Welt
5. Was steigt von Tag zu Tag?
a) Die Armut
b) Die Bildung
c) Die Gesundheit
d) Die Freude
6. Wovon ernähren sich die Menschen hauptsächlich ?
a) Kartoffeln
b) Gemüse und Obst
c) Süßigkeiten
d) Fleisch und Fisch
7. Was passiert mit vielen Familien während des Krieges?
a) Sie reisen um die Welt
b) Sie verlieren ihre Wohnungen
c) Sie bekommen neue Häuser
d) Sie werden reicher
8. Worunter leiden Soldaten , die traumatisiert sind?
a) Albträumen
b) Schlaflosigkeit
c) Energieüberschuss
d) Guter Laune
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Der Kriegsalltag
-Verluste
-Traumaten
-die Rolle der Frauen
-Armut
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