
Berufsausbildungsverhältnis & Schutzrechte für Arbeitnehmer
Authored by Friedrich Ewald
Social Studies
Professional Development
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16 questions
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1.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 1 pt
Wer muss den Berufsausbildungsvertrag unterschreiben?
Ausbildender (Betrieb)
Auszubildender (Azubi)
Erziehungsberechtigte/r (bei Minderjährigen)
Berufsschule
Industrie- und Handelskammer
Answer explanation
Der Ausbildungsvertrag wird vom Ausbildenden, dem Auszubildenden und – falls dieser minderjährig ist – dem gesetzlichen Vertreter unterschrieben.
Die Berufsschule ist nicht Vertragspartner des Ausbildungsverhältnisses.
Die Industrie- und Handelskammer prüft und registriert den Vertrag, unterschreibt ihn aber nicht als Vertragspartner.
2.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 1 pt
Was ist im Berufsausbildungsvertrag zwingend zu festzuhalten?
Notenregelungen für die Berufsschule
sachliche und zeitliche Gliederung der Ausbildung sowie Ziel der Berufsausbildung
Anzahl der Urlaubstage
Höhe der Ausbildungsvergütung
3.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 1 pt
Welche Pflicht/en hat ein Auszubildender laut Berufsbildungsgesetz?
Teilnahme an der Berufsschule
Übernahme aller betrieblichen Aufgaben, auch wenn sie nicht ausbildungsrelevant sind
Führung des Berichtshefts
Answer explanation
Nur ausbildungsrelevante Aufgaben müssen übernommen werden.
4.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 1 pt
Welche Schutzrechte gelten für schwangere Arbeitnehmerinnen?
Kündigungsschutz
Anspruch auf Mutterschaftsgeld
Verbot gefährlicher oder gesundheitsschädlicher Tätigkeiten
Beschäftigungsverbot 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt
5.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 1 pt
Ein Auszubildender wird während der Probezeit 6 Wochen krank. Welche Aussage/n trifft/ treffen zu?
Die Probezeit verlängert sich automatisch um die Krankheitstage.
Die Probezeit kann in Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb freiwillig verlängert werden.
Die Probezeit wird nur verlängert, wenn der Auszubildende mehr als 6 Wochen krank ist.
Der Arbeitgeber kann den Auszubildenden innerhalb der Probezeit ohne Angaben von Gründen fristlos kündigen.
6.
MULTIPLE CHOICE QUESTION
30 sec • 1 pt
Wie lange darf die Probezeit innerhalb des Ausbildungsvertrags vertraglich geregelt werden?
Die Probezeit muss mindestens zwei Wochen und darf höchstens drei Monate betragen.
Die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen.
Die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens sechs Monate betragen.
7.
MULTIPLE SELECT QUESTION
1 min • 1 pt
Welche Aussagen zu Kündigungsfristen und -gründen bei Auszubildenden sind korrekt?
Nach der Probezeit kann der Auszubildende das Ausbildungsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen kündigen, wenn er die Berufsausbildung aufgeben oder einen anderen Beruf erlernen möchte.
Nach Ablauf der Probezeit ist eine ordentliche Kündigung des Ausbildungsverhältnisses durch den Betrieb ausgeschlossen.
Der Betrieb kann das Ausbildungsverhältnis nach Ablauf der Probezeit nur noch aus wichtigem Grund fristlos kündigen. Die Anforderungen hierfür sind rechtlich sehr hoch.
Nach der Probezeit kann der Auszubildende das Ausbildungsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen kündigen, wenn er den Betrieb wechseln möchte.
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