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PDK - Zwischenprüfung (9)

Total questions: 20

Worksheet time: 10mins

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1.

Welches Beispiel bezeichnet ein einseitiges Rechtsgeschäft?

a)

Pachtvertrag

b)

Schenkung

c)

Leihvertrag

d)

Werkvertrag

e)

Kündigung

2.

Welcher Vertrag wird geschlossen, wenn der firmeneigene PKW zur Abgassonderuntersuchung gebracht wird?

a)

Dienstvertrag

b)

Werkvertrag

c)

Arbeitsvertrag

d)

Leihvertrag

e)

Kaufvertrag

3.

Wer kann in welchem Umfang Einsicht ins Handelsregister nehmen?

a)

Nur natürliche und juristische Personen die selbst drinstehen.

b)

Nur natürliche Personen, die ein berechtigtes Interesse nachweisen können.

c)

Jeder

d)

Nur juristische Personen bei berechtigtem Interesse.

4.

Wie hoch ist das Stammkapital einer GmbH mindestens?

a)

1

b)

5.000 €

c)

12.500 €

d)

25.000 €

e)

50.000 €

5.

Wie viel % der Stammeinlage muss bis zur Anmeldung der GmbH für die Eintragung in das HR mindestens eingezahlt sein?

a)

5 %

b)

10 %

c)

15 %

d)

20 %

e)

25 %

6.

Wie viel Euro müssen mindestens bis zur Anmeldung der GmbH auf das Stammkapital eingezahlt sein?

a)

5.000 €

b)

10.000 €

c)

12.500 €

d)

25.000 €

7.

Zu welcher UN-Form gehört die GmbH?

a)

EU

b)

GbR

c)

Personengesellschaft

d)

Kapitalgesellschaft

e)

Stille Gesellschaft

8.

Wann wird die GmbH rechtsfähig?

a)

Mit Eintragung ins HR

b)

Mit Anmeldung beim Amtsgericht

c)

Mit der Aufnahme des letzten Gesellschafters

d)

Mit Einzahlung der Stammeinlage

e)

Mit Beurkundung der Firmengründung durch einen Notar

9.

Im OHG-Gesellschaftsvertrag wird festgelegt, dass der Gesellschafter Schmidt im Falle eines Konkurses nicht mit seinem Privatvermögen haften muss. Wie ist die Regelung rechtlich zu beurteilen?

a)

Ja, er haftet dann nur mit seiner Geschäftseinlage.

b)

Nein, er haftet unbeschränkt, die Regelung gilt nur im Innenverhältnis.

c)

Ja, er nur mit seiner Geschäftseinlage - außer: das Gesellschaftsvermögen reicht nicht aus.

d)

Ja, aber nur, wenn der Gesellschaftsvertrag notariell beurkundet und veröffentlicht wurde.

10.

Für welche der nachfolgenden Personen gilt ein besonderer Kündigungsschutz?

a)

Alle Mitarbeiter, die einer Gewerkschaft angehören.

b)

Alle Mitarbeiter, die Älter als 21 Jahre sind

c)

Alle Mitarbeiter, die in die Jugend- und Auszubildendenvertretung gewählt wurden

d)

Alle aufgrund einer Sachgrundbefristung eingestellten Mitarbeiter

11.

Der Zusatzurlaub schwerbehinderter Menschen ist geregelt im...

a)

SGB IX

b)

SGB XI

c)

BUrlG

d)

BGB

e)

Arbeitsschutzgesetz

12.

Am 1. Dezember nimmt ein PDK eine neue Arbeit auf. Welche der nachfolgenden Vereinbarungen fällt unter das kollektive Arbeitsrecht?

a)

Einstellung als Angestellter

b)

Vereinbarung über das regelmäßige Monatsentgelt - einschließlich der Provisionszahlungen

c)

Vereinbarung über die Art der Tätigkeit

d)

Hinweis auf den Einbezug einer Betriebsvereinbarung über die wöchentliche Arbeitszeit

e)

Festlegung des ersten Arbeitstages

13.

Für die Einsicht in die Personalakte gilt, dass

a)

der BR stets hinzugezogen werden muss.

b)

diese niemals eingesehen werden darf.

c)

diese jeder Zeit eingesehen werden darf.

d)

nur der BR die Personalakte einsehen darf

14.

In welchem der nachfolgenden Fälle wurde gegen die Pflichten aus dem Arbeitsvertrag verstoßen?

a)

Der AG meldet den AN ohne dessen ausdrückliche Einwilligung bei der Sozialversicherung an.

b)

Der AG ersetzt den PC des AN´s am Arbeitsplatz gegen ein neueres Modell.

c)

Der AG gewährt im AV nur den Mindesturlaub nach dem BUrlG - wie im

d)

Ein AN nimmt eine Nebentätigkeit beim Hauptmitbewerber auf, ohne seinen AG zu informieren.

15.

Am 8.10 wird der seit 12 Jahren beschäftigte Mitarbeiter Peter Sonnenschein aus betriebsbedingten Gründen entlassen. Wann endet sein Beschäftigungsverhältnis, wenn bzgl. der Kündigungsfristen das BGB gilt?

a)

28.2 des Folgejahres bzw. 29.2

b)

31.12. des laufenden Jahres

c)

31.3. des Folgejahres

d)

30.4. des Folgejahres

e)

31.5. des Folgejahres

16.

Welche Formvorschriften gelten für die Kündigung?

a)

Der BR hat zugestimmt, deswegen entfallen alle Formvorschriften.

b)

Die Kündigung wird nur mit notarieller Beurkundung gültig.

c)

Die Kündigung bedarf der Schriftform.

d)

Die Kündigung bedarf der Textform.

e)

Eine Schriftform muss nur eingehalten werden, wenn es im TV verbindlich vorgesehen ist.

17.

Prüfen Sie, welche der nachfolgenden Aussagen zur Zeugniserteilung richtig ist.

a)

Spätestens nach 3 Wochen hat jeder AN unaufgefordert ein Zeugnis über die Art seiner Tätigkeit, sein Verhalten und seine Leistungen zu bekommen.

b)

Der AG hat keinerlei Verpflichtung ein Zeugnis auszustellen.

c)

Der AN hat Anspruch auf ein Zeugnis das, das Angaben über Art und Dauer seiner Beschäftigung enthält.

d)

Auf Wunsch des AN kann der AG ein Zeugnis ausstellen, dass auch eine Bewertung der Führung und seiner Leistungen enthält.

e)

Die Entscheidung welches Zeugnis ausgestellt wird, liegt allein beim AG.

18.

Ein AN ist mit seiner betriebsbedingten Kündigung nicht einverstanden. Welche Möglichkeiten stehen im offen?

a)

Er kann innerhalb von 3 Tagen vor dem Amtsgericht klagen.

b)

Er kann innerhalb von drei Wochen nach Zugang Klage beim Arbeitsgericht erheben..

c)

Er muss innerhalb von 3 Tagen Einspruch beim BR erheben.

d)

Er hat keine Möglichkeiten sich zu wehren, da es sich um eine betriebsbedingte Kündigung handelt.

e)

Er kann sich an die Gewerkschaft wenden.

19.

Ein AN tritt eine Stelle aufgrund eines mündlich geschlossenen Arbeitsvertrages an. Vereinbart werden 3000,00 € brutto. Am Monatsende teilt der AG mit, dass die Leistung nur für ein AE von 2.500,00 € reicht. Wie ist die Rechtslage?

a)

Der AN muss es hinnehmen, da er ja keinen schriftlichen Vertrag hat.

b)

Dem AN stehen die vereinbarten 3.000,00 € zu.

c)

Der AN kann verhandeln und mindestens auf 2.750,00 € bestehen.

d)

Der AN kann Klage beim Sozialgericht einreichen.

20.

Bei einem verpflichtend anzuwenden Tarifvertrag, gilt...

a)

dass das AE trotzdem völlig frei verhandelt werden darf, da es niemals Bestandteil des Tarifvertrags ein darf.

b)

dass das AE stets ausschließlich unter dem AE des Tarifvertrags vereinbart werden kann.

c)

dass das AE über dem AE des Tarifvertrages vereinbart werden darf.

d)

dass das AE niemals anderst sein darf als im Tarifvertrag geregelt.