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WorksheetsbAV (Basics)
Total questions: 21
Worksheet time: 21mins
Sie haben den Inhaber der Firma Artemis GmbH überzeugen können, zum 01.10. dieses Jahres eine arbeitgeberfinanzierte bAV für die leitenden Angestellten einzuführen.
Ihr Kunde Kevin Müller (27 Jahre) arbeitet seit 4 Jahren als kaufmännischer Angestellter bei der Firma und fragt Sie, ob er ebenfalls in diese betriebliche Altersversorgung eintreten kann.
Sie erläutern ihm, dass...
er einen grundsätzlichen Rechtsanspruch auf eine bAV in Form einer Entgeltumwandlung hat.
er eine bAV erst erhalten kann, wenn er das Alter für die gesetzliche Unverfallbarkeit erreicht hat.
er keinen Anspruch auf die AG-finanzierte bAV hat, wenn er nicht zum festgelegten Personenkreis gehört.
jeder Mitarbeiter der Firma Anspruch auf diese bAV hat.
nur die Office-Managerin bekommt diese bAV.
Mitten in der Nacht klingelt Ihr Telefon und Vincent ist dran: " Hey jo, ich kann nicht schlafen. Wofür steht eigentlich BRSG?"
BrittasRassigeSpeiseGaststätte
BetriebsRentenSchwächungsGesetz
BetriebsRentenServiceGesetz
BetriebsRentenStärkungsGesetz
BetriebsRentenStärkungsGrundverordnung
Herr Müller hat sich für eine Direktversicherung bei der Pfefferminzia AG durch Entgeltumwandlung entschieden. Er möchte von Ihnen wissen, bis zu welchem Beitrag er maximal Steuern sparen kann?
Bis maximal 8 % der BBG (West)
Bis maximal 4 % der BBG (West)
Bis maximal 4 % des Vorjahresbruttoeinkommens
Bis maximal 8 % der BBG (2018)
Wie hoch ist der Pflichtzuschuss des AG zu einer Entgeltumwandlung des Arbeitnehmers nach BRSG?
15 % des Umwandlungsbeitrags
15 % der Steuerersparnis des AG
15 % der Sozialabgabenersparnis des AG
15 % der gesamten AN Ersparnis
15 % der gesamten AG Ersparnis
Ihr Kunde Kevin Fritzson möchte wissen, was mit der arbeitgeberfinanzierten bAV passiert, wenn er das Unternehmen vor Ablauf der Frist zur gesetzlichen Unverfallbarkeit verlässt?
Der Arbeitgeber kann den Vertrag kündigen oder beitragsfrei stellen
Der Arbeitgeber kann den Vertrag auf Kevin übertragen
Der Arbeitgeber kann Kevin auffordern den Vertrag im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen abzufinden
Der Arbeitgeber kann den Vertrag für sich selbst aufstocken
Sie liegen gerade am Strand und möchten entspannen, als Ihre Kundin Sandy Sie unsanft weckt. Sie hat im Internet gelesen, dass Versicherungen viel zu teuer sind und sich deswegen nicht lohnen. Wie erklären Sie Sandy, dass sie doch einen Vorteil nach § 3 Nr. 63 EStG hat?
Sie kann die Beiträge im Rahmen der Sonderausgaben bis zu 2.100 € p.a. von der Steuer absetzen
Sie kann die Beiträge bis 4 % der BBG (West) von der Betriebskostenabrechnung abziehen
Sie kann auf bis zu 4 % der BBG (West) Sozialversicherungsbeiträge sparen
Sie kann auf bis zu 4 % der BBG (West) Steuern sparen
Sie kann weitere 4 % der BBG (West) Steuern sparen, wenn der AGzustimmt und sie die ersten 4 % der Förderung voll ausschöpft
Ihre Kunden Darius und Nicolo McQuassel sind seit dem 01.01.2019 glücklich verheiratet. Darius fragt Sie nun, ob er das Bezugsrecht seiner Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung auf die Liebe seines Lebens Nicolo übertragen kann?
Ja, natürlich. Liebe muss unterstützt werden.
Nein, da bei Entgeltumwandlung das Bezugsrecht im Erlebensfall auf den AN unwiderruflich festgelegt ist
Ja, im Todesfall kann bei der Hinterbliebenenabsicherung Nicolo als Bezugsberechtigter benannt werden
Im Todesfall kann der AG als Versicherungsnehmer den Vertrag privat weiterführen
Sie beraten Kevin Fritzson zum Thema betriebliche Altersversorgung. Herr Fritzon möchte von Ihnen wissen wie Hoch die Kinderzulage für seinen Sohn Amadeus ist? Herr Fritzson hat bei Ihnen einen nach § 10a EStG geförderten AV-Vertrag abgeschlossen.
Wenn Amadeus am 21.01. 2009 geboren wurde beträgt die Zulage 185 €
Wenn Amadeus am 21.01.2019 geboren wurde beträgt die Zulage 300 €
Wenn Amadeus am 21.01.2019 geboren wurde beträgt die Zulage 185 €
Wenn Amadeus am 21.01. 2009 geboren wurde beträgt die Zulage 300 €
Wenn Amadeus am 21.01. 2009 geboren wurde beträgt die Zulage 154 €
Herr Fritzson hat sich für eine Entgeltumwandlungs-Direktversicherung entschieden. Da er in jedem Fall auch Steuern sparen möchte, erkundigt er sich bei Ihnen nach den Bedingungen des Gesetzgebers für die Pauschalbesteuerung nach § 40 b EStG. Was antworten Sie ihm?
Der Arbeitnehmer darf die Versicherung während des Bestehens des Dienstverhältnisses nicht kündigen.
Die Vertragsdauer muss mindestens 5 Jahre betragen.
Eine Abtretung, Beleihung oder Verpfändung durch den Arbeitnehmer muss ausgeschlossen sein.
Die Erlebensfallleistung darf nicht vor dem Alter 60 fällig werden.
Die Todesfallleistung muss mindestens 50% der Beitragssumme betragen.
Stefan Müller ist als Buchhalter bei der Artemis GmbH angestellt. Zusätzlich arbeitet er nebenberuflich in einem Steuerbüro, wo er die Unterlagen für den Steuerberater vorsortiert (Steuerklasse VI). Beide Arbeitgeber haben bisher keine Betriebliche Altersversorgung vorgesehen. Herr Müller hat nun erfahren, dass er eine Direktversicherung durch Entgeltumwandlung abschließen könnte. Sie erklären ihm, dass...
dies für ihn nicht möglich ist, da er zwei Arbeitsverhältnisse hat.
er wählen kann, über welchen Arbeitgeber er die Direktversicherung einrichten will.
er beim Steuerberater keine Direktversicherung abschließen darf, da Steuerberater grundsätzlich im Versorgungswerk versichert sind
eine Direktversicherung nur für das Erstarbeitsverhältnis in Frage kommt.
Sie halten nach einem Beratungsgespräch mit dem Inhaber der Artemis GmbH für die Mitarbeiter der Firma einen Vortrah über die Grundzüge der betrieblichen Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung vor. Dabei treten Fragen nach den berechtigten Personen auf. Welche Personen haben Anspruch auf eine Entgeltumwandlung?
Gesellschafter-Geschäftsführer
Beamter
Auszubildende
Angestellte und Arbeiter
Ehegatten ohne steuerlich anerkannten Arbeitsvertrag
Sie betreuen seit Jahren die Firma Artemis GmbH im Bereich der gewerblichen Sachversicherung. Nachdem Sie einen Vortrag über die Auswirkungen des Betriebsrentenstärkungsgesetz gehalten haben möchte die Firma nun einen gestaffelten Arbeitgeberzuschuss in die Direktversicherungsverträge der Arbeitnehemer einfließen lassen. Der Inhaber fragt Sie, was er dabei beachten muss?
Artikel 3 des Grundgesetzes: Ungleichbehandlungsgrundsatz
Artikel 3 des Grundgesetzes: Gleichbehandlungsgrundsatz
Artikel 5 des Grundgesetzes: Ungleichbehandlungsgrundsatz
Artikel 3 des Grundgesetzes: Office-Managerin first
Entsprechend des Artikel 3 Grundgesetz hat sich die Artemis GmbH entschieden, dass alle weiblichen Mitarbeiter 50 € Zuschuss extra zur bAV erhalten, da sie das biometrische Risiko der Schwangerschaft tragen und deswegen oftmals weniger in die Rentenkassen einzahlen können. Sie erläutern...
...dass diese Regelung möglich ist.
...dass diese Regelung nur mit Zustimmung aller Mitarbeiter möglich ist.
...dass diese Regelung grundsätzlich nach Zustimmung des Betriebsrates möglich ist.
...dass diese Regelung nicht möglich ist.
Sie erläutern ihrem Kunden Kevin Fritzson, dass bei einer betrieblichen Altersversorgung durch Gehaltsumwandlung der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer fungiert. Daraufhin fragt dieser, was mit der Versicherung passiert, wenn die Firma insolvent würde?
Alle Ansprüche der Versicherung sind erst nach erreichen der gesetzlichen Unverfallbarkeit geschützt.
Die Ansprüche des Arbeitnehmers sind durch das unwiderrufliche Bezugsrecht abgesichert.
Der Arbeitgeber ist Mitglied im Pensions-Sicherungs-Verein (PSV a.G.). Dieser übernimmt im Insolvenzfall die Versicherungsnehmereigenschaft vom Arbeitgeber.
Direktversicherungen fallen per Gesetz nicht in die Insolvenzmasse des Arbeitgebers und sind deswegen bei Insolvenz geschützt.
Ihr Kunde Kevin Müller (32 Jahre alt) bespart seit vier Jahren eine betriebliche Altersversorgung in Form einer Direktversicherung. Der Beitrag beträgt monatlich 268 € wobei er selbst 200 € aus Entgeltumwandlung einzahlt und sein Arbeitgeber die restlichen 68 € als Zuschuss gewährt.
Kevin überlegt den Arbeitgeber zu wechseln und fragt, was mit seiner Direktversicherung passiert?
Beide Verträge verbleiben beim alten Arbeitgeber, da die Unverfallbarkeit noch nicht eingetreten ist.
Der arbeitgeberfinanzierte Vertrag verbleibt beim alten Arbeitgeber, da er noch nicht Unverfallbar ist. Der arbeitnehmerfinanzierte Vertrag kann privat weitergeführt werden oder mit dem neuen Arbeitgeber vereinbart werden, dass dieser den Vertrag weiterführt.
Ihr Kunde kann über beide Verträge verfügen bzw. mit dem neuen Arbeitgeber vereinbaren, dass die Verträge auf ihn übertragen werden.
Beide Verträge verbleiben beim alten Arbeitgeber und beitragsfrei bis zum vereinbarten Rentenbeginn weitergeführt. Die Rente wird nach dem versicherungsmathematischem Verfahren gekürzt.
Sie sind zum Betreuungstermin bei ihrem Kundenpärchen Nicolo und Darius McQuassel. Während des Termins legt Nicolo ihnen ein Schreiben seines Arbeitgebers Rhein-Schwatz-AG vor, auf welchem allen Abteilungsleitern eine arbeitgeberfinanzierte Pensionskasse angeboten wird.
Nicolo fragt: Darf die Firma einzelne Mitarbeiter bevorzugen?
Ja, sie kann eine arbeitgeberfinanzierte Pensionskasse anbieten wenn sie den Gleichbehandlungsgrundsatz befolgt und nur nach subjektiven Kriterien unterscheidet.
Ja, sie kann eine arbeitgeberfinanzierte Pensionskasse anbieten wenn sie den Gleichbehandlungsgrundsatz befolgt und nur nach objektiven Kriterien unterscheidet.
Nein, sie kann eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung nur in eine Direktversicherung einzahlen. Pensionskassen sind hierfür per Gesetz ausgeschlossen.
Nein, sie kann eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung nur für Office-Managerinnen abschließen wenn Objektiv alle gleich gut aussehen.
Nun quatscht Darius McQuassel in ihre Erläuterungen rein und meint, dass er schon seit 14 Jahren eine Direktversicherung durch Entgeltumwandlung bespart. Er bekommt keinen Arbeitgeberzuschuss und beschwert sich nun lautstark. Sie schaffen es die Gesprächsführung zurück zu bekommen, indem Sie ihm versichern...
...dass das neue BRSG dafür sorgt, dass auch Altverträge (nach 2005 abgeschlossen) ab 01.01.2019 den verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss von 15% erhalten.
...dass das neue BRSG dafür sorgt, dass auch Altverträge (nach 2005 abgeschlossen) ab 01.01.2022 den verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss von 15% erhalten.
...dass das neue BRSG dafür sorgt, dass auch Altverträge (nach 2005 abgeschlossen) ab 01.01.2022 den verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss von 15% erhalten auch rückwirkend erhalten.
...dass das neue BRSG dafür sorgt, dass auch Altverträge (nach 2005 abgeschlossen) ab 01.01.2019 den verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss von 15% erhalten auch rückwirkend erhalten.
Ihr Kunde Darius McQuassel lässt sich nicht wirklich beruhigen und will seinen Vertrag nun kündigen. Sie erläutern ihm, dass er seine Direktversicherung durch Entgeltumwandlung...
jederzeit beitragsfrei stellen kann.
jederzeit kündigen kann.
jederzeit beleihen kann.
jederzeit abtreten kann.
Sie treffen sich mit Ihrem Kunden Stefan Müller. Dieser hat bei Ihnen vor zwei Jahren eine Entgeltumwandlung in Form einer Pensionskasse abgeschlossen. Damals entschied er sich für den maximal steuergeförderten Beitrag. Des Weiteren vereinbarten Sie eine dynamische Anpassung der Beiträge entsprechend dem Höchstbeitrag der gesetzlichen Rentenversicherung (West).
Nun hat er in der Zeitung vom Betriebsrentenstärkunggesetz gelesen. Er möchte von Ihnen wissen, ob er auch heute noch den maximal steuergeförderten Beitrag zahlt?
Ja, da er den Vertrag bereits 2017 abgeschlossen hat, bleibt sein Beitrag konstant.
Nein, da ab dem 01.01.2018 der zusätzliche steuerfreie Beitrag von 1.800 € p.a. abgeschafft wurde, muss er seinen Beitrag sogar reduzieren.
Nein, da ab dem 01.01.2018 der zusätzliche steuerfreie Beitrag von 1.800 € p.a. abgeschafft und durch weitere 4 % BBG (West) ersetzt wurde, kann er seinen Beitrag um 118 € monatlich anheben.
Nein, da ab dem 01.01.2018 der zusätzliche steuerfreie Beitrag von 1.752 € p.a. abgeschafft und durch weitere 4 % BBG (West) ersetzt wurde, kann er seinen Beitrag um 50 € monatlich anheben.
Ja, da er den Vertrag bereits 2017 abgeschlossen hat, kann er erst ab dem 01.01.2022 den zusätzlichen steuerfreien Betrag von 4 % BBG (West) anwenden. Bis dahin gilt für ihn die Alt-Regel von 1.800 € p.a.
Herr Müller fragt: Da wir eh gerade über Steuern sprechen. Wie wird meine Rente aus meiner 2017 abgeschlossenen Pensionskasse besteuert?
Mit dem Ertragsanteil
Nach dem Halbeinkünfteverfahren
Mit dem individuellen Steuersatz
Mit der Abgeltungssteuer
Weiter fragt Herr Müller: Und wie sieht es mit den Sozialabgaben aus? Wann muss ich keine Krankenversicherungsbeiträge auf meine betriebliche Altersrente abführen?
auf Renten oberhalb der BBG.
bei PKV-Versicherten
auf Renten aus nach § 40 b EStG geförderten Verträgen
auf Kapitalauszahlungen aus nach § 3 Nr 63 EStG geförderten Verträgen
auf Renten aus nach $ 3 Nr 63 EStG geförderten Verträgen
