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WorksheetsPackungsdichte für Betontechnologen
Total questions: 9
Worksheet time: 9mins
Ab welcher Packungsdichte weist eine Suspension aus Wasser und Feststoff eine Fließgrenze auf?
Erst bei Erreichen der geordneten dichtesten Partikelpackung Φocp ist eine Fließgrenze messbar.
Sobald der Perkolationsfeststoffanteil Φperc erreicht ist, weist eine Suspension eine Fließgrenze auf.
Suspensionen aus Wasser und Feststoff weisen keine Fließgrenze auf; sie besitzen nur eine Viskosität.
Die Fließgrenze einer Suspension aus Wasser und Feststoff ist unabhägig von der Packungsdichte.
Der Kompaktionsindex K liegt beim Mischen von Suspensionen bestehend aus kolloidalen Partikeln zwischen rd. 7 und 12. Was ist der Grund für diese große Spanne?
Die Leistung des Mischwerkezeugs streut i.d.R. sehr stark abhängig von Schwankungen im lokalen Stromnetz. Dies führt zu unterschiedlichen Kompaktionsindizes.
Agglomerate der kolloidalen Partikel werden je nach Mischdauer und Zugabe dispergierender Zusatzmittel nicht immer vollständig aufgeschlossen. Dies führt zu einer scheinbar geringeren Kompaktion.
Die Dosierschwankungen sind bei Laborversuchen i.d.R. so groß, dass sich in der Konsequenz auch erhebliche Streuungen beim Kompationsindex ergeben.
Welche geometrischen Effekte sind bei der Betrachtung von Partikelpackungen zu berücksichtigen?
Der Verdünnungs- und Lösungseffekt.
Der Kristallisationskeim- und Kugellagereffekt.
Der wall-Effekt und der loosening-Effekt.
Nur der Maßstabseffekt spielt eine Rolle.
Durch welche der folgenden Antworten wird der loosening-Effekt korrekt beschrieben?
Partikel gehen beim Packungsdichte-Experiment im Baustofflabor der HM häufig verloren.
Partiekl 1 verliert den Kampf gegen Partikel 2 um den besten Platz und wird daher als looser bezeichnet.
Partikelklasse 2 wirkt als Sperrkorn auf Partikelklasse 1 und weitet dadurch die Packung der Partikelklasse 1 auf.
Die Partikel können nur lose gepackt sein, da keine interpartikulären Kräfte im Partikelgemisch wirken.
Welche der folgenden Feststellungen ist nicht korrekt?
Die Packungsdichte von feinen und groben Partikeln unterscheidet sich nicht.
Feine Partikel weisen immer einer geringere Packungsdichte auf.
Grobe Partikel weisen immer einer größere Packungsdichte auf.
Die Packungsdichte ist abhängig von der Partikelgröße.
Wie wird die Viskosität von Frischbeton durch den Feststoffgehalt bzw. die max. Packungsdichte beeinflusst?
Je größer der Feststoffgehalt im Beton, desto geringer ist die Viskosität des Frischbetons.
Es gibt keinen messbaren Einfluss auf die Viskosität, nur die Fließgrenze wird etwas beeinflusst.
Je größer das Verhältnis aus Feststoffgehalt zu max. Packungsdichte, desto größer ist die Viskosität.
Die Viskosität ist nur von der Menge und der Art des zugegebenen Fließmittels abhängig.
Welche Rolle spielt die Partikelgröße im Hinblick auf die Kraftübertragung (Verbund) zwischen Faser/Bewehrung und Beton?
Keine, die Kraftübertragung/der Verbund ist unabhängig von der Partikelgröße.
Je nach Topographie der Faser-/Bewehrungsoberfläche kann durch geometrisch passende Partikel der Verbund verbessert werden.
Große Partikel sind wegen ihrer Tendenz zu höheren Packungsdichten bzgl. des Verbunds immer günstig.
Kolloidale Partikel sind wegen ihrer interpartikulären Kräfte bzgl. des Verbunds immer günstig.
Welche Eingangsgrößen sind für die Berechnung der Packungsdichte mittels CPM erforderlich?
Nur die Eigenpackungsdichten βi der n Partikelklassen müssen für die Berechnung bekannt sein.
Es genügt, die Korngrößenverteilung des Korngemisches zu kennen (z.B. aus einem Siebversuch).
Durchmesser, Eigenpackungsdichte und Volumenanteil einer jeden Kornklasse muss bekannt sein.
Die Spherizität und der Micro-Deval-Wert der Partikel sind für die Berechnung der Packungsdichte erforderlich.
Was ist der erste Schritt bei der Berechnung der max. Packungsdichte (PD) mittels CPM? Kreuzen Sie die korrekte Antwort an!
Zuerst muss ein Mischversuch (3 Einzelversuche) durchgeführt werden, daraus wird K iterativ bestimmt.
Zuerst wird die virtuelle PD (ordered close packing) jeder Partikelklasse unter Berücksichtigung der geometr. Interaktionen berechnet.
Zuerst wird die maximale PD (random loose packing) der kleinsten Partikel bei der vorgegebenen Verdichtungsart berechnet.
Im ersten Schritt wird der loosening-Effekt zwischen den größten und den kleinsten Partikeln abgeschätzt.
