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NV31 Wirtschafts- und Sozialkunde 1

Total questions: 27

Worksheet time: 1hrs 21mins

Name
Class
Date
1.

Für die Dauer Ihrer Berufsausbildung haben Sie einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Welche Regelungen sind darin enthalten?

a)

Beginn und Dauer der Berufsausbildung

b)

Dauer der Probezeit

c)

Schultage für den Besuch der Berufsschule

d)

Absprachen für einen künftigen Arbeitsvertrag

e)

Höhe der monatlichen Ausbildungsvergütung

2.

Ausbildungsverträge können aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden. In welchen Fällen kann fristlos gekündigt werden?

a)

Der Ausbilder kann jederzeit fristlos kündigen.

b)

Der Auszubildende kann nach Ablauf der Probezeit fristlos kündigen, wenn seine Ausbildungsvergütung wiederholt nicht gezahlt wird.

c)

Der Auszubildende kann in der Probezeit jederzeit fristlos ohne Grund kündigen.

d)

Der Ausbilder kann nach Ablauf der Probezeit fristlos kündigen, wenn der Auszubildende nach einer Feier zu spät zur Arbeit erscheint.

3.

Ein Ausbildungsverhältnis kann auch durch eine Aufhebung beendet werden. Was trifft für die Aufhebung eines Ausbildungsverhältnisses zu?

a)

Die Aufhebung muss innerhalb der Probezeit erfolgen.

b)

Die Aufhebung muss schriftlich mit einem Aufhebungsvertrag erfolgen.

c)

Die Aufhebung muss in beiderseitigem Einvernehmen erfolgen.

d)

Die Aufhebung muss über die Agentur für Arbeit erfolgen.

4.

Für Jugendliche ist der Urlaubsanspruch durch das Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt. Wonach richtet sich die Dauer des Urlaubs?

a)

Nach der Höhe der Ausbildungsvergütung

b)

Nach der Art des Ausbildungsbetriebes

c)

Nach dem Lebensalter zu Beginn des Kalenderjahres

d)

Nach der Berufs- und Tätigkeitsgruppe

5.

In einem Betrieb soll eine Jugend- und Ausbildungsvertretung gewählt werden. Was trifft für die Jugend- und Ausbildungsvertretung zu?

a)

Die Jugend- und Ausbildungsvertretung vertritt Auszubildende bis zu ihrem 25. Lebensjahr und alle Arbeitnehmer unter 18 Jahren.

b)

Die Jugend- und Ausbildungsvertretung legt die Höhe der Ausbildungsvergütung fest.

c)

Die Jugend- und Ausbildungsvertretung kümmert sich um die Probleme der Auszubildenden und Jugendlichen am Arbeitsplatz.

d)

Die Jugend- und Ausbildungsvertretung ersetzt den Betriebsrat im Betrieb.

6.

Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden von Ihrem Lohn abgezogen. Wonach richtet sich die Höhe der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung?

a)

Nach dem Familienstand

b)

Nach dem Lebensalter

c)

Nach der Häufigkeit der Erkrankungen

d)

Nach der Höhe des Lohnes oder Gehaltes

7.

Sie werden krank und müssen in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Welche Regelungen gelten in diesem Fall für Ihre soziale Absicherung?

a)

Der Arbeitgeber zahlt für die ersten 6 Wochen das Einkommen nach Tarifregelung weiter

b)

Die Krankenversicherung erbringt Leistungen für die ärztliche Behandlung und Pflege im Krankenhaus.

c)

Die Beiträge für die Wiedereingliederung übernimmt allein der Arbeitgeber.

d)

Die fristlose Kündigung ist bei längerem Krankenhausaufenthalt zulässig.

8.

Die gesetzliche Krankenversicherung lehnt es ab, einen Teil der angefallenen Kosten zu übernehmen. Sie erheben Widerspruch und entschließen sich zu einer Klage. Wo können Sie diese Klage einreichen?

a)

Vor dem Amtsgericht

b)

Vor dem Finanzgericht

c)

Vor dem Arbeitsgericht

d)

Vor dem Sozialgericht

9.

Sie sind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert.

Welche Leistungen erbringt die gesetzliche Rentenversicherung?

a)

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt Rente bei Eintritt in das Rentenalter.

b)

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt die Unterbringungskosten in einem Seniorenheim.

c)

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt Sozialhilfe für Senioren ohne Rentenanspruch.

d)

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt Rente bei verminderter Erwerbsfähigkeit.

10.

Sie haben sich über die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung informiert. Was trifft für die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zu?

a)

Die Beiträge richten sich bis zu einer bestimmten Einkommenshöhe nach dem Verdienst des Arbeitnehmers.

b)

Die Beiträge werden bei einem Arbeitsentgelt von nicht mehr als 400 € allein vom Arbeitnehmer bezahlt.

c)

Die Beiträge können steuerlich geltend gemacht werden.

d)

Die Beiträge sind die günstigsten Sozialversicherungsbeiträge.

11.

Das Ziel der Arbeitslosenversicherung ist die finanzielle Absicherung der Arbeitslosigkeit. Welche Aussagen sind zutreffend?

a)

Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden jeweils zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt.

b)

Die Grundlage für die Berechnung des Arbeitslosengeldes I ist der vorher erzielte Bruttolohn.

c)

Die Agentur für Arbeit ordnet eine Sperrzeit von bis zu zwölf Wochen für das Arbeitslosengeld I an, wenn Sie selbst gekündigt haben.

d)

Die Zahlung des Arbeitslosengeldes I ist unbefristet.

12.

Um das System der Sozialversicherung finanzieren zu können, werden die einzelnen Sozialversicherungen immer wieder reformiert. Welche Reformen dienen der Finanzierung der Sozialversicherung?

a)

Die Erhöhung des Rentenalters

b)

Die Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung

c)

Die Senkung der Krankenversicherungsbeiträge

d)

Die Ausdehnung des Zeitraumes für den Bezug von Arbeitslosengeld

13.

Die gesetzliche Unfallversicherung erbringt im Bedarfsfall bestimmte Leistungen. Kreuzen Sie solche Leistungen an.

a)

Zahlung für die Folgen eines Unfalls beim Inline-Skaten

b)

Zahlung einer Rente nach einem Arbeitsunfall

c)

Ärztliche Behandlung nach einem Unfall auf dem direkten Weg zur Arbeitsstelle

d)

Ärztliche Behandlung zur Vorbeugung eines grippalen Infektes

14.

Private Versicherungen werden im Gegensatz zu den gesetzlichen Sozialversicherungen freiwillig abgeschlossen. Welche Versicherungen sind freiwillige private Versicherungen?

a)

Die Rentenversicherung

b)

Die Lebensversicherung

c)

Die Arbeitslosenversicherung

d)

Die Haftpflichtversicherung

15.

Aus Ihrer Lohnabrechnung geht hervor, dass monatlich 40€ vermögenswirksame Leistungen abgeführt werden. Was geschieht mit diesem Betrag?

a)

Dieser Betrag wird auf das Bankkonto des Arbeitgebers überwiesen.

b)

Dieser Betrag wird an das Finanzamt überwiesen.

c)

Dieser Betrag wird an die deutsche Rentenversicherung überwiesen.

d)

Dieser Betrag wird auf Ihren Sparvertrag überwiesen.

16.

Von Ihrem Bruttolohn wird die Lohnsteuer abgezogen. Was wird bei der Ermittlung des Lohnsteuerabzuges berücksichtigt?

a)

Der Nettolohn

b)

Die Steuerklasse

c)

Die Anzahl der Kinder

d)

Die Beiträge zur Sozialversicherung

17.

Durch den weiten Weg zu Ihrer Arbeitsstelle entstehen Ihnen jährlich hohe Kosten. Sie beantragen daher beim Finanzamt einen Lohnsteuerfreibetrag in Höhe von 1200 €. Welchen Vorteil hat dieser Freibetrag für Sie?

a)

Meine Kraftfahrzeugversicherung vermindert sich anteilig.

b)

Meine Kraftfahrzeugsteuer vermindert sich anteilig.

c)

Mein Lohnsteuerabzug verringert sich.

d)

Mein Finanzamt zahlt mir monatlich 100 €.

18.

Sie haben eine Geschäftsidee und möchten eine eigene Bio-Bäckerei eröffnen. Welche Vorüberlegungen sind dazu notwendig?

a)

Welchen Kundenkreis will ich mit meiner Bäckerei ansprechen?

b)

Welche Backwaren möchte ich anbieten?

c)

Welche Ärzte sind zur Versorgung meiner Mitarbeiter vor Ort?

d)

Welche besonderen rechtlichen Vorschriften muss ich für meine Bio-Bäckerei beachten?

e)

Welche Krankenversicherung schließen meine neuen Mitarbeiter ab?

19.

Für Ihre Bio-Bäckerei suchen Sie nach einem geeigneten Standort. Worauf müssen Sie achten, wenn Sie sich für einen Standort entscheiden?

a)

Ich achte auf das Parkplatzangebot vor Ort.

b)

Ich achte auf das Rohstoffvorkommen vor Ort.

c)

Ich achte auf die Absatzmöglichkeiten vor Ort.

d)

Ich achte auf die Wetterbedingungen vor Ort.

20.

Um die Gründung Ihrer Bio-Bäckerei zu finanzieren, müssen Sie einen Kredit aufnehmen. Kreuzen Sie richtige Aussagen hierzu an.

a)

Der Staat bietet verschiedene zinsgünstige Kredite für Existenzgründer an.

b)

Die Bausparkasse vergibt grundsätzlich Kredite nur für Renovierungen.

c)

Die Kreditkosten sind immer bei allen Banken gleich.

d)

Die Banken vergeben nur dann Kredite, wenn ein gewisser Prozentsatz an Eigenkapital vorhanden ist.

21.

Sie möchten Ihre Bio-Bäckerei zusammen mit einem Konditormeister als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) führen. Was trifft für eine GmbH zu?

a)

Die GmbH ist eine Personengesellschaft.

b)

Das Stammkapital dieser Bäckerei darf nur von einem Bäckermeister eingebracht werden.

c)

Der Gewinn der GmbH wird entsprechend dem Beschluss der Gesellschafterversammlung verteilt.

d)

Die Gesellschafter haften mit ihren Einlagen.

22.

Für die Neueröffnung Ihrer Bio-Bäckerei kaufen Sie eine größere Menge an Werbegeschenken und erhalten einen Preisnachlass. Was trifft für einen Preisnachlass zu?

a)

Skonto ist ein Preisnachlass bei Sonderangeboten.

b)

Skonto ist ein Preisnachlass bei Zahlung innerhalb einer festgelegten Frist.

c)

Rabatt ist ein Preisnachlass bei Abnahme einer größeren Warenmenge.

d)

Rabatt ist ein Preisnachlass nur bei Selbstabholung.

23.

Als Unternehmer in einer sozialen Marktwirtschaft profitieren Sie von dem Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums („Stabilitätsgesetz"). Welche gesamtwirtschaftlichen Ziele werden mit diesem Stabilitätsgesetz angestrebt?

a)

Enge Preisabsprachen

b)

Angemessenes Wirtschaftswachstum

c)

Hoher Beschäftigungsstand und stabiles Preisniveau

d)

Hohe Inflation und steigende Sozialabgaben

24.

Um wettbewerbsbeschränkende Verabredungen von Unternehmen zu überwachen, wurde eine staatliche Stelle eingerichtet. Wie heißt diese überwachende Stelle?

a)

Standesamt

b)

Ordnungsamt

c)

Kartellamt

d)

Straßenverkehrsamt

25.

Sie machen sich Gedanken um die Produktivität Ihrer Bäckerei. Wodurch können Sie die Produktivität Ihrer Bäckerei steigern?

a)

Ich erhöhe die Löhne und senke die Stückzahlen.

b)

Ich vergrößere die Anzahl der Maschinen und lasse die Stückzahlen unverändert.

c)

Ich stelle zusätzliche Mitarbeiter ein und lasse die Stückzahlen unverändert.

d)

Ich erhöhe die Stückzahlen und lasse die Zahl der Mitarbeiter unverändert.

26.

Sie müssen Ihren zukünftigen volljährigen Mitarbeitern den Mindestlohn zahlen. Was trifft für den Mindestlohn zu?

a)

Der Mindestlohn wird von einer Kommission aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern festgelegt.

b)

Der Mindestlohn volljähriger Mitarbeiter wird von der Agentur für Arbeit alle fünf Jahre angepasst.

c)

Der Mindestlohn orientiert sich an der Tarifentwicklung.

d)

Die Auszubildenden erhalten den gesetzlichen Mindestlohn.

27.

Sie wollen auch verpackte Backwaren in Selbstbedienung in Ihrer zukünftigen Bäckerei anbieten. Kreuzen Sie die Verordnungen an, die Sie bei Selbstbedienung beachten müssen.

a)

Arbeitsstättenverordnung

b)

Güterverkehrsverordnung

c)

Lebensmittelinformations-Verordnung

d)

Lebensmittelhygiene-Verordnung

e)

Preisangabenverordnung