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Rhetorik der Stimme

Total questions: 11

Worksheet time: 6mins

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1.

Worum geht es im Meyer-Kalkus-Artikel 'Rhetorik der Stimme' (2008)?

a)

die Pronuntiatio

b)

die Actio

c)

die vier Tugenden der Rede

d)

die Redegattungen

2.

Bedeutung und Wandel der Pronunciatio im 18. Jhd.

a)

Ästhetische Aspekte gewannen an Bedeutung gegeüber den rhetorischen.

b)

Überzeugendes Sprechen war wichtiger als das Wiedergeben von Texten anderer Autoren.

c)

Typische Gattungen des mündlichen Vortragens waren: Rezitieren, Deklamieren, Vorlesen.

d)

Das Wissen aus der antiken Pronunciationlehre bat eine ausreichende Grundlage für die Entwicklungen des 18. Jhds.

3.

Warum galt die Pronuntiatio lange Zeit als unwichtig?

a)

Sie wird dem 'praktikschen Wissen' zugeteilt.

b)

Sie kann durch Übung erlernt werden.

c)

Man brauche dafür kein theoretisches Wissen.

d)

Sie stehe wohl eher dem Schauspiel nahe als der rhetorischen Kunst.

4.

Welche Erkenntnisse ließen der Actio mehr Bedeutung zukommen?

a)

Dieselbe Rede von verschiedenen Redner gehalten bewirkt noch immer dasselbe.

b)

Das Auftreten des Redners spielt eine Rolle.

c)

Eine inhaltlich gut aufbereitete Rede kann ihre Wirkung durch ungünstiges Auftreten einbüßen.

d)

Eine inhaltlich schlecht aufbereitete Rede kann durch den Stimm- und Körperausdruck gerettet werden.

5.

Welche grundlegenden Aspekte gilt es in der Actio zu bedenken?

a)

Quintilian trifft eine Unterscheidung zwischen dem Stimm- und Körperausdruck eines Redners im rhetorischen und im schauspielerischen Sinne.

b)

Die Angemessenheit gilt als oberstes Gebot

c)

Er hinterlässt ein umfassendes Regelwerk zum Einsatz von Stimme, Mimik, Gestik und Proxemik.

d)

Der Einsatz und die Wirkung gewisser Mittel ist von der Person abhängig.

e)

Er gibt Tipps zur Stimmhygiene

6.

Die vier Tugenden der Rede definiert Quintilian als...

a)

Fehlerfreiheit

b)

Deutlichkeit

c)

Köperlichkeit

d)

Angemessenheit

e)

rednerischen Schmuck

7.

Fehlerfreiheit umfasst...

a)

ideale Betonungen

b)

eine gute Atemführung (kein geräuschvolles Einatmen, kein hastiges Sprechen...)

c)

Standardaussprache

d)

eine gesund klingende Stimme

e)

den Einsatz stilvoll ausgeführter, rhetorischer Figuren.

8.

Deutlichkeit umfasst...

a)

den passenden Einsatz von Pausen

b)

eine natürliche Aussprache, die dennoch keine Silben oder Wortteile 'verschluckt'

c)

eine angenehme Melodieführung (schwebende Intonation bei nachfolgendem Fortführen des Gesagten, sinkende Intonation beim Abschluss eines Gedanken, steigende Intonation bei Fragen und Unklarheiten...)

d)

die Atmung als Unterstützung der syntaktischen Strukturen

9.

Der Schmuckcharakter umfasst...

a)

das absolute Vermeiden von sehr lautem oder leisem Sprechen

b)

das Sprechen in der Indifferenzlage (für jemanden passende Stimmlage)

c)

das Vermeiden von Gleichförmigkeit im Sprechen

10.

Die Angemessenheit umfasst..

a)

das Einflechten und Zulassen der eigenen Empfindungen in den Vortrag, in einer, der Situation angemessenen, Art und Weise

b)

dass der stimmliche Ausdruck nichts mit der Gefühlsslage des Redners zu tun hat

c)

die Kunst sich selbst immer wieder in die nötige emotionale Lage zu versetzen, ohne dass es dem Publikum auffällt

11.

Im Bezug auf die Körperlichkeit gibt uns der Artikel noch folgenden Hinweise:

a)

Mimik, Gestik, Proxemik und Stimmausdruck müssen zusammenpassen, damit die Rede glaubwürdig wirkt.

b)

Hier spielt die Angemessenheit keine große Rolle.

c)

Alle Teile einer Rede müssen im Bezug auf die stimmliche Gestaltung gleich behandelt werden.

d)

Wenn der Redner an der Reihe ist, soll er sich Zeit nehmen um sich zu konzentieren bzw. bis das Publikum bereit ist.