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Worksheets01_ETHIK_Grundlagen
Total questions: 15
Worksheet time: 22mins
Wie stehen die Begriffe „Moral“ und „Ethik“ zueinander?
Ethik und Moral sind zwei Disziplinen der Philosophie.
Moral ist der Untersuchungsgegenstand der Ethik.
Ethik ist die wissenschaftliche Bezeichnung für Moral.
Im Alltagsgebrauch werden beide Begriffe häufig synonym verwendet.
Ethik ist der Untersuchungsgegenstand der Moral.
Welche der Grundfragen der Philosophie verweist auf die Ethik?
Was kann ich wissen?
Was soll ich tun?
Was darf ich hoffen?
Was ist der Mensch?
Welche Aussagen zu „Werten“ halten Sie für richtig?
Werte sind „idealisierte Einstellungen“.
Werte geben Auskunft darüber, wie ein Mensch sein will.
Werte zeigen sich ausschließlich in einem guten Leben.
Werte bilden die Grundlage von Entscheidungen.
Worin besteht der Unterschied zwischen „Werten“ und „Tugenden“?
Während Tugenden Auskunft darüber geben, wie jemand sein will, zeigen sich Werte im Praktischen.
Während Werte Auskunft darüber geben, wie jemand sein will, zeigen sich Tugenden im Praktischen.
Wert und Tugend meinen im Grunde dasselbe: Sie geben Auskunft über gewisse Einstellungen einer Person.
Was verbinden Sie mit der europäischen Kulturepoche der Renaissance?
Die Renaissance markiert zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit.
In der Renaissance wurde auf die kulturellen Leistungen der griechischen und römischen Antike zurückgegriffen.
Wichtige antike Texte wurden in der Renaissance wiederentdeckt und zugänglich gemacht.
Das Zeitalter der Renaissance ist geprägt von einem erwachenden wissenschaftlichen Interesse an der Welt und dem Menschen.
Welche wichtigen Ereignisse und Erfindungen fallen ins Zeitalter der Renaissance?
Der Dreißigjährige Krieg
Der Buchdruck mit beweglichen (Blei-)Lettern
Die „Entdeckung“ Amerikas
Die Französische Revolution
Die Reformation
Mit welchem Satz lässt sich die Tugend-Ethik des Aristoteles kurz zusammenfassen?
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!
Mach das Beste aus Deinen Anlagen!
Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es!
Welches Menschenbild legt Thomas Hobbes seiner Ethik zugrunde?
Der Mensch selbst ist nicht in der Lage, Gutes von Bösem zu unterscheiden – er bedarf der moralischen Leitung durch die Kirche.
Nach den Erfahrungen aus dem englischen Bürgerkrieg hält Hobbes den Menschen für geläutert; er ist seither selbst in der Lage, Gutes von Bösem zu unterscheiden.
Die Menschen begegnen sich von Natur aus feindselig – es herrscht ein Krieg aller gegen alle.
Welche Aussagen trifft die Bentham’sche Nutzen-Ethik?
Eine Handlung ist moralisch gut, wenn sie dem Staat nützt.
Eine Handlung ist moralisch gut, wenn ihre positiven Folgen die negativen überwiegen.
Die Folgen einer Handlung sind nach dem (potentiellen) Schadensausmaß zu gewichten.
Abgestellt wird auf den Nutzen für den Einzelnen; Gemeinwohl wird verstanden als die Summe der Einzel-Nutzen.
Welches Menschenbild legt Immanuel Kant seiner Ethik zugrunde?
Nach Kant ist der Mensch von Natur aus böse – sonst wäre eine Ethik entbehrlich.
Kant hält den Menschen für unmündig, weshalb es eines Staates bedarf, der ihm Orientierung gibt.
Kant baut auf die Fähigkeit des Menschen, allein durch Aktivierung der Vernunft das Gute zu erkennen.
Warum wird die Ethik Kants auch als „Pflichtethik“ bezeichnet?
Weil das Handeln nach der als richtig erkannten Entscheidung für den Menschen zur Pflicht wird.
Weil Kant gutes Handeln für die Pflicht des Menschen hält.
Weil die Kantsche Ethik zum Pflichtprogramm der deutschen Philosophie gehört.
Wann ist eine Entscheidung nach dem „Kategorischen Imperativ“ moralisch gut?
Wenn diese an den Leitlinien Klugheit, Besonnenheit, Tapferkeit und Gerechtigkeit ausgerichtet ist.
Wenn die Summe der positiven Folgen die negativen Folgen der Handlung überwiegt.
Wenn diese vernünftigerweise zum Gegenstand eines allgemeinen Gesetzes gemacht werden kann.
Welche zentralen Aspekte werden in den internationalen Grundsätzen über die Polizeiarbeit angesprochen?
Zulässigkeit und Grenzen der Gewaltanwendung
Unabhängigkeit der Polizei
Unparteilichkeit der Polizei
Vermeidung von Korruption in der Polizei
Welche Verpflichtungen ergeben sich für staatliche Institutionen unmittelbar aus Art. 1 Abs. 1 S. 2 GG?
Schutz der Grundrechte
Achtung der Menschenwürde
Schutz der Menschenwürde
Gewährleistung eines rechtsstaatlichen Verfahrens
Inwieweit sind Polizeibeamte für die Rechtmäßigkeit dienstlicher Handlungen persönlich verantwortlich?
Polizeibeamte sind für die Rechtmäßigkeit ihrer dienstlichen Handlungen immer persönlich verantwortlich.
Soweit Polizeibeamte auf Anordnung eines Vorgesetzten tätig werden, ist immer der Vorgesetzte für die Rechtmäßigkeit der Handlungen verantwortlich.
Der Vorgesetzte ist nur dann für die Handlung eines Mitarbeiters verantwortlich, wenn er trotz angemeldeter Zweifel an der Rechtmäßigkeit die Anordnung zur Ausführung der Handlung aufrecht erhält.
