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WorksheetsStationäre Jugendhilfe
Total questions: 10
Worksheet time: 20mins
Welche Erziehungsgedanken entwickelte Johann Heinrich Pestalozzi durch seine pädagogische Arbeit im Waisenhaus und in dem Kinderhaus in der Schweiz?
Das Kind ist Ausgangspunkt der Erziehung!
Er setzte sich dafür ein, dass Kinder eher ausgesetzt werden.
Grundlage für sein methodisches / pädagogisches Handeln sind die Ebenen Kopf, Herz und Hand.
Die Familie gilt weniger als ein Zentrum für den Rahmen seiner Heimerziehung.
Erkennen Sie die pädagogischen Konzepte, die Hinrich Wichern, in seinem "Rauhen Haus" in Hamburg etablierte?
Verwahrloste Jugendliche werden in familienähnlichen Strukturen begleitet.
Die Gruppengröße beträgt zwölf Kinder.
Es handelt sich ausschließlich um Freizeitgruppen.
Die heutige Heimerziehung wurde weniger von ihm geprägt.
Sport, Spiel, Werken und religiöse Unterweisungen sind seine methodischen / pädagogischen Grundpfeiler.
Finden Sie Erziehungsschwerpunkte heraus, die Don Giovanni Bosco für die Kinder und Jugendlichen im Erziehungsheim in Turin entwickelte?
Der Mensch ist gut.
Erziehungsschwerpunkte sind Vertrauen, Heiterkeit, Liebe, Prävention.
Weitere pädagogische Schwerpunkte sind Misstrauen, Aggressionen, Destruktion.
In jedem Menschen gibt es eine Stelle, die für das Gute empfänglich ist.
Welche pädagogischen Schwerpunkte vertritt Janusz Korczak im Warschauer Waisenhaus?
Der Schutz der Kinder sollte nicht gesetzlich festgeschrieben werden.
Es erfolgt eine volle Gleichberechtigung der Kinder zu den Erwachsenen.
Das Zusammenleben im Heim ist gemeinsam mit den Kindern geregelt.
Eine Erziehung zur Unselbstständigkeit durch passive Beteiligung wird in den Mittelpunkt seines pädagogischen Handels gestellt.
Die Macht des Erziehers ist größer als seine Kompetenz.
Kennzeichnen Sie die wesentlichen Elemente der pädagogisch-therapeutischen Milieugestaltung?
Schaffung von zuverlässigen, transparenten, vertrauensvollen, sozialen Strukturen.
Die Auswirkungen des Gruppenprozesses werden weniger berücksichtigen.
Die Entwicklung von verlässlichen Strukturen, Gewohnheiten, Rituale, Verhaltensregeln.
Koordination von Raum, Zeit, Ausrüstung mit der jeweiligen Situation.
Keinerlei Interesse an der "Außenwelt".
Welche Arten von professioneller Beziehung fördert die Selbstständigkeit eines Kindes / eines Jugendlichen?
Die symmetrische Beziehung
Die metakomplementäre Beziehung
Die komplementäre Beziehung
Förderliche Voraussetzungen für den Beziehungsaufbau sind Ihrer Auffassung nach:
Die soziale Wahrnehmungsfähigkeit, d.h., soziale Prozesse zu beobachten, eine Sensibilität für die Zielgruppe zu entwickeln und zu entscheiden, in welchem Umfang der Aufbau einer Beziehung als wünschenswert erscheint.
Die Abwendung vom Kind / vom Jugendlichen, d.h., den Jugendlichen, das Kind zu übersehen und sich weniger auf ihn einzulassen. Wesentlich ist hierbei, zum Jugendlichen / zum Kind, in der Begegnung eine gewisse Distanz aufzubauen und sich für ihn weniger bzw. gar nicht zu interessieren.
Die nonverbale Kommunikation spielt beim Beziehungsaufbau eine unwesentliche bzw. gar keine Rolle.
Die Gesprächsfähigkeit des Erziehers / der Erzieherin, die sich in der Fähigkeit zum Dialog mit den Jugendlichen bzw. mit dem Kind äußert.
Die Konflikttoleranz, d.h., dem Jugendlichen, dem Kind zu signalisieren, dass ich ihn und sein Verhalten nicht mag.
Die Begleitung der Malzeiten stellt in der pädagogisch - therapeutischen Milieugestaltung für die Kinder und Jugendlichen einen zentralen Stellenwert dar. Erkennen Sie die Elemente, die sich förderlich auf die Entwicklung der Kinder auswirken können.
Die Malzeiten stellen keine Anforderungen und Probleme für die Zielgruppe dar.
Das Frühstück ist für die Kinder und Jugendlichen das erste gesellschaftlich Beisammensein. Der Erzieher, der sorgfältig beobachtet, kann in dieser Situation bereits wahrnehmen, welches der Kinder er für den Rest des Tages eventuell besonders begleiten sollte.
Tischkulturen und Fertigkeiten werden aufgrund dieser Alltagssituation vermittelt. Die Erzieherin / der Erzieher sollte sein Handeln bezüglich dieser Alltagssituationen immer wieder kritisch reflektieren.
Nahrungsmittel sind kein entscheidendes Austauschmedium in der pädagogisch - therapeutischen Milieugestaltung.
Kinder äußern am Morgen viele somatische Beschwerden. Diese Klagen / Äußerungen sollten grundsätzlich ignoriert werden.
Erkennen Sie die Bedeutung der Rituale in der pädagogischen - therapeutischen Milieugestaltung.
In ganz wenigen Kulturen gibt es noch Rituale.
Rituale lassen sich beschreiben als wiederkehrende Handlungen mit einer besonderen Bedeutung.
Christliche Rituale teilen den Jahreskreislauf in besondere Festtage ein. Sie geben dem Kind / Jugendlichen Sicherheit und Orientierung.
Der Wunsch nach wiederkehrenden Ereignissen oder Tätigkeiten hat für die Entwicklung der Kinder / Jugendlichen eine ganz geringe Bedeutung.
In der Gestaltung der Alltagssituationen erweisen sich Rituale als weniger zielführend.
Zu den Selbstverständlichkeiten unseres Kulturkreises zählt, dass ein Jugendlicher aus seiner Familie heraus in die Eigenständigkeit hineinwächst. Werde dir einzelne Stufen der Selbstständigkeit bewusst.
Der Jugendliche wird morgens weiterhin von der Erzieherin geweckt. Das Frühstück wird ihm mundgerecht vorbereitet.
Sämtliche Anforderungen des täglichen Lebens wie z.B. Aufräumen, Abspülen, Wäsche waschen, Einkaufen werden von ihm ignoriert. Die Erzieherin unterstützt ihn in seinem Verhalten, indem sie seine Aufgaben erledigt.
Pünktliches Erscheinen in der Schule bzw. am Arbeitsplatz sowie zeitliche Vereinbarungen werden ohne Interventionen der Erzieherin gewissenhaft von ihm wahrgenommen.
Seine finanzielle Situation ist ihm eher egal. Wenn Geld vorhanden ist, wird es ausgegeben. Die Erzieherin teilt ihm deshalb seine Finanzen in ganz kleinen Schritten zu.
Den sinnvollen Umgang mit seiner Freizeit gestaltet der Jugendliche selbstständig mit seinen Freunden und Bekannten.
