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Physiologie EH2

Total questions: 22

Worksheet time: 17mins

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1.

Wie gelangen Erregungsströme in Form von Aktionspotentialen zur Muskulatur?

a)

Aktionspotential breitet sich im Rückenmark aus

b)

Äußeres Signal führt zu einem Anstieg der Kalziumkonzentration

c)

In motorischen Nervenfasern breitet sich Signal bis zur angesteuerten SM aus

d)

Signale werden von Motorischer Endplatte zu Motorischen Nervenfasern gebracht

2.

Was ist das Ruhemembranpotential der Nerven- bzw. Muskelfasern?

a)

Potentialdifferenz zwischen Zellinnerem und Zelläußerem

b)

Kalziumeinstrom ins Sarkoplasma

c)

ungleiche Verteilung der Ionen (Kalzium, Natrium, Chlor)

d)

gibt an in welcher Dichte AP über die rekrutierten Motoneuronen zu den Muskelfasern gelangen

3.

Wodurch entsteht die Ruhemembrandifferenz?

a)

Selektive Durchlässigkeit

b)

Zellinneres ist positiv geladen

c)

Zelläußeres ist negativ geladen

d)

Aktives Pumpsystem

4.

Aus was besteht eine Motorische Einheit?

a)

Motorische Nervenzelle

b)

Alpha Motoneuronen

c)

Zellfortsätze

d)

Innervierte Muskelfasern

e)

Aktionspotential

5.

Welche Arten von Motorischen Einheiten werden unterschieden (Bezeichnung)?

a)

Slow, Fatigue resistant, Fast fatiguable

b)

Slow, Slow fatiguable, Fast fatiguable

c)

Klein, Mittel, Groß

d)

Niedrig, Mittel, Hoch

6.

Welche Charakteristik weißt die ME "Slow" auf?

a)

Kleine Größe und Niedrige Aktivierungsschwelle

b)

Kleine Größe und Mittlere Aktivierungsschwelle

c)

Mittlere Größe und hohe Aktivierungsschwelle

d)

Große Größe und Hohe Aktivierungsschwelle

7.

Welche Charakteristik weißt die ME "Fast resistant" auf?

a)

Kleine Größe und Niedrige Aktivierungsschwelle

b)

Mittlere Größe und Mittlere Aktivierungsschwelle

c)

Mittlere Größe und hohe Aktivierungsschwelle

d)

Große Größe und Hohe Aktivierungsschwelle

8.

Welche Charakteristik weißt die ME "Fast fatiguable" auf?

a)

Kleine Größe und Niedrige Aktivierungsschwelle

b)

Mittlere Größe und Mittlere Aktivierungsschwelle

c)

Mittlere Größe und hohe Aktivierungsschwelle

d)

Große Größe und Hohe Aktivierungsschwelle

9.

Welche Muskelfasertypen des menschlichen Skelettmuskels werden unterschieden?

a)

Typ I , Typ IIa, Typ Iix

b)

SO, FOG, FG

c)

langsam oxidativ, schnell oxidativ-glykolytisch, schnell glykolytisch

d)

Typ A, Typ B, Typ C

10.

Welche Elemente treffen auf Typ I zu?

a)

Kleiner Faserdurchmesser, geringe Kraft, Geringe Anaerobe alaktazide EB und Anaerobe laktazide EB

b)

Primäre Energiebereitstellung Aerob

c)

großer Faserdurchmesser, hohe Kraft, hohe Anaerobe alaktazide EB und Anaerobe laktazide EB

d)

Primäre Energiebereitstellung anaerob

11.

Welche Elemente treffen auf Typ IIa zu?

a)

Kleiner Faserdurchmesser, geringe Kraft, Geringe Anaerobe alaktazide EB und Anaerobe laktazide EB

b)

Primäre Energiebereitstellung Aerob-Anaerob

c)

mittlerer Faserdurchmesser, Mittlere Kraft, mittlere Anaerobe alaktazide EB und Anaerobe laktazide EB

d)

Primäre Energiebereitstellung anaerob

12.

Welche Elemente treffen auf Typ IIx zu?

a)

großer Faserdurchmesser, hohe Kraft, hohe Anaerobe alaktazide EB und Anaerobe laktazide EB

b)

Primäre Energiebereitstellung Aerob-Anaerob

c)

mittlerer Faserdurchmesser, Mittlere Kraft, mittlere Anaerobe alaktazide EB und Anaerobe laktazide EB

d)

Primäre Energiebereitstellung anaerob

13.

Durch welche zwei Faktoren wird der Krafteinsatz der Skelettmuskulatur dosiert?

a)

Frequenzierung

b)

Differenzierung

c)

Rekrutierung

d)

Muskelfasertypen

14.

Was ist die Rekrutierung?

a)

Systematisches Einbeziehen von Motorischen Einheiten

b)

Erhöhung der Dichte an Aktionspotential

c)

Umwandlung von mechanischen Reizen in biochemische Signale

d)

Aufnahme, Transport und chemische Umwandlung von Stoffen

15.

Was ist die Frequenzierung?

a)

Informationsaufnahme über Oberflächen von Nervenzellen

b)

Systematische Einbeziehung von Motorischen Einheiten

c)

Erhöhung der Dichte an Aktionspotenzialen

16.

Was trifft auf die Rekrutierung zu?

a)

Bei Aufgaben mit geringer Kraftanforderung werden nur die kleinsten ME rekrutiert

b)

Bei Aufgaben mit zunehmender Kraftanforderung werden größere ME zusätzlich aktiviert

c)

Je größer die Last im Krafttraining desto größere ist die Anzahl an ME die zusätzlich aktiv sind und je Hoher die Last im Ausdauertraining desto größere ME werden miteinbezogen

d)

Je größer die Last im Krafttraining desto größere ME sind zusätzlich aktiv und je Hoher die Last im Ausdauertraining desto größer ist die Anzahl an ME die miteinbezogen werden

e)

Folgt ein AP bevor eine Kontraktion abgeklungen ist kommt es zu einer höheren Kontraktionskraft

17.

Welche Konsequenzen hat ein Möglicher Explosiver Krafteinsatz bei der Rekrutierung?

a)

Bei Maximal Explosiven Krafteinsatz werden alle ME gleichzeitig aktiviert

b)

Bei Maximal Explosiven Krafteinsatz werden alle ME zeitlich versetzt aktiv

c)

Reizleistung- und Kontraktionsgeschwindigkeit sind dafür verantwortlich, dass Muskelfasern von zuerst Großen, dann Mittleren und dann Kleinen ME ihr Kraftmaximum erreichen

d)

Reizleistung- und Kontraktionsgeschwindigkeit sind dafür verantwortlich, dass Muskelfasern von zuerst Kleine, dann Mittleren und dann Große ME ihr Kraftmaximum erreichen

18.

Wie wirkt sich die Ermüdung bei Maximalem Krafteinsatz auf die Aktivierung von ME aus? (Rekrutierung)

a)

ME ermüden in abnehmender Größe

b)

In aufsteigender Größe werden ME ergänzend aktiviert um Ermüdung zu kompensieren

c)

ME können nicht mehr innerviert werden

d)

Kraftbeitrag aller ME nimmt kontinuierlich ab

19.

Wie wirkt sich die Ermüdung bei Submaximalem Krafteinsatz auf die Aktivierung von ME aus? (Rekrutierung)

a)

ME ermüden in abnehmender Größe

b)

In aufsteigender Größe werden ME ergänzend aktiviert um Ermüdung zu kompensieren

c)

ME können nicht mehr innerviert werden

d)

Kraftbeitrag aller ME nimmt kontinuierlich ab

20.

Was ist die Frequenzierung?

a)

gibt an in welcher Dichte AP über die rekrutierten Motoneuronen zu den Muskelfasern gelangen

b)

Wenn AP einen Schwellenwert überschreitet kommt es zu einer Kontraktion

c)

Motorische Einheiten die nicht mehr innerviert werden können

d)

Alle ME-Typen werden gleichzeitig Aktiviert

21.

Was passiert mit zunehmender Aktivierungsfrequenz der SM?

a)

AP treffen mit großen Abstand ein = Einzelzuckung

b)

Ermüdete ME können nicht mehr innerviert werden

c)

Folgt ein AP bevor die vorherige Kontraktion abgeklungen ist kommt es zur Überlagerung = höhere Kontraktionskraft

d)

Zunehmende Dichte = zunehmende Kontraktionskraft

e)

Wenn Entladungsfrequenz überschritten wird kommt es zu keiner weiteren Steigung der Kontraktionskraft jedoch zu zunähme der Steilheit des Kraftanstiegs

22.

Wie Verhalten sich Rekrutierung und Frequenzierung in Relation zueinander bei zunehmenden Krafteinsatz?

a)

Beide Größen werden in den meisten Muskeln bis etwa 40% Ihrer MaxKraft parallel erhöht

b)

Beide Größen werden in den meisten Muskeln bis etwa 20% Ihrer MaxKraft parallel erhöht

c)

Beide Größen werden in den meisten Muskeln bis etwa 60% Ihrer MaxKraft parallel erhöht

d)

Beide Größen werden in den meisten Muskeln bis etwa 80% Ihrer MaxKraft parallel erhöht