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SBF Binnen Fragebogen 9

Total questions: 23

Worksheet time: 12mins

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1.

1. Welche Anforderungen werden an die Person gestellt, mit der der Schifffsführer das Ruder eines Sportbootes mit Antriebsmaschine auf Binnenschifffahrtstraßen besetzen will?

a)

Sie muss mindestens 16 Jahre alt und Inhaber des Sportbootführerscheins mit dem Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen für Sportboote mit Antriebsmaschin sein.

b)

Sie muss mindestens 18 Jahre alt und körperlich, geistig und fachlich geeignet sein.

c)

Sie muss mindestens 14 Jahre alt und körperlich, geistig und fachlich geeignet sein.

d)

Sie muss mindestens 16 Jahre alt und körperlich, geistig und fachlich geeignet sein.

2.

2. Wo findet man die allgemeinen Verkehrsregeln für die Mosel und die Donau?

a)

Donauschifffahrtspolizeiverordnung, Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung.

b)

Moselschifffahrtspolizeiverordnung, Donauschifffahrtspolizeiverordnung.

c)

Wassermotorräderverordnung, Wasserskiverordnung.

d)

Moselschifffahrtspolizeiverordnung, Binnenschiffsuntersuchungs-Ordnung.

3.

3. Was bedeutet "zu Berg" oder "Bergfahrt" auf Flüssen?

a)

Die Fahrt mit der Strömung.

b)

Die Fahrt in Richtung Mündung.

c)

Die Fahrt in Richtung Quelle.

d)

Die Fahrt über Grund.

4.

4. Wo besteht ohne besondere Bezeichnung der Stellen bzw. Strecken ein allgemeines Liegeverbot?

a)

Auf Schifffahrtskanälen und vor Schleusenkanälen.

b)

Vor Brücken und nach Hochspannungsleitungen.

c)

Auf Schifffahrtskanälen und Schleusenkanälen.

d)

Vor Brücken und Hochspannungsleitungen.

5.

5. Was bedeuten diese Lichter?

a)

Frei fahrende Fähre.

b)

Schubverband von achtern.

c)

Schubverband von Steuerbordseite.

d)

Nicht frei fahrende Fähre.

6.

6. Welches Licht muss ein Kleinfahrzeug ohne Maschinenantrieb mindestens führen?

a)

Seitenlichter.

b)

Topp- und Hecklicht.

c)

Dreifarbenlaterne im Topp.

d)

Ein von allen Seiten sichtbares weißes Licht.

7.

7. Was bedeuten diese Sichtzeichen?

a)

Schwimmendes Gerät bei der Arbeit. Vorbeifahrt an der grünen Seite gestattet. Vorbeifahrt an der roten Seite mit unverminderter Geschwindigkeit möglich.

b)

Schwimmendes Gerät bei der Arbeit. Vorbeifahrt an der grünen Seite gestattet; rote Seite gesperrt.

c)

Schwimmendes Gerät bei der Arbeit. Vorbeifahrt an der roten Seite gestattet; grüne Seite gesperrt.

d)

Schwimmendes Gerät bei der Arbeit. Vorbeifahrt an der grünen Seite gestattet; rote Seite gesperrt. Sog und Wellenschlag vermeiden.

8.

8. Was bedeuten diese Sichtzeichen?

a)

Schwimmendes Gerät bei der Arbeit. Vorbeifahrt nicht gestattet.

b)

Festgefahrenes oder gesunkenes Fahrzeug. Vorbeifahrt an der Steuerbordseite gestattet. Sog und Wellenschlag vermeiden.

c)

Festgefahrenes oder gesunkenes Fahrzeug. Vorbeifahrt nicht gestattet.

d)

Schwimmendes Gerät bei der Arbeit. Vorbeifahrt an jeder Seite gestattet.

9.

9. Was bedeutet dieses Tafelzeichen?

a)

Gesperrte Wasserfläche, Verbot der Durchfahrt und Sperrung der Schifffahrt.

b)

Gesperrte Wasserfläche, für Kleinfahrzege nicht befahrbar.

c)

Gesperrte Wasserfläche, jedoch für Kleinfahrzeuge ohne laufende Antriebsmaschine befahrbar.

d)

Gesperrte Wasserfläche, jedoch für Kleinfahrzeuge ohne Antriebsmaschine befahrbar.

10.

10. Was bedeutet dieses Schallsignal? (— — — • •)

a)

Überholen an der Steuerbordseite des Vorausfahrenden.

b)

Hafen oder Nebenwasserstraße; Ein- oder Ausfahrt mit Kursänderung nach Steuerbord.

c)

Hafen oder Nebenwasserstraße; Ein- oder Ausfahrt mit Kursänderung nach Backbord.

d)

Überholen an der Backbordseite des Vorausfahrenden.

11.

11. Wie ist ein Überholmanöver durchzuführen?

a)

Zügig überholen. Dicht am Ufer entlang fahren, eventuelle Schallzeichen müssen von Kleinfahrzeugen beachtet werden.

b)

Zügig überholen; überholen nur auf der Steuerbordseite erlaubt, ausreichend Abstand halten.

c)

Zügig überholen. Gegebenenfalls das Fahrzeug stark beschleunigen, um schnell passieren zu können.

d)

Zügig überholen. Beteiligte Fahrzeuge nicht behindern. Verkehrslage und eventuelle Schallzeichen beachten. Ausreichend Abstand halten.

12.

12. Wie müssen Ausweichmanöver durchgeführt werden?

a)

Rechtzeitig, klar erkennbar und vorsichtig.

b)

Rechtzeitig, klar erkennbar und entschlossen.

c)

Rechtzeitig, klar erkennbar und nach Steuerbord.

d)

Rechtzeitig, klar erkennbar und nach Backbord.

13.

13. Was hat der Schiffsführer eines Kleinfahrzeugs beim Begegnen mit Fahrzeugen, die nicht Kleinfahrzeuge sind, zu beachten?

a)

Kleinfahrzeuge sind gegenüber Fahrzeugen, die nicht Kleinfahrzeuge sind bei der Begegnung gleichgestellt.

b)

Kleinfahrzeuge sind gegenüber Fahrzeugen, die nicht Kleinfahrzeuge sind ausweichpflichtig. Sie brauchen aber keinen besonderen Raum zum Manövrieren frei zu geben.

c)

Kleinfahrzeuge sind gegenüber Fahrzeugen, die nicht Kleinfahrzeuge sind, ausweichpflichtig. Sie müssen für deren Kurs und zum Manövrieren notwendigen Raum lassen.

d)

Kleinfahrzeuge sind gegenüber anderen Fahrzeugen, die nicht Kleinfahrzeuge sind, nicht ausweichpflichtig.

14.

14. Ein Fahrzeug unter Segel kreuzt eine Binnenschifffahrtsstraße. In der Fahwassermitte kommt ihm ein Kleinfahrzeug mit Maschinenantrieb zu Berg entgegen. Wer ist ausweichpflichtig?

a)

Fahrzeug unter Segel.

b)

Fahrzeug mit Maschinenantrieb.

c)

Fahrzeug in der Talfahrt.

d)

Beide sind ausweichpflichtig.

15.

15. Ein Kleinfahrzeug A segelt nachts auf Vorwindkurs stromab, Großsegel an Steuerbord. Backbord querab kommt ein grünes Seitenlicht eines Bootes B immer näher, das kein Topplicht führt. Wer ist ausweichpflichtig?

a)

Boot B ist ausweichpflichtig, weil es sich bei Fahrzeug A um ein Kleinfahrzeug unter Segel handelt, das den Wind von Backbord hat.

b)

Boot B ist ausweichpflichtig, weil es sich um ein Kleinfahrzeug handelt und Kleinfahrzeuge anderen Kleinfahrzeugen unter Segel ausweichen müssen.

c)

Das Kleinfahrzeug A ist ausweichpflichtig. Ein Boot mit Wind von Backbord muss ausweichen, wenn es nicht klar ausmachen kann, ob das luvseitige Boot den Wind von Steuerbord hat.

d)

Das Kleinfahrzeug A ist ausweichpflichtig. Ein Boot mit Wind von Steuerbord muss ausweichen, wenn es nicht klar ausmachen kann, ob das luvseitige Boot den Wind von Backbord hat.

16.

16. Was ist vorrangig zu beachten, wenn eine Jolle gekentert ist und sie nicht wieder aufgerichtet werden kann?

a)

Rettungswesten anlegen und mit geeigneten Mitteln Hilfe herbeiholen. Gegebenenfalls Segel bergen.

b)

Sofort vorgeschriebene Notsignale geben, mit allen Mitteln versuchen, das Fahrzeug aus dem Fahrwasser zu bringen.

c)

Vollständigkeit der Crew überprüfen, gegebenenfalls Hilfe leisten. Am Boot festhalten oder gegebenenfalls aufs Boot legen, Hilfe abwarten.

d)

Auf das gekenterte Boot steigen und sich ruhig verhalten, um Wärmeverlust zu minimieren. Sollte das nicht möglich sein, ans benachbarte Ufer schwimmen und Hilfe holen.

17.

17. Ein Kleinfahrzeug unter Segel kreuzt nachts das Fahrwasser. An Backbord tauchen die nachstehenden Lichter eines Fahrzeugs auf, das in spitzem Winkel den Kurs des Kleinfahrzeugs unter Segel kreuzen will. Was bedeuten diese Lichter?

a)

Kleinfahrzeug mit Maschinenantrieb.

b)

Schubverband von vorne.

c)

Geschlepptes Kleinfahrzeug.

d)

Frei fahrende Fähre.

18.

18. Was bedeuten nachts auf einer Binnenschifffahrtsstraße die nachstehenden Lichter?

a)

Sog und Wellenschlag vermeiden.

b)

Sperrung der Schifffahrt.

c)

Keine Durchfahrt für Kleinfahrzeuge.

d)

Durchfahrt für Kleinfahrzeuge.

19.

19. Welchen Vorteil bietet ein Radarreflektor auf einem Sportboot?

a)

Bessere Erkennbarkeit des Sportbootes bei Nacht.

b)

Bessere Erkennbarkeit des Sportbootes bei unsichtigem Wetter.

c)

Bessere Erkennbarkeit des Sportbootes auf Radarbildschirmen.

d)

Bessere Erkennbarkeit des Sportbootes bei Taglicht.

20.

20. Was ist mit Abfällen jeglicher Art zu tun, die an Bord anfallen?

a)

An Bord sammeln und bei einer Liegestelle an Land stellen.

b)

An Bord sammeln. Die Abgabe ist an jeder Schleuse möglich.

c)

An Bord sammeln und nur in geschlossenen Behältern über Bord werfen.

d)

An Bord sammeln und an Land in den entsprechenden Abfallsammelbehältern umweltgerecht entsorgen.

21.

21. Welcher Befähigungsnachweis berechtigt zum Führen eines Sportbootes mit einer Länge von 20 m bis 25 m auf den Binnenschifffahrtsstraßen außerhalb des Rheins?

a)

Der Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen.

b)

Das Sportschifferzeugnis oder das Sportpatent.

c)

Der Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen zum Führen von Sportbooten mit Antriebsmaschine oder das Sportpatent.

d)

Der Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen.

22.

22. Wann muss ein Wassersportfahrzeug in das Binnenschiffsregister eingetragen werden?

a)

Ab 10 cbm Wasserverdrängung.

b)

Ab 15 cbm Wasserverdrängung.

c)

Ab 15 m Schiffslänge.

d)

Ab 10 m Schiffslänge.

23.

23. Welche Bedeutung hat die Bezeichnung eines Fahrzeuges mit einer rot-weißen Flagge und was ist zu beachten?

a)

Schutzbedürftiges Fahrzeug, Geschwindigkeit vermindern.

b)

Schutzbedürftiges Fahrzeug, Sog und Wellenschlag vermeiden.

c)

Schutzbedürftiges Fahrzeug, Geschwindigkeit beibehalten und Sog und Wellenschlag vermeiden.

d)

Schutzbedürftiges Fahrzeug, Geschwindigkeit vermindern und Sog und Wellenschlag vermeiden.