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Frühklassizismus in St.Petersburg

Total questions: 16

Worksheet time: 48mins

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1.

1. Ein zweistöckiges Gebäude mit Arkaden sowohl im Erdgeschoss, als auch im 1. Stock, das Zentrum der Hauptfassade ist mit einem Portikus geschmückt: Der Dreiecksgiebel ist in eine mit zwei Voluten geschmückte Attika eingezeichnet, beiderseits des Giebels stehen die Baujahre. Dorische Säulen und Pfeiler, elegante halbrunde Übergänge zu den Seitenfassaden kennzeichnen diesen Bau. Farbe: Gelbe Wandflächen und weiße Schmuckformen. Den Dachrand entlang läuft eine Balustrade.

(a)  

2.

Dunkelblaue Wände, weißes Dekor. Eine kleine Kuppel über einer Rotunde mit rundbogigen, von korinthischen Pilastern umrahmten Fenstern. Der Haupteingang ist durch einen Portikus betont, dessen Dreiecksgiebel durch merkwürdige Säulen unterstützt wird: unter den Voluten hängen Girlanden. Ovale und rechteckige Fenster mit feierlichen Umrahmungen, halbplastische Darstellungen der geflügelten Engelköpfchen in den Wolken, über dem Eingang sitzen zwei Engelchen, die ein Kreuz umarmen.

(a)  

3.

1. Zwei graue Gebäude mit weißen Schmuckformen, darunter Rustika, Maskarone, „laufender Hund“, Fensterumrahmungen, Giebel, ein Balkon an jedem der Gebäude, Reliefs. Die Illusion des gleichen Aussehens wird durch ähnliche Höhe und Fensterproportionen geschaffen, beim aufmerksamen Betrachten aber zerstört. Die beiden Gebäude sind durch ein nicht hohes Gitter mit Mäander und Speerornament verbunden.

(a)  

4.

Eine große grüne Kuppel, weißes Dekor bei gelben Wandflächen, Statuen von zwei Engeln und den vier Evangelisten auf dem Dach; ovale Fenster sind mit kleinen Voluten, Palmenzweigen und Lilien verziert. Der Haupteingang befindet sich in einer tiefen Nische unter einem mächtigen, durch Säulen mit Kompositkapitellen unterstützten Rundbogen. Über der Tür ist ein Relief, das eine Taube im Wolkenring, von Strahlen umgeben (also den Heiligen Geist) darstellt. Zwei weitere Rundbogen verbinden das Gebäude mit den beiderseits dessen stehenden Bauten. Unter dem Gebäude liegt ein französischer General begraben und lag früher ein polnischer König.

(a)  

5.

1. Eine Dreiflügelanlage hinter einem strengen Gitter mit Pfeilern und einem mächtigen Tor, in dem es von der Hofseite sogar zwei runde (oben) und zwei große rechteckige Fenster gibt. Das Gebäude selbst kennzeichnen eine konkav-konvexe Fassade und prunkvolles Schmuckwerk. Eine reich verzierte Attika, hohe korinthische Säulen, deren Basen durch eine Balustrade verbunden sind, runde, rundbogige, rechteckige Fenster, prächtige Fensterumrahmungen mit Girlanden, römischen Rüstungen, Medaillons mit halbplastischen Büsten der Zeitgenossen. Das Erdgeschoss, mit einem dorischen Fries abgegrenzt, mit Rustika, Löwenköpfen und Löwenfellmotiven dekoriert, wirkt viel strenger, als der Rest. Die Farben sind gelb und weiß.

(a)  

6.

Eine rosafarbige flache Fassade, deren Zentrum durch einen Dreiecksgiebel und einen Granitbalkon betont wird. Die vier Säulen, die das Balkon unterstützen, sind aus demselben Material. Segment-und Dreieckgiebel über den Fenstern wechseln einander ab. Das ursprüngliche, schlichte Aussehen der Fassade kann man sich trotz seiner späteren Veränderung leicht vorstellen.

(a)  

7.

Ein Zweckbau aus rotem Ziegel, der das Territorium einer ganzen Insel umfasst. Den Mittelpunkt des Ensembles bildet ein mächtiger Rundbogen, von dem man sagt, dadurch sei Klassizismus nach Petersburg gekommen. Zwei Paaren der riesigen toscanischen Säulen unterstützen beiderseits des Wassertores das dorische Antablement, der Rundbogen selbst stützt auf zwei kleinere und zierlichere Säulen derselben Ordnung. Auf der Insel selbst kan man vieles erleben!

(a)  

8.

Drei gleiche gelbe Fassaden, mit strengen dorischen Portiken im Zentrum als fast einzigem Schmuck, sind drei Straßen zugewandt. Unter den Dreieckgiebeln befinden sich Schmuckelemente in Form der Löwenköpfe, an deren Mäulern Girlanden mit Löwenfell und –pfotenmotiven hängen. Erdgeschoss mit Rustika verziert, rundbogige Fenster im Erdgeschoss, rechteckige im ersten Stock und quadratische im zweiten. Eine viel später errichtete Galerie verbindet den Bau mit dem Nachbargebäude jenseits der Straße.

(a)  

9.

Ein Zweckbau, dessen drei Flügel in einer Linie den Kai entlang ausgestreckt sind und miteinander mit Übergängen verbunden, die auf breite Bogen stützen. Unter diesen laufen zwei breite Treppen hinauf. Gelbe Fassaden sind mit Rustika, weißen Fensterumrahmungen, Dreiecksgiebeln über den Fenstern und Bauplastik in Form der Rundbogen und Kreise verziert.

(a)  

10.

Dieser schlichte Sakralbau, von bescheidenen Ausmaßen, steht am Ufer eines der Arme der Newa. Sein Stil ist für diese Epoche gar nicht typisch. Rote Ziegelwände, ein Kreuz im Grundriss, ein Turm mit einem spitzen Helm über der westlichen Fassade, spitzbogige Fenster und ein Portal derselben Form verleihen dem Gebäude sein unverwechselbares Aussehen.

(a)  

11.

1. Eine Landesresidenz, in der für die Epoche typischen Farbkombination gelb und weiß, deren Hauptfassade mit einem Dreiecksgiebel und zwei runden Türmen beiderseits dessen geschmückt ist. Das einzigartige Bauelement, das dieses Gebäude von allen anderen unterscheidet, ist eine Art Zaun, der den Ehrenhof von der Straße abgrenzt. Das ist eine Reihe aus Statuen der sitzenden Löwen, miteinander durch Ketten verbunden, deren Enden sie in den Mäulern halten.

(a)  

12.

Das einzige klassizistische Detail im Äußeren dieses Sakralbaus ist ein kleiner Dreiecksgiebel über dem Eingang. Alle anderen Architekturelemente der zierlichen Rotunde lassen sie der Neugotik zuschreiben, nur die Farbkombination erinnert uns an Peters Barock: ziegelrote Wandflächen, weißes Dekor, hellgraues Dach. Die Vertikale wird betont, das Gebäude wirkt wie gestreift wegen der dünnen und hohen Pilaster, die die ganze Fassade schmücken. Die Türmchen und Fiale mit Krabben sind unzählig. Ein rundes Fenster über dem Eingang ist zwar keine Rose, das Spitzbogenmotiv nicht sehr deutlich ausgeprägt, zwei Statuen der Heiligen unter spitzigen Baldachinen könnten aber einer echten gotischen Kirche gehören. Das Gebäude wirkt wie eine architektonische Fantasie, ein „Märchenschlösschen“.

(a)  

13.

Zu Füßen eines riesengroßen Glockenturmes steht ein im Vergleich dazu winziges Gebäude. Im Grundriss quadratisch, mit zwei durch Portiken betonten Eingängen und drei Tür- bzw. Fensteröffnungen an jeder der vier Fassaden, mit einem kompliziert gestalteten Dach, das mit einer Statue gekrönt ist, ähnelt es einem Kästchen, in dem etwas Wertvolles aufbewahrt wird. Das stimmt eigentlich, weil es ursprünglich zum Aufbewahren einer Reliquie der Geschichte der russischen Flotte errichtet wurde.

(a)  

14.

Dieses Ensemble, ursprünglich eine Verteidigungsanlage, entstammt der Epoche Peters des I. Katharina die Große wollte ihm aber ein neues, seiner Lage der Zarenresidenz gegenüber würdiges, Aussehen verleihen.

(a)  

15.

Wenn man den Schlosskai entlang vom Winterpalast zur Troizkij Brücke geht, sieht man rechts die Gebäude der Eremitage und andere Paläste. Links kann man auch zwei Denkmäler des russischen Klassizismus sehen – das eine über die Neva, das andere neben sich. Beide sind aus demselben Material und von derselben dunklen Farbe.

(a)  

16.

Dieses Architekturdenkmal gilt als eines der Wunder des Nördlichen Venedigs. Wie ein untrennbarer Bestandteil des granitenen Nevakais, mit riesigen Bäumen als Hintergrund, wirkt es wie ein Geist der Weißen Nächte. Strenge Harmonie des rhythmischen gusseisernen Ornaments, stolze Reihe der dorischen Granitsäulen mit Urnen oben, prächtiges Tor, Fächer aus Speeren an den Rändern… Eines der Wahrzeichen Petersburgs.

(a)