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Sozialpsychologie

Total questions: 16

Worksheet time: 31mins

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1.

Das Thema, für das sich die Sozialpsychologie am stärksten interessieren würde, ist

a)

Ob Menschen, die Straftaten begehen, eher dazu neigen, eine aggressive Persönlichkeit zu haben, als Menschen, die das nicht tun.

b)

Ob Menschen, die Straftaten begehen, andere Gene haben als Menschen, die dies nicht tun.

c)

Ob das unterschiedliche Ausmaß an Extravertiertheit bei unterschiedlichen Präsidenten einen Einfluss auf politische Entscheidungen hat.

d)

Ob die Entscheidungen von Menschen, bei einem Test abzugucken, davon beeinflusst ist, wie ihrer Vorstellung nach ihre Freunde reagieren würden, wenn sie das herausfinden würden.

e)

Das Ausmaß, in dem die Zugehörigkeit von Menschen zu einer sozialen Schicht ihr Einkommen beeinflusst.

2.

Wie unterscheidet sich die Sozialpsychologie von der Persönlichkeitspsychologie?

a)

Die Sozialpsychologie konzentriert sich auf die individuellen Unterschiede, die Persönlichkeitspsychologie dagegen darauf, wie sich Menschen in unterschiedlichen Situationen verhalten.

b)

Die Sozialpsychologie konzentriert sich auf Prozesse, die den Menschen gemeinsam sind, die sie für soziale Einflüsse anfällig werden lässt, die Persönlichkeitspsychologie dagegen konzentriert sich auf individuelle Unterschiede.

c)

Die Sozialpsychologie liefert allgemeine Gesetze und Theorien, die Persönlichkeitspsychologie dagegen erforscht die charakteristischen Merkmale, die die Menschen einzigartig werden lässt und durch die sie sich voneinander unterscheiden.

d)

Die Sozialpsychologie konzentriert sich auf die individuellen Unterschiede, die Persönlichkeitspsychologie dagegen liefert allgemeine Gesetze und Theorien über Gesellschaften, nicht über Individuen.

3.

Ein Fremder spricht Emma auf dem Campus an und sagt, dass er ein professioneller Fotograf ist. Er fragt sie, ob sie 15 Minuten Zeit hätte, damit er vor der Mensa Bilder von ihr machen könnte. Nach Auffassung eines Sozialpsychologen wird Emmas Entscheidung von welchem der folgenden Dinge abhängen:

a)

Wie gut der Mann gekleidet ist.

b)

Ob ihr der Mann Geld dafür anbietet.

c)

Wie Emma die Situation deutet.

d)

Ob der Mann eine kriminelle Vergangenheit hat.

4.

Forscher, die versuchen, das Verhalten der Menschen aus der Perspektive der sozialen Kognition zu verstehen, nehmen Folgendes an:

a)

Menschen versuchen, die Welt so realistisch wie möglich zu sehen

b)

Menschen sehen die Welt fast immer realistisch.

c)

Menschen machen fast immer Fehler dabei, wie sie die Welt sehen.

d)

Menschen verzerren die Realität, um sich selbst in einem guten Licht zu sehen.

e)

Das Bedürfnis nach Kontrolle ist das wichtigste Motiv, das dem Verhalten einer Person zugrunde liegt

5.

Der fundamentale Attributionsfehler lässt sich am besten definieren als die Tendenz

a)

Unser eigenes Verhalten und das anderer Menschen vollständig im Sinne von Persönlichkeitsmerkmalen zu erklären und damit die prägende Wirkung des sozialen Einflusses zu unterschätzen.

b)

Unser eigenes Verhalten und das anderer Menschen im Sinne der sozialen Situation zu erklären und damit die prägende Wirkung der Persönlichkeitsfaktoren zu unterschätzen.

c)

Zu glauben, dass die Zugehörigkeit von Menschen zu Gruppen ihr Verhalten stärker beeinflusst als ihre Persönlichkeit.

d)

Zu glauben, dass die Persönlichkeit von Menschen ihr Verhalten stärker beeinflusst als ihre Zugehörigkeit zu einer Gruppe.

6.

Welche der folgenden Aussagen steht am wenigsten im Einklang mit dem Ansatz des Selbstwertgefühls im Hinblick darauf, wie wir uns selbst und die soziale Welt sehen?

a)

Nachdem Sarah Robert wegen eines anderen Mannes verlassen hat, stellt Robert fest, dass er sie eigentlich nie sehr gemocht hat und dass sie mehrere nervige Gewohnheiten hat.

b)

Studierende, die an einem Seminar von Prof. Lopez teilnehmen möchten, müssen sich dafür bewerben, indem sie einen zehn Seiten langen Aufsatz schreiben. Jeder, der dafür ausgewählt wird, mag das Seminar am Ende sehr gerne.

c)

Janine erzielt bei ihrer ersten Klausur im Psychologieseminar ein schlechtes Ergebnis. Sie gesteht sich selbst gegenüber ein, dass sie nicht sehr viel gearbeitet hat, und nimmt sich fest vor, für die nächste Klausur härter zu arbeiten.

d)

Daniel war, seitdem er den Führerschein hat, in mehrere kleine Verkehrsunfälle verwickelt. „Da draußen auf der Straße gibt es eine ganze Menge schlechter Fahrer“, sagt er zu sich selbst. „Die Leute sollten lernen, so gut Auto zu fahren wie ich.“

7.

Das grundlegende Dilemma des Sozialpsychologen besteht darin, dass

a)

Es schwierig ist, Studierenden in der Lehre die Sozialpsychologie näher zu bringen, weil die meisten Menschen in starkem Maße an die Persönlichkeit glauben

b)

Man in den meisten Experimenten einen Kompromiss zwischen interner und externer Validität anstreben muss

c)

Es nahezu unmöglich ist, bei Laborexperimenten eine Zufallsauswahl aus der Stichprobe vorzunehmen

d)

Fast das gesamte Sozialverhalten durch die Kultur beeinflusst wird, in der Menschen aufgewachsen sind

e)

Es schwierig ist, um 15:30 Uhr eine Lehrveranstaltung in Sozialpsychologie durchzuführen, wenn die Leute schläfrig sind

8.

Nehmen wir einmal an, ein Forscher hat eine starke negative Korrelation zwischen dem Notendurchschnitt der Studierenden und dem Ausmaß gefunden, in dem sie Alkohol trinken. Welche der folgenden Aussagen ist die beste Schlussfolgerung aus dieser Studie?

a)

)Studierende mit einem hohen Notendurchschnitt widmen sich stärker dem Studium und haben deshalb weniger Zeit zum Trinken.

b)

Wenn man viel trinkt, wirkt sich das störend auf das Studium aus.

c)

Wenn man weiß, wie viel Alkohol ein Studierender trinkt, kann man seinen Notendurchschnitt ganz gut vorhersagen.

d)

Je höher der Notendurchschnitt eines Studierenden, desto mehr trinkt er.

e)

Menschen, die intelligenter sind, bekommen bessere Noten und trinken weniger.

9.

Ein Forscherteam möchte die Hypothese überprüfen, dass der Konsum von Wein die Menschen dazu veranlasst, eher Jazz zu mögen. Sie weisen Studierende, die 21 oder älter sind, per Zufall einem Zimmer zu, in dem sie Wein trinken und sich Jazz anhören werden, oder einem Zimmer, in dem sie Wasser trinken und sich Jazz anhören werden. Wie es sich so ergeben hat, hat das „Weinzimmer“ ein großes Fenster, aus dem man schön nach draußen sehen kann, während das „Wasserzimmer“ fensterlos, dunkel und trübe ist. Der schwerwiegendste Fehler in diesem Experiment ist, dass es

a)

Es eine geringe externe Validität hat.

b)

Es eine geringe interne Validität hat.

c)

Es die Teilnehmer nicht zufällig aus allen Studierenden im Land ausgewählt hat.

d)

Es einen geringen psychologischen Realismus aufweist.

e)

Es einen geringen offensichtlichen Realismus aufweist

10.

. Maria möchte herausfinden, ob der Konsum süßer Snacks vor einer Prüfung zu einer besseren Prüfungsleistung führt. Mithilfe welcher der folgenden Strategien würde sich ihre Frage am schlüssigsten beantworten lassen?

a)

Machen Sie eine große Anzahl Studierender aus, die außergewöhnlich schlechte und außergewöhnlich gute Leistungen im Examen erzielt haben, fragen Sie sie, ob sie vor den Prüfungen süße Snacks gegessen haben, und sehen Sie nach, ob die mit den guten Leistungen vor den Prüfungen mehr süße Snacks gegessen haben als die mit den schlechten Leistungen.

b)

Warten Sie in einem großen Seminar bis zur Prüfungszeit, fragen Sie jeden Einzelnen, ob er vor der Prüfung süße Snacks gegessen hat, und sehen Sie nach, ob diejenigen, die vor der Prüfung süße Snacks gegessen haben, bessere Leistungen erzielt haben als die, die dies nicht taten.

c)

Warten Sie in einem großen Seminar bis zu Prüfungszeit, geben Sie nach Zufall der Hälfte der Studierenden vor der Prüfung M&M, und sehen Sie nach, ob die Studierenden, die M&M gegessen haben, bessere Leistungen erzielen.

d)

Wählen Sie ein großes Seminar aus, geben Sie allen Studierenden süße Snacks vor der einen Prüfung und salzige Snacks vor der nächsten Prüfung; dann sehen Sie nach, ob die Studierenden um Durchschnitt geringere Testwerte in der zweiten Prüfung haben.

11.

Ein Forscher führt eine Studie mit Studierenden als Teilnehmern durch. Der Forscher wiederholt dann die Studie unter Einsatz der gleichen Vorgehensweise, aber mit Angehörigen der Allgemeinbevölkerung (zum Beispiel Erwachsenen) als Teilnehmern. Die Ergebnisse sind für beide Stichproben ähnlich. Die Forschung hat __________ erreicht durch ___________.

a)

Externe Validität, Replikation

b)

Interne Validität, Replikation

c)

Externe Validität, psychologischer Realismus

d)

Interne Validität, psychologischer Realismus

e)

Psychologischer Realismus, interne Validität

12.

Bei der Studie von Latané und Darley saßen die Teilnehmer in kleinen Zimmern und hörten über eine Gegensprechanlage, wie jemand einen epileptischen Anfall hatte. Dies geschah, um die psychologischen Prozesse zu überprüfen, bei denen man der Meinung war, dass sie beim Mord von Kitty Genovese eine Rolle gespielt hätten. Alle im Folgenden aufgeführten Gründen außer einem erklären, warum Sozialpsychologen Laborstudien durchführen, die sich so sehr von Ereignissen des realen Lebens unterscheiden, die sie zu dieser Forschung angeregt haben. Welcher Grund erklärt dies nicht?

a)

Bei kontrollierten Laborstudien ist es gewöhnlich leichter, Menschen per Zufall den Bedingungen zuzuweisen.

b)

Die Teilnehmer an Laborstudien sind oft repräsentativer für die Allgemeinbevölkerung als die Menschen bei Beispielen aus dem realen Leben

c)

Der große Vorteil von Laborstudien besteht in der Möglichkeit, eine hohe interne Validität aufrechtzuerhalten und sicher zu wissen, was die Ursache für was ist.

d)

Um nachzusehen, wie stark man von einer Laborstudie verallgemeinern kann, kann man die Studie mit unterschiedlichen Stichproben und anhand unterschiedlicher Situationen replizieren.

e)

Wenn der psychologische Realismus stark ausgeprägt ist, ist es oft möglich, im Labor die gleichen psychologischen Prozesse zu erfassen wie diejenigen, die in Szenarien des realen Lebens auftreten.

13.

Professor X möchte sicherstellen, dass seine Studie über begabte junge Leute publiziert wird, doch er macht sich Sorgen, ob seine Befunde nicht durch etwas anderes verursacht worden sein könnten als durch die unabhängige Variable, bei der es darum ging, wer die Lehrerin der ersten Klasse war. Ihm geht es um _________ seines Experiments.

a)

Das Signifikanzniveau

b)

Die externe Validität

c)

Die Replikation

d)

Die interne Validität

14.

Maria und Ali wollen die Interrater-Reliabilität erfassen in ihrer Studie über die Drangsalierung bei Kindern und die Menge der Zeit, die diese mit dem Spielen von Videospielen verbringen. Um die Interrater-Reliabilität zu gewährleisten, sollten sie

a)

Das gewalttätige Verhalten gemeinsam beobachten und kodieren, so dass sie ein reliables Kodierungssytem bekommen.

b)

Die Daten unabhängig voneinander beobachten und kodieren, um zu sehen, ob sich die gleichen Beobachtungen ergeben.

c)

Einen von beiden die Daten beobachten und kodieren lassen und sein System dann dem anderen erklären.

d)

Einen von beiden beobachten und kodieren lassen, wie Kinder drangsaliert werden, während der andere die Menge an Zeit beobachten und kodieren sollte, in der die Kinder Videospiele spielen. ??

15.

Jede der folgenden Richtlinien außer einer ist Bestandteil der Richtlinien für ethische Forschung. Welche ist es nicht?

a)

Jedes Forschungsvorhaben wird von einem IRB (Institutional Review Board) begutachtet, das aus mindestens einem Wissenschaftler, einem Laien und einer Person besteht, die nichts mit der Institution zu tun hat.

b)

Ein Forscher holt von Teilnehmern eine auf Aufklärung basierende Einwilligung ein, es sei denn, Täuschung scheint erforderlich zu sein, und das Experiment entspricht den ethischen Richtlinien.

c)

Wenn bei einer Studie Täuschung eingesetzt wird, muss bei den Teilnehmern eine vollständige Nachbesprechung erfolgen.

d)

Bei jeder Studie muss es eine Coverstory geben, weil zu jeder Studie eine bestimmte Art von Täuschen gehört.

16.

Was sind soziale Einflussfakoren?

(a)