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Quiz - Quali 1

Total questions: 10

Worksheet time: 5mins

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Class
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1.

Was ist der erste Schritt zur Klärung des Forschungsgegenstands?

a)

Das vorhandene Vorwissen ist zu klären.

b)

Es muss entschieden werden, in welche existierende Theorie- und Forschungstradition der eigene Forschungsgegenstand eingeordnet werden soll.

c)

Forschungsinteresse, Forschungsfrage und Forschungsgegenstand müssen bestimmt und methodologisch verortet werden .

2.

Wählen Sie die Arten von Forschungsfragen aus, welche für Methoden qualitativer Forschung geeignet sind.

a)

Fragen nach dem subjektiven Sinn und der “Welt im Kopf von Menschen”.

b)

Fragen, bei welchen eine frühe Reduktion der Komplexität logisch erscheint.

c)

Fragen nach existierenden oder typischen Mustern in einer Vielfalt.

d)

Fragen, die über Häufigkeitszusammenhänge auf Wirkungen schließen.

e)

Frage, die auf eine erst spät reduzierte Vielfalt von Phänomenen zielen.

3.

Welche der folgenden Aussagen sind korrekt?

a)

Ein zentrales Kriterium bei der Wahl des richtigen Interviewtypen ist die Gegenstandsangemessenheit.

b)

Die Zielgruppe muss bei der Wahl der Interviewform nicht gesondert betrachtet werden.

c)

Der Bedarf an Strukturierungsvorgaben ist unabhängig von den Befragtengruppen auszumachen.

d)

Die Bereitschaft und Kompetenz in Interviews zu erzählen variiert bei einzelnen befragten Personen.

4.

Drei Grundprinzipien qualitativer Interviews nach Helfferich (2011) lauten 1) Offenheit, 2) Kommunikation, 3) Vertrautheit und Fremdheit. Wie lautet das fehlende vierte Grundprinzip?

(a)  

5.

Welche Interviewform ist am stärksten monologisch angelegt, sodass die oder der Interviewte das Rederecht hat?

a)

Problemzentriertes Interview

b)

Fokussiertes Interview

c)

Narratives Interview

d)

Ethnografisches Interview

6.

Welche Interviewformen werden häufig durch einen Leitfaden unterstützt?

a)

Fokussiertes Interview

b)

Narratives Interview

c)

Episodisches Interview

d)

Problemzentriertes Interview

7.

Welche Interviewform ist eher dialogisch, ähnlich der Alltagskommunikation und in einem natürlichen Setting?

a)

Fokussiertes Interview

b)

Ethnografisches Interview

c)

Narratives Interview

d)

Problemzentriertes Interview

8.

Wählen Sie die Aussagen, die auf die sinnvolle Abgrenzung zwischen Alltagskommunikation und Interviewkommunikation zutreffen.

a)

Im Interview werden Regeln der Alltagskommunikation meist übernommen.

b)

Alltagskommunikation kann unvollständiger sein und muss weniger explizieren, da sie auf Kontextinformationen und Vorerfahrungen der Kommunikationspartner zurückgreift.

c)

Aus Perspektive des Interviewenden und aus der des Erzählenden unterscheiden sich die Situationen von “Alltagsbegegnung” und “sozialwissenschaftliches Interview” deutlich.

d)

In sozialwissenschaftlichen Interviews kann immer davon ausgegangen werden, dass die Erzählperson die Wahrheit sagt.

9.

Die vier Schritte zur Erstellung eines Leitfadens werden mit der Formel SPSS abgekürzt. Wofür steht der Buchstabe P?

(a)  

10.

Was ist ein Nachteil von leitfadengestützten Interviews?

a)

Die interviewende Person kann im Gespräch gar nicht mehr flexibel agieren.

b)

Die Interviews mit verschiedenen Personen sind durch den Einsatz von Leitfäden vergleichbar.

c)

Die Vielfalt von möglichen Äußerungen wird eingeschränkt.

d)

Leitfäden enthalten nur sehr eng formulierte Fragen.