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WorksheetsBasisthema 3: Das multimodale Behandlungskonzept
Total questions: 10
Worksheet time: 7mins
Das multimodale Behandlungskonzept der ADHS basiert auf verschiedenen zueinander in Beziehung stehenden Annahmen. Welche der folgenden ist NICHT zutreffend?
ADHS hat u.a. neurobiologische Grundlagen
ADHS liegt u.a. eine genetische Determination zugrunde
Psychosoziale Faktoren können Schweregrad und Verlauf einer ADHS beeinflussen
ADHS hat bindungspsychologische Grundlagen
Die Koordination der multimodalen Behandlung sollte durch eine professionelle Instanz übernommen werden. Dies sind oft Personen aus dem medizinischen Bereich, aber auch Personen aus dem (a) Setting.
Welche Methode nimmt in der Verhaltenstherapie von ADHS den größten Raum ein?
Spieltrainings zur Steigerung der Beschäftigungsintensität
kognitive Trainings (z.B. Selbstinstruktionstrainings)
psychosoziale Trainings (z.B. Gruppentraining sozialer Kompetenzen)
Konditionierungstrainings (z.B. Verstärkerpläne)
In der medikamentösen ADHS-Behandlung werden v.a. Psychostimulanzien eingesetzt. Diese führen zeitbegrenzt zu einer stärkeren neuronalen Verfügbarkeit des Neurotransmitters (a) .
Welches der folgenden ist KEIN Ziel von elternzentrierten Interventionen bei ADHS?
Verbesserung / Stabilisierung der Eltern-Kind-Interaktion
Befähigung der Eltern, jedes Verhaltensproblem des Kindes verhaltenstherapeutisch anzugehen
Ausräumen von Fehlannahmen der Eltern (z.B. ADHS als Ursache schlechter Erziehung)
Steigerung der Erziehungskompetenz (z.B. durch Konsequenz, Konsistenz & Strukturierung)
Eine wichtige schulische Zielsetzung besteht darin, darauf zu achten, dass Kinder mit ADHS nicht in eine Außenseiterposition geraten, da dies (a) Verhaltensweisen wahrscheinlicher werden lässt.
Schulen haben oft gewisse Schwierigkeiten, ihre Rolle im multimodalen Behandlungskonzept anzuerkennen. Welches der folgenden ist KEIN typischer Grund dafür?
Lehrpersonen nehmen Kinder mit ADHS oft als egoistisch wahr, daher erscheint eine Sonderbehandlung unangemessen
Lehrpersonen sind nicht ausreichend über ADHS fortgebildet, sodass kein Wissen über spezifische Maßnahmen besteht
Lehrkräfte haben Sorge, die Bedürfnisse der Mehrzahl der anderen Kinder zu vernachlässigen
Lehrkräfte haben Bedenken, zeitlich überbeansprucht, ggf. auch überfordert zu werden
Bei spezifischen Interventionen ist zu beachten, dass Symptome oft wieder zum Vorschein kommen, nachdem eine Maßnahme beendet wurde. Das liegt am (a) des Störungsbildes.
Welche der folgenden Maßnahmen ist NICHT auf der ersten Stufe der Behandlungshierarchie von ADHS verortet?
Psychoedukation
Kooperation und Austausch zwischen allen Behandlungsbeteiligten
Medikamentöse Behandlung
Elterntrainings
Neben kompensatorischen Maßnahmen ist die Identifikation und Förderung von Ressourcen wichtig, da so (a) abgemildert bzw. kompensiert werden können.
