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Literatur des Mittelalters #1

Total questions: 27

Worksheet time: 15mins

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1.

Zwischen welchen beiden historischen Epochen befindet sich das Mittelalter? (2)

a)

Antike

b)

Renaissance

c)

Barock

d)

Aufklärung

2.

Wie nennt man das Deutsche des Frühmittelalters?

a)

frühneuhochdeutsch

b)

mittelhochdeutsch

c)

althochdeutsch

d)

frühniederdeutsch

3.

Althochdeutsch ...

a)

war eine regional sehr einheitliche Sprache.

b)

bestand aus vielen unterschiedlichen germanischen Dialekten.

4.

Wie heißt die deutsche Sprache des Hochmittelalters (ab dem 12. Jahrhundert)?

a)

althochdeutsch

b)

mittelniederdeutsch

c)

frühneuhochdeutsch

d)

mittelhochdeutsch

5.

Wer schuf mit seiner Bibelübersetzung die Grundlage für eine relativ einheitliche neuhochdeutsche Sprache?

a)

Bischof Wulfila

b)

Karl der Große

c)

Martin Luther

d)

Dietrich von Bern

6.

Was prägte und beeinflusste die gesamte mittelalterliche Kultur?

a)

die Kunst der Antike

b)

das Christentum

c)

revolutionäre Ideen

d)

die Reformation

7.

Welches von Bonifaz gegründete Kloster war ein bedeutendes kulturelles Zentrum, in dem viele Handschriften hergestellt wurden?

a)

das Stift Zwettl

b)

das Stift Klosterneuburg

c)

das Benediktinerkloster Fulda

d)

das Benediktinerkloster Admont

8.

Welcher Herrscher gründete Klöster, holte Gelehrte an seinen Hof und war somit Begründer der sogenannten "Karolingischen Renaissance"?

a)

der Frankenkönig Chlodowech

b)

der Ostgote Theoderich der Große

c)

der Langobardenkönig Liutprand

d)

der Frankenkönig Karl der Große

9.

Was sind Runen?

a)

die Schriftzeichen der alten Ägypter

b)

alle Schriftzeichen irgendwelcher vorchristlichen Völker

c)

die Schriftzeichen der Germanen

d)

die Schriftzeichen der antiken Griechen

10.

Wofür verwendeten die Germanen die Runen?

a)

um Heldensagen zu überliefern

b)

um ihr Wissen an die nächste Generation weiterzugeben

c)

für magische Zwecke und Rituale

d)

für die Organisation und Verwaltung

11.

Von wem stammt die älteste erhaltene schriftliche Bibelübersetzung ins Gotische (eine germanische Sprache)?

a)

Walther von der Vogelweide

b)

Bischof Wulfila

c)

Martin Luther

d)

der Autor ist unbekannt

12.

Wer konnte im Frühmittelalter lesen und schreiben?

a)

Mönche

b)

Ritter

c)

Bauern

d)

Bürger

13.

Was waren die Zentren der Kultur und Bildung im Frühmittelalter?

a)

die Ritterhöfe und Burgen

b)

die Städte

c)

die Klöster

d)

die Universitäten

14.

Was stellten die Mönche in den Schreibstuben der Klöster in aufwendiger Arbeit her?

a)

Miniaturmodelle des Klosters

b)

Handschriften

c)

gedruckte Bibeln

d)

Flugblätter mit religiösen Botschaften

15.

Auf welchem Material wurde in diesen Handschriften geschrieben?

a)

auf Papyrus

b)

auf Pergament

c)

auf Papier

d)

auf Baumwolle

16.

Die Mönche schrieben nur geistliche (d.h. christliche) Werke.

a)

Ja, denn sie waren ja Christen und hatten die Aufgabe, zu missionieren.

b)

Nein, die Mönche haben auch heidnische (nicht-christliche) Texte niedergeschrieben

17.

Bei welchen von Mönchen niedergeschriebenen Texten handelt es sich um einen heidnischen Inhalt aus germanischer Zeit? (2)

a)

die Wulfila-Bibel

b)

die Merseburger Zaubersprüche

c)

das Hildebrandslied

d)

die Luther-Bibel

18.

Wozu dienten die Merseburger Zaubersprüche?

a)

zur Auferweckung von Toten

b)

zur Heilung eines verletzten Beins

c)

als Liebeszauber, um einen Mann verliebt zu machen

d)

als Schadenszauber, um einen Gegner kampfunfähig zu machen

19.

Worum geht es in den Merseburger Zaubersprüchen?

a)

eine Szene aus der germanischen Götterwelt

b)

einen Krieg gegen die Normannen

c)

die Vernichtung der Ernte eines verhassten Nachbarn

d)

einen Kampf zwischen Vater und Sohn auf Leben und Tod

20.

Welcher Kaiser sammelte germanische Heldenlieder und ließ sie aufschreiben?

a)

der Merowinger Chlodowech

b)

Karl der Große

c)

Kaiser Hadrian

d)

Kaiser Karl V.

21.

Was ist der Unterschied zwischen Sagen und Märchen? (2)

a)

Märchen enthalten einen wahren Kern.

b)

Die Orte, an denen Sagen spielen, sind oft real.

c)

Die Figuren in Märchen haben oft wirklich gelebt.

d)

Die Figuren in Sagen haben oft wirklich gelebt.

22.

Die Heldensagen wurden in germanischer Zeit...

a)

mündlich überliefert

b)

schriftlich aufgezeichnet

23.

Das "Hildebrandslied" ist ein...

a)

Heldenlied

b)

Studentenlied

c)

Liebeslied bzw. Minnelied

d)

Kirchenlied

24.

Was ist eine Alliteration? (2)

a)

ein Stabreim

b)

ein Paarreim

c)

gleicher Anfangskonsonant bei mehreren Wörtern

d)

Wortwiederholungen in einer Strophe

25.

Worum geht es im Hildebrandslied?

a)

um eine unerreichbare Geliebte

b)

um die Eroberung einer Ritterburg

c)

um den Kampf zwischen Vater und Sohn auf Leben und Tod

d)

um das Heranreifen eines Jünglings zu einem weisen Mann

26.

Warum kann der Vater nicht einfach auf dem Kampf mit dem Sohn verzichten?

a)

der Sohn ist auf seinen Thron aus

b)

der germanische Ehrenkodex verbietet das

c)

der Kaiser zwingt ihn zum Kampf

d)

er weiß nicht, dass der Gegner sein Sohn ist

27.

Wie geht das Hildebrandslied aus?

a)

Hildebrand tötet seinen Sohn Hadubrand

b)

Der Sohn Hadubrand tötet seinen Vater Hildebrand

c)

Beide sterben an ihren schweren Verletzungen

d)

Man weiß es nicht, denn der Schluss wurde nicht aufgeschrieben.