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Expertenlesen Kultur

Total questions: 8

Worksheet time: 6mins

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1.

Welche unterschiedlichen Ansätze der Landeskunde gab es bisher?

a)

Faktische, kommunikative und interkulturelle Landeskunde.

b)

Faktische, didaktische und interkulturelle Landeskunde.

c)

Faktische, kommunikative und postkommunikative Landeskunde.

2.

Wie heißt der neue Ansatz der Landeskunde?

(a)  

3.

Was ist die Grundlage des kulturwissenschaftlichen Ansatzes? (Zwei Antworten sind korrekt)

a)

kritische Reflexion des Kulturbegriffs

b)

ein komplexeres und dynamisches Verständnis von Kultur als Grundlage der Landeskundedidaktik

c)

Umfassende Kenntnisse über Deutschland

4.

Was ist der Gegenstand von Landeskunde im DaF?

a)

Vermittlung eines einheitliches Bildes von deutschsprachigen Ländern

b)

realistische und für die Lernenden funktionale Einblicke in die Lebenspraxen des deutschsprachigen Raumes

c)

Viele landeskundlich interessante Themen und die lebenspraktische Pluralität im deutschen Sprachraum

5.

Welchen Einfluss hat Globalisierung auf Landeskunde? (drei Antworten sind korrekt)

a)

Grenzen zwischen Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache verwischen.

b)

Unterscheidung zwischen Eigen- und Fremdkultur, zwischen einem »Wir« und den »Anderen« ist nicht mehr aktuell.

c)

Migration in deutschsprachige Länder ist ein Problem.

d)

Kontakte und unmittelbare Begegnungen von Vertretern unterschiedlicher Kulturen werden immer mehr selbstverständlich.

6.

Was versteht man NICHT unter zeitgemäßer Landeskunde?

a)

Echten und ehrlichen Dialog mit Deutschlernenden, der tatsächlich daran interessiert ist, stereotype Beziehungen zu überwinden.

b)

Landeskunde, die die Lernenden in ihren Bedürfnissen und Interessen ernst nimmt und sie nicht infantilisiert.

c)

Landeskunde, welche das Bewusstsein über die eigenkulturell geprägte Wahrnehmung als reflexive Haltung verstärkt.

d)

Die Menschen werden dafür in jeweils homogenen Gruppen zusammengefasst und vereinheitlicht.

7.

Was verstehen wir NICHT unter "Erinnerungsorten?"

a)

Der Begriff leitet sich von loci memoriae – ab und bedeutet »Orte« im kollektiven Gedächtnis, an denen sich Erinnerung festmachen lässt.

b)

Sie können als "Fixpunkte" im kollektiven Gedächtnis festgemacht werden.

c)

Es handelt sich ausschließlich um konkrete Orte, wie Gebäude, geografische Regionen etc.

d)

Es handelt es sich um Phänomene, die auf lokaler, regionaler, nationaler, ethnischer, sozialer, konfessioneller oder sprachlicher Ebene ebenso wie auf der Ebene von Generationen usw. bestimmte Bedeutungsstrukturen aufrufen können und die verbindenden oder auch trennenden Charakter haben.

8.

Welche Rolle spielen Erinnerungsorte im Deutschunterricht? (Drei Antworten sind korrekt)

a)

Sie sind nur für größere Gruppen im deutschsprachigen Raum verständlich, deshalb müssen sie im Deutschunterricht erklärt werden.

b)

Der Erinnerungsort ist (gleichzeitig) in verschiedenen Medien gespeichert und wird über verschiedene Medien weitergegeben (z. B. als Bild, als Text, als Musik).

c)

Sie besitzen auch außerhalb der DACH-Länder einen Wiedererkennungswert.

d)

Der Erinnerungsort ermöglicht den Zugang zu authentischen Inhalten.