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MTA - Zwischenprüfung 6

Total questions: 20

Worksheet time: 40mins

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1.

Warum müssen Sie ihrem Einheitsführer bei der Mannschaftseinteilung während der Anfahrt mitteilen, wenn ihre Einsatzbereitschaft z. B. durch eine Erkältung beeinträchtigt ist?

a)

Ich muss es dem Einheitsführer nicht mitteilen, weil ich erwarten kann, dass er meine verminderte Einsatzfähigkeit selbst erkennt

b)

Nur so kann der Einheitsführer die Einsatzfähigkeit jedes Feuerwehrdienstleistenden bei der Einteilung berücksichtigen

c)

Damit er Sie nicht als Gruppenführer einteilt

2.

Zu welcher Fahrzeugseite hin wird die Mannschaft bei Eintreffen an der Einsatzstelle im Regelfall absitzen, wenn der Einheitsführer keine anderen Anweisungen gibt?

a)

Zur verkehrszugewandten Seite

b)

Zur verkehrsabgewandten Seite

c)

Alle Feuerwehrdienstleistenden steigen auf der ihrem Sitzplatz nächstgelegenen Fahrzeugseite aus

3.

Wie verhalten Sie sich, wenn Sie den Einsatzbefehl des Einheitsführers nicht richtig verstanden haben?

a)

Ich bestätige mit „Verstanden Ende!“

b)

Ich frage beim Einheitsführer nach

c)

Ich verzichte auf die Wiederholung des Einsatzbefehls

4.

Welche Einsatzgrundsätze gelten beim Vorgehen eines Angriffstrupps?

a)

Trupp teilt sich immer auf und jeder führt seine Aufgaben eigenständig durch

b)

Trupp bleibt zusammen und beachtet die Eigensicherung

c)

Nur der Truppmann gibt Rückmeldung an den Einheitsführer

5.

Wie verhalten Sie sich als Truppführer, wenn Einsturzgefahr besteht?

a)

Ein Hinweis an den Einheitsführer ist ausreichend

b)

Hinweis an den Truppmann geben, im Trupp Schutz unter besonders standfesten Gebäudeteilen suchen, Rückzugsweg sicherstellen, Meldung an den Einheitsführer

c)

Ein Hinweis an den Truppmann ist ausreichend

6.

An der Einsatzstelle ertönt das Signal „Gefahr – Alles zurück!“ Wie verhalten Sie sich?

a)

Es reicht völlig aus, wenn ich nur das Signal wiederhole

b)

Signal wiederholen, Sammelplatz am Fahrzeug aufsuchen, Meldung beim Einheitsführer

c)

Ich gehe mit meinem Trupp zum Rettungswagen (RTW)

7.

Warum wird nach Einsätzen eine Einsatznachbesprechung durchgeführt?

a)

Um Truppführer, die sich falsch verhalten haben, vor der gesamten Mannschaft zu tadeln

b)

Um Fremd- und Eigenfehler zu erkennen, das Einsatzgeschehen zu verbessern und belastende Situationen zu erkennen

c)

Um die Einsatzdauer zu erhöhen

8.

Wie verhalten Sie sich als Wassertruppmann beim Eintreffen an der Einsatzstelle?

a)

Ich springe sofort aus dem Fahrzeug und suche eine Wasserentnahmestelle, denn Wasser wird für den Feuerwehreinsatz immer dringend benötigt

b)

Auf den Einsatzbefehl des Einheitsführer warten, Ruhe bewahren und keine unüberlegten Aktionen durchführen

c)

Ich trete in jedem Fall hinter dem Fahrzeug an

9.

Was versteht man unter Kontamination?

a)

Reinigung der Oberfläche von Lebewesen, des Bodens, von Gewässern und Gegenständen bei Verunreinigung mit ABC-Gefahrstoffen

b)

Verunreinigung der Oberfläche von Lebewesen, des Bodens, von Gewässern und Gegenständen mit ABC-Gefahrstoffen

c)

Aufnahme von Schadstoffen in den Körper, zum

Beispiel über die Atemwege

10.

Was versteht man unter Inkorporation?

a)

Reinigung der Oberfläche von Lebewesen, des Bodens, von Gewässern und Gegenständen bei Verunreinigung mit ABC-Gefahrstoffen

b)

Aufnahme von Schadstoffen in den Körper, zum Beispiel über die Atemwege oder bei der Nahrungsaufnahme

c)

Verunreinigung der Oberfläche von Lebewesen, des Bodens, von Gewässern und Gegenständen mit ABC-Gefahrstoffen

11.

Wie erfolgt die Übertragung von Krankheitserregern bei einer Tröpfcheninfektion?

a)

Durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Verletzten (z. B. Blut, Erbrochenes

b)

Durch Husten, Niesen oder Ansprechen

c)

Durch Tragen von Infektionsschutzhandschuhen

12.

Wie werden Kanülen nach Gebrauch entsorgt?

a)

Zusammen mit dem Schrott der Unfallfahrzeuge

b)

Entsorgung in speziellen Behältern (Spritzenabwurf)

c)

Die Entsorgung ist ausschließlich Aufgabe des Rettungsdienstes

13.

Warum wird der Einheitsführer versuchen, die Anzahl der Einsatzkräfte im Gefahrenbereich auf das erforderliche Mindestmaß reduzieren?

a)

Damit alle gleichmäßig mit Arbeit belastet werden

b)

Um die Infektionsgefahr und Eigengefährdung der Einsatzkräfte zu verringern

c)

Um die notwendige Lohnfortzahlung im Einsatzfall möglichst gering zu halten

14.

Wie werden stark verschmutzte Geräte nach Einsatzende von der Einsatzstelle zum Feuerwehrhaus transportiert?

a)

Im Mannschaftsraum des Löschfahrzeugs

b)

In einem Kunststoffsack oder einem dichtschließenden Behälter verpackt

c)

Durch Fahrzeuge des Rettungsdienstes, da diese regelmäßig desinfizieret werden

15.

Worauf ist bei Einsturzgefahr besonders zu achten?

a)

Trümmerschatten beachten

b)

Ergänzende persönliche Schutzausrüstung tragen

c)

Windrichtung beachten

16.

Wie kann ich mich vor der Gefahr durch Erkrankung/Ansteckung schützen?

a)

Immer Atemschutz tragen

b)

Schnittschutzkleidung tragen

c)

Beim Umgang mit Verletzten Infektionsschutzhandschuhe tragen

17.

Welche Abstände sind von Spannung führenden Teilen beim Einsatz von CM-Strahlrohren zu halten?

a)

1 m für Sprühstrahl bei Niederspannung und 10m für Vollstrahl bei Hochspannung

b)

Entsprechend der Wurfweite des Strahlrohres

c)

Wasser darf im Bereich der elektrischen Anlagen nicht eingesetzt werden

18.

Welche Gefahr fehlt im folgenden Merkschema für die Gefahren der Einsatzstelle? Atemgifte, Angstreaktionen, Atomare Gefahren, Ausbreitung, Chemische Stoffe, Erkrankung, Explosion, Einsturz

a)

Elektrizität

b)

Ertrinken

c)

Absturz

19.

Wie lässt sich die Strahlenbelastung bei atomaren Gefahren verringern?

a)

Abstand halten, Einsatzzeit begrenzen, Abschirmung nutzen

b)

An der Einsatzstelle trinken, essen und rauchen

c)

Mit Wasser-Sprühstrahl eine „Hydrowand” aufbauen

20.

Wie kann sich der Angriffstrupp vor der Gefahr durch Brandausbreitung schützen?

a)

Nur mit Wasser am Rohr vorgehen

b)

Schnell und ohne Sicherung der Rückzugswege zum Brandherd vordringen, um die Ausbreitungszeit zu begrenzen

c)

Nur unter umluftunabhängigem Atemschutz vorgehen