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Merkmale von Kurzgeschichten

Total questions: 24

Worksheet time: 24mins

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1.

Bestimme das Textsortenmerkmal, dass sich im Beispiel verbirgt:

Die Frau lehnte am Fenster und sah hinüber. Der Wind trieb in leichten Stößen vom Fluss herauf und brachte nichts Neues. Die Frau hatte den starren Blick neugieriger Leute, die unersättlich sind. Es hatte ihr noch niemand den Gefallen getan, vor ihrem Haus niedergefahren zu werden. Außerdem wohnte sie im vorletzten Stock, die Straße lag zu tief unten.

a)

unvermittelter Einstig

b)

offener Schluss

c)

unerwartete Wendung

d)

innerer Monolog

2.

Bestimme das Textsortenmerkmal, dass sich im Beispiel verbirgt:

Die Werkstatt unterhalb war, wie sie angenommen hatte, geschlossen. Aber in die Wohnung oberhalb musste eine neue Partei eingezogen sein. An eines der erleuchteten Zimmer war ein Gitterbett geschoben, in dem aufrecht ein kleiner Knabe stand. Auch er trug sein Kissen auf dem Kopf und die Bettdecke um die Schultern. Er sprang und winkte herüber und krähte vor Jubel. Er lachte, strich mit der Hand über das Gesicht, wurde ernst und schien das Lachen eine Sekunde lang in der hohlen Hand zu halten. Dann warf er es mit aller Kraft den Wachleuten ins Gesicht.

a)

unvermittelter Einstieg

b)

innerer Monolog

c)

kurze, aufs Wesentliche beschränkte Handlung

d)

offener Schluss

3.

Bestimme das Textsortenmerkmal, dass sich im Beispiel verbirgt:

Der Alte öffnete und nickte herüber. Meint er mich? dachte die Frau. Die Wohnung über ihr stand leer und unterhalb lag eine Werkstatt, die um diese Zeit schon geschlossen war. Sie bewegte leicht den Kopf. Der Alte nickte wieder. Er griff sich an die Stirne, entdeckte, dass er keinen Hut aufhatte, und verschwand im Inneren des Zimmers.


Gleich darauf kam er in Hut und Mantel wieder. Er zog den Hut und lächelte. Dann nahm er ein weißes Tuch aus der Tasche und begann zu winken. Erst leicht und dann immer eifriger. Er hing über die Brüstung, dass man Angst bekam, er würde vornüberfallen. Die Frau trat einen Schritt zurück, aber das schien ihn zu bestärken.

a)

unvermittelter Einstieg

b)

offener Schluss

c)

Hauptperson steht vor einem unerwartetem Problem

d)

innerer Monolog

4.

Bestimme das Textsortenmerkmal, dass sich im Beispiel verbirgt:

Als die Tür aufflog, stand der alte Mann mit dem Rücken zu ihnen gewandt noch immer am Fenster. Er hielt ein großes weißes Kissen auf dem Kopf, das er immer wieder abnahm, als bedeutete er jemandem, dass er schlafen wolle. Den Teppich, den er vom Boden genommen hatte, trug er um die Schultern. Da er schwerhörig war, wandte er sich auch nicht um, als die Männer auch schon knapp hinter ihm standen und die Frau über ihn hinweg in ihr eigenes finsteres Fenster sah.


Die Werkstatt unterhalb war, wie sie angenommen hatte, geschlossen. Aber in die Wohnung oberhalb musste eine neue Partei eingezogen sein. An eines der erleuchteten Zimmer war ein Gitterbett geschoben, in dem aufrecht ein kleiner Knabe stand. Auch er trug sein Kissen auf dem Kopf und die Bettdecke um die Schultern. Er sprang und winkte herüber und krähte vor Jubel. Er lachte, strich mit der Hand über das Gesicht, wurde ernst und schien das Lachen eine Sekunde lang in der hohlen Hand zu halten. Dann warf er es mit aller Kraft den Wachleuten ins Gesicht.

a)

unvermittelter Einstieg

b)

Wendepunkt

c)

innerer Monolog

5.

Bestimme das Textsortenmerkmal, dass sich im Beispiel verbirgt:

Die Frau lehnte am Fenster und sah hinüber.


Als sie sich eben vom Fenster abwenden wollte, bemerkte sie, dass der Alte gegenüber Licht angedreht hatte.

Der Alte öffnete und nickte herüber.

a)

unerwartete Wendung

b)

Alltagsmenschen in Alltagssituationen

c)

innerer Monolog

d)

offener Schluss

6.

Benenne die Funktion, welche der Autor mit den nachfolgenden Textsortenmerkmalen erreichen will.


offener Schluss

a)

Interesse beim Leser wecken

b)

Zum Weiterdenken über die Geschichte anregen.

c)

überraschen

d)

weitere Hinweis auf die Handlung geben

7.

Benenne die Funktion, welche der Autor mit den nachfolgenden Textsortenmerkmalen erreichen will.


Alltagsmenschen in Alltagssituationen

a)

Nicht kompliziert die Personen zu verstehen.

b)

Hohe Identifikation mit der Situation der Charaktere.

c)

Nicht besonders spannend.

8.

Für eine Kurzgeschichte sind einige sprachlichen Besonderheiten typisch. Bestimme die Auffälligkeiten in den Beispielen.


Die Frau hatte den starren Blick neugieriger Leute, die unersättlich sind.

a)

treffende Verben

b)

Umgangssprache

c)

anschauliche Adjektive

d)

Aussagesätze

9.

Für eine Kurzgeschichte sind einige sprachlichen Besonderheiten typisch. Bestimme die Auffälligkeiten in den Beispielen.


Der alte Mann lachte jetzt, so dass sich sein Gesicht in tiefe Falten legte, streifte dann mit einer vagen Gebärde darüber, wurde ernst, schien das Lachen eine Sekunde lang in der hohlen Hand zu halten und warf es dann hinüber.


Er lachte, strich mit der Hand über das Gesicht, wurde ernst und schien das Lachen eine Sekunde lang in der hohlen Hand zu halten.

a)

aussagekräftige Verben

b)

Wiederholungen

c)

Anapher

d)

Metapher

10.

Für eine Kurzgeschichte sind einige sprachlichen Besonderheiten typisch. Bestimme die Auffälligkeiten in den Beispielen.


Die Frau blieb am Fenster.


Dazu lächelte er.

a)

ausdrucksstarke Verben

b)

kurze Sätze

c)

direkte Rede

d)

Metapher

11.

Für eine Kurzgeschichte sind einige sprachlichen Besonderheiten typisch. Bestimme die Auffälligkeiten in den Beispielen.


"Nicht so blau wie die von Mutter und Cordula. Dazu die Knubbelnase."

a)

Wiederholungen

b)

wörtliche Rede

c)

einfache Satzgefüge

d)

Ellipse

12.

Für eine Kurzgeschichte sind einige sprachlichen Besonderheiten typisch. Bestimme die Auffälligkeiten in den Beispielen.


Vater hat Mutter heute so einen dreiteiligen Klappspiegel mitgebracht und im Bad aufgehängt.

a)

Umgangssprache

b)

Jugendsprache

c)

Hochsprache

d)

Fremdsprache

13.

Für eine Kurzgeschichte sind einige sprachlichen Besonderheiten typisch. Bestimme die Auffälligkeiten in den Beispielen.


Sie glänzen (...), duften und wehen um ihr Gesicht.

a)

wörtlich Rede

b)

Aufzählung

c)

Vergleich

d)

Metapher

14.

Für eine Kurzgeschichte sind einige sprachlichen Besonderheiten typisch. Bestimme die Auffälligkeiten in den Beispielen.


Wand den Schal wie einen Turban um den Kopf

a)

wörtliche Rede

b)

Aufzählung

c)

Vergleich

d)

Metapher

15.

In der Kurzgeschichte geht es um Durchschnittsmenschen.

a)

richtig

b)

falsch

16.

In der Kurzgeschichte gibt es offene Fragen.

a)

richtig

b)

falsch

17.

Was ist für den Beginn der Kurzgeschichte charakteristisch?

a)

"in medias res"-Beginn

b)

lang

18.

Die Kurzgeschichte hat eine kurze Form.

a)

richtig

b)

falsch

19.

In der Kurzgeschichte wird das ganze Leben der Figur dargestellt.

a)

richtig

b)

falsch

20.

Am Ende der Kurzgeschichte weiß der Leser nicht, was mit den Personen weiter passiert.

a)

richtig

b)

falsch

21.

In der Kurzgeschichte werden die Personen ausführlich charakterisiert.

a)

richtig

b)

falsch

22.

Der Autor benutzt eine komplizierte Sprache.

a)

richtig

b)

falsch

23.

Die Kurzgeschichte hat einen offenen Schluss.

a)

richtig

b)

falsch

24.

In der Kurzgeschichte setzt die Handlung ohne Einleitung ein.

a)

richtig

b)

falsch