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MARPOL

Total questions: 46

Worksheet time: 29mins

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Class
Date
1.

Was verstehen Sie unter dem Begriff „MARPOL“?

a)

Internationales Übereinkommen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf Schiffen

b)

Internationales Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe

c)

Internationales Übereinkommen zur Erhöhung der Schiffssicherheit

d)

Internationales Übereinkommen über verkehrsträgerübergreifenden Schadstoffausstoß

2.

Seit wann ist das MARPOL Übereinkommen in Kraft?

a)

2010

b)

1973

c)

1978

d)

1983

3.

Auf welche Schiffe findet das MARPOL Übereinkommen keine Anwendung?

a)

Staatsschiffe und Ausflugsschiffe

b)

Kriegsschiffe und Schiffe unter 400 BRZ

c)

Kriegsschiffe und sonstige Staatsschiffe

d)

Es gilt für alle Schiffe

4.

Was verstehen Sie unter einem „Besonders empfindliches Meeresgebiet (PSSA)“

a)

Seegebiet, das aufgrund von Bedrohungen durch die Schifffahrt unter Schutz gestellt wurde.

b)

Seegebiet, das aufgrund von Bedrohungen für die Schifffahrt gesperrt wurde.

c)

Seegebiet, in dem aufgrund von Bedrohungen durch die Schifffahrt strikte Abgasnormen gelten.

d)

Seegebiet, in dem besondere Bedrohungen für die Schifffahrt herrschen.

5.

Was regelt die Anlage 1 des MARPOL-Übereinkommens?

a)

Verhütung der Verschmutzung durch Schiffsabwasser

b)

Verhütung der Verschmutzung durch Schadstoffe in verpackter Form.

c)

Verhütung der Verschmutzung durch Ladungen aus Chemikalientankern

d)

Verhütung der Verschmutzung durch Öle

6.

Welche Schiffe sind verpflichtet, ein Öltagebuch Teil 1 zu führen?

a)

Jedes Öltankschiff größer 150 BRZ

b)

Jedes Schiff größer 150 BRZ

c)

Jedes Schiff größer 400 BRZ, das kein Öltanker ist

d)

alle Schiffe

7.

Welche Betriebsvorgänge im Maschinenraum müssen in das Öltagebuch Teil 1 eingetragen werden?

a)

Sammeln und Abgabe bzw. Beseitigung von Ölrückständen

b)

Übernahme von Brennstoff oder Schmieröl in loser Form

c)

Füllen der Brennstofftanks mit Ballastwasser oder Reinigung der Brennstofftanks

d)

Einleiten von schmutzigem Ballastwasser oder Reinigungswasser aus den Brennstofftanks

8.

Wie viele Jahre muss das Öltagebuch Teil 1 aufbewahrt werden?

(a)  

9.

Was verstehen Sie unter Sludge?

a)

Rückstände, die beim Säubern von Schiffsabgasen anfallen.

b)

Rückstände, die beim Säubern von Ladetanks anfallen

c)

Abfallprodukt, das beim Separieren des Schiffstreibstoffes HFO anfällt

d)

cremige, halbweiche Süßigkeit, die Weichkaramell ähnelt

10.

Unter welchen Bedingungen darf Bilgenwasser ins Meer eingeleitet werden?

a)

Bilgenwasser darf niemals ins Meer geleitet werden.

b)

Nachdem es auf einen Ölgehalt von max. 15 ppm gereinigt worden ist.

c)

Nach der Behandlung durch eine Abwasser-Aufbereitungsanlage

11.

Wie erfolgt die internationale Kontrolle / Überwachung der Einhaltung der Regelungen nach MARPOL?

a)

Im Rahmen der Hafenstaatenkontrollen

b)

Im Rahmen der Klassenbesichtigungen

c)

Durch Kontrolleure der IMO

d)

Durch spezielle MARPOL-Beauftragte der Reederei

12.

Was regelt die Anlage 2 des MARPOL-Übereinkommens?

a)

Verhütung der Verschmutzung durch Schiffsabwasser

b)

Verhütung der Verschmutzung durch Schadstoffe in verpackter Form.

c)

Verhütung der Verschmutzung durch Ladungen aus Chemikalientankern

d)

Verhütung der Verschmutzung durch Öle

13.

Gelten für alle schädlichen flüssigen Stoffe die gleichen Einleitbedingungen gem. MARPOL Anlage 2?

a)

Ja!

b)

Nein, die schädlichen flüssigen Stoffe werden in drei Gruppen aufgeteilt

c)

Nein, es sind die speziellen Anforderungen der Hafenstaaten zu beachten.

d)

Nein, für jeden schädlichen flüssigen Stoff gelten spezielle Vorschriften

14.

Welche allgemeinen Voraussetzungen gelten für alle Stoffgruppen für das Einleiten von Tankwaschwasser?

a)

Einleiten oberhalb der Wasserlinie

b)

Mindestgeschwindigkeit 4 kn (eigener Antrieb)

c)

Schiff auf Kurs

d)

 Mindestwassertiefe 25 m

15.

Wie lange muss ein Ladungstagebuch nach MARPOL Anlage II aufbewahrt werden?

(a)  

16.

Durch wen sind die Eintragungen im Ladungstagebuch zu unterzeichnen?

a)

verantwortlicher Offizier/in

b)

Kapitän/in

c)

Wachoffizier/in

d)

Cadet

17.

Was verstehen Sie unter Slop?

a)

Schmutzwasser durch Ladungsreste

b)

Schmutzwasser, das sich in der Bilge sammelt

c)

Schmutzwasser, das durch Waschen an Deck entsteht

d)

Sammelbegriff für Grau- und Schwarzwasser

18.

Für welche Schiffe gelten die Regeln der Anlage III MARPOL?

a)

alle Schiffe

b)

alle Schiffe außer Kriegsschiffe

c)

nur für Schiffe über 150 BRZ

d)

nur für Schiffe über 400 BRZ

19.

Wie müssen Meeresschadstoffe, die auf See in verpackter Form befördert werden, beschriftet bzw. gekennzeichnet sein?

a)

richtiger umgangssprachlicher Name

b)

Hinweis, dass es sich um einen Meeresschadstoff handelt

c)

Beschriftung muss mindestens 3 Wochen im Seewasser halten

d)

ggf. mit der entsprechenden UN-Nummer

20.

Unter welchen Voraussetzungen ist das Überbordwerfen von Meeresschadstoffen in verpackter Form gestattet?

a)

zur Rettung von Menschenleben auf See

b)

Überbordwerfen von Schadstoffen in verpackter Form ist verboten

c)

aus Gründen der Schiffssicherheit

d)

nach Vorheriger Genehmigung durch den/die Kapitän/in

21.

Woran erkennen Sie, ob es sich um einen Meeresschadstoff handelt?

a)

P im Index des IMDG Codes

b)

P in der IMDG Gefahrgutliste

c)

an der Einstufung als „umweltgefährdend“

d)

am Geruch

22.

Was ist bei der Stauung von Meeresschadstoffen grundsätzlich zu beachten?

(a)  

23.

Woran erkennen Sie Grauwasser?

a)

na, an der Farbe

b)

Es ist Abwasser aus der Kombüse (Spüle) und Waschräumen

c)

Es ist Abwasser aus der Kombüse (Spüle) und Hospitälern

d)

Es ist Abwasser aus Toiletten und Waschbecken

24.

Unter welchen Bedingungen darf Abwasser unabhängig von der Entfernung zum nächsten Land eingeleitet werden?

a)

Nachdem es sich vorher im Sammeltank gesetzt hat

b)

Nach vorherigen mechanischer Behandlung und Desinfektion

c)

Nach einer vorherigen Behandlung mit einer Abwasser-Aufbereitungsanlage

d)

Abwasser muss immer an Land abgegeben werden

25.

Welche Möglichkeiten haben Schiffe > 400 BRZ Abwasser loszuwerden, auch wenn sie keine Behandlungs- bzw. Aufbereitungsanlagen besitzen?

a)

Abgabe an Land

b)

Ohne Behandlungs- bzw. Aufbereitungsanlage ist dies nicht möglich

c)

Einleiten > 12 sm vom nächsten Land und unter Einhaltung der Einleitbestimmungen

d)

auf Hygienegründen kann Abwasser kann jederzeit ins Meer geleitet werden

26.

Welche Sondergebiete setzt MARPOL Anlage IV fest?

(a)  

27.

Welche Verschärfungen gelten in Sondergebieten gemäß MARPOL Anlage IV?

a)

Einleitbedingen werden auf Schiffe aller Größen, inkl. Sportboote ausgeweitet

b)

Schiffe mit einer Toilette müssen auch eine Abwasserrückhalteanlage besitzen

c)

Passagierschiffen ist ein Einleiten nur nach Reinigung durch eine Abwasser-Aufbereitungsanlage gestattet

d)

Die Fäkalreste im Abwasser dürfen einen Wert von 15 ppm nicht überschreiten

28.

Welche organisatorischen Vorschriften sind an Bord bei der Behandlung von Müll zu beachten?

a)

Aushänge über die anzuwendenden Vorschriften

b)

Müllbehandlungsplan für Schiffe über 150 BRZ oder Schiffe, die min. 7 Personen befördern dürfen

c)

Führen eines Mülltagebuchs

d)

Essensreste sind am gleichen Tag zu entsorgen

29.

Welche Sondergebiete weist die Anlage V aus?

a)

Pazifischer Ozean

b)

Atlantischer Ozean

c)

Mittelmeer

d)

Nordsee & Ostsee

30.

Ist das Überbordwerfen von Kunststoffmüll außerhalb von Sondergebieten gestattet?

a)

Ja

b)

Nein

c)

Nur unter Einhaltung der Einleitbedingungen

31.

Was muss bei der Führung des Mülltagebuchs beachtet werden?

a)

unfallbedingte Müllverschmutzungen dürfen nicht Eingetragen werden

b)

Es muss zwei Jahre lang aufbewahrt werden

c)

Jede Seite ist vom verantwortlichen Offizier zu unterschreiben.

d)

Jeder Vorgang ist vom Kapitän zu unterschreiben.

32.

Welche Vorbereitungen sind schiffsseitig für die Abgabe von Müll an Land zu treffen?

a)

Es ist zuvor möglichst viel Müll zu verbrennen

b)

Müllsammelstelle reinigen

c)

Ausfüllen und Abschicken der „Bunker Delivery Form“

d)

Müll sammeln, trennen und das Volumen feststellen

33.

Welche Möglichkeiten sollte das Schiff nutzen, wenn die Abgabe von Müll in einem Vertragsstaat nicht möglich ist?

a)

Die Nichtabgabe bestätigen lassen

b)

Die IMO über das Beschwerdeverfahren informieren

c)

Den Müll auf die Pier stellen

d)

Schriftliche Beschwerde beim Hafenkapitän

34.

Aus welchem Grund wurde das Mülltagebuch in zwei Teile unterteilt?

a)

Teil 2 gilt speziell für Elektromüll

b)

Teil 1 war voll

c)

Teil 2 gilt speziell für Ladungsreste

d)

Teil 2 gilt speziell für Essensabfälle

35.

Nennen Sie Inhalte eines Müllbehandlungsplans.

a)

Anzahl und Aufstellplätze aller Müllbehälter

b)

zuständiges Personal, das Müllbehandlungsgeräte bedient

c)

zuständiges Personal, für das Führen des Mülltagebuchs

d)

Verfahren für das Sammeln, Lagern, Bearbeiten und Beseitigen von Müll

36.

Wie ist an Bord zu verfahren, wenn unbeabsichtigt Müll in nicht erlaubter Form ins Meer gelangt ist?

a)

Bloß nichts dem Kapitän erzählen

b)

Umstände und Gründe in das Mülltagebuch einzutragen

c)

Umstände und Gründe in das Schiffstagebuch eintragen

d)

Umstände und Gründe in das Maschinentagebuch einzutragen

37.

Welche Aufgabe haben die Leiter der Abteilungen an Bord (Maschine, Hospital, Küche) in Bezug auf den GMP?

a)

Zusammenarbeit und Unterstützung des Ersten Offiziers

b)

Sammeln und Trennen von Müll gem. GMP

c)

Führen des Mülltagebuchs, wenn es Müll ihrer Abteilung betrifft

d)

Ausfüllen der "Waste Delivery Form"

38.

Was verstehen Sie unter SECA-Gebieten gemäß MARPOL-Konvention?

a)

Schutzgebiet mit strengeren Grenzwerten für Schwefelgehalt

b)

Schutzgebiet mit strengeren Grenzwerten für Kohlendioxid

c)

Schutzgebiet mit strengeren Grenzwerten für Stickoxid

d)

Emissionssondergebiet der IMO

39.

Was verstehen Sie unter NECA-Gebieten gemäß MARPOL-Konvention?

a)

Schutzgebiet mit strengeren Grenzwerten für Schwefelgehalt

b)

Schutzgebiet mit strengeren Grenzwerten für Kohlendioxid

c)

Schutzgebiet mit strengeren Grenzwerten für Stickoxid

d)

Emissionssondergebiet der IMO

40.

Welcher globale Schwefelgrenzwert gilt derzeit (außerhalb SECA)?

a)

0,1%

b)

0,5%

c)

3,5%

d)

0%

41.

Welcher Schwefelgrenzwert gilt derzeit in SECA?

a)

0,1%

b)

0,5%

c)

3,5%

d)

0%

42.

Nennen Sie die derzeit implementierten SECAs.

a)

Nord

b)

Ostsee

c)

nordamerikanische Küste

d)

südamerikanische Küste

43.

Was verstehen Sie unter einer BDN?

a)

Lieferbescheinigung für Schmierstoffe

b)

Müllbescheinigung

c)

Bunkerbescheinigung

d)

Bescheinigung über die Abgabe von sludge

44.

Wie viele Jahre müssen Bunkerproben an Bord aufbewahrt werden?

(a)  

45.

Welche Schiffsparameter dienen zur Messung des EEDI?

a)

Gramm NO2 pro Tonnen Bunkerstreibstoff

b)

Gramm CO2 pro Tonnen-Meile

c)

Gramm SO2 pro Kubikmeter Abgasausstoß

d)

Gramm CO2 pro Kubikmeter im Abgas

46.

Worin unterscheidet sich der Fokus den der EEXI setzt im Gegensatz zum EEDI?

a)

Fokus liegt auf Bestandsschiffe

b)

Fokus liegt auf Passagierschiffen

c)

Fokus liegt auf Neubauten

d)

Fokus liegt auf Schiffe unter 400 BRZ