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Sozialstrukturanalyse

Total questions: 31

Worksheet time: 31mins

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1.

Sozialstatistische Aussagen führen zu einer Wahrnehmung von "Anderen" und damit zu Zuschreibungprozessen.

a)

Richtig

b)

Falsch

2.

Welche Phasen de Migrationspolitik gab es tatsächlich?

a)

1955 - 1973 Anwerbung von Gastarbeitern

b)

1973 - 1980 Konsolidierungsphase

c)

1973 - 1980 Integrationsphase

d)

1981 - 1998 Abwehrphase

e)

Ab 1998 Akzeptanzphase

3.

Um was geht es in den "Postcolonial Studies?"

a)

Analyse der nicht-materiellen Dimensionen kolonialer Herrschaft

b)

Kultur ist ein diskursiv hergestellter Bedeutungszusammenhang

c)

Bieten eine alternative Sichtweise auf die Herstellung von kultureller Identität

d)

Verweisen auf hybride Identitäten

e)

Behandelt die aktuellen Ländergrenzen auf Grund der kolonialen Vergangenheit

4.

Was kann unter Sozialstrukturanalyse verstanden werden?

a)

Sozialität als Geselleschaftsbegriff

b)

Beschäftigt sich ausschließlich mit de demographischen Entwicklung Deutschlands

c)

Beschäftigt sich mit Klassen und Schichten

d)

Struktur: größere Gruppen, Erwartung von der Erwartung

e)

Analyse: wissenschaftlicher Aspekt

5.

Was trifft auf soziale Ungleichheiten zu?

a)

Sie beschreiben individuelle Unterschiede

b)

Sie sind gesellschaftlich produziert

c)

Aus ihnen ergeben sich asymmetrische Handlungsbedingungen

d)

Sie beschreiben systematische Unterschiede

6.

Ergänze!

"Wir sprechen immer dann von -----, wenn Menschen (immer verstanden als Zugehörige sozialer Kategorien) einen ungleichen Zugang zu sozialen Positionen haben und diese sozialen Positionen systematisch mit vorteilhaften oder nachteiligen Handlungs- und Lebensbedingungen verbunden sind." Solga, Berger, Powell (2009)

(a)  

7.

Was ist wird durch den Begriff "Produktivkräfte" bei Marx beschrieben?

a)

das Arbeitspotential einer gesamten Gesellschaft

b)

Anzahl der arbeitenden Personen

c)

Umsatz einer Gesellschaft im Jahr

8.

Wie nennt Marx das Produktionsverhältnis der Menschen zu den Produktionsmitteln?

a)

Klasse für sich

b)

Klasse an sich

c)

Klasse gegen sich

9.

Wie nennt Marx das Bewusstsein darüber einer bestimmten Klasse anzugehören?

a)

Eine Klasse für sich

b)

Eine Klasse an sich

c)

Eine Klasse gegen sich

10.

Welche beiden Klassen unterscheidet Marx?

a)

Bourgeoisie

b)

Proletariat

c)

Antagonisten

d)

Ökonomisten

11.

Was ist das Ziel von Marx und seinen Ausführungen?

a)

Eine klassenlose und kommunistische Gesellschaft aufzubauen

b)

Das Proletariat zu unterdrücken

c)

Das Bewusstsein über Klassenzugehörigkeiten abzuschaffen

12.

Was ist der Unterschied zwischen Marx und Weber bezüglich ihres Ziels die gesellschaftlichen Verhältnisse zu verbessern?

a)

Weber geht es lediglich um eine Rationalisierung der Marktverhältnisse

b)

Weber möchte Verbesserungen über Verhandlungen erreichen

c)

Weber fordert eine kommunistische Revolution

13.

Welche Aussagen zum Habitus sind korrekt?

a)

Enthält strukturierende Strukturen

b)

Enthält strukturierte Strukturen

c)

wird sozial vermittelt

d)

ist träge und kaum veränderbar

e)

ist angeboren

14.

Welche Kapitalformen unterscheidet Bourdieu?

a)

ökonomisches Kapital

b)

kulturelles Kapital

c)

soziales Kapital

d)

erlerntes Kapital

15.

Welche Unterformen des kulturellen Kapitals unterscheidet Bourdieu?

a)

objektiviert

b)

inkorporiert

c)

institutionalisiert

d)

tradiert

16.

Welche 3 sozialen Klassen nennt Bourdieu?

a)

Strukturklasse

b)

Herrschende Klasse

c)

Mittelklasse

d)

Klasse der Beherrschten

17.

Welche 3 Aspekte von Individualisierungsprozessen können unterschieden werden?

a)

Freizeitdimension

b)

Dimension der Entzauberung

c)

Reintegration in die Gesellschaft

d)

Gleiche Bildungschancen

18.

Wodurch kann der starke Geburtenrückgang nach 1964 erklärt werden?

a)

ökonomische Bedingungen

b)

lebensweltliche Bedingungen

c)

institutionelle Bedingungen

d)

politische Bedingungen

19.

Welche Probleme ergeben sich aus der zunehmenden Alterung der Gesellschaft?

a)

Rentensystem mit Generationenvertrag wird angegriffen

b)

Zuwachs an Pflegefällen

c)

Altersarmut tritt vermehrt auf

d)

Überbeanspruchung der Infrastruktur

20.

Welche Tendenz zeigt sich in den Wirkungsprinzipien der Armutsbekämpfung?

a)

vom Versorgerprinzip zum Prinzip des Förderns und Forderns

b)

vom Prinzip des Förderns und Forderns zum Versorgerprinzip

21.

Was ist unter Prekarität zu verstehen?

a)

Arbeitsverhältnisse mit wenig Sicherheit

b)

ein unsicherer Arbeitsplatz

c)

die Unsicherheit über den Arbeitsplatzverlust die zu sozialem Abstieg führen kann

d)

Unsicherheiten bezüglich staatlichen Leistungen, die deshalb nicht geltend gemacht werden

22.

Was versteht man unter relativer Armut?

a)

Einkommen unter dem Durchschnittseinkommen

b)

Nichtbefriedigung von Grundbedürfnissen

c)

Anspruch auf Grundsicherungsleistung wird nicht geltend gemacht

23.

Was sind die Perspektiven des sozialpolitischen Exklusions-Begriffs?

a)

Befähigung zum Marktverhalten

b)

Sanktionen und Anreize

c)

Wiederherrstellung von Reziprozität

d)

Ökonomische Gleichstellung

24.

Was wird unter funktional differenzierten Gesellschaften verstanden?

a)

Muss von Individuen selbst hergestellt werden

b)

Gleichzeitigkeit von Ungleichheit

c)

Multi-Inklusion in unterschiedliche Funktionssysteme; Exklusions-Individualität

d)

Exklusiven innerhalb von Gesellschaftsschichten

25.

Was heißt methodologischer Nationalismus?

a)

Sozialwissenschaftliche Dinge werden in nationalstaatlichen grenzen gedacht und untersucht

b)

ökonomische Prozesse werden bei Sozialwissenschaftlichen Untersuchungen vernachlässigt

c)

eine Beschränkung des soziologischen Sichtfeldes

26.

Welche Komponenten umfasst das 3+1 Klassenmodell?

a)

Oberklasse

b)

neue Unterklasse

c)

neue Mittelklasse

d)

alte Mittelklasse

e)

Abstiegsklasse

27.

Welches sind Beispiele für eine Sozialkategorie

a)

Haarfarbe

b)

Geschlecht

c)

Einkommen

d)

Bildungsniveau

28.

Wieso spricht Marx vom „doppelt freien Lohnarbeiter“

a)

Frei = kein Sklave

b)

Frei = kein Recht auf Arbeit

c)

Frei = keine Produktionsmittel

d)

Frei = kein Zugang zu Bildung

29.

Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist seit den 50er Jahren stark angestiegen. Welche Gründe können dafür genannt werden?

a)

Individualisierung

b)

Modernisierte Versorger Ehe

c)

Prestigeverlust des Hausfrau

d)

Väter sind mehr in Erziehung eingebunden

e)

Wirtschaftlicher Abschwung macht Arbeit von Frauen notwendig

30.

Welche 3 Milieus werden bei der Studie von Koppetsch und Speck unterschieden?

a)

Familistisches Milieu

b)

Traditionelles Milieu

c)

Individualistisches Milieu

d)

ökonomisches Milieu

31.

Der sogenannte Paternostereffekt kann auf drei grundlegende Prozesse zurückgeführt werden. Welche sind es?

a)

ökonomische Veränderung hin zur Postindustrialisierung

b)

Bildungsexpansion

c)

Liberalisierung und Pluralisierung von Werten

d)

Globale Vernetzungslogiken