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Von der Helvetischen Republik zum Jahr 1848 Zeitreise 85-105

Total questions: 20

Worksheet time: 40mins

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1.

Was sind typische Themen der geschichtlichen Epoche von 1798 bis 1848?

a)

Die Franzosen machen aus der 16-Franken-Münze eine 1-Franken-Münze. In Wien versammeln sich gewählte PolitikerInnen.

b)

Die 16-Franken-Münze kostete zu viel. Darum beträgt der Preis neu Fr. 1.- Weil so alles billiger wird, macht das Volk keine Revolution (Schweiz).

c)

Einerseits wollen die Traditionalisten (Monarchien, Privilegierte) ihre Macht behalten; andererseits setzen sich immer mehr die liberalen Freiheitsrechte durch, da sie einen Aufschwung bringen.

d)

Einerseits möchten Monarchien (Könige, Parlamente) wieder mehr Macht, andererseits will das Volk die Freiheit und keine teuren 16-Franken-Münzen mehr.

2.

Die Helvetische Republik war politisch gesehen ...

a)

ein Bundesstaat.

b)

eine Monarchie (Napoleon).

c)

ein Einheitsstaat.

d)

ein Staatenbund.

3.

Was zeigt dieses bekannte Bild?

a)

Napoleon krönt sich selber.

b)

Cäsar wird Kaiser. So wollte Napoleon auch gekrönt werden.

c)

Der Papst krönt Napoleon.

d)

Cäsar krönt Napoleon - er war der würdige Nachfolger!

4.

Warum gelang Napoleon der Aufstieg vom armen Landadligen zum Kaiser? (1)

a)

Napoleon überragte seine Konkurrenten wegen seinen Fähigkeiten und seiner Statur. Er konnte zu den Soldaten auf Französisch und Englisch sprechen.

b)

Es gab im ganzen Kaiserreich keinen besseren Fechter. In Duellen ging er stets als Sieger hervor. Alle Gegner starben.

c)

1804 wurde Napoleon, der die Deutschen von den Engländern befreit hatte, vom Volk zum Kaiser gewählt.

d)

Nachdem er für seine militärischen Leistungen bekannt worden war, nützte ihm, dass seine Frau gute Kontakte zu den bekanntesten Politikern hatte.

5.

Warum gelang Napoleon der Aufstieg vom armen Landadligen zum Kaiser? (1)

a)

Seine neue Taktik war, dass er zuerst die Staatskassen plünderte und dann die Länder mit seiner Schiffsflotte besiegte.

b)

Nachdem Napoleon mit seiner bescheidenen Armee Russland geschlagen hatte, mussten alle europäischen Staaten seine Vormacht anerkennen (Wien 1815).

c)

Als Kaiser konnte er sich eine grosse Armee leisten, alle wollten bei ihm auf Schloss Versailles leben - und wurden abhängig.

d)

Er förderte talentierte Männer, nicht nur Adlige, er brachte dem Volk Rechte (Code Civil), er setzte Familienmitglieder auf wichtige Posten.

6.

Gegen wen verhängte Napoleon die Kontinentalsperre?

a)

Gegen England.

b)

Gegen Russland.

c)

Gegen Preussen.

d)

Gegen Spanien.

7.

Wie hätte die Kontinentalsperre wirken sollen?

a)

Das ausgesperrte Land sollte keinen Handel mehr treiben können und verarmen.

b)

Das ausgesperrte Land sollte nicht mehr Frankreich überfallen können.

c)

Das ausgesperrte Land sollte durch die vielen Sperren inkontinent werden.

d)

Das ausgesperrte Land sollte sich auf seinen eigenen Kontinent zurückziehen.

8.

Was meint man mit "Mediationszeit"?

a)

In der Mediationszeit durften die Menschen in der Schweiz nur Französisch sprechen (Médias Institutionales Françaises).

b)

Napoleons Idee einer zentralistischen Schweiz war gescheitert. Nun stellte sich Napoleon als Vermittler dar.

c)

Weil die Schweizer oft zerstritten waren, zeigte ihnen Napoleon von 1803-1815 seine entspannenden Mediationstechniken.

d)

Die Föderalisten und die Zentralisten wollten den Staatsstreich machen (1815), aber Napoleon rief die Mediationszeit (Gesetze), was Frieden brachte.

9.

Wann war der Russlandfeldzug, und wie endete er?

a)

1815; die Russen verteidigten sich mit Feuersperren (verbrannte Erde), aber Napoleons Kanonen schossen über diese hinweg.

b)

1815; nach den Erfolgen auf dem Wiener Kongress zog Napoleon zum Treffen mit dem Zaren nach Moskau (600'000 Soldaten).

c)

1812; Napoleon siegte, verlor aber 1815 in Waterloo und konnte somit Russland nicht halten.

d)

1812; Napoleon konnte sich wegen des Winters nicht in Moskau halten und verlor fast seine ganze Armee.

10.

Was wollten die Teilnehmer am Wiener Kongress?

a)

Sie wollten gemeinsam sicherstellen, dass nur die alten adligen Geschlechter als rechtmässige Herrscher in Frage kamen (Legitimität).

b)

In der Schlussabstimmung der PolitikerInnen wurde Napoleon verurteilt und auf St. Helena verbannt.

c)

Vor allem wollten sie tanzen (der Kongress tanzt). Das kam bei Napoleon, der unbeliebt war bei den Damen, nicht gut an.

d)

Der Kongress tanzt - das heisst: Die Fürsten führen wie im Tanz abwechslungsweise die Gesellschaft an. Jeder Fürst darf mal bestimmen.

11.

Was hatten die Fürsten 1815 mit der Schweiz vor?

a)

Die Schweiz erhielt von Napoleon Teile des ehemaligen Osmanischen Reiches (Appenzell).

b)

Die Schweiz schrumpfte auf die heutige Grösse. Teile in Italien (Toskana) und in Frankreich (Côte d'Azur) gingen verloren.

c)

Sie wünschten, dass die Schweizer gegen Napoleon kämpften.

d)

Die Schweiz sollte neutral bleiben und damit nicht eine der europäischen Grossmächte begünstigen.

12.

Was ist typisch für die Zeit der Restauration und Regeneration?

a)

Es war die Zeit der Revolutionen in der Schweiz: Befürworter und Gegner Napoleons bekämpften sich an Schützenfesten.

b)

Es war eine Zeit der Spannungen: Konservative und Liberale standen sich in offener Feindschaft gegenüber.

c)

Für die Liberalen war es eine spannende Zeit, weil sie von 1815-1848 regieren konnten.

d)

Für die Konservativen war es eine spannende, revolutionäre Zeit, weil sie die Menschenrechte mit dem Bürgerkrieg durchsetzen konnten.

13.

Was zeigt dieses Bild von David Hess (1835)?

a)

Es zeigt die Armut der damaligen Zeit; auch angesehene Leute wie Pfarrer und Lehrer waren mittellos.

b)

Es kritisiert, dass der Lehrer Macht und Ansehen bekommen haben, während der vormals bestimmende Pfarrer an Ansehen verliert.

c)

Es befürwortet, dass der gebildete Pfarrer dem ungebildeten Lehrer hilft, eine moderne Schule aufzubauen.

d)

Es fordert, dass Lehrer ihren Wohlstand (Essen, Wein, Tabakpfeife) mit dem Pfarrer teilen.

14.

Wie sollen die Kinder gemäss dem grossen Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi erzogen werden?

a)

Mit Wille (Verantwortung), Stille (Konzentration) und Chille (Ausruhen).

b)

Mit Ohr (Hörverstehen), Aug (Leseverstehen) und Mund (Sprechen).

c)

Mit Wort (Schulbuch), Blick (Zeitung) und Stift (Schreiben).

d)

Mit Kopf (Wissen), Hand (Tätigkeit) und Herz (Gefühl).

15.

Wohin führte diese Entwicklung im 19. Jahrhundert?

Provokationen zwischen Konservativen und Liberalen - Freischarenzüge - Angst der Innerschweizer Kantone - Schutzvereinigung

a)

Zur Bundesverfassung von 1848.

b)

Zum Sonderbundskrieg.

c)

Zum Bundesstaat.

d)

Zum Bundesrat.

16.

Warum ist das Jahr 1848 so wichtig?

a)

Napoleon verliert auf St. Helena die letzte Schlacht gegen die Österreicher, die nun auf dem Wiener Kongress siegreich tanzen.

b)

In der Schweiz wird die Alte Eidgenossenschaft wieder eingeführt (Verfassung). Willhelm Tell ist erster Bundesrat.

c)

Überall in Europa forderten die Menschen freie Wahlen, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit. Die Schweiz erhält einen neue Verfassung.

d)

Die Freiheitsrechte wurden überall in Europa durch die Könige verringert, damit keine Revolution ausbrechen konnte

17.

Wie heisst Versammlung von National- und Ständerat?

a)

Bundesrat.

b)

Verteidigte Standesversammlung.

c)

Ständerat.

d)

Vereinigte Bundesversammlung.

18.

Diese Politikerinnen und Politiker vertreten auf Bundesebene die Kantone:

a)

die Ständeräte.

b)

die Kantonsräte.

c)

die Bundesräte.

d)

die Nationalräte

19.

Diese Politikerinnen und Politiker vertreten auf Bundesebene die Bevölkerungsstärke eines Kantons:

a)

die Ständeräte.

b)

die Kantonsräte.

c)

die Bundesräte.

d)

die Nationalräte

20.

Wie heissen die drei Gewalten im Staat?

a)

Polizei, Gericht, Militär

b)

Exekutive, Judikative, Legislative

c)

PolitikerInnen, BundesrätInnen, EinwohnerInnen

d)

Bauern, Bürger, Banker