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Delir auf der Intensivstation

Total questions: 13

Worksheet time: 13mins

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1.

Welche Aussage ist zutreffend?

a)

Das Auftreten eines Delirs bedarf keiner Behandlung. Es vergeht innerhalb weniger Stunden.

b)

Ein Delir kommt selten vor.

c)

Beim Delir handelt es sich um einen medizinischen Notfall.

d)

Ein Delir ist harmlos.

2.

Was ist KEINE Delir-Form?

a)

hypoaktives Delir

b)

hyperaktives Delir

c)

subsyndromales Delir

d)

fokales Delir

e)

gemischtes Delir

3.

Delir auf der Intensivstation ist häufig. Welche Zahl trifft zu ?

a)

92 %

b)

10 %

c)

42 %

d)

67 %

4.

Welche der folgenden Aussagen zum Sedierungsmanagement sind NICHT zutreffend?

a)

Die Messung des RASS-Scores alle 8 Stunden im Rahmen des Delirmanagements ist sinnvoll.

b)

Sedativa und Schlafmittel wirken sich positiv auf die physiologische Schlafsturktur aus.

c)

Der Ziel-RASS sollte nach Möglichkeit bei 0 oder -1 liegen.

d)

Auf Schlafmittel und benzodiazepin-artige Anxiolytika soll zugunsten nicht-pharmakologischer Maßnahmen zur Anxiolyse und zirkadianen Rhythmisierung primär verzichtet werden.

5.

Welche der folgenden Maßnahmen sind zur präoperativen Delirprävention NICHT geeignet?

a)

Erheben von Risikofaktoren für die Entwicklung eines Delirs

b)

Die Gabe von anitcholinergen Medikamenten

c)

Die Nüchternzeiten der Patienten kurz halten

d)

Eine präoperative Einbindung und Aufklärung der Angehörigen über das Delirmanagement

6.

Welche Aussage zum zirkadianen Rhythmus im Krankenhaus trifft zu?

a)

Ein tief sedierter Patient schläft immer gut. Schlafmittel wie Benzodiazepine fördern die physiologische Schlafstruktur

b)

Fast alle Intensivpatienten haben eine gute und ungestörte Schlafarchitektur

c)

Licht und Aktivität am Tag und Dunkelheit und Ruhe in der Nacht sind bedeutungslos

d)

Kurzschlaf sollte am Tag vermieden werden und Patient*Innen sollten durch Mobilisierung und kognitive sowie soziale Stimulierung so viel wie möglich aktiviert werden

7.

Nicht-pharmakologische Präventionsmaßnahmen - welche Maßnahme ist NICHT für den Tag geeignet?

a)

Kognitive und sensorische Stimulation wie Musik, Brille, Hörgeräte

b)

Spontanatem- versuch

c)

Frühmobilisation

d)

Lichtreduktion

e)

Kontakt mit Angehörigen

8.

Nicht-pharmakologische Präventionsmaßnahmen - welche Maßnahme ist NICHT für die Nacht geeignet?

a)

Lärmreduktion

b)

Angebot von Schlafbrille und Ohrstöpseln

c)

Mobilisation

d)

Lichtreduktion

e)

Vermeiden von Schlafmitteln

9.

Delir vs Demenz - welche Aussage trifft auf das Delir zu?

a)

schleichender Beginn

b)

flukturierender Verlauf

c)

fortschreitender Verlauf

d)

meist nicht beeinträchtigtes Bewusstsein

e)

häufig normale Psychomotorik

10.

Schmerzen sind häufig im Krankenhaus und werden oft unterschätzt. So konnte Whipple et al. zeigen, dass 70% von Patient*Innen Schmerzen empfanden. 90% des Personals schätzte diese Patient*Innen jedoch fälschlicherweise als schmerzfrei/-schmerzzufrieden ein (Whipple et al. 1995).

Welche Aussage trifft zu?

a)

Schmerzen können kein Delir auslösen

b)

Opiate können ein Delir auslösen

c)

Schmerzmessung bei deliranten Patienten kann mit einem Selbsteinschätzungstool erfolgen

d)

Sollte immer nur aus pharmakologischen Maßnahmen bestehen (nie aus nicht-pharmakologischen Maßnahmen)

11.

Welche der folgenden Aussagen triff t zu? Delirtests ...

a)

gibt es nicht in deutscher Sprache.

b)

dauern selten mehr als 3 Minuten pro Patient.

c)

dienen lediglich der Qualitätskontrolle ärztlicher Maßnahmen.

d)

sollten wegen des Mehraufwands nur in Ausnahmefällen angewandt werden.

12.

Welche der folgenden Aussagen trifft zu? Das Delir bei Intensivpatienten ...

a)

tritt selten auf.

b)

ist durch bloße klinische Einschätzung leicht zu erkennen.

c)

geht immer mit Desorientiertheit einher.

d)

ist die häufigste psychiatrische Diagnose auf der Intensivstation.

13.

Welche der folgenden Aussagen trifft NICHT zu? Das Delir bei Intensivpatient*innen...

a)

erhöht das Risiko für eine dauerhafte Abhängigkeit von Betreuung oder Pfl ege.

b)

ist mit einer erhöhten Rate an Komplikationen vergesellschaftet.

c)

vergeht immer folgenlos.

d)

tritt in bis zu 92 % der Fälle auf.