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Wahlrechte

Total questions: 15

Worksheet time: 22mins

Name
Class
Date
1.

Teilwertabschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens bei voraussichtlich dauernder Wertminderung

a)

steuerrechtlich: Wahlrecht zum Ansatz eines niedrigeren Teilwerts

b)

steuerrechtlich: Pflicht zum Ansatz eines niedrigeren Teilwerts

c)

handelsrechtlich: Pflicht zur Vornahme von außerplanmäßigen Abschreibungen

d)

handelsrechtlich: Wahlrecht zur Vornahme von außerplanmäßigen Abschreibungen

2.

Handelsrechtliche Passivierungswahlrechte führen zu einem/einer

a)

Passivierungsverbot in der Steuerbilanz

b)

Passivierungswahlrecht in der Steuerbilanz

c)

Passivierungspflicht in der Steuerbilanz

3.

Handelsrechtliche Aktivierungsgebote und Aktivierungswahlrechte führen

a)

zu Aktivierungsgeboten in der Steuerbilanz

b)

zu Aktivierungsverbot in der Steuerbilanz

c)

zu Passivierungsgeboten in der Steuerbilanz

4.

Für die Ausübung von Bewertungswahlrechten in der Handelsbilanz, für die keine eigenständige steuerliche Regelung besteht wird welcher Grundsatz angewandt?

a)

Wirtschaftlichkeits-grundsatz

b)

Maßgeblichkeits-grundsatz

c)

Verhältnismäßig-keitsgrundsatz

d)

Individualitäts-grundsatz

5.

Der Kaufmann erwirbt am 11. April 2012 einen Kopierer für 20.000 Euro zzgl. 19 Prozent USt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zehn Jahre. Welche Abschreibungen sind möglich?

a)

Handelsrechtlich kann lediglich zwischen der Degressive- und der Linearabschreibung gewählt werden

b)

Handelsrechtlich kommt eine lineare-, degressive-, progressive- oder Leistungs-Abschreibung infrage

c)

Steuerrechtlich existiert ein Wahlrecht zwischen der Linearen- und Leistungs-Abschreibung

d)

Steuerrechtlich muss eine lineare Abschreibung erfolgen, da der Nettowert über 800€ liegt

6.

Das Unternehmen Tricks GmbH weist in der Handelsbilanz für das Jahr 2017 aktive Latente Steuern in Höhe von 5.000€ aus.

a)

Das Unternehmen Tricks besitzt handelsrechtlich gesehen ein Aktivierungswahlrecht für latente Steuern

b)

Das Unternehmen Tricks besitzt steuerrechtlich gesehen ein Aktivierungswahlrecht für latente Steuern

c)

Das Unternehmen Tricks muss die latenten Steuern in der Steuerbilanz aktivieren

d)

Das Unternehmen Tricks darf latente Steuern in der Handelsbilanz nicht aktivieren

7.

Das Unternehmen Komplexi GmbH setzt als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ihres Firmenwertes von ihrem Gewerbebetrieb 10 Jahre an.

a)

Das Unternehmen Komplexi darf in der Handelsbilanz die Nutzungsdauer des Firmenwertes mit 10 Jahren ansetzten

b)

Das Unternehmen Komplexi darf in der Steuerbilanz die Nutzungsdauer des Firmenwertes mit 10 Jahren ansetzten

c)

Das Unternehmen Komplexi darf in der Steuerbilanz die Nutzungsdauer des Firmenwertes nur mit 15 Jahren ansetzten

d)

Das Unternehmen Komplexi darf in der Handelsbilanz die Nutzungsdauer des Firmenwertes nur mit 15 Jahren ansetzten

8.

Bei der Aufnahme eines Darlehens in Hohe von 100.000 Euro wird seitens der kreditgebenden Bank ein Disagio von zehn Prozent (= 10.000 Euro) einbehalten und nur 90.000 Euro an den Kreditnehmer ausgezahlt.

a)

Steuerrechtlich gesehen muss eine Aktivierung des Unterschiedsbetrags erfolgen

b)

Handelsrechtlich gesehen herrscht das Ansatzwahlrecht

c)

Handelsrechtlich gesehen muss eine Aktivierung des Unterschiedsbetrags erfolgen

d)

Steuerrechtlich gesehen herrscht das Ansatzwahlrecht

9.

Das Unternehmen Gönnt hat im Jahr XX 2.000.000€ für die Vergütung des Aufsichtsrates ausgegeben. Wie viel darf in den Bilanzen höchstens angesetzt werden?

a)

In der Steuerbilanz 2.000.000€

b)

In der Steuerbilanz 1.000.000€

c)

In der Handelsbilanz 2.000.000€

d)

In der Handelsbilanz 1.000.000€

10.

Das Unternehmen Möbel GmbH schafft sich ein bewegliches Wirtschaftsgut mit einer handelsrechtlichen Nutzungsdauer von 6 Jahren an. Dieses Wirtschaftsgut wird rein betrieblich genutzt. Die Möbel GmbH erzielt in dem Anschaffungsjahr ein Gewinn von 100.000€

a)

Steuerrechtlich kommt eine Sonderabschreibung nach §7g V EStG in Frage. 20% werden jedes Jahr 5 Jahre lang abgeschrieben

b)

Steuerrechtlich muss das Wirtschaftsgut 6 Jahre lang abgeschrieben werden.

c)

Handelsrechtlich kommt eine Sonderabschreibung nach §7g V HGB in Frage. 20% werden jedes Jahr 5 Jahre lang abgeschrieben

d)

Eine 20%ige Abschreibung ist in dem Fall handelsrechtlich nicht zulässig

11.

Das Unternehmen Aktieno der Sohn GmbH stellt fest, dass ihre Finanzanlagen vorübergehend gesunken sind. Wie kann das Unternehmen in der Bilanz damit umgehen?

a)

Das Unternehmen kann den niedrigeren Wert nach dem Niederstwertprinzip in der Steuerbilanz ansetzen

b)

Das Unternehmen kann den niedrigeren Wert in der Handelsbilanz ansetzen

c)

Das Unternehmen muss den niedrigeren Wert in der Handelsbilanz ansetzen

d)

Das Unternehmen muss den niedrigeren Wert in der Steuerbilanz ansetzen

12.

Unternehmer Huber hat im Dezember 01 in den Geschäftsräumen seines Kunden Installationsarbeiten durchgeführt. Dabei haben seine Mitarbeiter Mängel an den eigenen, von ihnen eingebauten Teilen festgestellt, die er beseitigen muss. Die Beseitigung kann erst im Januar des folgenden Jahres vorgenommen werden. Die voraussichtlichen Aufwendungen werden rund 6.500 EUR betragen.

a)

Herr Huber bildet eine Rückstellung in Höhe von 6.500€

b)

Herr Huber kann erst eine Rückstellung bilden, wenn es zu 100% sicher ist, wie hoch die Aufwendungen sein werden

c)

Herr Huber darf in seiner Handelsbilanz keine Rückstellung bilden

d)

Herr Huber muss 75% der voraussichtlichen Aufwendungen als Rückstellung bilden

13.

Rückstellungen dürfen nur dann gebildet werden, wenn

a)

Die Rücklagen in §249 HGB zutreffen

b)

Die Tatsächliche Inanspruchnahme der Rückstellung vorgesehen ist

c)

Mindestens 2 Rückstellungen gebildet werden können, um die Mindestgrenze zu erreichen

d)

Die Rückstellungen direkt nach Bilanzerstellung aufgelöst werden können

14.

Handelsrechtlich dürfen Instandhaltungsrückstellungen, die innerhalb von _ Monaten nach dem Bilanzstichtag nachgeholt werden gebildet werden.

(a)  

15.

Rückstellungen werden...

a)

in §249 HGB genauer erläutert

b)

steuerrechtlich in § 5 Abs. 2a, 3, 4, 4a, 4b, 6 und § 6a EStG beschränkt und eingegrenzt

c)

dafür benutzt, um Kosten in dem Geschäftsjahr zuzuordnen, in den sie entstanden bzw. verursacht worden sind

d)

auch als Rücklagen bezeichnet

(§249 HGB)