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Störungen des Sozialverhaltens

Total questions: 12

Worksheet time: 9mins

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1.

Welche Diagnosen der Störungen des Sozialverhaltens gehören zum ICD-10?

a)

Störung des Sozialverhaltens

b)

Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens

c)

Störung des Sozialverhaltensmit oppositionellem Verhalten

d)

Kombinierte SSV und der Emotionen

e)

Störung mit oppositionellem Trotzverhalten

2.

Welche Symptome gehören zu den wesentlichen Merkmalen der Störung des Sozialverhaltens (SSV) nach dem ICD-10?

a)

Kombination mehrerer Verhaltensauffälligkeiten über mind. ein Monat oder länger

b)

Grausamkeit gegenüber anderen Personen oder Tieren

c)

extremes Maß an Streiten oder Tyrannisieren

d)

Verletzung gesellschaftlicher Normen und Regeln

e)

Wiederholtes und anhaltendes Muster delinquenten Verhaltens (Kindergartenalter)

3.

Welche Symptome gehören zu den Leitsymptomen für die „Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem, aufsässigem Verhalten“ (F91.3) nach dem ICD-10?

a)

Missachtung von Regeln

b)

Mehr gegen Peers als gegen Erwachsene gerichtet

c)

Gezieltes Ärgern anderer

d)

Mehr gegen Erwachsene als gegen Peers gerichtet

e)

Fehlen von schweren dissozialen oder aggressiven Handlungen

4.

Wie hoch ist die Prävalenz der Störungen des Sozialverhaltens im Grundschulalter?

a)

3-6% bei Jungen

b)

4-7% bei Mädchen

c)

1-3% bei Mädchen

d)

2-5% bei Mädchen

e)

2-5% bei Jungen

5.

Wie verändert sich die Prävalenz der Störungen des Sozialverhaltens im Jugendalter?

a)

Sie verdreifacht sich.

b)

Sie bleibt gleich.

c)

Sie verdoppelt sich.

d)

Sie halbiert sich.

6.

Welche Aussagen zu den Störungen des Sozialverhaltens sind richtig?

a)

Aggressives Verhalten gehört zu den stabilsten Merkmalen menschlichen Verhaltens.

b)

Je früher die Verhaltensauffälligkeiten auftreten (vor 10.LJ), desto ungünstiger die Prognose.

c)

Aggressives Verhalten gehört zu den instabilsten Merkmalen menschlichen Verhaltens.

d)

Je früher die Verhaltensauffälligkeiten auftreten (vor 10.LJ), desto wahrscheinlicher ist es, dass es zu Folgestörungen, wie Substanzabhängigkeit oder einer Persönlichkeitsstörung kommt.

e)

 Je früher die Verhaltensauffälligkeiten auftreten (vor 10.LJ), desto generalisierter die Symptome über verschiedene Lebensbereiche und Personen.

7.

Was sind psychologische Risikofaktoren für eine SSV?

a)

Mangelnde positive Steuerung und Wärme

b)

Sprachstörung im Alter von 5 Jahren

c)

Selektive Wahrnehmung

d)

Missachtung langfristiger Folgen für kurzfristigen Erfolg

e)

Sexueller Missbrauch

8.

Welche der genannten Faktoren gehören zu den Erziehungsfaktoren, die eine SSV begünsgtigen können?

a)

Inkonsistentes Erziehungsverhalten

b)

Instabile Familienkonstellation

c)

mangelnde positive Steuerung

d)

mangelnder emotionale Wärme

e)

bestrafendes Erziehungsverhalten

9.

Welche Faktoren gehören zu den sozialen Risikofaktoren einer SSV?

a)

Störungen des Sozialverhaltens im Freundeskreis

b)

Spezielles Schulklima ("Brennpunktschule")

c)

Zugehörigkeit zu einer Minderheit

d)

schwierige Lehrer-Schüler-Eltern Beziehung

e)

familiäre Instabilität (Umzüge)

10.

Welche der genannten Faktoren gehören zu den soziokulturellen/sozioöknomischen Risikofaktoren für eine SSV?

a)

Gewaltdarstellungen in Medien

b)

niedriger Sozialstatus

c)

Arbeitslosigkeit

d)

kein Platz für individuelle Bedürfnisse

e)

Zugehörigkeit zu einer Minderheit

11.

Welche Behandlungsansätze für die SSV kennen Sie?

a)

Elterntraining

b)

Selbstinstruktionstraining

c)

Training der sozialen Perspektivübernahme

d)

Ärger-Managment Training

e)

Entspannungstraining

12.

Was sind hilfreiche pädagogische Haltungen gegenüber Kindern mit SSV?

a)

Dem oppositionellen Verhalten keine Aufmerksamkeit schenken (negative Verstärkung)

b)

Erwartungen der Störer enttäuschen (sich anders verhalten)

c)

Oppositionelles Verhalten regelgeleitet ermöglichen (auf demokratischer Basis)

d)

Gelassenheit, Ruhe ausstrahlen

e)

Verständnisvolle Haltung einnehmen + unmissverständlich Feedback geben und Kongruenz beweisen