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Biochemie (Teil 2)

Total questions: 24

Worksheet time: 24mins

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1.

Welche Aufgabe haben Enzyme?

Welcher großen Biomolekülklasse gehören Enzyme überwiegend an?

a)

Enzyme katalysieren biochemische Reaktionen und sie sind überwiegend Proteine.

b)

Enzyme katalysieren biochemische Reaktionen und sie bestehen überwiegend aus RNA (Ribozyme).

c)

Enzyme inhibieren biochemische Reaktionen und sie sind überwiegend Proteine.

2.
Was sind Organellen?
a)
membranumgebene Zellkompartimente in Prokaryonten
b)
membranlose Zellkompartimente in tierischen Eukaryonten
c)
membranumgebene Zellkompartimente in Eukaryonten
3.
Was sagt das Flüssig-Mosaik-Modell über biologische Membranen aus?
a)
Das Flüssig-Mosaik-Modell beschreibt den Aufbau biologischer Membranen als starre Phosholipiddoppelschicht mit darauf aufgelagerten Proteinen.
b)
Das Flüssig-Mosaik-Modell beschreibt den Aufbau biologischer Membranen als flüssige Phosholipiddoppelschicht mit darin schwimmenden Oligosacchariden.
c)
Das Flüssig-Mosaik-Modell beschreibt den Aufbau biologischer Membranen als flüssige Phosholipiddoppelschicht mit darin schwimmenden Proteinen.
4.

Welchen Einfluss haben Enzyme auf die Aktivierungsenergie EA und

die freie Enthalpie ΔG der katalysierten Reaktion?

a)

Enzyme haben keinen Einfluss auf die Aktivierungsenergie (EA) und vergrößern die freie Enthalpie (ΔG) der katalysierten Reaktion.

b)

Enzyme verringern die Aktivierungsenergie (EA) und haben keinen Einfluss auf die freie Enthalpie (ΔG) der katalysierten Reaktion.

c)

Enzyme erhöhen die Aktivierungsenergie (EA) und vergrößern die freie Enthalpie (ΔG) der katalysierten Reaktion.

5.
Was ist der ATP-Zyklus?
a)
ATP wird aus ADP durch Kopplung an exergone Reaktionen des Katabolismus regeneriert.
b)
ATP wird aus ADP durch Kopplung an endergone Reaktionen des Anabolismus regeneriert.
c)
Acetyl-CoA wird in Succinat umgewandelt und dieses in den Citrat-Zyklus eingeschleust.
6.
Welche beiden Spezifitäten zeichnen Enzyme aus?
a)
Wirkungsspezifität, Substitutionsspezifität
b)
Wirkungsspezifität, Substratspezifität
c)
Winkelreaktionsspezifität, Substratspezifität
7.
Welche Eigenschaft macht Phospholipide zum Bestandteil biologischer Membranen?
a)
Phospholipide besitzen hydrophoben Kopf und hydrophilen Schwanz und können im wässrigen Milieu eine Phospholipiddoppelschicht ausbilden.
b)
Phospholipide besitzen hydrophilen Kopf und hydrophoben Schwanz und können im wässrigen Milieu inverse Micellen ausbilden.
c)
Phospholipide besitzen hydrophilen Kopf und hydrophoben Schwanz und können im wässrigen Milieu eine Phospholipiddoppelschicht ausbilden.
8.
Welche Aufgabe haben Organellen?
a)
schaffen verschiedene Reaktionsräume für spezielle Stoffwechselaufgaben
b)
schaffen optimale Bedingungen für Transportvorgänge über die Plasmamembran
c)
verbinden evolutionär Prokaryonten und Pilzen mit Pflanzen und Tieren
9.
Welche Auflistung an Aussagen zum aktiven Zentrum eines Enzyms stimmt vollständig?
a)
begrenzter Bereich des Coenzymmoleküls, meist in einer Tasche oder Furche im Inneren, hier findet die eigentliche Substratbindung statt
b)
begrenzter Bereich des Enzymmoleküls, meist im Inneren geschützt verborgen, hier findet die eigentliche Produktbindung statt
c)
begrenzter Bereich des Enzymmoleküls, meist in einer Tasche oder Furche auf der Oberfläche, hier findet die eigentliche Substratbindung statt
10.

In welcher Aufzählung sind alle Moleküle nach der in ihren kovalenten Bindungen gespeicherten Energie absteigend angeordnet?

a)

Methan (CH4), Methanol (CH3OH), Kohlenstoffdioxid (CO2), Ameisensäure (HCOOH), Formaldehyd (CH2O)

b)

Methan (CH4), Methanol (CH3OH), Formaldehyd (CH2O), Ameisensäure (HCOOH), Kohlenstoffdioxid (CO2)

c)

Formaldehyd (CH2O), Ameisensäure (HCOOH), Methan (CH4), Methanol (CH3OH), Kohlenstoffdioxid (CO2)

11.

Welche Gleichung stellt die Reaktion eines Redoxpaars dar?

a)

Reduktionsmittel A + Oxidationsmittel B → reduzierte Verbindung A + oxidierte Verbindung B

b)

Reduktionsmittel A + Oxidationsmittel B → oxidierte Verbindung A + reduzierte Verbindung B

c)

Reduktionsmittel A + Reduktionsmittel B → oxidierte Verbindung A + oxidierte Verbindung B

12.

Welche Aufgaben haben die beiden strukturell sehr ähnlichen Moleküle NAD+ und NADP+ im Stoffwechsel?

a)

NAD+ und NADP+ haben die gleichen Aufgaben im Stoffwechsel, es wird das Coenzym genommen, das gerade verfügbar ist.

b)

NAD+ befördert im katabolen Stoffwechsel Elektronen zur Atmungskette, NADP+ dient als Reduktionsmittel bei anabolen Biosynthesen.

c)

NAD+ kommt nur in der Glykolyse zum Einsatz, NADP+ dagegen ausschließlich im Citratzyklus

13.
Welches sind 2 Faktoren, durch die ein Enzym die Aktivierungsenergie herabsetzen kann?
a)
Stabilisierung des Übergangszustandes, Schaffung eines für die Reaktion günstigen Mikroklimas
b)
Vermeidung (Destabilisierung) des Übergangszustandes, „Gussform“ für die Ausrichtung der Substrate zueinander
c)
nie direkte Teilnahme an katalysierter Reaktion (unverändert hieraus hervorgehen), Schaffung eines für die Reaktion günstigen Mikroklimas
14.
Wodurch wird der geordnete Ablauf von Reaktionsfolgen in der Zelle ermöglicht?
a)
Stoffwechselwege mit mehreren Ausgangsverbindungen und mehreren Produkten
b)
festgelegte Enzymausstattung, Kompartimentierung, Regulation
c)
verzweigte, zusammenlaufende und im Kreis verlaufende Stoffwechselwege
15.
In welchen beiden Bindungsverhältnissen können Enzym und Coenzym zueinander stehen?
a)

frei als Substratanaloges;

fest aneinander gebunden als Selbstmordsubstrat

b)

frei als prostethische Gruppe;

fest aneinander gebunden als lösliches Coenzym

c)

frei als lösliches Coenzym;

fest aneinander gebunden als prostethische Gruppe

16.

Welcher Stoffwechselweg spielt beim Abbau von verschiedenen Reservestoffen eine zentrale Rolle?

a)

Cori-Zyklus

b)

Citrat-Zyklus

c)

Calvin-Zyklus

17.
Welches sind Typen der Regulation durch Hemmstoffe für enzymatische Reaktionen?
a)
kompetitive Hemmung, nicht-kompetitive Hemmung, alternative Regulation
b)
konditionale Hemmung, nicht-konditionale Hemmung, allosterische Regulation
c)
kompetitive Hemmung, nicht-kompetitive Hemmung, allosterische Regulation
18.

Welches sind je 2 Redox-Coenzyme und 2 gruppenübertragende Coenzyme?

a)

NADP+, Häm;

Biotin, Coenzym A

b)

NAD+, ATP;

Biotin, Coenzym A

c)

NADP+, Häm;

FAD, Ubiquinon

19.
Wie werden in der Zelle endergone und exergone Reaktionen gekoppelt?
a)
Die Hydrolyse von ATP ist der Schlüssel zur Kopplung von endergonen an exergone Reaktionen.
b)
Die Bildung einer phosphorylierten Zwischenstufe ist der Schlüssel zur Kopplung von endergonen an exergone Reaktionen.
c)
Die Speicherung von Reduktionsäquivalenten als NADH ist der Schlüssel zur Kopplung von endergonen an exergone Reaktionen.
20.

Welche Aufgabe und Funktion haben Coenzyme?

a)

nehmen Reduktionsäquivalente vorübergehend auf, sind selbst katalytisch aktiv

b)

nehmen übertragene Elektronen vorübergehend auf, sind selbst immer Vitamine

c)

nehmen übertragene Gruppen vorübergehend auf, sind selbst nicht katalytisch aktiv

21.
Welche Umgebungsbedingungen haben einen wesentlichen Einfluss auf die Aktivität eines Enzyms?
a)
Temperatur, Luftfeuchte
b)
Temperatur, pH-Wert
c)
Lichtintensität, pH-Wert
22.
Was bezeichnet man als Intermediärstoffwechsel und welche Funktionen hat er?
a)
Als Intermediärstoffwechsel bezeichnet man die Stoffwechselwege Glykolyse und Photosynthese, die der Energiekonservierung dienen.
b)
Als Intermediärstoffwechsel bezeichnet man eine Reihe zentraler Stoffwechselwege, die dem Auf-, Ab- und Umbau wichtiger Metabolite sowie der Energiekonservierung dienen.
c)
Als Intermediärstoffwechsel bezeichnet man eine Reihe ausschließlich anaboler Stoffwechselwege, die dem Abbau wichtiger Metabolite dienen.
23.
Was ist eine Schrittmacherreaktion und welche Rolle spielt sie bei der Regulation des Stoffwechselweges?
a)
erster spezifischer Schritt eines Stoffwechselweges, häufig durch ein Enzym katalysiert, das allosterisch durch das Endprodukt des Stoffwechselweges inhibiert wird
b)
allererster Schritt eines Stoffwechselweges, häufig durch Enzymkomplex katalysiert, der frei von Beeinflussung durch andere Substanzen reagiert
c)
letzter spezifischer Schritt eines Stoffwechselweges, häufig durch ein Enzym katalysiert, das nicht-kompetitiv durch das Ausgangsprodukt des Stoffwechselweges inhibiert wird
24.
Was sind Vitamine?
a)
lebensnotwendige organische Verbindungen; werden in kleinsten Mengen für Stoffwechsel benötigt; meist Vorstufen von Coenzymen
b)
lipophile (oder hydrophobe) Verbindungen; täglicher Bedarf über die Nahrung im Gramm-Bereich; werden zu Enzymen umgebaut
c)
lebensnotwendige anorganische Substanzen; werden ausschließlich im anabolen Stoffwechsel benötigt; werden aus Coenzymen vom Körper selbst synthetisiert