Wayground logo

Free Printable Worksheets

Font size

S
M
L
XL
Worksheets

Tutorium StR I – Einheit 9

Total questions: 15

Worksheet time: 6mins

Name
Class
Date
1.

Welches Prinzip kennzeichnet den rechtfertigenden Notstand?

a)

Prinzip der Interessenabwägung

b)

Rechtsbewährungsprinzip

c)

Individualschutzprinzip

d)

nulla poena sine lege

2.

Welche Rechtsgüter sind Notstandsfähig?

a)

Nur Individualrechtsgüter

b)

Rechtsgüter der Allgemeinheit

c)

Alle Individualrechtsgüter

d)

Nur die in § 34 ausdrücklich aufgezählten Rechtsgüter

3.

Um welchen Sonderfall der Kausalität handelt es sich?

Max trinkt einen Tee, in den Mara eine Dosis tödliches Gift gegeben hat. Noch bevor das Gift seine Wirkung entfaltet, wird Max von Karen erschossen.

a)

Fortwirkende Kausalität

b)

Hypothetische Kausalität

c)

Überholende (abgebrochene) Kausalität

d)

Kumulative Kausalität

4.

Wann ist in ein Ausschluss der objektiven Zurechnung wegen eigenverantwortlicher Selbstgefährdung auf keinen Fall möglich?

a)

bei überlegenem Wissen des Täters

b)

bei einverständlicher Fremdgefährdung

c)

Wenn das Opfer eine andere Person retten will und sich dadurch selbst gefährdet

5.

Die Rechtswidrigkeit ist ein Prüfungspunkt der [...]lage

(a)  

6.

Was gehört zum Tatbestand des fahrlässigen Begehungsdelikts?

a)

Objektive Sorgfaltspflichtverletzung

b)

Vorsatz

c)

Subjektive Vorhersehbarkeit

d)

Objektive Vorhersehbarkeit

e)

Prüfung von Rechtfertigungsgründen (zB Notwehr)

7.

Die Mordmerkmale der 2. Gruppe sind täterbezogen und deshalb im subjektiven Tatbestand zu prüfen.

a)

richtig

b)

falsch

8.

Wehrlos ist, wer ...

a)
aufgrund seiner Arglosigkeit in seiner Verteidigung zumindest stark eingeschränkt ist
b)
sich durch das planmäßig-vedeckende Vorgehen des Täters keines Angriffs versieht
c)
sich zu Beginn der ersten mit Tötungsvorsatz geführten Angriffs keines Angriffs auf Leib oder Leben versieht
9.

Eine Notwehr gegen Dauergefahren scheitert an der Gegenwärtigkeit der Gefahr

a)

richtig

b)

falsch

10.

Ein Taterfolg ist objektiv zurechenbar, wenn der Täter durch sein Verhalten ??? geschaffen hat, die sich im konkret eingetretenen Taterfolg realisiert hat

(a)  

11.

Was wird als einschränkende Voraussetzung der Heimtücke diskutiert?

a)

Exkulpationslösung

b)

Lehre der negativen Typenkorrektur

c)

Erfordernis eines verwerflichen Vertrauensbruchs

d)

Manifestation des Vermeidewillens

e)

Restriktive Auslegung der Mordmerkmale

12.

Ein Angriff im Sinne einer Notwehrlage liegt vor, wenn der Eintritt eines schädigenden

Ereignisses aufgrund tatsächlicher Umstände wahrscheinlich ist

a)

richtig

b)

falsch

13.

Wie unterscheidet sich der Prüfungsaufbau von Vorsatz- und Fahrlässigkeitsdelikten?

a)

Es gibt nur einen einheitlichen Prüfungspunkt, in dem Tatbestand, Rechtswidrigkeit und Schuld geprüft werden

b)

Vorsatzdelikte haben eine objektiven und subjektiven Tatbestand, Fahrlässigkeitsdelikte haben einen einheitlichen Tatbestand

c)

Das Fahrlässigkeitsdelikt hat nur einen objektiven Tatbestand

d)

Die Prüfung ist grundsätzlich gleich; Unterschiede hängen von den jeweiligen Delikten ab

14.

Welche Anforderung müssen an eine Notwehrhandlung gestellt werden?

a)

Nur gegen den Angreifer gerichtet

b)

Geeignetheit

c)

nicht-anders-abwendbarkeit

d)

Erforderlichkeit

e)

Gebotenen

15.

Wann beginnt das Leben (im strafrechtlichen Sinne)?

a)

nach den jeweiligen biologischen Erkenntnissen

b)

Mit dem Beginn der Geburt (Wehen)

c)

Nach der Hälfte der Schwangerschaft

d)

Befruchtung der Eizelle