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RDS - Quiz zu Internistischen Notfällen Teil 1

Total questions: 28

Worksheet time: 17mins

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1.

Was ist der Hauptunterschied zwischen einem ischämischen und einem hämorrhagischen Schlaganfall?

a)

Ischämischer Schlaganfall ist durch eine Hirnblutung verursacht, der hämorrhagische durch einen Gefäßverschluss.

b)

Ischämischer Schlaganfall tritt aufgrund eines Gefäßverschlusses auf, hämorrhagischer durch eine Blutung im Gehirn.

c)

Beide Schlaganfalltypen sind durch mangelnde Sauerstoffversorgung des Gehirns bedingt, aber der ischämische ist reversibel.

d)

Ein ischämischer Schlaganfall betrifft nur eine Gehirnhälfte, während der hämorrhagische das gesamte Gehirn betrifft.

2.

Welche der folgenden Symptome deuten NICHT auf einen Schlaganfall hin?

a)

Atemnot und Engegefühl

b)

Plötzliche Sehstörungen und Taubheitsgefühle

c)

Plötzliche starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen

d)

Sprachstörungen und Hemiparese

3.

Wie sollte ein Patient mit Verdacht auf Schlaganfall gelagert werden, wenn er bei Bewusstsein ist?

a)

Flach auf den Rücken mit hochgelagerten Beinen

b)

Seitenlage auf der betroffenen Seite

c)

Leicht erhöhter Oberkörper (30°) mit Unterpolsterung der gelähmten Seite

d)

Stabil auf der gesunden Seite mit ausgestreckten Armen

4.

Was erkennst du in diesem Bild und zu welchem Krankheitsbild gehört dieses Anzeichen? (Schreibe nur die 2 Wörter)

4 lines
5.

Was versteht man unter einem Krampfanfall?

a)

Eine anhaltende Kontraktion einzelner Muskeln nach körperlicher Anstrengung

b)

Unkontrollierte elektrische Entladungen der Gehirnzellen, die zu Muskelzuckungen und Bewusstseinsverlust führen

c)

Ein plötzliches Herzrasen, begleitet von starker Übelkeit und Schwindel

d)

Ein psychischer Zustand, der durch Hyperventilation ausgelöst wird

6.

Welche Anzeichen könnte man typischerweise bei einem Patiente erkennen, welcher vor unserem Eintreffen gekrampft hat?

a)

Hyperaktivität, schnelle Atmung aufgrund der Anstrengung, starkes Durstgefühl

b)

Hungergefühl, Erinnerungslücke, Tachykardie, gerötete Haut

c)

Engegefühl in der Brust, Todesangst, Hysterie

d)

Harnentleerung, Blässe/Zyanose, Blutiger Schaum vor dem Mund (Zungenbiss), Schläfrig bis hin zur Bewusstlosigkeit

7.

Was ist eine typische Komplikation bei einem Krampfanfall?

a)

Unterzuckerung und Herzstillstand

b)

Atemprobleme und Verletzungen durch unkontrolliertes Fallen

c)

Erhöhte Körpertemperatur und plötzliche Müdigkeit

d)

Übermäßige Muskelaktivität und sofortiger Herzstillstand

8.

Welche Maßnahme ist während eines Krampfanfalls kontraindiziert?

a)

Den Patienten während des Anfalls festhalten

b)

Die Umgebung freimachen, um Verletzungen zu vermeiden

c)

Nach dem Anfall die Vitalfunktionen kontrollieren

d)

Absaugbereitschaft sicherstellen

9.

Welche der folgenden Symptomkombinationen weist auf eine Hyperglykämie hin?

a)

Zittern, plötzlicher Heißhunger und Schwitzen

b)

Durstgefühl, Vermehrte Harnausscheidung, trockene Haut und Acetongeruch im Atem, Bewusstseinseintübung

c)

Vermehrte Harnausscheidung, Müdigkeit und Schwäche, Nervosität,

d)

Kalter Schweiß, Verwirrtheit und Sehstörungen

10.

Welche der folgenden Ursachen ist typisch für eine Hyperglykämie?

a)

Nur falsche Insulindosierung sorgt für Hyperglzkämie

b)

Zu wenig Nahrungsaufnahme oder zu hohe Insulindosierung

c)

Zu wenig körperliche Aktivität, erhöhte Aufnahme von Kohlenhydraten und fehlende/falsche Insolindosierung

d)

Übermäßige körperliche Aktivität ohne ausreichende Kohlenhydratzufuhr und fehlende/falsche Insolindosierung

11.

Welche der folgenden Aussagen zu den Blutzuckerwerten ist korrekt?

a)

Ein normaler Blutzuckerwert liegt zwischen 60 und 120 mg/dl

Eine Hypoglykämie tritt bei Werten unter 40 mg/dl auf und eine Hyperglykämie bei Werten über 180 mg/dl.

b)

Ein normaler Blutzuckerwert liegt zwischen 80 und 140 mg/dl

Eine Hypoglykämie tritt bei Werten unter 60 mg/dl auf und eine Hyperglykämie bei Werten über 200 mg/dl.

c)

Ein normaler Blutzuckerwert liegt zwischen 60 und 120 mg/dl

Eine Hypoglykämie tritt bei Werten unter 40 mg/dl auf und eine Hyperglykämie bei Werten über 400 mg/dl.

d)

Ein normaler Blutzuckerwert liegt zwischen 50 und 100 mg/dl

Eine Hypoglykämie tritt bei Werten unter 20 mg/dl auf und eine Hyperglykämie bei Werten über 300 mg/dl.

12.

Was versteht man unter einem Lungenödem und was kann es verursachen?

a)

Eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur durch eine allergische Reaktion

b)

Eine Ansammlung von Flüssigkeit im Lungengewebe, meist durch Herzschwäche verursacht

c)

Eine Überblähung der Lungenbläschen durch zu schnelles Atmen

d)

Eine Entzündung der Lungenalveolen aufgrund einer Infektion

13.

Welche Symptome deuten auf ein akutes Lungenödem hin?

a)

Langsame, tiefe Atmung, Schwitzen und langsamer Herzschlag

b)

Schwere Atemnot, Rasselgeräusche bei der Atmung, blasse Haut und Tachykardie

c)

Atemnot, Hypertonie, Pfeifen bei der Ausatmung und Schwindel

d)

Plötzliche Schmerzen im Brustbereich und Zyanose

14.

Welche Maßnahme ist bei der Behandlung eines Lungenödems entscheidend?

a)

Lagerung mit hochgelagerten Beinen, um die Durchblutung zu fördern

b)

Kühlung des Brustkorbs und medikamentöse Behandlung vor Ort

c)

Flachlagerung und sofortige Notarztindikation ohne weitere Maßnahmen

d)

Lagerung des Oberkörpers hoch und Extremitäten tiefer, O2-Gabe, engmaschige Kontrolle der Vitalparameter

15.

Welche der folgenden Ursachen ist NICHT typisch für einen Asthmaanfall?

a)

Geschwollene Alveolen in der Lunge durch Herzschwäche

b)

Psychische Auslöser wie Angst oder Stress

c)

Verkrampfung der Bronchialmuskulatur

d)

Allergische Reaktionen

16.

Welche der folgenden Symptome treten typischerweise bei einem Asthmaanfall auf?

a)

Atemnot mit expiratorischem Stridor

b)

Zäher Schleim und quälender Husten

c)

Kaltschweißigkeit und Blässe

d)

Alle oben genannten Antworten sind richtig

17.

Welche Maßnahme ist bei einem akuten Asthmaanfall NICHT sinnvoll?

a)

Oberkörperhochlagerung

b)

Hohe Sauerstoffgabe

c)

Rückatmungsversuche durch Atmung in eine O2-Maske für

d)

Lippenbremse anwenden, um die Ausatmung zu erleichtern

18.

Welche der folgenden Aussagen zur Ursache einer Hyperventilationstetanie ist FALSCH?

a)

Hyperventilationstetanie wird durch psychische Faktoren wie Angst oder Stress ausgelöst.

b)

Sie entsteht durch übermäßige CO2-Abgabe aufgrund schneller Atmung.

c)

Sie wird durch einen Sauerstoffmangel im Blut verursacht.

d)

Sie kann auch durch starke Schmerzen oder Panik ausgelöst werden.

19.

Welche Symptome sind typisch für eine Hyperventilationstetanie?

a)

Kribbeln in Händen und Lippen

b)

Pfötchenstellung der Hände

c)

Schnelle Atmung und Erstickungsgefühl

d)

Alle oben genannten Antworten sind richtig

20.

Was versteht man unter der inversen Atmung und welche Ursache liegt ihr zugrunde?

a)

Eine Verlegung der Atemwege führt zu einer Schaukelatmung, bei der der Brustkorb maximal eingezogen wird, während sich der Bauch vorwölbt

b)

Ein zu hoher Druck in den Lungenbläschen führt zur Rückatmung von CO2, was eine flache Atmung verursacht

c)

Eine

21.

Welche der folgenden Faktoren erhöht NICHT das Risiko für einen Herzinfarkt?

a)

Hohe Blutfettwerte (Cholesterin) und Blutzuckerwerte (Diabetes)

b)

Nikotin und Bluthochdruck

c)

Körperliche Arbeiten

d)

Stress und erbliche Vorbelastung

22.

Welche Maßnahme ist bei einem akuten Herzinfarkt entscheidend?

a)

Patient soll eigenständig ins RTW, Flachlagerung und sofortige 15L Sauerstoffgabe, Notarztalarmierung

b)

Oberkörperhochlagerung, nur bei Atemnot Sauerstoffgabe, Beruhigen, Notarztalarmierung

c)

Keine Sauerstoffgabe, Beruhigen und Notarztalarmierung

d)

Nur psychische Betreuung, keine körperlichen Maßnahmen, abwarten auf den Notarzt

23.

Was ist die eine Angina-Pectoris?

a)

Ein grippaler Infekt mit starken Halsschmerzen

b)

Eine akute Herzinsuffizienz, die das Herz zum Versagen bringt

c)

Ein zu hoher Blutdruck, der die Herzmuskulatur schwächt

d)

Ein Teilverschluss der Herzkranzgefäße, der die Sauerstoffversorgung des Herzens reduziert, die Symptomatik ist jene des Herzinfarktes

24.

Welche sind die typischen Symptome der Links- und Rechtsherzinsuffizienz?

a)

Linksherzinsuffizienz: Atemnot mit Zyanose und Rasselgeräusche bei der Atmung (Lungenödem) Rechtsherzinsuffizienz: Gestaute Halsvenen und Ödeme in Beinen und Händen

b)

Linksherzinsuffizienz: Atemnot und Brustschmerzen und Expiratorischer Stridor Rechtsherzinsuffizienz: Schwäche/Schwindel, Übelkeit und Gefahr eines Pneumothorax

c)

Linksherzinsuffizienz: Kaum sichtbare Halsvenen und Hautausschlag in Beinen und Händen Rechtsherzinsuffizienz: Zyanose, Kopfschmerzen und Rasselgeräusche bei der Atmung (Lungenödem)

d)

Linksherzinsuffizienz: Atemnot und Brustschmerzen und Expiratorischer Stridor Rechtsherzinsuffizienz: Schwäche/Schwindel, Übelkeit und Gefahr eines Pneumothorax

25.

Wie werden Herzrhythmusstörungen definiert?

a)

Alle schweren Herzrhythmusstörungen beeinträchtigen den Kreislauf und führen zu einer Minderdurchblutung des Gehirns, der Herzkranzgefäße sowie anderer wichtiger Organe

b)

Herzrhythmen die nicht einem Sinusrhythmus entsprechen

c)

Sind unter anderem Bradykardie, Tachykardie, Extrasystolen, Kammerflimmern

d)

Alle oben genannten Antworten sind richtig

26.

Ab welchen Werten spricht man von einer Hypertonie?

a)

Ab einem systolischen RR von 140 mm/Hg und einem diastolischen RR über 90mm/Hg

b)

Unter einem systolischen RR von 160 mm/Hg und einem diastolischen RR über 110mm/Hg

c)

Ab einem systolischen RR von 120 mm/Hg und einem diastolischen RR über 60mm/Hg

d)

Unter einem systolischen RR von 100 mm/Hg und einem diastolischen RR über 60mm/Hg

27.

Ab welchem Wert spricht man von einer Bluthochdruckkriese?

a)

Bei einem Blutdruck von über 140/80

b)

Bei einem Blutdruck von unter 100/50

c)

Bei einem Blutdruck von über 180/120

d)

Bei einem Blutdruck von unter 180/120

28.

Welches ist KEIN Syptom von Bluthochdruck?

a)

Kopfschmerzen und Schwindel

b)

Gesichtsrötung

c)

Atemnot

d)

Sehstörungen