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Quiz Nummer 2 :) empirische quantitative Sozialforschung

Total questions: 32

Worksheet time: 24mins

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1.

Welche Aussage(n) über Zeichen und Bedeutungen sind korrekt?

a)

Bedeutungen von Zeichen können nur durch Definitionen eingeführt werden

b)

Bedeutungen von Zeichen können nur durch Definitionen oder Zeigen eingeführt werden

c)

das Einführen durch Zeigen spielt u.a. eine Rolle im kindlichen Spracherwerb

d)

die menscliche Verständigung erfolgt über Zeichen (Symbole)

2.

Das definiendum...

a)

...ist ein Synonym für definiens

b)

...ist das neue Zeichen

c)

...wird durch das bereits eingeführte Zeichen erklärt

d)

...ist das bereits eingeführte Zeichen

3.

Süßigkeiten: Gummibärchen, Schokolade, Brause, ...

a)

Süßigkeit ist hier die Variable, die Beispiele sind die Prädikatoren

b)

Süßigkeit ist hier der Prädikator, die Beispiele die Variablen

c)

je nach Kontext kann Süßigkeit sowohl Variable als auch Prädikator sein

d)

Süsßgkeit kann in keinem Fall oder Kontext ein Prädikator sein

4.

Welche Aussagen über Kriterien wisenschaftlicher Begriffskritik sind korrekt?

a)

eine Definition kann sich auf mehr als ein definiendum beziehen

b)

es muss sich nicht an den etablierten Sprachgebrauch anlehnen

c)

es dürfen nicht die selben Zeichen in definiendum und definiens vorkommen

d)

es muss Bezug zu empirischen Sachverhalten nehmen

5.

Wählen Sie alle empirischen Aussagen aus!

a)

Gott exisitert.

b)

Einhörner existieren.

c)

Soziologie ist ein Studienfach an der Uni Tübingen.

d)

Das Wahlalter von 18 Jahren ist zu hoch.

6.

Was gilt für analytische Aussagen?

a)

Sie sind aus logischen Gründen immer wahr (A = A)

b)

Sie können sich auch widersprechen

c)

sie haben keinen empirischen Informationsgehalt

d)

Tautologie oder Kontradiktion sind Arten von analytischen Aussagen

7.

Was gilt für das Verhältnis von allgemeinen Sätzen und Basissätzen?

a)

induktive Forschungsstrategie = Schluss vom Singulären auf das Allgemeine

b)

deduktive Forschungsstrategie = Schluss vom Singulären auf das Allgemeine

c)

deduktive Forschungsstrategie = Schluss vom Allgemeinen auf das Singuläre

d)

deduktive Forschungsstrategie = Schluss vom Singulären auf das Allgemeine

8.

Für das DN-Schemata gilt:

a)

Explanans ist die Erklärung

b)

Explanans ist das zu Erklärende

c)

Explanandum ist das zu Erklärende

d)

Explanandum ist die Erklärung

9.

Skalenniveaus...

a)

...können bei jeder Variable und deren Ausprägung frei gewählt werden, je nach Forschungsfrage

b)

...müssen zu der Variable und deren Ausprägung passen

c)

...können nachträglich nach Datenerhebung mittels homomorphen Abbildungen konvertiert werden

d)

...geben Auskunft darüber, was man mit den erhobenen Werten rechnerisch machen kann

10.

Eine gute Studie...

a)

...erfüllt die drei traditionellen Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität, Validität)

b)

...hat unterschiedliche Gütekriterien, je nachdem ob sie quantitativ oder qualitativ ist

c)

...erfüllt niemals alle drei traditionellen Gütekriterien gleichzeitig

d)

...ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit valide, wenn nach vielen Messungen immer die selben oder sehr ähnlichen Ergebnisse herauskommen

11.

Eine Stichprobe...

a)

...ist dasselbe wie ein Sample

b)

...ist teurer als eine Vollerhebung

c)

...führt zu verzerrten Ergebnissen

d)

...sollte repräsentativ für das zu erforschende Feld sein

12.

Sie möchten die Geschmackszufriedenheit mit dem Salatdressing in Tübinger Mensen erforschen. Hierfür wollen Sie eine Stichprome erheben. ...ist eine Stichprobe.

a)

Jede n-te Person befragen, die in der Mensaschlange wartet.

b)

Jede n-te Person fragen, die im Lernzentrum der Unibib lernt.

c)

Alle Studierenden der Ernährungswissenschaft befragen, da diese sich mit Zutaten auskennen (Expertiseneffekt).

d)

Alle hier im Tutorium befragen.

13.

Wie können Stichproben möglichst repräsentativ werden und mögliche Fehler vermieden werden?

a)

durch den Einsatz von LLM-Modellen wie ChatGPT, da diese computergeneriert sind und daher für Zufallsauswahlen gut geeignet sind

b)

durch die Vermeidung von Selbstselektion

c)

nicht notwendig, da Nicht-Repräsentativität nach der Datenerhebung durch Filterungsverfahren rechnerisch korrigierbar

d)

durch die Größe der Stichprobe

14.

Was gilt bei Schichtung von Stichproben?

a)

proportionale Schichtung = z.B. Minderheiten werden bewusst höher gewichtet, da von besonderem Interesse

b)

disproportionale Schichtung = z.B. Minderheiten werden bewusst höher gewichtet, da von besonderem Interesse

c)

proportionale Schichtung = jeweilige Anteile in Stichprobe entsprechen genau den Anteilen in der Grundgesamtheit

d)

disproportionale Schichtung = jeweilige Anteile in Stichprobe entsprechen genau den Anteilen in der Grundgesamtheit

15.

Klumpenstichproben...

a)

...müssen statistisch berücksichtigt werden

b)

...kommt bei Schichtung von Stichproben vor

c)

...kommt bei Stufung von Stichproben vor

d)

...kommt bei sowohl bei Stufung als auch Schichtung von Stichproben vor

16.

Bei Befragungen müssen Befragte...

a)

...sich den Inhalten bewusst sein

b)

...bereit sein, die Inhalte zu äußern

c)

...in der Lage sein, die Inhalte zu verbalisieren

d)

...damit rechnen, Druck ausgesetzt zu werden, um ggf. unangenehme Inhalte zu äußern, sollten diese relevant für die Forschungsfrage sein

17.

Bei der Befragung...

a)

...ist Vertrauen irrelevant, da die Befragung i.d.R. ohnehin nur von kurzer Dauer ist

b)

...ist Vertrauen zwischen Forscher*in und Befragen wichtig

c)

...ist Schriftart, -größe, etc. egal, da nur der Frageinhalt zählt

d)

...sollte auf Lesbarkeit (z.B. Schrift) geachtet werden

18.

Interviewereffekte...

a)

...gibt es hauptsächlich bei qualitativen Befragungen, bei quantitativen Befragungen eher weniger.

b)

...sind bspw. Merkmale des*der Interviewerin (Geschlecht, Alter, ...)

c)

...gibt es hauptsächlich bei quantitativen Befragungen, bei qualitativen Befragungen eher weniger.

d)

...können durch eine Interviewerschulung verringert werden.

19.

Bei der Interviewsituation...

a)

...haben mehr Einfluss als Anwesenheitseffekte.

b)

...sollten Zeitdruck, Ablenkungen, etc... vermieden werden.

c)

...sind neutrale und nicht-suggestive Situationen wichtig.

d)

...sollte ein Konstanthalten der Situation bei allen Befragten stattfinden.

20.

Was sind Anwesenheitseffekte?

a)

Eingriffe ins Interview von dritter Seite

b)

persönliche Anwesenheit von Interviewer*innen

c)

Effekte allein durch die Präsenz Dritter während des Interviews

d)

z.B. Anwesenheit von Ehepartner*innen -> hierdurch Verschweigen, Beschönigungen, ...

21.

Wählen Sie die korrekten Aussagen über Befragungen aus:

a)

bei einer persönlichen Befragung sind Interviewereffekte besonders unwahrscheinlich

b)

bei schriftlichen Befragungen gibt es i.d.R. einen geringeren Rücklauf

c)

bei Online-Befragungen gibt es nur automatisierte Hilfestellung

d)

bei Online-Befragungen lassen sich Anwesenheitseffekte kontrollieren

22.

Welche computerunterstützten Interviewtechniken gibt es?

a)

CAGI

b)

CATI

c)

CAWI

d)

CAPI

23.

Welche grundlegenden Unterscheidungen gibt es bei Beobachtungen?

a)

stark strukturiert vs. wenig strukturiert

b)

offen vs. verdeckt

c)

induktiv vs. deduktiv

d)

imperativ vs. komparativ

24.

Offene Beobachtungen...

a)

...finden selektiver statt als verdeckte Beobachtungen.

b)

...können mit dem sog. Hawthorne-Effekt einhergehen.

c)

...sind im Gegensatz zu verdeckten Beobachtungen nicht ethisch/rechtlich problematisch

d)

...kann Reaktivität erzeugen.

25.

Bei der Inhaltsanalyse...

a)

...findet eine Kombination von Datenerhebungs-/Auswertungsverfahren statt.

b)

...spielt im weiteren Sinne eine vielfältige Auswertung von Texten, auch hermeneutischer Art statt (--> Sinnverstehen)

c)

...ist eine Operationalisierung vorab grundsätzlich nicht notwendig.

d)

...müssen theoretisch relevante Dimensionen nicht unterschieden werden.

26.

Wie kann man mit fehlenden Werten bei der Datenanalyse umgehen?

a)

ggf. fehlende Werte aus vorhandenen Informationen schätzen (Imputation)

b)

Überlegen, wie sich fehlende Werte auswirken

c)

Fälle ausschließen

d)

mittels statistischer Verfahren eine randomisierte Mini-Samplegruppe zur Grundgesamtheit hinzufügen, um die fehlenden Werte auszugleichen

27.

Welche Arten der deskriptiven Statistik gibt es?

a)

Monovariat

b)

Multivariat

c)

Bivariat

d)

Univariat

28.

Bei der Regressionsanalyse...

a)

...muss zumindest die abhängige Variable metrisch sein

b)

...müssen die abhängige und unabhängige Variable beide metrisch sein

c)

...ist ein sehr verbreitetes Verfahren

d)

...ist bei linearer Anwendung i.d.R. eine sehr starke Vereinfachung der komplizierten Realität

29.

Welche Kausale Konfigurationen im Drei-Variablen-Fall gibt es?

a)

Additivität

b)

Kumulativität

c)

Gemeinsame Ursache

d)

Intervention (Mediation)

30.

Bei der Validität des Forschungsdesigns gelten:

a)

Interne Validität kann u.a. durch Doppelblind-Studien erreicht werden

b)

Externe Validität kann u.a. durch Doppelblind-Studien erreicht werden

c)

Externe Validität ist erreicht, wenn die Generalisierbarkeit von Experimentalergebnissen auf das reale, soziale Leben gegeben ist

d)

Externe Validität hat oft das Problem der Stichprobenhomogenität (WEIRD persons --> Western, Edicated, from Industrial countries, Rich, from Democratic countries)

31.

Was macht man bei der Indexbildung?

a)

Festlegung der Dimensionen

b)

Indexierung von Kategorien

c)

Kombinationen von Dimensionen

d)

Indexierung von Dimensionen

32.

Was ist der Cronbach's α-Wert?

a)

der r-Wert / Korrelationskoeffizient

b)

ein Wert, der in der Item-Analyse errechnet wird

c)

sowohl bei quantitativen als auch bei qualitativen Methoden relevant

d)

Maß der internen Konsistenz/Homogenität einer Skala