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Atemrhythmus und Veränderungen

Total questions: 30

Worksheet time: 15mins

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1.

Welcher Aussage zum normalen Atemrhythmus trifft zu?

a)

Die Einatmungsphase dauert etwas länger als die Ausatmungsphase.

b)

Der gesunde Mensch atmet in einem regelmäßigen Rhythmus.

c)

Der Atemrhythmus ist beim Gesunden grundsätzlich unvorhersehbar.

d)

Die Ausatmung erfolgt ausschließlich durch den Mund.

2.

Schlafapnoe ist gekennzeichnet durch anfallsweise Atempausen von mehr als 10 Sekunden während des Schlafs. Welche Personengruppe ist laut Beschreibung besonders gefährdet?

a)

Ausdauerathleten mit niedriger Herzfrequenz

b)

Menschen mit Übergewicht und schnarchende Menschen

c)

Kinder im Vorschulalter ohne Vorerkrankungen

d)

Personen mit Asthma, die regelmäßig inhalieren

3.

Welches Atemgeräusch tritt als pfeifendes Geräusch während der Ausatmung auf und ist meist mit einer Verengung der kleinen Bronchien (z. B. bei Asthma) verbunden?

a)

Rassel- oder Brodelgeräusche

b)

Schnarchen

c)

Exspiratorischer Stridor

d)

Inspiratorischer Stridor

4.

Welche Aussage beschreibt Rassel- bzw. Brodelgeräusche am besten?

a)

Sie entstehen nur während der Einatmung und weisen auf Verengung der oberen Atemwege hin.

b)

Sie sind während Ein- und Ausatmung hörbar und deuten auf Sekret/Flüssigkeit in den Atemwegen hin.

c)

Sie entstehen durch Zurückfallen der Zunge und verschwinden durch Lagewechsel.

d)

Sie sind ausschließlich ein Zeichen von trockenen Atemwegen.

5.

Welcher Atemgeruch ist typisch bei schwerer Lebererkrankung aufgrund von Ammoniak im Blut?

a)

Azetongeruch

b)

Ammoniakgeruch

c)

Urinartiger Geruch (Foetor uraemicus)

d)

Fäulnisgeruch

6.

Welche Sputum-Eigenschaft passt am besten zu einem Lungenödem?

a)

Weißer Schleim

b)

Zäh und glasig

c)

Eitrig, gelb–grün

d)

Schaumig und dünnflüssig

7.

Welche Maßnahme gehört laut Übersicht zu den Strategien, um die Lungenbelüftung zu verbessern?

a)

Nüchternerhaltung

b)

VATI-Lagerung

c)

Flüssigkeitsrestriktion

d)

Kälteanwendung

8.

Welche Aussage beschreibt COPD am zutreffendsten?

a)

Akute bakterielle Infektion der Bronchien

b)

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung

c)

Autoimmunerkrankung der Lungengefäße

d)

Allergische Sofortreaktion der oberen Atemwege

9.

Asthma bronchiale ist typischerweise durch welche pathophysiologische Eigenschaft gekennzeichnet? Wählen Sie die beste Antwort.

a)

Bronchiale Hyperaktivität mit Überempfindlichkeit gegenüber nicht-allergenen Luftinhaltsstoffen

b)

Irreversible Zerstörung der Alveolen

c)

Primär bakterielle Entzündung der Bronchien

d)

Verschluss der oberen Atemwege durch Schleimhautödem allein

10.

Ein Patient hat trotz Therapie mit Bronchodilatatoren und inhalativen Steroiden weiterhin schlecht kontrollierbare Symptome. Welche Schlussfolgerung ist gemäß der Anleitung am zutreffendsten und welche pflegerische Maßnahme ist zusätzlich angemessen, wenn der Patient erschöpft ist?

a)

Es handelt sich um leichtes Asthma; dem Patienten sollte ausschließlich systemisches Kortison gegeben werden.

b)

Es handelt sich um schweres Asthma; Unterstützung bei der Körperpflege, z. B. Hilfe beim Waschen des Unterkörpers, ist sinnvoll.

c)

Es handelt sich um eine COPD-Exazerbation; Inhalative Steroide sind kontraindiziert.

d)

Es handelt sich um moderates Asthma; keine pflegerische Unterstützung erforderlich, da Erschöpfung nicht mit Asthma verknüpft ist.

11.

Welche Aussage zur Anwendung von inhalativen Steroiden ist korrekt?

a)

Beim Einatmen den Kopf nach vorne neigen und sofort ausatmen.

b)

Das Mundstück locker vor den Mund halten, nicht umfassen.

c)

Nach dem Auslösen die Luft für etwa 5 bis 10 Sekunden anhalten.

d)

Nach der Inhalation sofort etwas trinken, um Reizungen zu vermeiden.

e)

Das Gerät nach jeder Anwendung mit Wasser ausspülen.

12.

Welche initiale Maßnahme wird bei einem schweren Asthmaanfall (Status asthmaticus) empfohlen?

a)

Mehrfaches Inhalieren kurz wirkender β2-Adrenergika (z. B. Salbutamol 100–200 µg)

b)

Sofortige Gabe von Antibiotika

c)

Ausschließliche Ruhe ohne Medikamente

d)

Intravenöse Langzeitkortisontherapie

13.

Wann ist die Aufnahme auf eine Intensivstation erforderlich?

a)

Bei jeder leichten Dyspnoe

b)

Wenn die Atemmuskulatur überstrapaziert ist und Hypoxämie/Hyperkapnie eine Beatmung erforderlich macht

c)

Nur bei Fieber über 39 °C

d)

Wenn der Patient erstmalig Asthma hat

14.

Welche Maßnahme ist wichtig, um das zähe Sekret des Asthmaanfalls abzuhusten?

a)

Flüssigkeitsrestriktion

b)

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr (3–4 l/d)

c)

Gabe von Sedativa

d)

Strikte Bettruhe ohne Lagewechsel

15.

Welche therapeutische Maßnahme wird im Rahmen der stationären Therapie fortgesetzt und durch welche diagnostische Schritte ergänzt?

a)

Fortführung der Kortikosteroidgabe und Ausschluss von Differenzialdiagnosen

b)

Absetzen aller Medikamente und alleinige Beobachtung

c)

Einleitung einer Chemotherapie

d)

Sofortige Operation

16.

Welche sofortige Maßnahme gehört NICHT zu den inhaltlich beschriebenen Schritten beim Status asthmaticus?

a)

Mehrfaches Inhalieren von β2-Agonisten

b)

Orale Kortikosteroide

c)

Differenzialdiagnosen ausschließen

d)

Sofortige Diuretikatherapie

17.

Welche drei Sitzvarianten zur Atemerleichterung sind abgebildet?

a)

Kutschersitz, Brückensitz, Seitlage

b)

Kutschersitz, Bürostuhl-Sitz, Fowlersitz

c)

Kutschersitz, Bürostuhl-Sitz, Fersensitz

d)

Lotussitz, Schneidersitz, Fersensitz

18.

Welche klinische Situation spricht für eine Beatmungspflicht beim schweren Asthmaanfall?

a)

Normale Blutgase

b)

Hypoxämie und Hyperkapnie

c)

Hypoglykämie

d)

Hypernatriämie

19.

Welche Dosisangabe wird für die orale Kortikosteroidgabe genannt?

a)

10 mg Prednisolonequivalent

b)

25 mg Prednisolonequivalent

c)

50 mg Prednisolonequivalent

d)

100 mg Prednisolonequivalent

20.

Welche unmittelbare Zielsetzung hat der Kutschersitz?

a)

Verbesserung der venösen Rückführung

b)

Erleichterung der Atemarbeit durch Fixierung des Schultergürtels

c)

Steigerung der Herzfrequenz

d)

Senkung des Blutzuckers

21.

Welche Kombination entspricht einer sinnvollen Sofortmaßnahme und weiterführenden stationären Behandlung?

a)

β2-Agonist inhalieren; Kortikosteroid absetzen

b)

β2-Agonist inhalieren; orale Kortikosteroide geben und Differenzialdiagnosen ausschließen

c)

Kein β2-Agonist; nur Flüssigkeit geben

d)

Nur Antibiotika und Bettruhe

22.

Welcher Parameter sollte bei Verdacht auf Beatmungsbedarf engmaschig überwacht werden?

a)

Blutgase mit O2 und CO2 (Hypoxämie/Hyperkapnie)

b)

Leberwerte

c)

Harnsäure

d)

Blutzucker

23.

Welche Maßnahme dient der Reduktion einer potenziellen vitalen Bedrohung durch Ausschluss anderer Ursachen?

a)

Differenzialdiagnostik in der stationären Therapie

b)

Akupunktur

c)

Physiotherapie allein

d)

Psychotherapie

24.

Welche Aussage zur Gabe von Antibiotika ist korrekt?

a)

Antibiotika werden grundsätzlich bei jedem Asthmaanfall gegeben

b)

Antibiotika werden bei Zeichen eines bakteriellen Infektes eingesetzt

c)

Antibiotika sind Erstlinientherapie des Status asthmaticus

d)

Antibiotika ersetzen die Kortikosteroide

25.

Wie häufig sollen kurz wirkende β2-Adrenergika initial angewendet werden?

a)

Einmalig

b)

Mehrmals

c)

Einmal täglich

d)

Nur bei Nacht

26.

Welche Maßnahme unterstützt das Abhusten viskosen Sekrets am effektivsten?

a)

Flüssigkeitszufuhr 3–4 l/d

b)

Körperliche Schonung ohne Trinken

c)

Diuretika

d)

Antikoagulanzien

27.

Welche Darstellung zeigt eine aktive Atemerleichterung im Stand mit Unterstützung an der Wand?

a)

Wandstellung mit Oberkörpervorlage

b)

Rückenlage mit erhöhtem Kopfteil

c)

Seitlage ohne Armstütz

d)

Bauchlage

28.

Welche Kombination aus Haltung und Zweck ist korrekt zuordbar?

a)

Fersensitz – Venösen Rückfluss steigern

b)

Kutschersitz – Atemarbeit erleichtern

c)

Rückenlage – Bronchodilatation

d)

Trendelenburg – Sekretverflüssigung

29.

Welche Applikationsform wird korrekt der Beschreibung „in die Vene“ zugeordnet?

a)

Intramuskulär (i.m.)

b)

Sublingual

c)

Intravenös (i.v.)

d)

Subkutan (s.c.)

30.

Ein Patient erhält Augentropfen und ein transdermales Pflaster. Welche beiden Punkte müssen Sie nach dem Öffnen bzw. Aufkleben strategisch planen, um Wirksamkeit und Sicherheit zu gewährleisten? Wählen die BESTE kombinierte Aussage.

a)

Ablaufdatum ignorieren, da die Wirkung sofort einsetzt; Pflaster täglich beliebig wechseln

b)

Aufbruchdatum notieren und Haltbarkeit nach dem Öffnen beachten; Pflaster lichtgeschützt und nach Herstellerangaben wechseln

c)

Medikamente im Hausmüll entsorgen; Pflaster bei Sonnenbestrahlung verstärken

d)

Pflaster im Badezimmer lagern; Augentropfen offen stehen lassen, um Keimfreiheit zu fördern