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Abdomen: Anatomische Übersicht

Total questions: 46

Worksheet time: 23mins

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1.

Welche Struktur liegt im rechten Oberbauch und ist mit der Gallenblase anatomisch verbunden, wie im Diagramm dargestellt?

a)

Leber im rechten Oberbauch

b)

Magen im linken Oberbauch

c)

Milz im linken Oberbauch

d)

Dickdarm im rechten Unterbauch

2.

Welche Organe gehören zum Verdauungstrakt und liegen im Mittel- bis Unterbauch, wie im Diagramm zu sehen?

a)

Gallenblase und Appendix

b)

Dünndarm und Dickdarm

c)

Leber und Milz

d)

Magen und Bauchspeicheldrüse

3.

Welche Zuordnung trifft nach der dargestellten Lage am ehesten zu?

a)

Dickdarm nur im Oberbauch

b)

Milz links, Magen links

c)

Leber links, Milz rechts

d)

Magen rechts, Leber links

4.

Welche Aussage zur Bauchspeicheldrüse (Pankreas) passt zur im Diagramm gezeigten Position?

a)

Liegt retroperitoneal quer hinter dem Magen

b)

Liegt intraperitoneal direkt im rechten Oberbauch

c)

Bildet den oberen Rand des Dickdarms

d)

Verläuft vertikal im kleinen Becken

5.

Welches Organ ist als Wurmfortsatz (Appendix) bezeichnet und wo ist es typischerweise angedeutet?

a)

Gang der Gallenblase im rechten Oberbauch

b)

Anhang der Milz im linken Oberbauch

c)

Ausgang des Magens im linken Unterbauch

d)

Teil des Blinddarms im rechten Unterbauch

6.

Welches Verfahren nutzt Röntgenstrahlung und liefert schnelle Querschnittsbilder des Abdomens?

a)

MRT mit Magnetfeldern und Radiowellen

b)

CT mit ionisierender Röntgenstrahlung

c)

Sonographie mit fokussiertem Licht

d)

Endoskopie mit optischer Kamera

7.

Welche Aussage trifft typischerweise auf die Sonographie des Abdomens zu?

a)

Strahlenfrei und bedside durchführbar

b)

Hohe Strahlenbelastung wie CT

c)

Lange Untersuchungsdauer wie MRT

d)

Nur Knochenstrukturen sichtbar

8.

Wofür ist die MRT im Abdomen besonders geeignet?

a)

Primäre Darstellung von Luft in Darmloops

b)

Beurteilung von Leberläsionen detailliert

c)

Schnelle Trauma-Diagnostik mit Strahlen

d)

Weichteilkontrast und Gefäßdarstellung

9.

Welche Kombination ordnet Verfahren und typischen Vorteil richtig zu?

a)

CT – keine Kontrastmittel nötig für Gefäße

b)

Sonographie – beste Darstellung von Knochenstrukturen

c)

MRT – hohe Weichteilauflösung ohne Strahlen

d)

CT – exzellenter Weichteilkontrast ohne Strahlen

10.

Bei einem instabilen Polytrauma-Patienten mit Bauchschmerzen: Welches Verfahren wird typischerweise zuerst gewählt?

a)

MRT wegen längerer Protokolle

b)

CT wegen schneller Übersicht

c)

Sonographie wegen Strahlenbelastung

d)

Röntgen wegen Weichteilkontrast

11.

Welche Limitation trifft eher auf die Sonographie im Abdomen zu?

a)

Hohe Kosten und eingeschränkte Verfügbarkeit

b)

Kontraindikationen bei Metallimplantaten

c)

Artefakte durch Darmgas und Adipositas

d)

Ionisierende Strahlung wie bei CT

12.

Betrachte das Diagramm der Neun-Regionen-Einteilung des Abdomens. Welche Region liegt zentral zwischen den beiden Lumbaregionen?

a)

Hypochondrische Region

b)

Hypogastrische Region

c)

Umbilikalregion

d)

Epigastrische Region

13.

Welches Organ liegt typischerweise intraperitoneal und ist über ein Mesenterium aufgehängt?

a)

Duodenum vollständig retroperitoneal

b)

Pankreas hinter Peritoneum

c)

Leber mit Ligamentum falciforme

d)

Niere ohne Mesenterium

14.

Welche Aussage beschreibt den Retroperitonealraum korrekt?

a)

Raum zwischen viszeralem Peritoneum

b)

Raum hinter parietalem Peritoneum

c)

Raum innerhalb der Bauchhöhle

d)

Raum nur für intraperitoneale Organe

15.

Welche Kombination umfasst ausschließlich retroperitoneale Organe?

a)

Nieren, Pankreas, Duodenum Teile

b)

Magen, Milz, Leber

c)

Gallenblase, Jejunum, Ileum

d)

Aorta, IVC, aufsteigendes Kolon Teile

16.

Das parietale Peritoneum…

a)

liegt nur im kleinen Becken

b)

bildet ausschließlich Mesenterien

c)

kleidet die Bauchwand von innen aus

d)

überzieht die Organe direkt

17.

Welche Struktur liegt im vorderen pararenalen Raum?

a)

Niere mit perirenalem Fett

b)

Uterus und Adnexe

c)

Milz vollständig intraperitoneal

d)

Duodenum und Pankreasanteile

18.

Welche Zuordnung ist richtig bezogen auf Lagebeziehungen?

a)

Gallenblase – retroperitoneal

b)

Leber – intraperitoneal

c)

Milz – intraperitoneal

d)

Aorta – retroperitoneal

19.

Welches Prinzip beschreibt die Couinaud-Segmentierung der Leber am besten?

a)

Einteilung nach Lappenfarbe und Textur

b)

Einteilung nach Kapsel-Ligament-Verbindungen

c)

Einteilung nach Gallengangslängen

d)

Einteilung nach venösen Abflusszonen

20.

Welche Aussagen zu Lebergefäßen sind korrekt?

a)

Pfortader führt nährstoffreiches Blut

b)

Lebervenen münden in Vena cava inferior

c)

Leberarterie versorgt mit sauerstoffreichem Blut

d)

Gallenwege drainieren Blut in Duodenum

21.

Im Ultraschall erscheinen die portalvenösen Äste typischerweise wie?

a)

Wechselndes Muster je nach Atemphase

b)

Echofreie Wände mit echoreichem Lumen

c)

Homogen echoreiches Lumen ohne Wände

d)

Echoreiche Wände mit echofreiem Lumen

22.

Welche Bildgebungsmodalität eignet sich besonders zur Darstellung der Gallenwege ohne Kontrastmittel?

a)

MRCP im MRT

b)

Doppler- Ultraschall

c)

Nicht- kontrastiertes CT

d)

Konventionelles Röntgen

23.

Welche Aussage zur Lokalisation der Gallenblase trifft typischerweise zu?

a)

Liegt retroperitoneal neben der Milzhilusregion

b)

Liegt am Unterrand des linken Leberlappens

c)

Liegt in einer Fossa am rechten Leberlappen

d)

Liegt intraperitoneal hinter dem Pankreaskopf

24.

Welche Struktur vereinigt sich zum Ductus choledochus?

a)

Ductus cysticus und Ductus pancreaticus

b)

Ductus hepaticus communis und Ductus cysticus

c)

Ductus cysticus und Ductus hepaticus sinister

d)

Ductus hepaticus dexter und Ductus pancreaticus

25.

In der MRCP erscheinen flüssigkeitsgefüllte Gallenwege typischerweise wie?

a)

Isointens grau wie Leberparenchym

b)

Gemischt signalintens mit Kontrastmittel

c)

Hypointens schwarz ohne Signal

d)

Hyperintens hell mit hohem Signal

26.

Welche Befunde sprechen bildgebend für eine Choledocholithiasis?

a)

Signal- oder Dichtefüllungsdefekt im Ductus choledochus

b)

Proximale Dilatation intrahepatischer Gallenwege

c)

Diffuse Leberverfettung ohne Gangkaliberänderung

d)

Verstärkte Wandkontrastierung ohne Lumenveränderung

27.

Welcher Abschnitt des Pankreas liegt anatomisch am engsten am Duodenum an?

a)

Pankreaskörper hinter Leberlappen

b)

Pankreaskopf neben Duodenum

c)

Uncinatfortsatz zur Milz gerichtet

d)

Pankreasschwanz an Milzhilus

28.

Welche Aussage beschreibt die Lagebeziehung des Pankreasschwanzes korrekt?

a)

Ventral des Magens in der Mitte

b)

Kontakt zum rechten Nierenpol

c)

Annäherung an Milzhilus links

d)

Einbettung im Duodenalbogen

29.

Welche Strukturen sind in der CT typischerweise angrenzend an den Pankreasschwanz?

a)

Duodenumbogen rechts

b)

Linke Niere dorsal

c)

Milzparenchym lateral links

d)

Magenhinterwand anterior

30.

Welche Teilabschnitte gehören klassisch zum Pankreas?

a)

Kopf (Caput)

b)

Körper (Corpus)

c)

Schwanz (Cauda)

d)

Isthmus (Isthmus)

31.

Welche Bildgebungsmodalität zeigt in der Abbildung eine graustufige, dynamische Darstellung ohne ionisierende Strahlung?

a)

Ultraschall des Abdomens

b)

MRI T1-gewichtet

c)

Röntgenübersicht abdomen

d)

CT mit Kontrastmittel

32.

Welche Kombination ordnet Abschnitt und Nachbarorgan korrekt zu?

a)

Uncinat – Leberlinkslappen

b)

Schwanz – Milzhilus

c)

Körper – Aorta anterior

d)

Kopf – Duodenumbogen

33.

Wo liegt die Milz anatomisch typischerweise im Abdomen?

a)

Rechter Oberbauch unter Leber

b)

Mittlerer Unterbauch neben Harnblase

c)

Linker Oberbauch unter Zwerchfell

d)

Rechter Unterbauch nahe Zökum

34.

Welche Aussage beschreibt Normalgrößen der Milz am ehesten korrekt?

a)

Länge etwa 4–6 cm, sehr dünn

b)

Länge etwa 11–13 cm, ovale Form

c)

Länge über 20 cm, rundlich

d)

Breite unter 2 cm, bandförmig

35.

Bei der Ultraschalluntersuchung der Milz erwartet man typischerweise welches Erscheinungsbild?

a)

Homogen leicht echoreich, sichelförmig

b)

Stark hyperechogen mit akustischem Schatten

c)

Inhomogen hochgradig echoarm mit Zysten

d)

Anechogen mit Gefäßpulsationen

36.

Welche Strukturen begrenzen die Milz im linken Oberbauch am ehesten?

a)

Leber lateral

b)

Niere rechts

c)

Zwerchfell kranial

d)

Colon links

e)

Magen medial

37.

Welche Struktur bildet die Verbindung zwischen Magen und Duodenum und reguliert die Entleerung des Mageninhalts?

a)

Fundus mit breiter Kuppelzone

b)

Cardia mit Ösophagusübergang

c)

Corpus mit großer Kurvatur

d)

Pylorus mit Pyloruskanaal

38.

Welche Abschnitte gehören zum Dünndarm und folgen dem Magen in anatomischer Reihenfolge?

a)

Duodenum proximal gelegen

b)

Jejunum mittlere Dünndarmanteile

c)

Ileum distaler Dünndarmabschnitt

d)

Colon ascendes erster Dickdarmteil

39.

Welche Aussage zur funktionellen Gliederung des Magens trifft am ehesten zu?

a)

Pylorusantrum hemmt die Peristaltik vollständig

b)

Corpus ausschließlich sekretorische Ruhezone

c)

Fundus dient vor allem der Speicherung

d)

Cardia intensiviert die enzymatische Verdauung

40.

Welches Segment folgt anatomisch auf das Caecum im Verlauf des Dickdarms?

a)

Rectum

b)

Colon ascendens

c)

Colon transversum

d)

Colon sigmoideum

41.

Welche Strukturen gehören zum Dickdarm? Wähle alle zutreffenden.

a)

Caecum und Appendix

b)

Colon ascendens und transversum

c)

Jejunum und Ileum

d)

Colon descendens und Sigmoideum

e)

Rectum

42.

Welche Aussage zum Colon transversum ist korrekt?

a)

Liegt retroperitoneal durchgehend

b)

Verläuft quer im Oberbauch

c)

Ist identisch mit dem Ileum

d)

Endet direkt im Rektum

43.

Welches Paar ist anatomisch richtig zugeordnet?

a)

Appendix – Wurmfortsatz

b)

Colon sigmoideum – Aufsteigender Teil

c)

Rectum – Dünndarmabschnitt

d)

Caecum – Querdarm

44.

In der CT-Aufnahme des Abdomens erkennst du luftgefüllte, haustrierte Abschnitte. Welcher Darmteil ist damit am ehesten gemeint?

a)

Duodenumabschnitt

b)

Dickdarmsegmente

c)

Jejunumschlingen

d)

Ileumterminale

45.

Welches Segment liegt unmittelbar vor dem Rectum im anatomischen Verlauf?

a)

Caecum

b)

Colon ascendens

c)

Colon sigmoideum

d)

Colon transversum

46.

Welche Kombination beschreibt die korrekte Reihenfolge mehrerer Dickdarmsegmente von rechts unten beginnend?

a)

Colon descendens – Caecum – Colon sigmoideum

b)

Rectum – Colon transversum – Caecum

c)

Caecum – Colon ascendens – Colon transversum

d)

Colon transversum – Rectum – Colon ascendens