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Wiederholung VWL Grundlagen

Total questions: 27

Worksheet time: 14mins

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1.

Was ist in der Wirtschaftslehre unter Bedürfnissen zu verstehen?

a)

Bedürfnisse sind das Empfinden eines Mangels, verbunden mit dem Wunsch, diesen zu beseitigen.

b)

Bedürfnisse sind die Fähigkeit, Produkte herzustellen.

c)

Bedürfnisse sind die Menge an verfügbaren Ressourcen.

d)

Bedürfnisse sind die Planung von Unternehmenszielen.

2.

Welche Arten von Bedürfnissen lassen sich aus wirtschaftlicher Sicht unterscheiden?

a)

Existenz-, Kultur- und Luxusbedürfnisse; Individual- und Kollektivbedürfnisse.

b)

Grundbedürfnisse, Wahlbedürfnisse und Luxusbedürfnisse.

c)

Materielle und immaterielle Bedürfnisse; persönliche und gesellschaftliche Bedürfnisse.

d)

Primärbedürfnisse, Sekundärbedürfnisse und Tertiärbedürfnisse.

3.

Was sind Güter?

a)

Güter sind Mittel zur Bedürfnisbefriedigung.

b)

Güter sind ausschließlich natürliche Ressourcen.

c)

Güter sind nur Dienstleistungen.

d)

Güter sind nur Produkte, die verkauft werden.

4.

Was ist in der Wirtschaftslehre unter Nutzen zu verstehen?

a)

Nutzen ist der subjektive Wert, den ein Individuum aus der Verwendung eines Gutes zieht.

b)

Nutzen ist der objektive Marktpreis eines Gutes.

c)

Nutzen ist die Menge an Gütern, die ein Unternehmen produziert.

d)

Nutzen ist der Gewinn, den ein Unternehmen erzielt.

5.

Unterscheiden Sie zwischen Bedürfnis, Bedarf und Nachfrage.

a)

Bedürfnis = Wunsch; Bedarf = konkreter, durch Kaufkraft gedeckter Wunsch; Nachfrage = tatsächlicher Kauf am Markt.

b)

Bedürfnis = tatsächlicher Kauf; Bedarf = Wunsch; Nachfrage = durch Kaufkraft gedeckter Wunsch.

c)

Bedürfnis = durch Kaufkraft gedeckter Wunsch; Bedarf = tatsächlicher Kauf; Nachfrage = Wunsch.

d)

Bedürfnis = konkreter Wunsch; Bedarf = tatsächlicher Kauf; Nachfrage = durch Kaufkraft gedeckter Wunsch.

6.

Unterscheiden Sie zwischen freien und wirtschaftlichen (knappen) Gütern.

a)

Freie Güter sind unbegrenzt verfügbar; wirtschaftliche Güter sind knapp und müssen produziert werden.

b)

Freie Güter sind teuer und selten; wirtschaftliche Güter sind kostenlos und überall verfügbar.

c)

Freie Güter müssen... produziert werden; wirtschaftliche Güter entstehen von selbst.

d)

Freie Güter sind nur roles relevant; wirtschaftliche Güter haben keinen Nutzen.

7.

Was ist in der Wirtschaftslehre unter Ressourcen zu verstehen?

a)

Ressourcen sind Mittel wie Arbeit, Boden und Kapital, die zur Produktion dienen.

b)

Ressourcen sind ausschließlich finanzielle Mittel eines Unternehmens.

c)

Ressourcen sind nur die natürlichen Rohstoffe eines Landes.

d)

Ressourcen sind alle Produkte, die auf dem Markt verkauft werden.

8.

Was sind Alternativkosten (Opportunitätskosten) und wie entstehen sie?

a)

Opportunitätskosten sind entgangene Nutzen aus der besten nicht gewählten Alternative.

b)

Opportunitätskosten sind die tatsächlichen Ausgaben für Rohstoffe.

c)

Opportunitätskosten sind Steuern, die auf Gewinne erhoben werden.

d)

Opportunitätskosten sind Kosten, die nur bei leeren Lagerbeständen entstehen.

9.

Welche vier Grundfragen müssen in jeder Wirtschaftsgesellschaft gelöst werden?

a)

Was soll produziert werden? Wie soll produziert werden? Für wen soll produziert werden? In welcher Menge?

b)

Wer soll die Produktion leiten? Welche Rohstoffe sind verfügbar? Wie hoch sind die Steuern? Wann wird produziert?

c)

Welche Produkte sind verboten? Wer kontrolliert die Qualität? Wie wird exportiert? Wo wird produziert?

d)

Wie wird das Wetter sein? Wer ist der Geschäftsführer? Welche Maschinen werden verwendet? Wie lange dauert die Produktion?

10.

Welchem Zweck dienen Modelle in der Volkswirtschaftslehre?

a)

Modelle vereinfachen komplexe Zusammenhänge, um wirtschaftliche Prozesse besser zu verstehen.

b)

Modelle dienen ausschließlich der grafischen Darstellung von Daten.

c)

Modelle ersetzen die praktische Erfahrung vollständig.

d)

Modelle sind nur für mathematische Berechnungen relevant.

11.

Das Modell des Homo oeconomicus beschreibt einen Menschen, der...

a)

...immer rational und nutzenmaximierend handelt.

b)

...seine Entscheidungen ausschließlich emotional trifft.

c)

...keine wirtschaftlichen Interessen verfolgt.

d)

...immer altruistisch und selbstlos handelt.

12.

„Wirtschaften“ bedeutet:

a)

das planvolle Nutzen und Verwalten von Ressourcen

b)

das zufällige Ausgeben von Geld

c)

das Ignorieren von Bedürfnissen

d)

das Vermeiden von Arbeit

13.

Das ökonomische Prinzip kann als Maximal- und Minimalprinzip formuliert werden. Welche Aussage beschreibt dies korrekt?

a)

Das Maximalprinzip strebt mit gegebenen Mitteln den größtmöglichen Erfolg an, das Minimalprinzip versucht, ein Ziel mit minimalem Mitteleinsatz zu erreichen.

b)

Das Maximalprinzip versucht, mit minimal bochelten Mitteln ein Ziel zu erreichen, das Minimalprinzip strebt den größtmöglichen Erfolg ohne Begrenzung an.

c)

Das Maximalprinzip und das Minimalprinzip bedeuten Input und Output sind immer gleich.

d)

Das Maximalprinzip und das Minimalprinzip sind Devisenprinzipien.

14.

Alternativkosten (Opportunitätskosten) beeinflussen die Anwendung des ökonomischen Prinzips, indem sie...

a)

...die Bewertung von Handlungsalternativen ermöglichen und zur optimalen Ressourcenverwendung beitragen.

b)

...keine Rolle bei wirtschaftlichen Entscheidungen spielen.

c)

...nur bei der Produktion von Gütern relevant sind.

d)

...ausschließlich in der Buchhaltung berücksichtigt werden.

15.

Das modellhafte Verhalten eines Homo oeconomicus unterscheidet sich vom menschlichen Verhalten in der Realität, weil...

a)

...der Homo oeconomicus immer rational und nutzenmaximierend handelt, während Menschen oft emotional und irrational entscheiden.

b)

...Menschen nie wirtschaftliche Entscheidungen treffen.

c)

...der Homo oeconomicus keine Informationen benötigt, um Entscheidungen zu treffen.

d)

...Menschen immer die gleichen Entscheidungen wie der Homo oeconomicus treffen.

16.

Die verschiedenen Güterarten lassen sich anhand folgender Merkmale unterscheiden:

a)

Verfügbarkeit, Beschaffenheit, und Nutzungsart

b)

Farbe, Größe, und Gewicht

c)

Preis, Hersteller, und Verkaufsort

d)

Alter, Herkunft, und Verpackung

17.

Private Güter zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

a)

Sie sind rivalisierend und ausschließbar.

b)

Sie sind nicht rivalisierend und nicht ausschließbar.

c)

Sie sind rivalisierend, aber nicht ausschließbar.

d)

Sie sind nicht rivalisierend, aber ausschließbar.

18.

Öffentliche Güter zeichnen sich durch folgende Besonderheiten aus:

a)

Sie sind nicht ausschließbar und nicht rivalisierend im Konsum.

b)

Sie sind nur toleriert, wenn sie privat finanziert werden.

c)

Sie verursachen immer hohe Kosten für den Staat.

d)

Sie können nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden.

19.

Öffentliche Güter werden nicht von privaten Unternehmen angeboten, weil:

a)

sie nicht ausschließbar und nicht rivalisierend sind.

b)

sie besonders profitabel sind.

c)

sie nur von staatlichen Stellen genutzt werden dürfen.

d)

private Unternehmen kein Interesse an öffentlichen Gütern haben.

20.

Welche der folgenden Aussagen beschreibt die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren und ihre Besonderheiten korrekt?

a)

Arbeit, Boden, Kapital und Wissen sind die Produktionsfaktoren; Arbeit ist menschliche Leistung, Boden umfasst natürliche Ressourcen, Kapital sind Produktionsmittel, Wissen ist Know-how.

b)

Arbeit, Boden und Kapital sind die Produktionsfaktoren; Arbeit ist ausschließlich körperliche Tätigkeit, Boden ist nur für Landwirtschaft relevant, Kapital sind nur Geldmittel.

c)

Die Produktionsfaktoren sind ausschließlich Maschinen und Technologie.

d)

Produktionsfaktoren sind Konsumgüter, Dienstleistungen und Freizeit.

21.

Die Natur kann als Produktionsfaktor genutzt werden, indem sie...

a)

Rohstoffe und Energie liefert.

b)

nur als Erholungsraum dient.

c)

ausschließlich für den Tourismus genutzt wird.

d)

keinen Einfluss auf die Produktion hat.

22.

Warum kann die Arbeitsteilung zu einer Produktivitätssteigerung führen?

a)

Arbeitsteilung ermöglicht Spezialisierung und damit höhere Effizienz.

b)

Arbeitsteilung führt zu mehr Pausen für die Mitarbeiter.

c)

Arbeitsteilung verringert die Anzahl der benötigten Arbeitskräfte.

d)

Arbeitsteilung erhöht die Komplexität der Arbeitsprozesse.

23.

Erläutern Sie die Aussage: „Sparen ist Voraussetzung für die Kapitalbildung.“

a)

Weil Ersparnisse Investitionen ermöglichen, die zur Kapitalbildung führen.

b)

Weil Konsumverzicht automatisch zu höherem Einkommen führt.

c)

Weil Kapitalbildung nur durch staatliche Maßnahmen möglich ist.

d)

Weil Sparen den Geldumlauf verringert und dadurch Kapital entsteht.

24.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Entwicklung der Arbeitsteilung und der Entwicklung von der Natural- zur Geldwirtschaft?

a)

Mit zunehmender Arbeitsteilung wird Tausch komplexer, Geld vereinfacht Transaktionen.

b)

Mit zunehmender Arbeitsteilung wird Geld überflüssig.

c)

Die Arbeitsteilung führt zur Abschaffung pour Geld.

d)

Die Entwicklung der Geldwirtschaft macht Arbeitsteilung unmöglich.

25.

Welche Funktionen muss Geld erfüllen können?

a)

Geld dient als Tauschmittel, Wertaufbewahrungsmittel und Recheneinheit.

b)

Geld dient nur als Zahlungsmittel für Dienstleistungen.

c)

Geld wird ausschließlich zur Verzinsung verwendet.

d)

Geld ist nur ein Symbol für Reichtum.

26.

26. Welche Eigenschaften muss Geld haben?

a)

Geld muss knapp, haltbar, teilbar, transportabel und allgemein akzeptiert sein.

b)

Geld muss unbegrenzt, zerbrechlich, unteilbar und schwer transportierbar sein.

c)

Geld muss nur schöns aussehen und einen hohen emotionalen Wert haben.

d)

Geld muss ausschließlich aus Gold bestehen und darf nicht geteilt werden.

27.

Womit beschäftigen sich jeweils Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre?

a)

BWL: einzelwirtschaftliche Entscheidungen; VWL: gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge.

b)

BWL: internationale Politik; VWL: betriebliche Abläufe.

c)

BWL: Naturwissenschaften; insb. VWL: Chemie.

d)

BWL: juristische Fragestellungen; VWL: Steuerrecht.