WorksheetsQuiz zu CED – Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Total questions: 10
Worksheet time: 5mins
Welches anatomische Befallsmuster ist charakteristisch für Morbus Crohn?
Nur das Rektum.
Kontinuierlicher Befall vom Anus aufwärts.
Segmentaler Befall ("Skip-Lesions") im gesamten GI-Trakt.
Ausschließlicher Befall des terminalen Ileums.
Welche Wandschichten sind bei der Colitis ulcerosa primär von der Entzündung betroffen?
Die gesamte Wand (transmural).
Nur Mukosa und Submukosa.
Nur die Serosa.
Die Muscularis propria und das Mesenterium.
Welcher nicht-invasive Laborparameter im Stuhl eignet sich am besten zur Verlaufsbeurteilung der Entzündungsaktivität?
Calprotectin.
Pankreas-Elastase.
Okkultes Blut (iFOBT).
Sekretorisches IgA.
Was ist eine typische morphologische Komplikation, die primär bei Morbus Crohn auftritt?
Toxisches Megakolon.
Fistelbildung und Abszesse.
Diffuse Schleimhautblutung.
Verlust der Haustrierung ("Fahrradschlauch-Aspekt").
Was ist die medikamentöse Erstlinientherapie bei einem moderaten akuten Schub beider Erkrankungen?
Sofortige Biologika-Therapie (z.B. Infliximab).
Breitbandantibiotika i.v.
Operative Teilresektion.
Glukokortikoide (lokal oder systemisch).
Welches endoskopische Bild gilt als wegweisend für einen Morbus Crohn?
Kontaktblutungen bei Berührung mit dem Endoskop.
Flache Pseudopolypen auf rötlicher Schleimhaut.
Pflastersteinrelief (Cobblestone-Aspekt).
Vollständiger Verlust der Gefäßzeichnung.
Welche extraintestinale Manifestation ist besonders eng mit der Colitis ulcerosa assoziiert?
Primär sklerosierende Cholangitis (PSC).
Diabetes mellitus Typ 1.
Rheumatoid Arthritis.
Lungensarkoidose.
Welches Medikament wird standardmäßig zur Remissionserhaltung bei einer Colitis ulcerosa eingesetzt?
Prednisolon als Dauertherapie.
Loperamid bei Bedarf.
Pantoprazol.
Mesalazin (5-ASA).
Wie verhält sich das Rektum typischerweise bei einer Erstdiagnose der Colitis ulcerosa?
Es ist fast immer gesund (Rektum-Sparing).
Es ist fast immer entzündlich mitbetroffen.
Es zeigt isolierte tiefe Ulzera.
Es ist nur bei Fistelbildung betroffen.
Warum ist die langfristige Überwachung mittels Koloskopie bei CED-Patienten essenziell?
Zur Kontrolle der Nährstoffaufnahme.
Um die Entwicklung von Hämorrhoiden zu verhindern.
Zum Ausschluss einer Zöliakie.
Wegen des deutlich erhöhten Risikos für kolorektale Karzinome.
