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WorksheetsGrundlagen E-Technik
Total questions: 28
Worksheet time: 14mins
Welche Aufgabe gehört beim Installieren und Konfigurieren von IT‑Geräten typischerweise dazu?
Gehäuse mit Schweißtechnik dauerhaft schließen
Softwarecode für Treiber selbst entwickeln
Leiterplatten chemisch ätzen im Labor
Leitungen konfektionieren und Komponenten verbinden
Welcher Schritt ist zentral, um elektrische Gefährdungen bei IT‑Systemen zu minimieren?
Verteilereinrichtungen ohne Planung montieren
Maßnahmen zum Schutz gegen elektrische Gefährdungen umsetzen
Nur Geräte nach Optik auswählen und montieren
Netzteile ausschließlich nach Preis beschaffen
Wofür werden Installations‑ und Stromlaufpläne im Projekt benötigt?
Zur Dekoration des Schaltschrankes
Ausschließlich zur Bestellung von Kabeltrommeln
Nur für die Entsorgung von Altgeräten
Dokumentationen erstellen und anwenden
Welche Prüfung ist erforderlich, um die elektrische Sicherheit eines Geräts zu beurteilen?
Schutzleiter‑ und Isolationswiderstand messen
Gehäusefarbe auf Kratzer prüfen
Lüftergeräusch subjektiv bewerten
Displayhelligkeit visuell vergleichen
Ein Notebook‑Netzteil ist mit 230/19 V gekennzeichnet. Was bedeutet diese Angabe bei der Auswahl eines Ersatznetzteils?
Zulässige Netzfrequenz 230–19 Hertz
Nur Gleichspannungsbetrieb ohne Netzanschluss
Eingang 230 Volt, Ausgang 19 Volt
Primär 19 Volt, sekundär 230 Volt
Maximalstrom 230 Ampere bei 19 Volt
Welche Messung gehört laut Prüfablaufgrafik zur Schutzleiterprüfung bei Geräten der Schutzklasse I?
Messung der Netzspannung unter Last
Messung des Schutzleiterwiderstands RPE
Messung des Berührungsstroms IB
Messung des Kurzschlussstroms IK
Messung des Ableitstroms der Primärseite
Welcher Grenzwert ist im Diagramm für den Schutzleiterwiderstand RPE angegeben?
RPE ≤ 0,01 Ω für alle Geräte
RPE ≤ 5 Ω bei Klasse II
RPE ≤ 1,0 Ω unabhängig von Länge
RPE ≤ 0,3 mΩ pro Meter Leitung
RPE ≤ 0,3 Ω plus Leitungsanteil
Welche Aussage zur Isolationsmessung RISO laut Grafik trifft zu?
Nur bei Geräten mit Heizlementen erforderlich
RISO wird nur im Betrieb gemessen
Nicht erforderlich bei allen IT‑Geräten
Für Schutzklasse II mindestens 2,0 MΩ
Für Schutzklasse I pauschal 0,3 MΩ
Im Ablauf wird der Schutzleiterstrom IPE geprüft. Welche Grenzwerte sind angegeben?
Bis 3,5 kW: IPE ≤ 3,5 mA
Über 3,5 kW: IPE ≤ 10 mA
Bis 1 kW: IPE ≤ 1 mA
Nur Klasse II: IPE ≤ 3,5 mA
Alle Leistungen: IPE ≤ 0,5 mA
Welcher Prüfschritt ist laut Grafik vor der Messung zu klären, wenn elektronische Baugruppen vorhanden sind?
Ob der Stecker verdrehsicher ist
Ob die Umgebungstemperatur konstant ist
Ob Netzspannung angelegt werden muss
Ob das Gerät geerdet bleiben darf
Ob die Sicherung träge auslöst
Bei der Auswahl eines Ersatz‑Netzteils für das gezeigte HP‑Gerät: Welche sechs elektrischen Eigenschaften neben der Steckergröße sind zu prüfen?
Betriebstemperatur, Luftfeuchte, Lagerzeit, Zolltarif, Seriennummer, Baujahr
Primärsicherung, Sekundärsicherung, Kabelfarbe, Steckermaterial, TÜV, GS
Farbe, Gewicht, Kabellänge, Preis, Marke, Garantie
Nennspannung, Nennstrom, Polarität, Leistung, Netzspannung, Netzfrequenz
IP‑Schutzart, Stoßfestigkeit, EMV‑Label, UL‑Code, RoHS, WEEE
Welche Aufgabe erfüllt ein Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) primär in Niederspannungsanlagen?
Er begrenzt Kurzschlussstrom durch thermische Auslösung
Er trennt den Stromkreis bei Differenzstrom gegen Erde
Er misst Netzfrequenz und korrigiert Phasenlage
Er kompensiert Blindleistung durch kapazitive Elemente
Welcher Bemessungs-Differenzstrom ist in Werkstätten typischerweise für Personenschutz-RCDs vorgesehen?
0,3 A bei Wechselstrom 50 Hz
0,03 A bei Wechselstrom 50 Hz
3 A bei Gleichstrom 50 Hz
0,003 A bei Wechselstrom 60 Hz
Ordnen Sie die fünf Sicherheitsregeln in die richtige Reihenfolge für Arbeiten an elektrischen Anlagen.
Spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen, erden und kurzschließen, benachbarte Teile abdecken
Gegen Wiedereinschalten sichern, erden und kurzschließen, benachbarte Teile abdecken, Spannungsfreiheit feststellen, spannungsfrei schalten
Spannungsfrei schalten, erden und kurzschließen, benachbarte Teile abdecken, gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen
Spannungsfreiheit feststellen, spannungsfrei schalten, benachbarte Teile abdecken, erden und kurzschließen, gegen Wiedereinschalten sichern
Welche Aussage zu den Stromwirkungsbereichen AC-1 bis AC-4 trifft zu?
AC-3 steht für ungefährliche Wahrnehmungsschwelle
AC-2 gilt ausschließlich für Gleichstrom
AC-4 umfasst Bereiche mit Herzkammerflimmern-Risiko
AC-1 beschreibt eine tödliche Wirkung auf den Menschen
Ein RCD mit IΔn = 30 mA löst sicher aus. Welche Kombination aus Körperstrom und Einwirkdauer liegt im kritischen Bereich AC-3/AC-4?
0,5 mA für 2 s Einwirkdauer
5 mA für 1 s Einwirkdauer
20 mA für 0,5 s Einwirkdauer
100 mA für 0,1 s Einwirkdauer
Welche typische Ursache verhindert das Auslösen eines RCD trotz Fehler bis zum Unfallzeitpunkt?
Fehler liegt vollständig im symmetrischen Leiterkreis ohne Erdbezug
Netzfrequenz weicht um 0,1 Hz vom Sollwert ab
Leitungslänge überschreitet 50 Meter
Schutzleiterquerschnitt ist größer als Außenleiter
Nach DGUV V3: Welcher Grenzwert gilt grob für den Isolationswiderstand eines ortsfesten Geräts bei der Prüfung?
Mindestens 1 MΩ zwischen aktiven Leitern und Schutzleiter
Maximal 10 kΩ zwischen Schutzleiter und Gehäuse
Mindestens 45 kΩ zwischen aktiven Leitern und Schutzleiter
Genau 100 kΩ zwischen Außenleiter und Neutralleiter
Welches Schild ist vor Arbeitsbeginn an der Unterverteilung anzubringen, um gegen Wiedereinschalten zu sichern?
Warnschild Dreieck mit Blitzsymbol
Verbotsschild allgemeines Durchgangsverbot
Verbotsschild Hand berührt Blitzsymbol
Gebotsschild Hebel betätigen rechtsgerichtet
Welche Aussage beschreibt die Hauptaufgabe eines Leitungsschutzschalters (LS) korrekt?
Er schützt Leitungen vor Überlast und Kurzschluss
Er misst Schleifenimpedanz im Betrieb
Er kompensiert Oberwellen durch Filterwirkung
Er trennt bei Differenzströmen gegen Erde
Sie prüfen einen Desktop-PC: Schutzleiterwiderstand 10 kΩ, Isolationswiderstand 45 kΩ. Wie interpretieren Sie das Ergebnis?
Schutzleiterwiderstand zu niedrig, Isolationswiderstand zu hoch
Nur Isolationswiderstand ist problematisch, Schutzleiterwert ist ideal
Schutzleiterwiderstand ist zu hoch, Isolationswiderstand zu niedrig
Beide Werte sind unkritisch innerhalb normativer Grenzwerte
Welches Merkmal kennzeichnet Schutzklasse I bei elektrischen Geräten in Bezug auf Erdung?
Schutz nur durch Umgebung, keine Erdung
Schutz durch Basisisolierung, ohne Erdleiter
Schutz durch Basisisolierung und Schutzleiter
Schutz nur durch Kleinspannung, ohne Erdleiter
Ein Gerät mit dem Doppelquadrat-Symbol gehört zu welcher Schutzklasse und was bedeutet dies?
Schutzklasse 0, nur Umgebungsschutz
Schutzklasse I, metallisches Gehäuse geerdet
Schutzklasse II, doppelte oder verstärkte Isolierung
Schutzklasse III, Versorgung ausschließlich mit SELV
Welche Aussage trifft auf Schutzklasse III zu?
Versorgung über Trenntransformator mit Erdung
Versorgung über Basisisolierung ohne Erdleiter
Versorgung ausschließlich mit Sicherheitskleinspannung
Versorgung über Netzspannung mit Schutzleiter
Beim Auswählen eines RCD (FI-Schalter) sind die markierten Kenngrößen 1 und 2 zu beachten. Welche Kombination ist fachlich korrekt?
1: Frequenzbereich, 2: Kurzschlussstrom
1: Schaltvermögen, 2: Nennspannung
1: Nennstrom, 2: Bemessungsdifferenzstrom
1: Typprüfung, 2: Auslösecharakteristik
Bei einer Messung ergibt sich ein Schutzleiterwiderstand von 4 Ω. Welcher Zusammenhang beschreibt korrekt die maximal zulässige Schleifenimpedanz Zs für einen Leitungsschutzschalter B16A bei 230 V, damit die automatische Abschaltung sichergestellt ist?
Zs = In / U0 nach Nennstromdefinition
Zs ≤ U0 · In für alle Leitungsschutzschalter
Zs ≥ U0 / In unabhängig von Kennlinie
Zs ≤ U0 / Ia mit Ia aus Auslösekennlinie
Im Ersatzschaltbild ist der Körperwiderstand mit 1,0 kΩ, der Fußboden mit 3,5 kΩ und die Erde mit 50 Ω angegeben; der Fehlerpfad hat 75 Ω. Welcher Ausdruck gibt den Fehlerstrom bei 230 V korrekt an, wenn die Teilwiderstände in Reihe liegen?
I = 230 V / (75 Ω + 1000 Ω + 3500 Ω + 500 Ω)
I = 230 V · (75 Ω + 1000 Ω + 3500 Ω + 500 Ω)
I = 230 V / (75 Ω ∥ 1000 Ω ∥ 3500 Ω ∥ 500 Ω)
I = 230 V / 75 Ω nur über Fehlerpfad
Welche Aussage zur Auswirkung der Schleifenimpedanz auf die Berührungsspannung U ist fachlich korrekt?
Niedrigere Schleifenimpedanz erhöht U unabhängig vom Strom
Schleifenimpedanz beeinflusst U nicht, nur den Nennstrom
Höhere Schleifenimpedanz verringert U auf null Volt immer
Höhere Schleifenimpedanz erhöht U bei gleicher Fehlerquelle
