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Grundlagen E-Technik

Total questions: 28

Worksheet time: 14mins

Name
Class
Date
1.

Welche Aufgabe gehört beim Installieren und Konfigurieren von IT‑Geräten typischerweise dazu?

a)

Gehäuse mit Schweißtechnik dauerhaft schließen

b)

Softwarecode für Treiber selbst entwickeln

c)

Leiterplatten chemisch ätzen im Labor

d)

Leitungen konfektionieren und Komponenten verbinden

2.

Welcher Schritt ist zentral, um elektrische Gefährdungen bei IT‑Systemen zu minimieren?

a)

Verteilereinrichtungen ohne Planung montieren

b)

Maßnahmen zum Schutz gegen elektrische Gefährdungen umsetzen

c)

Nur Geräte nach Optik auswählen und montieren

d)

Netzteile ausschließlich nach Preis beschaffen

3.

Wofür werden Installations‑ und Stromlaufpläne im Projekt benötigt?

a)

Zur Dekoration des Schaltschrankes

b)

Ausschließlich zur Bestellung von Kabeltrommeln

c)

Nur für die Entsorgung von Altgeräten

d)

Dokumentationen erstellen und anwenden

4.

Welche Prüfung ist erforderlich, um die elektrische Sicherheit eines Geräts zu beurteilen?

a)

Schutzleiter‑ und Isolationswiderstand messen

b)

Gehäusefarbe auf Kratzer prüfen

c)

Lüftergeräusch subjektiv bewerten

d)

Displayhelligkeit visuell vergleichen

5.

Ein Notebook‑Netzteil ist mit 230/19 V gekennzeichnet. Was bedeutet diese Angabe bei der Auswahl eines Ersatznetzteils?

a)

Zulässige Netzfrequenz 230–19 Hertz

b)

Nur Gleichspannungsbetrieb ohne Netzanschluss

c)

Eingang 230 Volt, Ausgang 19 Volt

d)

Primär 19 Volt, sekundär 230 Volt

e)

Maximalstrom 230 Ampere bei 19 Volt

6.

Welche Messung gehört laut Prüfablaufgrafik zur Schutzleiterprüfung bei Geräten der Schutzklasse I?

a)

Messung der Netzspannung unter Last

b)

Messung des Schutzleiterwiderstands RPE

c)

Messung des Berührungsstroms IB

d)

Messung des Kurzschlussstroms IK

e)

Messung des Ableitstroms der Primärseite

7.

Welcher Grenzwert ist im Diagramm für den Schutzleiterwiderstand RPE angegeben?

a)

RPE ≤ 0,01 Ω für alle Geräte

b)

RPE ≤ 5 Ω bei Klasse II

c)

RPE ≤ 1,0 Ω unabhängig von Länge

d)

RPE ≤ 0,3 mΩ pro Meter Leitung

e)

RPE ≤ 0,3 Ω plus Leitungsanteil

8.

Welche Aussage zur Isolationsmessung RISO laut Grafik trifft zu?

a)

Nur bei Geräten mit Heizlementen erforderlich

b)

RISO wird nur im Betrieb gemessen

c)

Nicht erforderlich bei allen IT‑Geräten

d)

Für Schutzklasse II mindestens 2,0 MΩ

e)

Für Schutzklasse I pauschal 0,3 MΩ

9.

Im Ablauf wird der Schutzleiterstrom IPE geprüft. Welche Grenzwerte sind angegeben?

a)

Bis 3,5 kW: IPE ≤ 3,5 mA

b)

Über 3,5 kW: IPE ≤ 10 mA

c)

Bis 1 kW: IPE ≤ 1 mA

d)

Nur Klasse II: IPE ≤ 3,5 mA

e)

Alle Leistungen: IPE ≤ 0,5 mA

10.

Welcher Prüfschritt ist laut Grafik vor der Messung zu klären, wenn elektronische Baugruppen vorhanden sind?

a)

Ob der Stecker verdrehsicher ist

b)

Ob die Umgebungstemperatur konstant ist

c)

Ob Netzspannung angelegt werden muss

d)

Ob das Gerät geerdet bleiben darf

e)

Ob die Sicherung träge auslöst

11.

Bei der Auswahl eines Ersatz‑Netzteils für das gezeigte HP‑Gerät: Welche sechs elektrischen Eigenschaften neben der Steckergröße sind zu prüfen?

a)

Betriebstemperatur, Luftfeuchte, Lagerzeit, Zolltarif, Seriennummer, Baujahr

b)

Primärsicherung, Sekundärsicherung, Kabelfarbe, Steckermaterial, TÜV, GS

c)

Farbe, Gewicht, Kabellänge, Preis, Marke, Garantie

d)

Nennspannung, Nennstrom, Polarität, Leistung, Netzspannung, Netzfrequenz

e)

IP‑Schutzart, Stoßfestigkeit, EMV‑Label, UL‑Code, RoHS, WEEE

12.

Welche Aufgabe erfüllt ein Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) primär in Niederspannungsanlagen?

a)

Er begrenzt Kurzschlussstrom durch thermische Auslösung

b)

Er trennt den Stromkreis bei Differenzstrom gegen Erde

c)

Er misst Netzfrequenz und korrigiert Phasenlage

d)

Er kompensiert Blindleistung durch kapazitive Elemente

13.

Welcher Bemessungs-Differenzstrom ist in Werkstätten typischerweise für Personenschutz-RCDs vorgesehen?

a)

0,3 A bei Wechselstrom 50 Hz

b)

0,03 A bei Wechselstrom 50 Hz

c)

3 A bei Gleichstrom 50 Hz

d)

0,003 A bei Wechselstrom 60 Hz

14.

Ordnen Sie die fünf Sicherheitsregeln in die richtige Reihenfolge für Arbeiten an elektrischen Anlagen.

a)

Spannungsfrei schalten, gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen, erden und kurzschließen, benachbarte Teile abdecken

b)

Gegen Wiedereinschalten sichern, erden und kurzschließen, benachbarte Teile abdecken, Spannungsfreiheit feststellen, spannungsfrei schalten

c)

Spannungsfrei schalten, erden und kurzschließen, benachbarte Teile abdecken, gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen

d)

Spannungsfreiheit feststellen, spannungsfrei schalten, benachbarte Teile abdecken, erden und kurzschließen, gegen Wiedereinschalten sichern

15.

Welche Aussage zu den Stromwirkungsbereichen AC-1 bis AC-4 trifft zu?

a)

AC-3 steht für ungefährliche Wahrnehmungsschwelle

b)

AC-2 gilt ausschließlich für Gleichstrom

c)

AC-4 umfasst Bereiche mit Herzkammerflimmern-Risiko

d)

AC-1 beschreibt eine tödliche Wirkung auf den Menschen

16.

Ein RCD mit IΔn = 30 mA löst sicher aus. Welche Kombination aus Körperstrom und Einwirkdauer liegt im kritischen Bereich AC-3/AC-4?

a)

0,5 mA für 2 s Einwirkdauer

b)

5 mA für 1 s Einwirkdauer

c)

20 mA für 0,5 s Einwirkdauer

d)

100 mA für 0,1 s Einwirkdauer

17.

Welche typische Ursache verhindert das Auslösen eines RCD trotz Fehler bis zum Unfallzeitpunkt?

a)

Fehler liegt vollständig im symmetrischen Leiterkreis ohne Erdbezug

b)

Netzfrequenz weicht um 0,1 Hz vom Sollwert ab

c)

Leitungslänge überschreitet 50 Meter

d)

Schutzleiterquerschnitt ist größer als Außenleiter

18.

Nach DGUV V3: Welcher Grenzwert gilt grob für den Isolationswiderstand eines ortsfesten Geräts bei der Prüfung?

a)

Mindestens 1 MΩ zwischen aktiven Leitern und Schutzleiter

b)

Maximal 10 kΩ zwischen Schutzleiter und Gehäuse

c)

Mindestens 45 kΩ zwischen aktiven Leitern und Schutzleiter

d)

Genau 100 kΩ zwischen Außenleiter und Neutralleiter

19.

Welches Schild ist vor Arbeitsbeginn an der Unterverteilung anzubringen, um gegen Wiedereinschalten zu sichern?

a)

Warnschild Dreieck mit Blitzsymbol

b)

Verbotsschild allgemeines Durchgangsverbot

c)

Verbotsschild Hand berührt Blitzsymbol

d)

Gebotsschild Hebel betätigen rechtsgerichtet

20.

Welche Aussage beschreibt die Hauptaufgabe eines Leitungsschutzschalters (LS) korrekt?

a)

Er schützt Leitungen vor Überlast und Kurzschluss

b)

Er misst Schleifenimpedanz im Betrieb

c)

Er kompensiert Oberwellen durch Filterwirkung

d)

Er trennt bei Differenzströmen gegen Erde

21.

Sie prüfen einen Desktop-PC: Schutzleiterwiderstand 10 kΩ, Isolationswiderstand 45 kΩ. Wie interpretieren Sie das Ergebnis?

a)

Schutzleiterwiderstand zu niedrig, Isolationswiderstand zu hoch

b)

Nur Isolationswiderstand ist problematisch, Schutzleiterwert ist ideal

c)

Schutzleiterwiderstand ist zu hoch, Isolationswiderstand zu niedrig

d)

Beide Werte sind unkritisch innerhalb normativer Grenzwerte

22.

Welches Merkmal kennzeichnet Schutzklasse I bei elektrischen Geräten in Bezug auf Erdung?

a)

Schutz nur durch Umgebung, keine Erdung

b)

Schutz durch Basisisolierung, ohne Erdleiter

c)

Schutz durch Basisisolierung und Schutzleiter

d)

Schutz nur durch Kleinspannung, ohne Erdleiter

23.

Ein Gerät mit dem Doppelquadrat-Symbol gehört zu welcher Schutzklasse und was bedeutet dies?

a)

Schutzklasse 0, nur Umgebungsschutz

b)

Schutzklasse I, metallisches Gehäuse geerdet

c)

Schutzklasse II, doppelte oder verstärkte Isolierung

d)

Schutzklasse III, Versorgung ausschließlich mit SELV

24.

Welche Aussage trifft auf Schutzklasse III zu?

a)

Versorgung über Trenntransformator mit Erdung

b)

Versorgung über Basisisolierung ohne Erdleiter

c)

Versorgung ausschließlich mit Sicherheitskleinspannung

d)

Versorgung über Netzspannung mit Schutzleiter

25.

Beim Auswählen eines RCD (FI-Schalter) sind die markierten Kenngrößen 1 und 2 zu beachten. Welche Kombination ist fachlich korrekt?

a)

1: Frequenzbereich, 2: Kurzschlussstrom

b)

1: Schaltvermögen, 2: Nennspannung

c)

1: Nennstrom, 2: Bemessungsdifferenzstrom

d)

1: Typprüfung, 2: Auslösecharakteristik

26.

Bei einer Messung ergibt sich ein Schutzleiterwiderstand von 4 Ω. Welcher Zusammenhang beschreibt korrekt die maximal zulässige Schleifenimpedanz Zs für einen Leitungsschutzschalter B16A bei 230 V, damit die automatische Abschaltung sichergestellt ist?

a)

Zs = In / U0 nach Nennstromdefinition

b)

Zs ≤ U0 · In für alle Leitungsschutzschalter

c)

Zs ≥ U0 / In unabhängig von Kennlinie

d)

Zs ≤ U0 / Ia mit Ia aus Auslösekennlinie

27.

Im Ersatzschaltbild ist der Körperwiderstand mit 1,0 kΩ, der Fußboden mit 3,5 kΩ und die Erde mit 50 Ω angegeben; der Fehlerpfad hat 75 Ω. Welcher Ausdruck gibt den Fehlerstrom bei 230 V korrekt an, wenn die Teilwiderstände in Reihe liegen?

a)

I = 230 V / (75 Ω + 1000 Ω + 3500 Ω + 500 Ω)

b)

I = 230 V · (75 Ω + 1000 Ω + 3500 Ω + 500 Ω)

c)

I = 230 V / (75 Ω ∥ 1000 Ω ∥ 3500 Ω ∥ 500 Ω)

d)

I = 230 V / 75 Ω nur über Fehlerpfad

28.

Welche Aussage zur Auswirkung der Schleifenimpedanz auf die Berührungsspannung U ist fachlich korrekt?

a)

Niedrigere Schleifenimpedanz erhöht U unabhängig vom Strom

b)

Schleifenimpedanz beeinflusst U nicht, nur den Nennstrom

c)

Höhere Schleifenimpedanz verringert U auf null Volt immer

d)

Höhere Schleifenimpedanz erhöht U bei gleicher Fehlerquelle