

Motivation in Teams
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Science, Business, Education
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Thea Ebert
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9 Slides • 8 Questions
1
Teamarbeit
Grundlagen, Motivationsgewinne & -verluste

2
Open Ended
Wie würdest du "Team" definieren?
3
Definition
Teams bestehen aus mehreren Personen, die interagieren, voneinander abhängig sind, ein gemeinsames Ziel verfolgen und ein Wir-Gefühl haben. Sie werden durch andere und durch sich selbst als Gruppe wahrgenommen.
(Kauffeld, 2001).
4
Multiple Choice
Welchen Phasen der Teamentwicklung folgen laut Tuckman (1965) aufeinander?
1. Forming
2. Storming
3. Norming
4. Performing
5. Adjourning
1. Storming
2. Norming
3. Forming
4. Performing
5. Adjourning
1. Norming
2. Forming
3. Storming
4. Adjourning
5. Perfoming
5
Phasen der Teamentwicklung
1. Forming - Orientierungsphase, Kennenlernen
2. Storming - Ziele werden klarer, erste Aufgaben- und Rollenkonflikte
3. Norming - Festlegen von Regeln und gemeinsame Definition von Normen
4. Performing - Eigentliche Arbeitsphase, Team agiert produktiv
(5. Adjourning) - Auflösungsprozesse für temporäre Teams
6
Multiple Select
Welche Vorteile bringt Arbeit im Team mit sich?
Für die Organisation kosteneffektiver
Motivationsgewinne durch Zusammenarbeit
Vorteile in der Informationsverarbeitung
Einfacher zu managen als Einzelpersonen
7
Zwei große Vorteile von Teamarbeit
Informationsverarbeitung: Teamkognition, d.h. Wissen wird geteilt und gemeinsam erweitert. Durch Zusammenarbeit können neue und kreative Lösungen entstehen. Ausfälle im Team können so von anderen kompensiert werden. Wissen über Abläufe und Inhalte verbleibt im Team und kann an neue Mitarbeitende weitergegeben werden.
Motivationsgewinne: "Mere presence", "social compensation" und "social labouring" Effekte
8
Multiple Choice
Welcher Motivationseffekt führt wahrscheinlich zum besten Teamergebnis?
Mere presence
Social compensation
Social labouring
9
Motivationseffekte
Mere presence = Reine Anwesenheit bzw. Beobachtung durch andere Personen führt zu Leistungssteigerung. Effekt geht allerdings in manchen Kontexten auch in die gegenteilige Richtung (z.B. bei kreativen Aufgaben) und hat in Gruppen nur wenig Einfluss, da er tatsächliche Zusammenarbeit nicht berücksichtigt.
Social compensation = Ein einzelnes Gruppenmitglied strengt sich besonders an, weil andere keinen oder nur wenig Beitrag leisten. Tritt nur in relativ kleinen Gruppen auf und wird meistens schnell wieder unterlassen.
Social labouring = Identifikation mit der Gruppe führt zur Zunahme der eigenen Leistung. Tritt vor allem in direkten Wettbewerbssituationen auf.
10
Multiple Choice
"Groupthink" bezeichnet das Phänomen, dass eine Gruppe im Entscheidungsprozess am meisten Wert auf ... legt.
eine schnelle Lösung
die bestmögliche Lösung
eine einheitliche Lösung
eine umfassend diskutierte Lösung
11
Groupthink
"ist ein Denkmodus, in den Personen verfallen, wenn sie Mitglied einer hoch kohäsiven Gruppe sind, wenn das Bemühen der Gruppenmitglieder um Einmütigkeit, ihre Motivation, alternative Wege realistisch zu bewerten, übertönt.“ (Janis, 1972)
12
Multiple Choice
Welche Teamzusammensetzungen arbeiten effektiver?
Homogene Teams
Heterogene Teams
Kontextabhängig
13
Teamzusammensetzungen
Dienstleistungsbereich: Homogene Teams im Vorteil. Arbeiten unter Beobachtung von Kunden, daher können unterschiedliche Fertigkeiten sogar schaden, da sie zum Vergleich zwischen Teammitgliedern auffordern.
Forschung/Entwicklung, kreative Bereiche: Heterogene Teams profitieren, da unterschiedliche Wissensbasis und Fähigkeiten zur Problemlösung beitragen können.
Unterschied in Betrachtung der Outcomes: Heterogenität fördert Innovation und Kreativität und somit Leistung, führt aber auch zu schwierigeren Entscheidungsprozessen -> Gruppenkohäsion und Zufriedenheit ist in homogenen Teams oft höher.
14
Multiple Choice
Wie hoch war der Anteil an Arbeitnehmenden, die in einer internationalen Umfrage (2016) angaben, ganz oder teilweise in einem virtuellen Team zu arbeiten?
Virtuelle Teams bezeichnen dabei Teams, die aus geografisch und/oder organisational verteilten Teammitgliedern bestehen.
15%
25%
50%
75%
85%
15
Virtuelle Teams
85 % der Befragten gaben an, in einem oder mehreren virtuellen Teams zu arbeiten. Über 40 % der Teilnehmenden berichteten zudem, dass die virtuelle Interaktion mehr als ein Viertel des Arbeitstages ausmacht.
16
Multiple Choice
Die Zusammenarbeit in virtuellen Teams gestaltet sich schwieriger, als in traditionellen.
Richtig
Falsch
Teils/teils
17
Zusammenarbeit in virtuellen Teams
Meta-Analysen (z.B. De Guinea et al., 2012) zeigen mehr negative Auswirkungen in Teamprozessen (z.B. Konflikte oder Kommunikationsprobleme) bei virtuellen Teams in der Anfangsphase.
Nach längerer Zusammenarbeit schwächen diese Effekte aber ab oder veschwinden sogar.
Teamarbeit
Grundlagen, Motivationsgewinne & -verluste

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