

Quizizz
Presentation
•
Education
•
1st Grade
•
Practice Problem
•
Hard
Walter Rußegger
FREE Resource
5 Slides • 2 Questions
1
1-2 Test Quiz
2
Thema 1
Ernährungsformen
3
Multiple Select
Was ist richtig?
a
b
c
d
4
Kompensationsauftrag PPS
Studiengang DATG
Berufspädagogik | Kompensationsauftrag PPS ab Sommersemester 2023
Ihre Abwesenheit bei den Pädagogisch-Praktischen Studien (PPS) im Studiengang
DATG führt dazu, dass eine wichtige Lerngelegenheit nicht genutzt werden konnte.
Um persönliche Lernfortschritte trotzdem zu ermöglichen, ist folgende Kompensa-
tionsleistung zu erbringen:
1.Sichtung zweier Lehrauftritte mittels Videomitschnitt unter Verwendung fol-
gender Beobachtungsformulare
•Lehrperson
•Gliederung Unterricht
2.Bewertung des Unterrichts mittels Zielscheibe samt Begründung
3.Abgabe in digitaler Form bis Semesterende an die zuständige LV-Leitung
Diese Unterlagen stellen Sie bitte auch den Kolleg*innen, die den Lehrauftritt ge-
halten haben, für deren Portfolio zur Verfügung.
5
B A U S T E I N E für
F
E
E
D
B
A
C
K
Präsentation & Kommunikation
Bausteine für Feedback
Zur rechten Zeit, am richtigen Ort:
Klären Sie, ob das Feedback erwünscht ist.
Geben Sie dann Feedback, wenn Sie annehmen, dass die/der andere es jetzt hören kann
und die Zeit- und Ortsverhältnisse für beide Personen günstig sind.
Beschreiben Sie ihre (subjektiven) Beobachtungen/Wahrnehmungen möglichst konkret.
Vermeiden Sie Bewertungen („Das hast Du gut gemacht“…).
Geben Sie Feedback ohne den Zwang zur (Ver)Änderung:
Die empfangende Person entscheidet, ob sie*er sich auf Basis der neuen Information ändern
möchte oder nicht. Wenn Sie gerne eine Verhaltensänderung hätten, so formulieren Sie diese
als Ihren Wunsch.
Bleiben Sie respektvoll und ehrlich.
Erklären Sie wie das von Ihnen beobachtete Verhalten auf Sie gewirkt hat.
Was hat es mit Ihnen gemacht, wie haben Sie darauf reagiert? (Ich-Botschaft)
Brauchbar ist ein Feedback dann, wenn es der empfangenden Person hilft, das Selbstbild mit
der Wirkung auf andere Personen abzugleichen.
Verzichten Sie auf Verallgemeinerungen (man, immer, jedes Mal…).
Teilen Sie Ihre Beobachtungen als Beobachtungen mit:
Ich habe gesehen…, Mir ist aufgefallen, dass… .
Teilen Sie Ihre Gefühle als Gefühle mit:
Ich habe mich innerlich gefreut, als ich gesehen habe, wie Du… .
Teilen Sie Ihre Vermutungen als Vermutungen mit:
Ich erkläre mir das damit, dass…, Ich vermute…, Meine Phantasie dazu ist, dass… .
Legen Sie „geheime Hypothesen“ über die Haltung und das Verhalten der Feedback-
empfangenden Person offen auf den Tisch. Betonen Sie dabei, dass diese Hypothesen Ihrer
persönlichen Sichtweise entspringen. Diese spiegeln Ihr subjektives Verständnis wider.
Machen Sie sich Ihre Perspektive bewusst: Aus welcher Eigenerfahrung interpretieren Sie das
Verhalten oder die Haltung Ihres Gegenübers? Welche Eigenwahrheiten (=Botschaft der
Selbstoffenbarung) schlummern in Ihren Schlussfolgerungen?
Nehmen Sie Bezug auf Beobachtungen und Interpretationen anderer Personen. Ihre eigene
Wahrnehmung kann ähnlich sein, oder aber auch verschieden. Sie nehmen etwas so wahr
und empfinden das Verhalten so! Andere Menschen nehmen anders wahr. Ein und dasselbe
Verhalten kann unterschiedlich wahrgenommen/empfunden/interpretiert werden.
Bei wiederholtem Feedback: Geben Sie Veränderungen im Laufe der Zeit bekannt. Wie haben
Sie die Wirkung des Gegenübers früher erlebt, wie jetzt? Was hat sich verändert?
Angemessenes Feedback berücksichtigt die Bedürfnisse aller Beteiligten in rechter Weise und
bezieht sich auf ein konkretes abgrenzbares Verhalten. Im Falle einer negativen Kritik soll dem
Vis-à-Vis ein Ausweg offenbleiben, sie/er muss das Gesicht bewahren können.
GEBEN
6
Multiple Select
Wqs hat sich im Video geändert?
Gorilla
Vorhang
Spatz
Hase
7
B A U S T E I N E für
F
E
E
D
B
A
C
K
Präsentation & Kommunikation
Bausteine für Feedback
Bitten Sie andere, Ihnen ein Feedback zu geben. Feedback ist dann am wirksamsten, wenn die
empfangende Person selbst die Frage formuliert hat, auf die ihr/ihm Beobachtende
antworten können.
Sagen Sie genau, worüber Sie Feedback haben wollen. Geben Sie sich nicht mit
Pauschalurteilen zufriedengeben. Verlangen Sie genaue Beobachtungen.
Zuhören, nachfragen und klären!
Das Feedback bezieht sich auf die beobachtete Situation, Funktion, Rolle etc. Es ist keine
Charakterisierung!
Überprüfen Sie, was Sie gehört haben. Stellen Sie sicher, dass Sie auch genau das gehört
haben, was die feedbackgebende Person gemeint hat. Versuchen Sie es mit der
Umschreibung.
Verzichten Sie auf Argumentieren oder Erklären. Vermeiden Sie Rechtfertigung oder gar
Verteidigung. Ziel ist es „Annahme“ und „Akzeptanz“ zu signalisieren.
Verzichten Sie auf Einwände, auch wenn die Rückmeldung nicht ganz zutrifft oder das
Feedback Projektionen Ihres Gegenüber enthält.
Akzeptieren Sie Lernchancen, die in Rückmeldung enthalten sind.
In manchen Fällen ist es gut, über die Bedeutung eines Feedbacks länger nachzudenken,
bevor Sie reagieren. Vor allem dann, wenn Sie eine starke gefühlsmäßige Betroffenheit bei
sich wahrnehmen.
Schreiben Sie Eindrücke, die besonders weh tun, auf. Lassen Sie diese einige Zeit ruhen und
lesen Sie das Notierte später erneut. Vielleicht verstehen Sie so den Eindruck, den Sie auf
andere gemacht haben.
Prüfen Sie durch Selbstbeobachtung die Eigenschaften, die Ihnen im Feedback zugeschrieben
wurden, über einen längeren Zeitraum.
Ergründen Sie den Reiz, welcher unerwünschtes Verhalten auslöst.
Vereinbaren Sie mit Partnern ein Signal, das Ihnen anzeigt, sobald Sie ein unerwünschtes
Verhalten annehmen.
Teilen Sie Ihre Reaktion über das Feedback mit.
Es ist wichtig, dem Vis-à-Vis die eigenen Gefühlsreaktionen auf das Feedback mitzuteilen. So
kann die gebende Person erfahren, ob das Feedback nützlich und hilfreich für Sie war.
Die Wirksamkeit von Feedback hängt auch von der Offenheit der empfangenden Person ab.
In der Regel bin ich offener, wenn ich meine*n Gesprächspartner*in persönlich und fachlich
für kompetent halte.
EMPFANGEN
1-2 Test Quiz
Show answer
Auto Play
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