
Angst bei Kindern im Krankenhaus
Authored by Manuela Lohr
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1.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 4 pts
Anzeichen von Angst bei Kindern...
weinen oder schreien
Resignation, Misstrauen, apathisch
einnässen, wenn Verhaltensweise bereits abgelegt (zuvor "trocken")
Erhöhter Blutdruck, Puls und erweiterte Pupillen
Answer explanation
Alle Antworten sind korrekt. Angst bei Kindern zeigt sich auf unterschiedliche Art und Weise.
2.
OPEN ENDED QUESTION
3 mins • 1 pt
Beschäftigungsmöglichkeiten im Krankenhaus...
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3.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 1 pt
Die Mitaufnahme im Krankenhaus ...
bis zum vollendeten 8. Lebensjahr ohne Probleme
nur bis zum 8. Geburtstag
ab dem 9. Geburtstag liegt es im Ermessen des Krankenhauses
Eltern können grundsätzlich nicht mit ins Krankenhaus aufgenommen werden. Dies geht nur bei Säuglingen.
4.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 1 pt
Umgang mit Kindern unter dem Phänomen Angst.
Nur die Eltern als Erziehungsberechtigte werden über anstehende Maßnahmen informiert.
Kinder und ihre Eltern werden kontinuierlich und bedürfnisgerecht informiert.
Auf Fragen der Kinder wird ehrlich, aber altersgerecht eingegangen
Kleinere Kinder werden anstehende Maßnahmen spielerisch erklärt. Zum Beispiel über den Teddy. Das Kind wird bei Entscheidungen altersgerecht eingebunden (z.B. Lage der Viggo).
Answer explanation
Pflegende müssen im Umgang mit kranken Kindern nicht nur die kurativen und präventiven Aspekte unterstützen, sondern zudem auch altersphysiologische Entwicklungsstände berück-sichtigen und entsprechend pflegerisch unterstützen. Folgende Aspekte sind daher im Umgang mit der Angst bei Kindern von Bedeutung:
- Kinder und ihre Eltern werden kontinuierlich und bedürfnisgerecht informiert.
- Kinder Raum und Möglichkeit geben über ihre Gefühle zu sprechen und zeigen dürfen.
- Auf Fragen der Kinder ehrlich, aber altersgerecht eingehen.
- Geduld und Empathie bei kindlicher Angst ist wichtig
- Ermutigen und Anerkennung schaffen Selbstvertrauen.
- Möglichkeiten zum Spielen (z.B. Spielmaterialien, Spielzimmer) , zur Erholung und
zur Schulbildung sollten gegeben sein und angeboten werden.
- Bei der Zimmerbelegung darauf achten, dass Kinder mit ähnlichen Bedürfnissen zusammengelegt werden.
- Mitaufnahme der Eltern (Rooming in): Die durch die Mitaufnahme einer Begleitperson
entstehenden Mehrkosten werden von den meisten Krankenkassen übernommen.
Voraussetzung hierfür ist die „medizinische Notwendigkeit“. Eine solche medizinische
Notwendigkeit wird in der Regel bei Säuglingen und Kindern bis zum Alter von acht,
neun Jahren gesehen, bei Kindern mit Behinderung oder in speziellen Not- und
Krankheitsfällen auch über dieses Alter hinaus.
- Kinder werden bei Entscheidungen altersentsprechend mit einbezogen (z.B. bei der
Lage der Viggo)
- Anstehende Maßnahmen werden spielerisch dem Kind z.B. am Teddy erklärt. Das
Kind wird im Vorfeld bei der Versorgung mit eingebunden.
- Medizinische Behandlungen und Untersuchungen sind auf das Nötigste zu beschränken, um die Kinder vor unnötigen Maßnahmen zu schützen.
- Die Eltern werden bei der pflegerischen Versorgung der Kinder eingebunden (z.B. bei
der Grundpflege. Die Eltern sollten darin unterstützt werden, sich an der Pflege ihres
Kindes zu beteiligen. Dazu benötigen sie Informationen über die pflegerische Versorgung und den Stationsalltag. Dies kann z. B. eine Wickelanleitung im Inkubator sein.
5.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 1 pt
Regeln zur Kommunikation mit Kindern im Krankenhaus
Aktives Zuhören im Sinne Carl Rogers
auf Augenhöhe zum Kind begeben.
Äußerungen wie " es tut nicht weg, ist nicht schlimm" nehmen Kindern die Angst
Positive Bildsprache verwenden wie: Pilotenmaske, verkleiden, Luftballon, wir passen auf dich auf als ob du Schokolade wärst.
Answer explanation
Grundsätzlich gilt, dass die Entwicklung des Kindes und der damit verbundenen Fähigkeit des Kindes bei der Kommunikation berücksichtigt werden muss.
Mit eines der wichtigsten Aspekte im Umgang mit Kindern ist die Echtheit und Ehrlichkeit. Kinder sind sehr genaue Beobachte - Grundsatz kann gelten „Never too young to know“- sie durchschauen es sofort, wenn jemand nicht echt mit Ihnen interagiert. Kinder spüren auch die Emotionen und Ängste der Eltern, oder wenn Pflegekräfte unsicher sind. Also immer auch auf die eigenen Gefühle achten.
Hier ein paar Regeln im Umgang mit Kindern:
- Wärme, Respekt und Interesse
Bedeutung des aktiven Zuhörens (Rogers, Gordon)
- dieselbe (Augen-)Höhe wie das Kind einnehmen
- Das Kind anschauen, während man spricht
- Mit Beispielen zeigen, dass bei einem ankommt, was das Kind sagt.
- Das Kind dazu ermutigen, zu erzählen, was es empfindet oder will, weil man das sonst nicht weiß
- Spielen und Reden kombinieren
• Körpersprache bewusst wahrnehmen!
• Negatives Beistehen/Sprache = Implikation des Scheiterns: „Pass auf, dass du nicht runterfällst!“ => Kind muss sich verstärkt auf sein Tun konzentrieren und negative Äußerungen ignorieren
• Keine Tricks, reinlegen oder Geheimnisse mit den Eltern!
• Positive Bildsprache: Verkleiden, Luftballon, Pilotenmaske (umbenennen von Behandlungsgerätschaften)
• „Wir passen so gut auf dich auf als wärst du aus Gold, oder Schokolade“
• Formulierungen wie: „wir werden versuchen...“ vermeiden
• No-gos: tut nicht weh, ist nicht schlimm, hab keine Angst
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