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WorksheetsUV Intensivmodul I
Total questions: 21
Worksheet time: 42mins
Für Max Hubert (11) besteht bei Ihrer Gesellschaft seit mehreren Jahren eine Kinder-Unfallversicherung. Vor einem halben Jahr erlitt Max einen schweren Unfall, der Ihrer Gesellschaft auch gemeldet wurde. Heute ruft sein Vater an, um Ihnen mitzuteilen, dass der Arzt einen Dauerschaden festgestellt hat. Bis zu welchem Zeitpunkt muss der endgültige Invaliditätsgrad festgestellt sein?
Ab Unfalldatum...
bis zu 12 Monaten
bis zu 15 Monaten
bis zu 3 Jahren
bis zu 5 Jahren
Ihr Kunde, Herr Hagedorn, ist von Beruf Schlosser. Während der Arbeitszeit fertigt er nebenbei ein Scharnier für sein Gartentor an. Dabei verletzt er sich schwer an seiner rechten Hand. Ist dieser Unfall durch die Gesetzliche Unfallversicherung versichert?
Ja, weil sich der Unfall am Arbeitsplatz und während der Arbeitszeit ereignete.
Ja, weil sich der Unfall bei einer Tätigkeit ereignete, die dem Beruf des Versicherten entspricht.
Nein, weil sich der Unfall während einer Tätigkeit ereignete, die privaten Zwecken diente.
Nur wenn der Versicherte von seinem Vorgesetzten die Erlaubnis hatte, diese Tätigkeit während der Arbeitszeit zu verrichten.
Lars Wille hat bei Ihrer Gesellschaft eine Unfallversicherung. Vor 1 ½ Jahren ist er wegen eines Beinbruchs 42 Tage stationär behandelt worden. Seinerzeit hatte er Krankenhaus-tagegeld und Genesungsgeld erhalten. Nun muss er für weitere 15 Tage ins Krankenhaus, um den Nagel, der damals eingesetzt wurde, aus dem Schienbein entfernen zu lassen. Herr Wille hat 40 € Unfall-Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld versichert.
Er ruft Sie nun an, um zu erfahren, welche Leistungen er nach dem erneuten Aufenthalt zu erwarten hat.
520 €
560 €
600 €
1.200 €
keine Leistung
Sie beraten Luise Paul zu einer privaten Unfallversicherung. In diesem Zusammenhang zeigen Sie auch die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) nach einem Arbeits- oder Wegeunfall auf.
Bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von mehr als 20 % zahlt die GUV...
eine halbe Erwerbsminderungsrente
eine volle Erwerbsminderungsrente
Krankenhaustagegeld
Kosten für Rehabilitationsmaßnahmen
eine Verletztenrente
Die beiden Töchter von Frau Munk, die 7-jährige Miriam und die 12-jährige Mareike, haben sich Vergiftungen durch Reinigungsmittel zugezogen. Beide kommen deshalb für 4 Tage ins Krankenhaus. Es besteht eine private Unfallversicherung mit Krankentagegeld. Frau Munk fragt Sie, ob die Versicherung leistet.
Nein, Vergiftungen sind grundsätzlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
Es wird Krankenhaustagegeld für die 7-jährige Miriam gezahlt.
Nein, bei Kindern sind nur Vergiftungen durch Lebensmittel eingeschlossen.
Es wird ein Krankenhaustagegeld für beide Töchter gezahlt, da bei Kindern Vergiftungen generell eingeschlossen sind.
Im Verkaufsgespräch stellen Sie die gesetzliche und die private Unfallversicherung mit ihren Leistungen gegenüber. Dabei kommen Sie auch auf die Träger zu sprechen. Ihr Kunde möchte wissen: Wie nennt man den Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung für Arbeitnehmer?
Sie antworten: Träger der GUV ist…
die Landesversicherungsanstalt
die Berufsgenossenschaft
die Bundesversicherungsanstalt
die jeweiligen Landesarbeitsämter
Ihre Kundin Gertrud Mond stürzt während seines Skiurlaubs und erleidet einen komplizierten Beinbruch. Er muss 3 Monate in ein Krankenhaus und ist danach noch weitere 3 Monate arbeitsunfähig. Frau Mond ruft Sie an und fragt:
Aus welcher Versicherung hat mein Mann Leistungen zu erwarten?
Ihr Mann erhält Leistungen aus der ...
Krankenversicherung
Berufsunfähigkeitsversicherung
Gesetzliche Unfallversicherung
Gesetzliche Rentenversicherung
Rüdiger Kuhn folgt einem Aufruf des DRK zur Blutspende. Auf der Fahrt zur zentralen Untersuchungsstelle, verunglückt er mit dem Auto so schwer, dass eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von 40 % eintritt.
Er fragt Sie, ob er aus der Gesetzlichen Unfallversicherung Leistungen zu erwarten hat?
Nein, weil Blutspenden eine Privatsache ist.
Nein, weil der Versicherungsschutz der GUV ehrenamtliche Tätigkeiten ausschließt
Ja, weil er als Blutspender im öffentlichen Interesse handelt.
Ja, weil eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mehr als 20 % eingetreten ist.
Zu Beginn Ihres Verkaufsgespräches gehen Sie auf die Leistungen der Gesetzlichen Unfallversicherung ein. Sie weisen darauf hin, dass in der GUV nur Arbeits- und Wegeunfälle versichert sind. Der Kunde fragt nach, welche Wege durch die GUV versichert sind.
Als Beispiel für einen versicherten Wegeunfall nennen Sie:
Den Gang zum Mittagessen während einer Dienstreise.
Einkaufen in einem Supermarkt, der nicht auf dem direkten Heimweg von der Arbeit liegt.
Fahrt zur Tankstelle, wenn der Betrieb mit vorhandenem Benzin noch erreicht werden kann.
Privater Besuch einer nahe gelegenen Bankfiliale während der Mittagspause.
Auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit erleidet Ihr Kunde Fridolin Leer einen Unfall, bei dem er sich einen Beinbruch zuzieht. Er hatte bei einem Freund in der Nähe seines Wohnortes übernachtet und sich von dort aus auf den Weg ins Büro gemacht.
Bietet die Gesetzliche Unfallversicherung in diesem Fall Versicherungsschutz?
Nein, Versicherungsschutz besteht bei Wegeunfällen nur zwischen der eigenen Wohnung und dem Arbeitsplatz.
Nein, es handelt sich nicht um einen Versicherungsfall im Sinne des Gesetzes.
Ja, der Unfall ist versichert, wenn Herr Leer ihn nicht schuldhaft herbeigeführt hat.
Ja, der Weg zur Arbeit ist versichert, denn er muss nicht grundsätzlich von zu Hause aus angetreten werden
Zu Beginn des Verkaufsgespräches informieren Sie Ihre Kundin Frau Anne Lenge über die Leistungen der Gesetzlichen Unfallversicherung. Sie erklären ihr auch, dass die GUV erst von einem bestimmten Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit an überhaupt leistet.
Frau Lenge möchte wissen: Um wie viel Prozent muss die Erwerbsfähigkeit gemindert sein? Sie antworten…
um 10%
um 20%
um 40%
um 50%
Frau Laura Last möchte sich privat gegen Unfälle versichern. Sie möchte im Beratungsgespräch wissen, was alles als Unfall gezählt wird. Sie erläutern ihr, dass der Unfall-Begriff in den Versicherungsbedingungen klar definiert ist und nennen ihr Beispiele.
Welches der nachfolgenden Ereignisse fällt nicht unter den Unfall-Versicherungsschutz nach den AUB?
Wenn jemand beim Umstellen des Klaviers eine Zerrung erleidet.
Wenn sich jemand beim Kegeln einen Hexenschuss zuzieht.
Wenn jemand beim Fußballspielen mit dem Fuß umknickt und sich dadurch einen Außenbandriss zuzieht.
Wenn jemand beim Joggen eine Muskelzerrung erleidet.
Sie beraten das Ehepaar Sommer in Sachen Unfallversicherung. Die Kunden bitten Sie, ein Beispiel für ein versichertes Unfallereignis gemäß AUB 2008 anzuführen. Sie nennen das folgende Beispiel:
Versicherungsschutz besteht bei...
Sonnenbrand
Schlangenbiss
AIDS-Infektion
Salmonellenerkrankung
Auf einer abgesperrten Skipiste steht ein Schild "Betreten wegen Lawinengefahr verboten". Trotzdem fährt Ihr Versicherungsnehmer (zugleich versicherte Person) dort hinab und wird von einer Lawine verschüttet und schwer verletzt.
Besteht für ihn im Rahmen der AUB Versicherungsschutz?
Es besteht voller Versicherungsschutz.
In diesem Fall sind nur Bergungskosten versichert.
Es besteht kein Versicherungsschutz, da der Geschädigte gegen ein Verbot verstoßen hat.
Es besteht kein Versicherungsschutz, da Unfälle durch Lawinen nicht gedeckt sind.
Es besteht kein Versicherungsschutz, da der Versicherungsnehmer grob fahrlässig gehandelt hat.
Die Gasheizung im Wohnwagen Ihres Versicherungsnehmers ist defekt. Infolge Sauerstoffmangels wird der Versicherte bewusstlos und fällt auf den Wagenboden. Da es in der Nacht sehr kalt wird, stirbt Ihr Versicherungsnehmer an Unterkühlung.
Welche Aussage im Rahmen der AUB ist richtig?
Die Todesfallsumme wird nicht fällig, da Gesundheitsschädigungen durch Witterungseinflüsse ausgeschlossen sind.
Die Todesfallsumme wird nicht fällig, da Gesundheitsschädigungen durch Einatmen giftiger Gase ausgeschlossen sind.
Die Todesfallsumme wird fällig, da Gesundheitsschädigungen durch Einatmen giftiger Gase gedeckt sind.
Die Todesfallsumme wird fällig, da das Kriterium der „Plötzlichkeit“ erfüllt ist.
Die Todesfallsumme wird fällig, da der Tod durch Erfrieren dem Unfallbegriff entspricht.
Ihr Kunde Heinrich Schöller wird von einem tollwütigen Hund gebissen. Fällt die daraus resultierende Gesundheitsschädigung (Infektion) unter den Unfallversicherungsschutz?
Ja, weil die Versicherungsbedingungen das ausdrücklich vorsehen.
Nein, weil es sich hier um eine nicht versicherte Erkrankung handelt.
Nein, weil der Besitzer des Hundes haftpflichtig ist.
Ja, weil Infektionen grundsätzlich versichert sind.
Nein, weil es kein Unfall war.
Sie beraten das Ehepaar Kleinbongardt in Sachen Private Unfallversicherung. Ihre Kunden haben zwei kleine Kinder. Deshalb weisen Sie auch auf die Kinder-Unfallversicherung hin. Die Kinder-Unfallversicherung bietet Versicherungsschutz für Kinder...
von Geburt an als Mitversicherte im Unfallversicherungsvertrag der Eltern
ab dem 6. Lebensjahr (Schulpflicht) in einem gesonderten Vertrag
von Geburt an in einem gesonderten Versicherungsvertrag; befristet sogar beitragsfrei über den elterlichen Vertrag.
im Invaliditätsfall von Geburt an. Der Todesfall ist jedoch nicht versicherbar.
Ihr Kunde Herr Martin Warm äußert im Verkaufsgespräch das Folgende:
"Ich bin noch Junggeselle und genieße diese Zeit, indem ich möglichst viel reise. Bin ich auch im Ausland durch die Unfallversicherung geschützt?„
Was antworten Sie?
Ja. Die Unfallversicherung bietet Versicherungsschutz auf der ganzen Welt.
Ja, allerdings ist der Versicherungsschutz auf Europa begrenzt.
Ja. Gegen einen geringen Mehrbeitrag können auch Auslandsreisen mitversichert werden.
Nein. Für Auslandsaufenthalte benötigen Sie eine spezielle Reise-Unfallversicherung.
Ihr Bestandskunde Herr Bolz hat sich bei der Gartenarbeit mit der Spitzhacke verletzt. Dies führt einige Tage später zu einer Blutvergiftung. Seine Frau ruft Sie an und möchte wissen, ob ihr Mann über die private Unfallversicherung Versicherungsschutz hat.
Sie geben ihr folgende Auskunft:
Nein, weil hier eine Fahrlässigkeit zugrunde liegt.
Nein, weil Blutvergiftungen grundsätzlich nicht unter den Versicherungsschutz fallen.
Nein, weil die Gesundheitsschädigung nicht plötzlich, sondern erst allmählich eingetreten ist.
Ja, weil das Ereignis, das später zur Gesundheitsschädigung geführt hat, plötzlich eingetreten ist.
Der Mann Ihrer Kundin A. Peinlich erzählt, dass ein Arbeitskollege Selbstmord begangen hat und möchte von Ihnen wissen, ob Selbstmord unter den Versicherungsschutz der privaten Unfallversicherung fällt.
Fällt der Selbstmord unter den Versicherungsschutz?
Nein, weil das Merkmal der "Unfreiwilligkeit" nicht zutrifft.
Ja, weil das Merkmal der "Plötzlichkeit" erfüllt ist.
Nein, weil Selbstmord ausdrücklich in den Versicherungsbedingungen ausgeschlossen ist.
Ja, wenn die Unfallversicherung mindestens seit 3 Jahren bestand.
Ihr Kunde Martin Merkens ist gelernter Maschinenschlosser. Neuerdings beaufsichtigt er die Messinstrumente einer Walzstraße für Feinbleche. Herr Merkens fragt nach, ob hier eine Änderung der Berufstätigkeit vorliegt, die Auswirkungen auf seine Versicherungsprämie hat.
Wie beurteilen Sie den Fall?
Es liegt keine Änderung der Berufstätigkeit vor, weil der Kunde auch weiterhin in seinem erlernten Beruf tätig ist - nur die Aufgabenstellung hat sich gewandelt.
Eine Änderung der Berufstätigkeit liegt zwar nicht vor, doch ist der Kunde nun in die Gefahrengruppe B einzuteilen und muss eine niedrigere Prämie zahlen.
Die Berufstätigkeit hat sich zwar geändert, da der Kunde aber weiterhin in einem Industriebetrieb arbeitet, bleibt die Zuordnung zur Gefahrengruppe A bestehen.
Es liegt eine Änderung der Berufstätigkeit vor. Der Versicherungstarif muss angepasst werden.
