wayground logo

Free Printable Worksheets

NEW

Font size

S
M
L
XL
Worksheets

Grundlagen der Beratung

Total questions: 10

Worksheet time: 5mins

Name
Class
Date
1.

Welcher Punkt gehört nicht zu den Leitideen der systemischen Beratung nach Herwig-Lempp?

a)

Die Familie ist ein System.

b)

Alles, was gesagt wird, wird von jemandem gesagt.

c)

Die Familie ist die Patientin - und nicht die Menschen sind krank, sondern die Beziehungen zwischen den Menschen.

d)

Systemisches Arbeiten ist eine Frage des Settings - es kann nur in bestimmten Arbeitsfeldern genutzt werden.

2.

Was ist die dritte Phase beim empfohlenen Ablauf eines Elterngesprächs?

a)

Ausnahmen vom Problem, Ressourcen erfragen

b)

Ziele definieren

c)

Problemsicht erweitern

d)

Problem verstehen

3.

Was versteht man unter 'Ziele definieren' als sechste Phase eines Elterngesprächs?

a)

Erklärung des Problems

b)

Klare, präzise Zielbeschreibung ausarbeiten

c)

Zusammenfassung der Ergebnisse des Gesprächs

d)

Gemeinsames Sammeln und Erarbeiten von Lösungswege

4.

Zirkuläre Fragestellungen laden dazu ein, den Blickwinkel eines anderen einzunehmen und sich mit der Position der anderen auseinanderzusetzen. Welches Beispiel ist keine zirkuläre Frage?

a)

"Was denken Sie, wie fühlt sich Ihr Sohn, wenn Sie mit Ihrer Frau plötzlich etwas Schönes unternehmen?"

b)

"Wie würde deine Mutter wohl reagieren, wenn deine Schwester einfach nicht nach Hause kommt?"

c)

"Was denken Sie über das Verhalten Ihrer Tochter?"

d)

"Was denken Sie, würde Ihr Sohn sagen, wenn ich ihn fragte, wie Sie sich im Moment gerade fühlen?"

5.

Welche dieser Aussagen beinhaltet der §44 des Schulgesetz für das Land NRW nicht?

a)

Eltern sowie SuS sind in allen wichtigen Schulangelegenheiten zu informieren.

b)

Elternsprechtage finden während der Unterrichtszeit am Vormittag statt.

c)

Schule soll Eltern sowie SuS in Fragen der Erziehung, Schullaufbahn und weiteren Bildungsweg begleiten.

d)

LehrerInnen informieren Eltern sowie SuS über Leistungsentwicklung und auf Wunsch ist auch die Notengebung zu erläutern.

6.

Wenn ein Schüler meiner Klasse zum zweiten Mal in kürzerer Zeit mit auffälligen blauen Flecken in die Schule kommt...

a)

...rufe ich sofort bei den Eltern des Kindes an und frage nach, ob es regelmäßig zur Gewalt in der Familie kommt.

b)

...nehme ich, sobald ich es sehe, Kontakt mit dem Jugendamt auf.

c)

...werde ich den Schüler in den nächsten Tagen vermehrt im Auge behalten und mich an meine Kollegen wenden, um die Situation gemeinsam besser einschätzen zu können.

d)

...spreche ich das Thema Gewalt im Unterricht an.

7.

Welches ist ein Merkmal von Beratung in der Schule?

a)

Die Lehrkraft ist ein/e professionelle/r BeraterIn

b)

Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten sind immer klar

c)

Es geht immer um Defizite, die Kinder aufweisen

d)

Berater*innen und die Themen stammen meist aus dem System

8.

Was ist kein Merkmal professioneller Beratung?

a)

Beratung soll dem Ratsuchenden einen Lösungsweg vorgeben

b)

Beratung ist Hilfe zur Selbsthilfe

c)

Beratung soll dazu führen, dass Ratsuchende ihre Probleme eigenständig lösen können

d)

Beratung erfolgt als Prozess

9.

Welche der aufgeführten Aspekte eines systemischen Menschenbildes wurde nach Herwig-Lempp nicht beschrieben?

a)

Der Mensch wird erst am Du zum Ich

b)

Menschen sind nicht eigensinnig

c)

Menschen verändern sich ständig

d)

Menschen konstruieren ihre Wahrheit und Wirklichkeit

10.

»Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.« (Galileo Galilei) - Welche Theorie steckt hinter dieser Aussage?

a)

Behaviorismus

b)

Kognitivismus

c)

Idealismus

d)

Konstruktivismus