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AEVO Handlungsfeld 3

Total questions: 41

Worksheet time: 21mins

Name
Class
Date
1.

Sie sind für die Begrüßung der neuen Auszubildenden verantwortlich. Welche Maßnahme wäre nicht für den ersten Arbeitstag geeignet?

a)

Erste Informationen zu den einzelnen Abteilungen des Betriebes geben

b)

Informationen zur Führung des Ausbildungsnachweises geben

c)

Vorstellung aller 60 Mitarbeiter/innen des Betriebes

d)

Erste Arbeitsschritte zur Einarbeitung in der Berufsausbildung nennen

2.

Der Auszubildende Armin kann Zusammenhänge nicht immer richtig erfassen. Darum soll er mit der Auszubildenden Rita bei einem Projekt zusammenarbeiten. Wie verhalten Sie sich als Ausbilder beim "selbstgesteuerten Lernen"?

a)

Sie greifen sofort ein, wenn es zu Fehlern kommt

b)

Sie bereiten alles sehr sorgfältig und bis ins Detail geplant vor

c)

Sie stehen für Nachfragen bezüglich des Projektes nicht zur Verfügung

d)

Sie bereiten das Projekt entsprechend vor, damit es von den beiden selbständig erarbeitet

werden kann

3.

Als Ausbilder wollen Sie auch die sozialen Kompetenzen Ihrer Auszubildenden fördern. Was ist damit gemeint?

a)

Die Auszubildenden sollen lernen, dass man - z. B. bei der Urlaubsbesprechung - auch Kompromisse eingehen muss

b)

Die Auszubildenden sollten ihre Ansicht auf jeden Fall durchsetzen

c)

Die Auszubildenden müssen analytisch denken lernen

d)

Die Belastbarkeit des Auszubildenden sollte im Rahmen der Ausbildung gesteigert werden

4.

Die Auszubildende zur Bürokauffrau hat nach der Unterweisung die Bestellung von Papier selbständig nach den Richtlinien des Unternehmens zu erstellen. Um welches Lernziel handelt es sich?

a)

Richtlernziel

b)

Feinlernziel

c)

Groblernziel

d)

Ausbildungsziel

5.

Durch eine Lerneinheit soll die positive Veränderung der inneren Einstellung und der Werthaltung erreicht werden. Wie wird dieser Lernbereich genannt?

a)

Kognitiver Lernbereich

b)

Psychomotorischer Lernbereich

c)

Affektiver Lernbereich

d)

Motorischer Lernbereich

6.

Welche Aussage zum "kognitiven Lernbereich" ist richtig?

a)

Er bezieht sich auf das Wissen und die intellektuellen Fähigkeiten

b)

Er bezieht sich auf die psychomotorischen Fähigkeiten

c)

Er bezieht sich auf die innere Einstellung und Werthaltung

d)

Er bezieht sich auf die manuellen Fähigkeiten, z.B. die Geschicklichkeit

7.

Sie melden eine Auszubildende zur Zwischenprüfung an. Welche Aussage ist richtig?

a)

Eine schlechte Zwischenprüfung kann zu einer Beendigung des Ausbildungsvertrages führen

b)

Die Noten der Zwischenprüfung haben einen großen Einfluss auf das Zeugnis der Berufsschule

c)

Das „Nichtbestehen“ der Zwischenprüfung hat die „Nichtzulassung“ zur Abschlussprüfung zur Folge

d)

Die Teilnahme an der Zwischenprüfung ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Abschlussprüfung

8.

Sie wenden die "4-Stufen-Methode" an. Durch welches Beispiel wird diese Methode richtig dargestellt?

a)

Vorbereiten - Nachmachen - Üben - Kontrolle

b)

Vorbereiten - Vormachen - Nachmachen - Üben

c)

Vorbereiten - Vormachen - Üben - Nachmachen

d)

Vorbereiten - Üben - Nachmachen - Üben

9.

Welche Aufgabe haben Sie als Ausbilder bei der Stufe 3 der "4-Stufen-Methode"?

a)

Sie beobachten den Auszubildenden beim Nachmachen

b)

Sie erklären während dieses Schrittes fortwährend die Arbeitsgänge

c)

Sie machen einzelne Arbeitsschritte fachgerecht vor

d)

Sie lassen sich vom Auszubildenden den Arbeitsablauf begründen

10.

Sie möchten einen Beamer in Ihren Unterricht einbinden. Für welches Beispiel wäre er geeignet?

a)

Sie möchten die Funktionsweise eines Dieselmotors erklären

b)

Sie arbeiten praktisch mit der Gruppe und möchten das Bedienen der Telefonanlage erklären

c)

Sie erklären mit einem Organigramm die Zusammenhänge einzelner Abteilungen im Betrieb

d)

Sie möchten den Zusammenhalt in d

11.

Eine minderjährige Auszubildende hat in ihren Leistungen nachgelassen und arbeitet unkonzentriert. Dies hat auch schon zu Fehlern geführt und den Arbeitsablauf gestört. Wie verhalten Sie sich als Ausbilder?

a)

Sie sprechen die Eltern der Auszubildenden an und fragen dort nach "Familienstörungen"

b)

Sie weisen der Auszubildenden nur noch Tätigkeiten zu, die leicht zu erfüllen sind

c)

Sie suchen das Gespräch mit der Auszubildenden, um die Konzentrationsschwächen durch geeignete Maßnahmen abzubauen

d)

Sie erhöhen die Kontrolle und geben etwas "Druck", um die Fehlerrate zu senken

12.

Die Auszubildenden sollten regelmäßig beurteilt werden. Welcher Faktor sollte bei der Beurteilung keine Rolle spielen?

a)

Verhalten gegenüber anderen Auszubildenden

b)

Führungsfähigkeit

c)

Motivation / Arbeitseinstellung

d)

Ausführung der zugewiesenen Arbeiten

13.

Die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft schwankt im Laufe des Tages. In welchem Zeitraum ist in der Regel die höchste Leistungsfähigkeit zu erwarten?

a)

Zwischen 6.30 Uhr und 9.30 Uhr

b)

Zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr

c)

Zwischen 8.00 Uhr und 11.00 Uhr

d)

Zwischen 12.00 Uhr und 15.00 Uhr

14.

Zwischen 12.00 Uhr und 15.00 Uhr

a)

Am Ende der Probezeit sollte ein Beurteilungsgespräch stattfinden.

b)

Die Probezeit dauert mindestens 1 Monat und höchstens 6 Monate.

c)

Während der Probezeit sollten möglichst keine Gespräche mit dem Auszubildenden geführt werden.

d)

In der Probezeit sollte der Auszubildende möglichst allein arbeiten, um die Selbständigkeit zu steigern.

HIDE ANSWER

15.

Wie hoch ist der Prozentsatz von Ausbildungsverhältnissen, die schon während der Probezeit gelöst werden?

a)

2%

b)

6%

c)

12%

d)

25%

16.

Durch welche Merkmale sind Richtlernziele gekennzeichnet? (2 richtige Antworten)

a)

Sie beziehen sich auf übergeordnete Lernziele.

b)

Sie beziehen sich auf die Details des Ausbildungsthemas.

c)

Sie geben die Richtung an und sind eher allgemein gehalten.

d)

Sie beziehen sich auf kleinere Bereiche im Ausbildungsinhalt.

17.

Welche der folgenden Lernziele sind Richtlernziele? (2 richtige Antworten)

a)

Der Auszubildende soll einen diktierten Geschäftsbrief (Angebot) innerhalb von 30 Minuten fehlerfrei mit Word schreiben.

b)

Kenntnisse aus dem Bereich Marktforschung erwerben.

c)

Erstellung eines Formulars nach DIN 5008

d)

Der Auszubildende soll Kenntnisse der Textverarbeitung erlernen.

e)

Der Auszubildende soll erkennen, welche Eigenschaften bestimmte Stoffe haben.

18.

Welche der genannten Beispiele sind darbietende Ausbildungsmethoden? (3 richtige Antworten)

a)

Brainstorming

b)

Vortrag

c)

Vorführung eines Videos

d)

Vier Stufen Methode

19.

Was ist unter Mind-Map-Methode zu verstehen? (1 richtige Antwort)

a)

Eine spezielle Technik zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebietes

b)

Eine darbietende Ausbildungsmethode

c)

Ein anderer Ausdruck für „Brainstorming“

d)

Ein Rollenspiel

20.

Welche Aussagen zu einer moderierten Besprechung sind richtig? (2 richtige Antworten)

a)

Die Leitung der Besprechung übernimmt der verantwortliche Ausbilder.

b)

Die Verantwortung für das Gespräch geht weitgehend auf die Auszubildenden über.

c)

Die Ergebnisse der Besprechung sollten visualisiert werden, z. B. auf dem Flip-Chart.

d)

Der Ausbilder schreibt den Ablauf der Besprechung in engem Rahmen vor.

21.

Welche Ziele können mit einem Rollenspiel gut erreicht werden? (2 richtige Antworten)

a)

Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit.

b)

Vermittlung der notwendigen Kenntnisse zur schriftlichen Abschlussprüfung.

c)

Vermittlung von handwerklichen Fähigkeiten.

d)

Aufbau und Training von Verhaltensweisen.

22.

Für welche Ausbildungsinhalte wäre ein Rollenspiel geeignet? (2 richtige Antworten)

a)

Aufbau einer Fertigungsstraße

b)

Führen eines Verkaufsgespräches

c)

Funktionsweise des Dieselmotors

d)

Vorbereitung auf die mündliche Prüfung

23.

Wie können Sie einen Kurzvortrag ansprechend gestalten? (3 richtige Antworten)

a)

Gestalten Sie die Einleitung interessant, z. B. mit besonderen Ereignissen zum Thema.

b)

Benutzen Sie viele Fachwörter / Fremdwörter.

c)

Rücken Sie zum Schluss nochmal die wichtigsten Punkte des Vortrags in den Vordergrund.

d)

Seien Sie auf Fragen vorbereitet.

24.

Welche Themen eignen sich gut für einen Kurzvortrag? (2 richtige Antworten)

a)

Einkommenssteuererklärung ausfüllen können.

b)

Aufgaben der Personalabteilung kennenlernen.

c)

Umgang mit dem neuen Kalkulationsprogramm erlernen.

d)

Bedeutung des sparsamen Umgangs mit Energie erkennen.

25.

Welches ist ein Vorteil des Lehrgespräches? (1 richtige Antwort)

a)

Die Auszubildenden nehmen aktiv teil.

b)

Die Gesprächsführung wird von einem Auszubildenden übernommen.

c)

Die Gesprächsführung wird vom Ausbilder und Auszubildenden gemeinsam ausgeführt.

d)

Vielredner können sich hervorheben.

26.

Welche Aussagen zur Leittextmethode sind richtig? (2 richtige Antworten)

a)

Der Ausbilder entwickelt den Leittext.

b)

Die Auszubildenden entwickeln den Leittext.

c)

Durch die Leittext-Methode wird das „Selber-Lernen“ der Auszubildenden angeleitet.

d)

Die Leittextmethode wurde aus dem Rollenspiel entwickelt.

27.

Welche Ausbildungsmittel sind vom Betrieb kostenlos bereit zu stellen? (2 richtige Antworten)

a)

Fachbücher für die Berufsschule

b)

Fachbücher, die betrieblich genutzt werden.

c)

Fachbücher, die nicht betrieblich genutzt werden.

d)

Berichtshefte (Ausbildungsnachweise)

28.

Welche Aussagen zur Gruppenarbeit sind richtig? (2 richtige Antworten)

a)

Gruppenarbeit wirkt für die Beteiligten häufig demotivierend.

b)

Es werden soziale Verhaltensweisen gefördert.

c)

Während der Gruppenarbeit steht der Ausbilder als Berater zur Verfügung.

d)

Während der Gruppenarbeit sollte der Ausbilder möglichst häufig Korrekturen vornehmen,

um das gewünschte Ergebnis schnell zu erreichen.

29.

n einer Gruppe redet Paul dazwischen und fällt durch albernes Verhalten auf. Was will er wahrscheinlich damit bezwecken? (1 richtige Antwort)

a)

Er will Aufmerksamkeit erregen.

b)

Er will sich als Gruppenführer sehen.

c)

Er will so auf seine Kompetenz hinweisen.

d)

Er will die Arbeit der Gruppe sabotieren.

30.

Wie sollte Kritik an jugendlichen Auszubildenden erfolgen? (1 richtige Antwort)

a)

Die Kritik sollte sofort und unüberhörbar erfolgen.

b)

Es sollten auf alle Fälle die Eltern des Auszubildenden herangezogen werden.

c)

Die Leistung sollte mit der Leistung anderer Jugendlicher verglichen werden.

d)

Die Ursachen der Fehler sollten gesucht werden.

31.

Martin gehört zu den leistungsschwächeren Auszubildenden. Er stört den Unterricht. Welche spontane Reaktion wäre angemessen? (1 richtige Antwort)

a)

Wenn Du nicht aufhörst, setzt es gleich was.“

b)

„Über Dein Verhalten werden wir nachher beide sprechen“. Der Unterricht wird weitergeführt.

c)

„Über Dein Verhalten werden wir jetzt beide sprechen“. Der Unterricht wird unterbrochen.

d)

„Ich sehe jetzt schon, mit Deiner Prüfung wird es nichts!“

32.

Ein neues Thema soll in Gruppenarbeit erarbeitet werden. Sie fordern die Auszubildenden auf, sich selber in Gruppen einzuteilen. Wie wird diese Gruppe bezeichnet? (1 richtige Antwort)

a)

Eingeteilte Gruppe

b)

Ausbildergruppe

c)

Informelle Gruppe

d)

Formelle Gruppe

33.

Welche Aussagen zu Arbeitsgruppen sind richtig? (2 richtige Antworten)

a)

Die Gruppenarbeit fördert die Ausbildung von Teamfähigkeit (Schlüsselqualifikation).

b)

Der Auszubildende mit dem besten Fachwissen sollte Gruppensprecher sein.

c)

Durch Ausübung von Druck auf die Gruppe lässt die Leistung in der Regel nach.

d)

Durch Ausübung von Druck auf die Gruppe lässt sich die Leistung steigern.

34.

Sie wollen Ihre Moderation mit Medien unterstützen. Welche Medien wären gut geeignet? (2 richtige Antworten)

a)

Beamer

b)

Flip-Chart

c)

Videoanlage

d)

Whiteboard

35.

Sie möchten einen Beamer einsetzen. Was haben folgende Angaben zu bedeuten: 1920 x 1080 Pixel, Lichtleistung: 1200 Lumen? (2 richtige Antworten)

a)

Das Bildverhältnis beträgt meist 4 : 3

b)

1920 x 1080 Pixel ist die Auflösung. Es gibt die Anzahl der Bildpunkte an.

c)

1200 Lumen weist auf die Lichtleistung hin.

d)

1200 Lumen ist der Geräuschpegel des Gerätes.

36.

Welches sind Anlässe, die zu einer Verlängerung der Ausbildungszeit führen können? (2 richtige Antworten)

a)

Verlängerung nach einer nicht bestandenen Abschlussprüfung

b)

Verlängerung nach einer nicht bestandenen Zwischenprüfung

c)

Verlängerung aufgrund längerer vom Auszubildenden nicht zu vertretenden Ausfallzeiten (z. B. Krankheit)

d)

Verlängerung um eine bessere Prüfungsnote durch eine bessere Vorbereitung zu erreichen.

37.

Wer muss den Antrag auf Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses stellen? (1 richtige Antwort)

a)

Der Ausbildende

b)

Die Berufsschule

c)

Der beauftragte Ausbilder zusammen mit dem Ausbildungsbetrieb

d)

Der Auszubildende

38.

Wann sollten Lernerfolgskontrollen vorgenommen werden? (2 richtige Antworten)

a)

Jährlich

b)

Nach jeder größeren Ausbildungseinheit

c)

Nur vor den Prüfungen (Zwischenprüfung, Abschlussprüfung)

d)

Nach kleineren Ausbildungseinheiten (Zwischenkontrolle)

39.

Welche Kriterien sind bei der Beurteilung von Auszubildenden anzusetzen? (3 richtige Antworten)

a)

Lernverhalten

b)

Lernfähigkeit

c)

Führungsstil

d)

Selbständigkeit

40.

Was bedeutet die „Tendenz zur Mitte“ bei einer Beurteilung? (1 richtige Antwort)

a)

Gute und schlechte Bewertungen werden vermieden.

b)

Es wird ein sehr hoher Maßstab bei der Bewertung angelegt.

c)

Ein Auszubildender soll durch die Beurteilung „gefügig“ gemacht werden.

d)

Der Beurteiler orientiert sich sehr stark an vorherigen Beurteilungen.

41.

Welche Aussagen zum Beurteilungsbogen sind richtig? (3 richtige Antworten)

a)

Mit der Unterschrift bestätigt der Auszubildende seine Zustimmung.

b)

Mit der Unterschrift bestätigt der Auszubildende die Kenntnisnahme.

c)

Der Auszubildende hat ein Recht auf Erörterung der Beurteilung.

d)

Der Auszubildende kann ein Mitglied des Betriebsrates zur Erörterung hinzuziehen.