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Metamorphosen Don Quijotes

Total questions: 20

Worksheet time: 40mins

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1.

Was war laut Jacobs die in Deutschland und Frankreich im 17. und 18. Jahrhundert vorherrschende Meinung zu Cervantes‘ Don Quijote?

a)

Es handelt sich um ein unterhaltsames Buch, das eine Warnung vor einer „falschen“ Lektüre von Romanen darstellt.

b)

Es handelt sich um eine Satire, die einen ideologischen Fanatismus scharf kritisiert.

c)

Es handelt sich um einen Roman, der als Vorbild für das eigene literarische Programm dienen kann.

d)

Es handelt sich um ein unterhaltsames Buch, dessen Protagonist eine Symbolfigur für Grundfragen der Existenz darstellt.

2.

Was war laut Jacobs im 18. Jahrhundert der erste Ansatz für eine neue Perspektive auf die bis dato verlachte Figur des Don Quijote?

a)

Rezipient*innen erkannten in Don Quijote ein allgemeinmenschliches Scheitern von idealen Vorstellungen an der Wirklichkeit.

b)

Rezipient*innen verstanden die Anfälligkeit von Don Quijote für Täuschungen und Illusionen als mahnendes Beispiel für Fanatismus.

c)

Das exzessive Lesen von Büchern wurde von Rezipient*innen als Torheit erfasst.

3.

Welche Aussagen treffen auf Friedrich Schlegels 116. Athenäums-Fragment zu?

a)

Der Gegensatz zwischen Kunst und Leben soll eingehalten werden.

b)

Literarische Werke sollen sich möglichst selbst reflektieren.

c)

Universalpoesie richtet ihren Fokus auf die Gattung der Lyrik.

d)

Universalpoesie soll den Witz poetisieren.

4.

Wer gilt als der bekannteste deutsche Übersetzer des Don Quijote in der Romantik?

a)

Ludwig Tieck

b)

August Wilhelm Tieck

c)

Friedrich Tieck

d)

Heinrich Tieck

5.

Wie gestaltet Cervantes seine Vorrede im ersten Band des Don Quijote?

a)

Er führt ein Gespräch mit Don Quijote.

b)

Ein Freund gibt ihm Tipps, wie man eine Vorrede schreibt.

c)

Dulcinea wird als Muse eingeführt, die den Autor zum nachfolgenden Werk inspiriert hat.

d)

Er kritisiert die apokryphe Version des Don Quijote.

6.

Wann war der Don Quijote für Heinrich Heine ein „unerquickliches Buch“?

a)

im „Knabenalter“

b)

als „Jüngling“

c)

als er „zum Mann heranreifte“

d)

im französischen Exil

7.

„Was nun jene zwey Gestalten betrifft, die sich Don Quixote und Sancho Pansa nennen, sich beständig parodiren und doch wunderbar ergänzen, daß sie den eigentlichen Helden des Romans bilden, so zeugen sie im gleichen Maße von Kunstsinn wie von der Geistestiefe des Dichters.“ – von wem stammt dieses Zitat?

a)

Thomas Mann

b)

Friedrich Schlegel

c)

Heinrich Heine

d)

Franz Kafka

8.

Wie beschreibt Heinrich Heine seinen eigenen Donquixotismus?

a)

als verzweifelten Kampf, die Vergangenheit aufzuarbeiten

b)

als verzweifelten Kampf, mit seinem Innovationsgeist in der Zukunft gefangen zu sein

c)

als verzweifelten Kampf, Idealvorstellungen der Vergangenheit in der Gegenwart aufrecht zu erhalten

d)

als verzweifelten Kampf, nur in der Gegenwart zu leben

9.

Welche besondere Konstellation findet sich in Kafkas Quijote-Rezeption?

a)

Es wird teilweise einen Einblick in Sancho Panzas Psyche gewährt.

b)

Don Quijote wird intern fokalisiert.

c)

Sancho Panza ist ein autodiegetischer Erzähler.

d)

Don Quijote ist ein freier Mann.

10.

„Sein konkretes Ich und sein Schriftsteller-Ich stehen in ständigem Widerspruch“ – Welchem Kafka-Interpreten kann dieses Zitat zugeordnet werden?

a)

Hillmann

b)

Robertson

c)

Mattenklott

11.

Wie viele Sätze hat Kafkas „Die Wahrheit über Sancho Pansa“?

a)

2

b)

3

c)

4

d)

5

12.

Wann findet die Meerfahrt in Thomas Manns Reisetagebuch statt?

a)

April 1930

b)

Mai 1934

c)

Juni 1938

d)

August 1941

13.

Auf welche Textteile richtet Thomas Mann in seiner Quijote-Rezeption den hauptsächlichen Fokus?

a)

beide Vorreden

b)

Kapitel des ersten Bandes

c)

Kapitel des zweiten Bandes

d)

die eingeschobenen Novellen

14.

Welcher kritische Einwand findet sich in Thomas Manns Kommentar zu Cervantes' Don Quijote?

a)

Don Quijote müsse zum Schluss sterben, damit niemand eine Fortsetzung schreibt.

b)

Die Figuren seien lediglich Sprachrohr des Autors.

c)

Don Quijote und Sancho Panza seien eindimensionale Figuren.

d)

Cervantes zeige im Werk seine Loyalität mit der spanischen Krone.

15.

Wie heißt Alonso Quijanos Tochter in Flix‘ „Neuinszenierung“?

a)

Antonia Ludwig-Tieck

b)

Antonia Friedrich-Schlegel

c)

Antonia Toledow

d)

Antonia Quijano

16.

Wer ist der Gegenspieler von Alonso Quijano in Flix‘ Comic?

a)

Sanchos Sohn

b)

Alonso Quijanos Enkel

c)

Robins Vater

d)

Don Molinieros Sohn

17.

Welche Argumente gegen die in der Zeitung abgedruckten Comics nennt Alonso Quijano in seinem Leserbrief?

a)

Sie fördern den Analphabetismus.

b)

Sie erziehen junge Menschen zu Gewalt und Rache.

c)

Sie haben nichts mit der Realität zu tun.

d)

Sie sind schlecht gezeichnet.

18.

Wann erschien der erste Band von Cervantes‘ Don Quijote?

a)

1492

b)

1547

c)

1605

d)

1616

19.

Welche Hochzeit besuchen Sancho Panza und Don Quijote im zweiten Teil?

a)

Die Hochzeit des Maese Pedro

b)

Die Hochzeit des Camacho

c)

Die Hochzeit des Samson Carrasco

d)

Die Hochzeit der Schäferin Marcela

20.

Welche Tätigkeit, die z.B. im Essay von Heinrich Heine positiv hervorgehoben wird, übte Miguel de Cervantes zeit seines Lebens aus?

a)

Schauspieler

b)

Soldat

c)

Arzt

d)

Priester